Tabitha hatte vor drei Jahren einen Tag, der ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellte: als sie ihren Mann aufwecken will, ist das unmöglich. Er ist nachts unerwartet verstorben. Hinzu kam ein Bruch mit den gemeinsamen Freunden. Seitdem arbeitet sie daran, sich ein neues Leben aufzubauen. Und sie beschließt, Pflegemutter zu werden. Schon kurz darauf ziehen zwei Teenager bei ihr ein. Das Leben mit ihnen bringt Tabitha einiges bei über Liebe, Freundschaft und Familie.
„Rezension – The Day that Changed Everything“ weiterlesenHédi Fried – Fragen, die mir zum Holocaust gestellt werden
Es ist schon ein Weilchen her, dass ich ein Buch über den Holocaust gelesen habe. Aber mit der aktuellen politischen Entwicklung nicht nur in Deutschland, hat das Thema Zweiter Weltkrieg, sondern besonders der Holocaust eine ganz andere Bedeutung. Die Zeitzeugen versterben langsam und diejenigen, die den Holocaust leugnen werden mehr und lauter. Umso wichtiger, Bücher wie dieses zu lesen.
„Hédi Fried – Fragen, die mir zum Holocaust gestellt werden“ weiterlesenKurz gefasst – Love Hard

Jacob Esera, star rugby player and young single father, has worked hard to create a joyous life for his six-year-old daughter. After the death of his childhood sweetheart soon after their daughter’s birth, all Jake wants is safety and stability. No risks. No wild chances. And especially no Juliet Nelisi, former classmate, scandal magnet, and a woman who is a thorn in his side.
As a lonely teenager, Juliet embraced her bad-girl reputation as a shield against loneliness and rejection. Years later, having kicked a cheating sports-star ex to the curb, she has a prestigious job and loyal friends—and wants nothing to do with sportsmen. The last thing she expects is the fire that ignites between her and the stuffed-shirt golden boy who once loved her best friend.
Straitlaced Jacob Esera versus wild-at-heart Juliet Nelisi? Place your bets.
Quelle: Website der Autorin
Rezension – Splitter im Herzen
Die in Ungnade gefallene CIA-Agentin Jewel wird nach New Orleans geschickt, um einen Auftrag auszuführen, der potenziell sehr gefährlich sein könnte. Als back-up bekommt sie den Ex-Elitesoldat Leroy zur Seite gestellt. Dieser ist zwar sehr kompetent aber auch unglaublich gutaussehend. Während die beiden an dem Auftrag arbeiten und versuchen, der gegenseitigen Anziehung nicht nachzugeben, kommen sie einem unglaublichen Komplott auf die Spur. Und dieser ist insbesondere für Jewel noch viel gefährlicher als der ursprüngliche CIA-Auftrag.
„Rezension – Splitter im Herzen“ weiterlesenRezension – Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit
Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit ist eine Romanbiografie über den Schriftsteller Michael Ende. Darin wird das Kennenlernen seiner Eltern Luise und Edgar beschrieben, das Leben der Familie während und nach der Nazi-Zeit, der Beginn von Michaels Karriere als Schriftsteller sowie alles, was danach kam. Der Fokus liegt darauf, wie es zu einigen der bekanntesten Geschichten von Michael Ende kam: Die unendliche Geschichte und Momo. Dabei spielt aber auch sein privates Leben eine Rolle, besonders das Verhältnis zu seinen Eltern sowie die Ehen mit Ingeborg Hoffmann und Mariko Satō.
„Rezension – Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit“ weiterlesenRezension – Erzähl mir was Schönes
Julia und Isabelle haben sich während des Studiums kennengelernt und sind seitdem Freundinnen. Mit Mitte 40 sind beide erfolgreich und scheinen perfekte Leben zu haben. Doch Isabelle erkrankt an Brustkrebs und stirbt. Ihr Tod reißt Julia den Boden unter den Füßen weg und reißt zudem alte Wunden wieder auf. Während sie darum kämpft, ohne ihre Freundin zurechtzukommen, ist Isabelles Mut das, was ihr hilft.
„Rezension – Erzähl mir was Schönes“ weiterlesenRezension – Legal Love
Noras Mentor ist verstorben und während sie noch dabei ist, dies zu überwinden, taucht sein Enkel David Padget auf. Anwalt ebenso wie sein Großvater, will er die Anwaltskanzlei übernehmen. Nora ist davon kein bisschen begeistert. Schließlich hatte er sich nicht um seinen Großvater während dessen Krankheit gekümmert und kommt zudem noch ziemlich arrogant daher. Es ist auch nicht hilfreich, dass sie ihn schon kannte, als sie beide Teenager waren und sie hoffnungslos verliebt – während er sich nicht an den gemeinsamen Sommer zu erinnern scheint.
„Rezension – Legal Love“ weiterlesen#SpannungIstWeiblich
Alexandra von The Read Pack hat beim Durchgucken der Verlagsvorschauen festgestellt, dass im Bereich der Thriller und Krimis ein deutliches Übergewicht zugunsten der Bücher von männlichen Autoren besteht. Daher hat sie in einem Beitrag Bücher der beiden Genres von Autorinnen zusammengestellt und dazu aufgerufen, ebenfalls Empfehlungen zusammenzutragen.
Da bin ich doch gerne dabei! Seit Anfang 2018 lese ich bis auf sehr wenige Ausnahmen nur noch Bücher von Autorinnen. Ich habe also einige Bücher zu empfehlen 🙂 Let’s get this started!
Todsünde – Tess Gerritsen: Ich liebe die Fernsehserie Rizzoli & Isles. Und auch wenn die Personen der Bücher und der Serie nur wenig miteinander gemein haben, liebe ich die Bücher mindestens ebenso sehr wie die Serie. Besonders gefallen hat mir Todsünde. Darin geht es um eine junge Novizin, die erschlagen im Kloster aufgefunden wird. Kurz danach taucht eine weitere Frauenleiche auf; Jane Rizzoli und Maura Isles vermuten eine Verbindung zwischen den beiden. Auf dem Weg zur Lösung werden zahlreiche Geheimnisse aufgedeckt und die beiden legen sich mit skrupellosen Menschen an.
A Study in Charlotte – Brittany Cavallaro: Cavallaro hat eine etwas andere „Holmes und Watson“-Geschichte zu Papier gebracht: Jamie Watson, Nachfahre des bekannten Dr. Watson, muss auf ein Elite-Internat in den USA gehen. Er rechnet mit allem, aber nicht damit, Charlotte Holmes, der Nachfahrin des berühmten Detektivs, zu begegnen. Zuerst ist keiner von beiden besonders begeistert davon, aber als sie zu Hauptverdächtigen in einem Mordfall werden, beginnen sie, zusammenzuarbeiten.
Auf Englisch sind mittlerweile vier Bücher in der Reihe um Jamie Watson und Charlotte Holmes erschienen, auf Deutsch sind bisher nur die ersten beiden Bücher erhältlich.
Knochenarbeit – Kathy Reichs: Eine weitere Ermittlerin, die ich sowohl im Fernsehen als auch auf Papier liebe, ist Dr. Temperance Brennan, auch bekannt als Bones. Besonders mag ich, dass sie geschrieben wurde von einer Frau, die wirklich Ahnung hat von dem, worüber sie schreibt, da sie selbst forensische Anthropologin ist. In Knochenarbeit werden in einem ausgebrannten Gebäude die Überreste von Babys gefunden. Gleichzeitig arbeitet Brennan an der Exhumierung einer Nonne, die heilig gesprochen werden soll. Doch diese liegt im falschen Grab und dann taucht auch noch eine Verbindung zu den Babyleichen auf. Als Fan von Cosy Crime sind mir die Finale der Kathy-Reichs-Romane oft fast zu gruselig, aber es ist gleichzeitig auch sooo gut.
Nachts schweigt das Meer – Kate Penrose: Dieses Buch habe ich bereits rezensiert und es war eines meiner Jahreshighlights 2019. Kate Penrose schafft eine sehr bedrückende Atmosphäre und hat mit Ben Kitto einen Ermittler ins Leben gerufen, der sehr mit seinen Dämonen zu kämpfen hat, ohne dass sein Privatleben die Geschichte dominiert. Nachts schweigt das Meer ist kein Wohlfühlkrimi, sondern düster und nachdenklich – und einfach toll geschrieben, sodass ich das Buch in einem Rutsch druchgelesen habe.
Agatha Raisin and the Quiche of Death – M.C. Beaton: Eines meiner liebsten Bücher aus dem cosy-crime-Bereich ist der erste Band um die Amateurdetektivin Agatha Raisin. Sie hängt ihren Job als PR-Beraterin an den Nagel, geht frühzeitig in den Ruhestand und zieht in die Cotswolds. Um die Menschen im Dorf kennenzulernen, nimmt sie an einem Wettbewerb um die beste Quiche teil. Doch einer der Richter stirbt – und das ausgerechnet, nachdem er Agathas Quiche probiert hat. Kein guter Start in ihren Ruhestand. Um sich selbst zu entlasten, muss sie unbedingt herausfinden, wer wirklich für den Tod des Richters verantwortlich ist.
Auf Deutsch ist das Buch als Agatha Raisin und der tote Richter erhältlich.
Bats in the Belfry – E.C.R. Lorac: Die British Library gibt seit einigen Jahren Krimiklassiker aus den 20er- und 30er-Jahren neu heraus. Eines davon ist Bats in the Belfry, erschienen 1937 und meines Wissens auf Deutsch nicht erhältlich. Darin bricht Bruce zu einem Trip nach Paris auf, verschwindet dann aber komplett. Kurz darauf tauchen seine Sachen in dem Studio eines höchst merkwürdigen Künstlers auf. Zudem findet Inspector Macdonald, der Bruce wiederfinden soll, heraus, dass er erpresst wurde. Von wem, und was ist mit ihm auf seinem Weg nach Paris passiert?
Die British Library Crime Classics „versorgen“ mich regelmäßig mit guten Krimis von unterschiedlichsten Autoren. Schön finde ich auch, dass überraschend viele Autorinnen dabei sind, insbesondere da diese oft nicht besonders bekannt sind.
Es gibt noch ganz viele „honorary mentions“: die Reihen um Commissario Brunetti von Donna Leon und Hercule Poirot von Agatha Christie sind absolute Lieblinge von mir. Da sind nur die meisten Bücher der Reihe so gut, dass ich ein besonders tolles gar nicht herauspicken könnte.
Habt ihr noch Tipps für mich? Besonders im Genre Cosy Crime freue ich mich immer über Tipps zu neuen Autorinnen.
Schaut doch auch mal bei Alexandra rein, welche Bücher sie empfiehlt!
Celina xxx
Rezension – Geteilt durch zwei
Schon immer hatte Nadja das Gefühl, dass in ihrem Leben etwas fehlt. Dabei hat sie es sehr gut: sie ist glücklich verheiratet, hat eine Tochter ebenso wie ein gutes Verhältnis zu ihren Adoptiveltern. Dass sie adoptiert ist, war nie ein Geheimnis, allerdings ist über ihre biologischen Eltern nichts bekannt. Durch Zufall erfährt sie, dass sie eine Zwillingsschwester hat, von der sie im Zuge der Adoption getrennt wurde. Das beantwortet zwar einige von Nadjas Fragen, aber es tun sich auch neue auf, insbesondere die um ihre biologischen Eltern. Zusammen machen sich die Schwestern auf die Suche nach der Wahrheit.
„Rezension – Geteilt durch zwei“ weiterlesenRezension – Die Gesichter des Meeres
An Heiligabend 1895 läuft vor der irischen Hafenstadt Kingstown eine finnische Fregatte auf eine Sandbank auf und erleidet Schiffbruch. Von Kingstown aus macht sich ein Rettungsschiff auf den Weg zu ihnen, doch es kentert und alle Besatzungsmitglieder sterben. Kingstown steht unter Schock. Und auch die letztendlich doch geretteten Menschen der Fregatte lässt dies nicht kalt. Insbesondere Matias, blinder Passagier im Teenageralter, wird zwar freundlich aufgenommen, findet sich aber mitten in den Ermittlungen zur Ursache des Unglücks wieder.
Über 100 später macht sich eine finnische Autorin auf den Weg ins ehemalige Kingstown, um einem unerforschten Teil ihrer Familiengeschichte auf die Spur zu kommen.
