Rezension – Legal Love

Noras Mentor ist verstorben und während sie noch dabei ist, dies zu überwinden, taucht sein Enkel David Padget auf. Anwalt ebenso wie sein Großvater, will er die Anwaltskanzlei übernehmen. Nora ist davon kein bisschen begeistert. Schließlich hatte er sich nicht um seinen Großvater während dessen Krankheit gekümmert und kommt zudem noch ziemlich arrogant daher. Es ist auch nicht hilfreich, dass sie ihn schon kannte, als sie beide Teenager waren und sie hoffnungslos verliebt – während er sich nicht an den gemeinsamen Sommer zu erinnern scheint.

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Rezension – Auf dünnem Eis

In diesem Buch beschreibt die Psychologin Lydia Benecke, was einen Psychopathen ausmacht. Dabei geht es ihr auch besonders darum, aufzuzeigen, wieviel „Psychopath:in“ in jedem von uns steckt. Sie zeigt auf, dass wir viel zu oft in den Schubladen von „Gut“ und „Böse“ denken und warum dies problematisch ist. Dafür zeichnet sie auch reale Kriminalfälle nach.

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Rezension – Glück ist meine Lieblingsfarbe

Juli hat es nach La Palma gezogen, um eine Auszeit von ihrem Job in Hamburg zu haben und herauszufinden, was sie eigentlich im Leben will. Doch auf der Insel erst einmal so richtig angekommen, verspürt sie keinerlei Bedürfnis danach, in ihr altes Leben zurückzukehren. Doch dann lernt sie Quinn kennen, und auch wenn die beiden unterschiedlicher nicht sein könnten, funkt es sofort. Als Juli sich auch noch um eine verwaiste und verängstigte Hündin kümmern muss, ändert sich in Julis Leben einiges.

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Rezension – Crystal Lake Folge 1

Allana McGinty hat die Leitung des Crystal Lake Medical Center in Aspen, einer renommierten Sport-Klinik, übernommen. Doch kurz darauf gerät die Klinik in negative Schlagzeilen, da ein dort behandelter Sportler einem Arzt Fehler unterstellt.
Leena Summers beginnt währenddessen ihren neuen Job als Ärztin im Crystal Lake. Gleich ihr erster Fall ist der herrische und unfreundliche Mark Turner, ein Spitzen-Snowboarder, der einen Unfall hatte. Zwischen den beiden knistert es gewaltig.

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Rezension – Der Zauber von Somerset

Amber will ein paar Monate in Somerset verbringen, um sich von der hinter ihr liegenden schweren Zeit zu erholen. Doch dem Vermieter des Cottages, in dem sie sich erholen möchte, unterläuft ein Fehler und so taucht noch ein Mieter auf: der Autor Finian, der mitten in der Scheidung steckt und Abstand braucht. Amber und Finian sind beide Einzelgänger, aber das erkrankte Pferd, dessen Pflege Bedingung bei der Anmietung des Cottages war, bringt sie einander näher. Und als weitere Tiere, denen geholfen werden muss, auftauchen, müssen die beiden über sich hinauswachsen.

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Rezension – Das kleine Theater am Meer

Faye hat gerade ihren Abschluss in Innenarchitektur gemacht, aber keinen Job. Da kommt ihr die Bitte ihrer Freundin Charlotte gerade recht: sie soll ein Auge auf deren Haus auf Sardinien haben, während sie und ihr Mann durch Italien reisen. Auf Sardinien erfährt Faye, dass Charlotte außerdem hofft, dass sie einem Geschwisterpaar helfen würde, das örtliche Theater wieder in Stand zu setzen. Überzeugt, eine tolle berufliche Chance zu haben, lässt Faye sich darauf ein – ohne zu wissen, was dabei auf sie zukommt.

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Rezension – Der König der purpurnen Stadt

London 1330: Im Haushalt seines Cousins soll Jonah alles über den Tuchhandel erlernen. Es ist ein hartes Leben und Zuneigung erfährt der verwaiste 18-jährige nur durch seine Großmutter. Doch als er König Edward und Königin Philippa begegnet, wandelt sich sein Leben auf einen Schlag. Er findet Aufnahme in die Londoner Tuchhändlergilde – als jüngstes Mitglied. Und sein Aufstieg ist kometenhaft – bis hin zur Revolutionierung des Tuchhandels mithilfe der Königin. Doch mit seinem Erfolg kommen auch die Neider und Feinde. Und deren Intrigen werden zunehmend perfide. Weiterlesen „Rezension – Der König der purpurnen Stadt“

Rezension – Die Krebsmafia

Cover und Informationen zum Buch

Krebs ist in Deutschland die zweithäufigste Todesursache1. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach Medikamenten dagegen. Durch einige gesetzliche Schlupflöcher machen skrupellose Händler, Apotheker und Ärzte damit Millionen – und spielen teilweise mit dem Leben ihrer Patienten.
Schröm und Schenck sind den Konstrukten, die solche Machenschaften ermöglichen, auf den Grund gegangen. Und zeigen Lösungsansätze auf, um sie in Zukunft zu verhindern. Weiterlesen „Rezension – Die Krebsmafia“

Colonia im Mittelalter – Kurz gefasst

Quelle: Buchhandel.de
Quelle: Buchhandel.de

Colonia im Mittelalter | Dieter Breuers | Bastei Lübbe | erschienen 2013
Taschenbuch: ISBN 978-3-404-60718-1 | 9,99€
E-Book: ISBN 978-3-8387-0420-3 | 8,99€
Leseprobe

Klappentext:
Dieter Breuers nimmt Sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise ins Mittelalter und zeigt Ihnen, was es damals wirklich bedeutete, in einer Stadt zu leben!
Quelle: Buch

Ich liebe Bücher, in denen der Alltag in früheren Zeiten dargestellt wird. Dieter Breuers nimmt sich dieses Unterfangens mit Anekdoten an, welche die verschieden Themen einleiten. Diese führen an einen bestimmten Aspekt aus dem Mittelalter heran und spielen alle in Köln, seiner unmittelbaren Umgebung oder handeln von Kölnern.
Es sind kurze Geschichten, oftmals auch recht vereinfacht dargestellt, die ein Gefühl für die damaligen Verhältnisse vermitteln sollen. Das ist meistens auch gelungen, ich hatte aber oft das Gefühl, dass der Autor sich damit eher an eine jüngere Leserschaft richtet.
Auf die Anekdoten folgen ausführlichere Erläuterungen, in denen er eine wissenschaftliche Sichtweise einnimmt. So dröselt er die einzelnen Aspekte, wie z.B. das Leben der Frauen im Mittelalter, auf. Er geht dabei auf die unterschiedlichsten Gesichtspunkte ein, beschreibt manchmal auch, woher bestimmte Dinge kommen oder wie diese sich weiterentwickelt haben – teilweise bis in die Gegenwart. Das fand ich persönlich besonders interessant: zu wissen, wo Dinge, die wir möglicherweise heute noch nutzen, herkommen. Außerdem nannte er immer mal wieder kleine, interessante und spannende Fakten, teilweise einfach witzig zu wissen oder komplett unerwartet in einem bestimmten Zusammenhang.

Insgesamt kann man sagen, dass Colonia sich sowohl an jüngere Leser richtet, insbesondere mit den kurzen Anekdoten, die in ein Thema einführen, aber auch an ältere Leser mit detailgenaueren und sachlicheren Beschreibungen zum Thema.

4SterneKaufen kann man das Buch beim Verlag oder auf buecher.de

Rezension – London Legends

Quelle: NetGalley
Quelle: NetGalley

London Legends – Lass uns spielen | Kat Latham | LYX digital | erschienen 2017
aus dem Englischen: Tempting the Player | Übersetzerin: Michaela Link
E-Book: ISBN 978-3-7363-0502-1 | 6,99€

Schon seit Jahren sind Libby und Matt beste Freunde und obwohl es immer mal wieder funkt zwischen den beiden, weigern sie sich, ihre Freundschaft aufs Spiel zu setzen. Außerdem wünscht sich Libby einen ganz anderen Typ Mann. Als Pilotin hat sie ein Jetset-Leben und auch Matt, als professioneller Rugby-Spieler, ist kaum je zuhause. Doch als Matt Libby um Hilfe bittet, entwickelt sich daraus ein Experiment – und  jetzt wollen und können sie einfach nicht mehr zurück zu „nur Freunde“.

Ehrlich gesagt bin ich an dieses Buch vor allem mit der Erwartung gegangen, eine locker leichte Unterhaltung für ein paar Stunden zu haben. Letztendlich bin ich zwar förmlich durch die Seiten geflogen, aber das lag nur teilweise an dem angenehmen Schreibstil, der leicht zu lesen ist. Hauptsächlich lag es daran, dass mich dieses Buch richtig positiv überrascht hat.
Seit meinem Jahr in England bin ich ein großer Fan des Landes. Ein persönlicher Grund, aus dem ich dieses Buch mochte, ist, dass mich viele Kleinigkeiten an Großbritannien erinnert haben und ich mich richtiggehend dorthin zurückversetzt gefühlt habe. Schon allein, dass im Buch ein Tee angeboten wird, wenn Gäste kommen oder die Protagonisten Tee statt Kaffee in sich hineinschütten – wie bekannt mir das vorkommt!
Hinzu kommen aber auch Protagonisten, die mich überzeugen konnten. Insbesondere Libby entspricht nicht wirklich der typischen „Heldin“ eines Liebesromans. Sie ist taff, eine Pilotin, die genau weiß was sie will, dafür hart arbeitet und schon viel erreicht hat. Entsprechend selbstbewusst ist sie. Sie braucht keinen Mann, um für sich zu sorgen. Gleichzeitig ist sie sehr sympathisch und mir schnell ans Herz gewachsen. Ihr Selbstbewusstsein sprengt nicht die Grenzen; insbesondere als sich die Sache zwischen Matt und ihr entwickelt, merkt man, dass sie ins Rudern kommt und nicht so genau weiß, was sie tun soll. Also keine über-selbstbewusste Frau, die exakt weiß was sie will und den Typen eigentlich auch schon in der Tasche hat, sondern eine, die auch mal ins Straucheln kommt und mit der man sich identifizieren kann.
Und dann ist da noch die Dynamik von den beiden, die sich in meinen Augen von vielen anderen Liebesromanen abhebt. Zum einen ist Libby sechs Jahre älter als Matt und – hallo – wann gibt’s das schon in den Romanen?! Ich fand es schön zu lesen, dass dies eine Sache ist, die Matt an ihr liebt. Selbstverständlich liebt er sie auch aus anderen Gründen und findet sie körperlich anziehen, aber ihre Ruhe und Gelassenheit ziehen ihn an und dazu trägt auch die Tatsache bei, dass sie ein bisschen älter ist als er. Außerdem sagt auch Matt über sie, dass sie erst auf den zweiten oder dritten Blick schön wirkt, keine „drop dead“-Schönheit ist, vor der die Männer auf die Knie fallen.
Außerdem merkt man, dass die beiden schon seit Jahren befreundet sind, denn sie kennen sich sehr gut und nehmen sich gegenseitig hoch, wie es nur gute Freunde können. Das ist echt witzig zu lesen und zum Charme des Buches beigetragen. Gleichzeitig schlägt das Buch immer wieder sehr ernste Töne an, die das Buch stellenweise herzzerreißend machen.
Im Buch geht es viel darum, Kompromisse zu finden und die eigenen Ängste zu überwinden. Die Probleme der beiden verschwinden nicht auf magische Weise, nur weil sie zueinander finden. Sie arbeiten zusammen daran, diese zu überwinden und wachsen dadurch zusammen. In Liebesromanen, besonders aus dem YA- und NA-Genre, ist mir in letzter Zeit immer mal wieder aufgefallen, dass in den Büchern mit dem Spaß nicht unbedingt aufgehört, nur weil eine Person, vorzugsweise das Mädel, nein sagt. Zu dem „consensual sex“ gibt es auch einen Haufen (englischsprachiger) Artikel, daher ist das etwas, worauf ich mittlerweile mehr achte. Das war hier nicht der Fall: Es wurde immer von beiden Seiten sehr deutlich gemacht, dass sie es wollen. Zwar werden auch hier Grenzen ausgetestet, aber doch immer zusammen und die Beziehung wächst daran.
Und obwohl zwischen den beiden nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen herrscht, folgt das Buch nicht dem 0815-Schema von „verlieben – einer baut Mist – versöhnen“. Auch das war in meinen Augen ein Pluspunkt.

Insgesamt kann ich London Legends wirklich nur empfehlen. Es ist eine vergnügliche Lektüre, die mich positiv überrascht hat.

Sie war kein Preis oder Besitz, mit dem er angeben wollte. Sie war eine gute Freundin und wahrscheinlich noch mehr, und er würde sie nicht respektlos behandeln.
– Matt Ogden (36% Kindle-Edition)

5SterneÜber Kat Latham:
Latham wurde in Kalifornien geboren und zog nach dem Uni-Abschluss nach Europa. Zunächst unterrichtete sie einige Jahre Englisch in Prag, danach arbeitete sie in London für eine humanitäre Organisation. Sie hat Abschlüsse in Englischer Literatur und Menschenrechte. Sie schreibt Liebesromane, besonders bekannt ist ihre London Legends-Reihe um ein Rugby-Team. Daneben schreibt und editiert sie für gemeinnützige Organisationen.
Zusammen mit ihrem britischen Ehemann und der gemeinsamen Tochter lebt sie in Holland.
Quelle: Kat Lathams Website

Kaufen könnt ihr das Buch beim Verlag oder auf buecher.de


Vielen Dank an NetGalley.de und den LYX Verlag/Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar!