#SpannungIstWeiblich

Alexandra von The Read Pack hat beim Durchgucken der Verlagsvorschauen festgestellt, dass im Bereich der Thriller und Krimis ein deutliches Übergewicht zugunsten der Bücher von männlichen Autoren besteht. Daher hat sie in einem Beitrag Bücher der beiden Genres von Autorinnen zusammengestellt und dazu aufgerufen, ebenfalls Empfehlungen zusammenzutragen.
Da bin ich doch gerne dabei! Seit Anfang 2018 lese ich bis auf sehr wenige Ausnahmen nur noch Bücher von Autorinnen. Ich habe also einige Bücher zu empfehlen 🙂 Let’s get this started!

Todsünde – Tess Gerritsen: Ich liebe die Fernsehserie Rizzoli & Isles. Und auch wenn die Personen der Bücher und der Serie nur wenig miteinander gemein haben, liebe ich die Bücher mindestens ebenso sehr wie die Serie. Besonders gefallen hat mir Todsünde. Darin geht es um eine junge Novizin, die erschlagen im Kloster aufgefunden wird. Kurz danach taucht eine weitere Frauenleiche auf; Jane Rizzoli und Maura Isles vermuten eine Verbindung zwischen den beiden. Auf dem Weg zur Lösung werden zahlreiche Geheimnisse aufgedeckt und die beiden legen sich mit skrupellosen Menschen an.

A Study in Charlotte – Brittany Cavallaro: Cavallaro hat eine etwas andere „Holmes und Watson“-Geschichte zu Papier gebracht: Jamie Watson, Nachfahre des bekannten Dr. Watson, muss auf ein Elite-Internat in den USA gehen. Er rechnet mit allem, aber nicht damit, Charlotte Holmes, der Nachfahrin des berühmten Detektivs, zu begegnen. Zuerst ist keiner von beiden besonders begeistert davon, aber als sie zu Hauptverdächtigen in einem Mordfall werden, beginnen sie, zusammenzuarbeiten.
Auf Englisch sind mittlerweile vier Bücher in der Reihe um Jamie Watson und Charlotte Holmes erschienen, auf Deutsch sind bisher nur die ersten beiden Bücher erhältlich.

Knochenarbeit – Kathy Reichs: Eine weitere Ermittlerin, die ich sowohl im Fernsehen als auch auf Papier liebe, ist Dr. Temperance Brennan, auch bekannt als Bones. Besonders mag ich, dass sie geschrieben wurde von einer Frau, die wirklich Ahnung hat von dem, worüber sie schreibt, da sie selbst forensische Anthropologin ist. In Knochenarbeit werden in einem ausgebrannten Gebäude die Überreste von Babys gefunden. Gleichzeitig arbeitet Brennan an der Exhumierung einer Nonne, die heilig gesprochen werden soll. Doch diese liegt im falschen Grab und dann taucht auch noch eine Verbindung zu den Babyleichen auf. Als Fan von Cosy Crime sind mir die Finale der Kathy-Reichs-Romane oft fast zu gruselig, aber es ist gleichzeitig auch sooo gut.

Nachts schweigt das Meer – Kate Penrose: Dieses Buch habe ich bereits rezensiert und es war eines meiner Jahreshighlights 2019. Kate Penrose schafft eine sehr bedrückende Atmosphäre und hat mit Ben Kitto einen Ermittler ins Leben gerufen, der sehr mit seinen Dämonen zu kämpfen hat, ohne dass sein Privatleben die Geschichte dominiert. Nachts schweigt das Meer ist kein Wohlfühlkrimi, sondern düster und nachdenklich – und einfach toll geschrieben, sodass ich das Buch in einem Rutsch druchgelesen habe.

Agatha Raisin and the Quiche of Death – M.C. Beaton: Eines meiner liebsten Bücher aus dem cosy-crime-Bereich ist der erste Band um die Amateurdetektivin Agatha Raisin. Sie hängt ihren Job als PR-Beraterin an den Nagel, geht frühzeitig in den Ruhestand und zieht in die Cotswolds. Um die Menschen im Dorf kennenzulernen, nimmt sie an einem Wettbewerb um die beste Quiche teil. Doch einer der Richter stirbt – und das ausgerechnet, nachdem er Agathas Quiche probiert hat. Kein guter Start in ihren Ruhestand. Um sich selbst zu entlasten, muss sie unbedingt herausfinden, wer wirklich für den Tod des Richters verantwortlich ist.
Auf Deutsch ist das Buch als Agatha Raisin und der tote Richter erhältlich.

Bats in the Belfry – E.C.R. Lorac: Die British Library gibt seit einigen Jahren Krimiklassiker aus den 20er- und 30er-Jahren neu heraus. Eines davon ist Bats in the Belfry, erschienen 1937 und meines Wissens auf Deutsch nicht erhältlich. Darin bricht Bruce zu einem Trip nach Paris auf, verschwindet dann aber komplett. Kurz darauf tauchen seine Sachen in dem Studio eines höchst merkwürdigen Künstlers auf. Zudem findet Inspector Macdonald, der Bruce wiederfinden soll, heraus, dass er erpresst wurde. Von wem, und was ist mit ihm auf seinem Weg nach Paris passiert?
Die British Library Crime Classics „versorgen“ mich regelmäßig mit guten Krimis von unterschiedlichsten Autoren. Schön finde ich auch, dass überraschend viele Autorinnen dabei sind, insbesondere da diese oft nicht besonders bekannt sind.

Es gibt noch ganz viele „honorary mentions“: die Reihen um Commissario Brunetti von Donna Leon und Hercule Poirot von Agatha Christie sind absolute Lieblinge von mir. Da sind nur die meisten Bücher der Reihe so gut, dass ich ein besonders tolles gar nicht herauspicken könnte.
Habt ihr noch Tipps für mich? Besonders im Genre Cosy Crime freue ich mich immer über Tipps zu neuen Autorinnen.

Schaut doch auch mal bei Alexandra rein, welche Bücher sie empfiehlt!

Celina xxx

Best of 2017

Hello my friends!

Im Vergleich zu 2016 war das Jahr 2017 für mich zwar von viel Routine und wenig Überraschungen geprägt, dennoch ist es recht schnell vergangen – und ich bin froh darum. Denn auf die Überraschungen, die es mit sich gebracht hat, hätte ich gut und gerne verzichten können.

Hier also nun mein kleiner Rückblick auf das Jahr 2017 – verbunden mit der Hoffnung, dass es so nicht nochmal laufen wird.

Die schönste Zeit hatte ich immer während meines Urlaubs – wenn ich aus Stuttgart herausgekommen bin und Neues gesehen habe. Überraschend ist das eigentlich nicht. Wenn ich längere Zeit keinen Urlaub/Ausflug unternehme, um Neues zu sehen, werde ich unruhig. Ich habe nach über einem Jahr zurück in Deutschland noch immer furchtbares Fernweh nach Großbritannien.

The good …

Kein Wunder also, dass ganz oben auf der Liste der schönen Erinnerungen das Wiedersehen mit meinen AuPair-Kindern aus England steht. Wir haben uns zwar nur für eine kurze Stunde gesehen, von der werde ich aber noch ein ganzes Weilchen zehren (müssen). Da beide Kids sehr jung waren, als ich gegangen bin (4 bzw. 2 Jahre alt), hatte ich nicht damit gerechnet, dass mich beide erkennen würden. Ich wurde aber von dicken Küssen, festen Umarmungen und viel Aufregung beider Kids begrüßt und das war das schönste Geschenk des Jahres.

Eng mit dem Besuch bei den Kids hing mein dritter Besuch des Busfests in Malvern, GB, zusammen. Wieder bin ich mit meinem Papa dorthin gefahren und wir hatten wieder eine Menge Spaß.

Hinzu kamen zwei schöne Wochen mit meiner Familie in Berlin, viele kleine (Tages-)Ausflüge (beispielsweise nach Lauffen a.N.) und massenweise wunderbare Treffen mit Freunden.

Definitiv zu den guten Sachen diesen Jahres gehört auch der Blogumzug zum selbstgehosteten WordPress und der damit einhergehende Header, den mir die liebe Sandra gestaltet hat.

… and the bad …

Besonders traurig wurde das Jahr 2017, als es bereits dem Ende zuging. Innerhalb von drei Wochen verstarben sowohl mein Großonkel als auch die Lebensgefährtin meines Opas.
Insbesondere bei meinem Großonkel kam das Ende überraschend und hat uns dementsprechend stark mitgenommen.

Anfang September hatten mein Papa und ich einen Autounfall, bei dem wir beide mit viel Glück sehr glimpflich davon gekommen sind. Das Auto ist ein Totalschaden und laut einem guten Freund wären wir aus einem weniger stabilen Auto (es handelte sich um einen VW T4 wie im Bild oben dreimal zu sehen) vermutlich nicht wieder ausgestiegen.
Von uns beiden wurde ich „schwerer“ verletzt, letztendlich war ich aber nach einer Woche wieder auf den Beinen – rein körperlich war es also nichts Tragisches.

… and a New Year

Ich bin kein Fan von Vorsätzen für’s neue Jahr. Insbesondere, da ich sie meist doch nicht einhalte.
Eine Sache habe ich mir aber doch vorgenommen und ich denke nicht, dass es bei dieser ein Problem mit dem „Durchhalten“ gibt. Dieses Jahr möchte ich so viele Bücher von Frauen lesen wie nur irgend möglich. Über das Thema hatte ich mir schon länger Gedanken gemacht, als Stefan Mesch diesen Tweet schrieb:

Damit wurde meine Entscheidung gefestigt.
Zudem möchte ich auch versuchen, möglichst viele Bücher, die nicht in der westlichen Welt spielen, zu lesen. 2017 habe ich nämlich einige tolle Bücher und Autorinnen für mich entdeckt, die eben in einem anderen Kulturkreis spielen.

Wir werden sehen, was 2018 uns bringt. Und ob ich mich an meine Vorsätze halten werde.

Ich freue mich auf jeden Fall auf das kommende Jahr mit euch allen und wünsche euch einen guten Start in das erste Wochenende 2018!

Mit viel Liebe
Celina xxx

Happy New Year!

Meine Lieben,

euch allen wünsche ich ein geniales neues Jahr 2018, in dem ihr euch ein paar Träume erfüllen könnt!
Ich freue mich jeden Tag über die 144 wunderbaren Menschen, die meine Ergüsse lesen, ich freue mich auch über jeden Kommentar, jeden Like und jede Unterhaltung mit euch
Auch auf Twitter habe ich viele tolle Menschen kennengelernt – und von ihnen gelernt. Dank ihnen schaue ich beim Lesen mehr über den Tellerrand, insbesondere was unterschiedliche Kulturen angeht.

Ich freue mich auf jeden Fall auf das Jahr mit euch und bin gespannt, auf das was kommt!

Liebe Grüße
Celina

Englisch für Anfänger – Kleine Ergänzung

Titelbild zum Beitrag: Englisch Lesen für Anfänger - eine Ergänzung

Anna von Ink of Books hat vor kurzem einen interessanten und, in meinen Augen, sehr wichtigen Beitrag geschrieben: Englisch Lesen für Anfänger.
Eine Fremdsprache zu können ist aus mehreren Gründen wichtig. Ich denke, das ist euch klar, wenn ihr fremdsprachige Bücher lest oder lesen wollt. Dabei spielt es ja zunächst einmal keine Rolle, ob das nun Englisch, Russisch, Spanisch, Französisch, Chinesisch oder eine andere Sprache ist.
Neben den von Anna bereits dargestellten Gründen, ist für mich auf Englisch lesen ein Weg, „in der Sprache zu bleiben“ und mich regelmäßig mit ihr zu umgeben.

Weiterlesen „Englisch für Anfänger – Kleine Ergänzung“

Hallo ihr Lieben!

Nachdem es in diesem Monat auf meinem Blog sehr ruhig war, möchte ich mich kurz zurückmelden.

Ich habe die zweite Klausurenphase dieses Studienjahres hinter mich gebracht. Das Lernen auf die Klausuren hat aber einen ganzen Haufen Zeit und mich praktisch mein Sozialleben in den vergangenen drei Wochen gekostet. Gelesen habe ich zwar immer noch (mein allabendliches Zu-Bett-geh-Ritual), aber zum Bloggen bin ich offensichtlich nicht gekommen.

Gestern konnte ich dann aber endlich auch die letzte Klausur abhaken und nun arbeite ich fleißig daran, einen ganzen Haufen gelesene Bücher in Rezensionen umzusetzen. In den nächsten Wochen werdet ihr also definitiv regelmäßig von mir hören!

Bis dahin wünsche ich euch noch ein schönes Wochenende – genießt die Sonne und habt Spaß 🙂

Love,
Celina xxx

Challenges 2017

Ihr Lieben,

wie letztes Jahr habe ich mir vorgenommen „auf jeden Fall und unbedingt“ nur an einer Challenge teilzunehmen. Und wie letztes Jahr wird das wieder nichts. Also werden es 2017 erneut zwei Challenges an denen ich teilnehme, aber ich denke, die beiden lassen sich ganz gut unter einen Hut bringen.

challenge2017Zum einen gibt es da Daggis Buch-Challenge 2017, die mir sehr zusagt und auf die ich mich schon freue. Sie bietet zwar einerseits sehr genaue Vorgaben, was für Bücher gelesen werden sollen, zum anderen ist sie aber im Großen und Ganzen sehr genre-unabhängig gefasst, was mir gut zupass kommt. Denn ich les auch immer ein bisschen querbeet durch alle Genres.

frauen_lesechallengeZum anderen gibt es eine Challenge, über die ich erst heute gestolpert bin und an der ich auch unbedingt teilnehmen möchte: Die Frauen Lesechallenge. Initiatorin ist Anja vom Blog Wortlichter. Diese Challenge ist noch weiter gefasst; sie hat ein großes Thema, nämlich die Literatur – anspruchsvolle – von Frauen zu stärken. Unter diesem großen Thema widmet man sich dann für jeweils ein Quartal einem besonderen Teil davon. Genauere Infos gibt es HIER.

Auf diese beiden Challenges freue ich mich schon sehr und ich habe die leise Hoffnung, in diesem Jahr länger durchzuhalten als im Letzten – da hat nach ungefähr sechs Monaten die Motivation ziemlich nachgelassen.

Liebe Grüße und vielleicht interessiert euch eine dieser Challenges ebenfalls – das würde mich freuen!

Celina xxx

Gutes Neues! 🎆🎆🎆

Ihr Lieben,

ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr 2017, mit vielen wunderbaren Erlebnissen, guter Gesellschaft und natürlich einer Menge guter Bücher! 📚
Rutscht gut in das neue Jahr und ich hoffe, ihr habt noch ein paar schöne Tage mit euren Lieben 💖

Unter dem Stress der letzten Wochen hat mein Blog ziemlich gelitten, aber ich habe mich sehr darüber gefreut, dass mein Blog seit dem letzten Monat 100 Follower hat! 🎉🎉🎉 Zudem habe ich bei Twitter die 400 Follower-Marke geknackt. Daher wird es ein kleines Gewinnspiel geben, dazu aber in den nächsten Tagen mehr. Auf jeden Fall möchte ich mich schon jetzt bei euch allen bedanken – DANKE, DANKE, DANKE!!

Liebe Grüße
Celina xxx


Bildquelle: FTI.de

Best of … 2016

Ein schönen letzten Tag in 2016 euch allen!

Ich mache mich heute auf den Weg zu meinen Eltern – mit denen und Freunden wird Silvester gefeiert – und möchte euch vorher meine Highlights aus dem Jahr vorstellen.

Die vergangenen 366 Tage waren bei mir ganz schön aufregend – viele Erfahrungen, viele neue Menschen, viele schöne Momente, aber eben auch viele anstrengende, traurige oder nervige Augenblicke. Der größte Umbruch war für mich in diesem Jahr das Ende des AuPair-Jahres und der Beginn meines Studiums. Unter diesem hatte mein Blog zu leiden, aber das Studium steht an erster Stelle und auch in Zukunft wird der Blog während der Klausurphasen an der Uni wohl eher darniederliegen. Aber es geht doch immer weiter, schon allein weil es so viele tolle Bücher und – mindestens genauso wichtig – so viele tolle Büchermenschen (hier besonders ein Shout-out an Denise aka Löle, die mir so viele Tage versüßt hat und die ich nicht mehr missen möchte!) gibt.

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Ich habe in diesem Jahr viele tolle Bücher gelesen, für diesen Rückblick habe ich mich auf die zehn besten eingeschränkt. Das sind keineswegs nur Neuerscheinungen, es sind einfach jene, welche mir die Liebsten sind. Die Reihenfolge ist auch keine Rangfolge, denn vergleichen will ich sie nicht, sie haben mir alle richtig gut gefallen.


Ein Buchladen zum Verlieben – Katarina Bivald

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Als Bücherwurm ist es, glaube ich, ziemlich schwer, dieses Buch nicht zu lieben! Sara ist ständig am Lesen und die Arbeit, die sie in den Buchladen steckt, haben dafür gesorgt, dass sie mir sehr sympathisch wurde. Überhaupt fand ich es toll, zu lesen, wie sie den Buchladen aufbaut. Außerdem gibt es noch allerlei ebenso liebenswürdige wie merkwürdige Nebencharaktere, die zum Genuss dieses Buches beitragen – also unbedingt lesen!


The Little Paris Bookshop – Nina George

dsc_0655Ein deutsches Original einmal auf Englisch zu lesen (da ich es in good ol‘ England gefunden habe) hat auch einmal etwas. Das ist aber bestimmt nicht der Grund, warum es in dieser Liste auftaucht. Es geht um das Leben, die Liebe und ja, auch um Bücher. Die spielen eine große Rolle, aber überzeugen konnte mich das Buch vor allem durch seinen Schreibstil, die wunderbaren Unterhaltungen, die spürbare Liebe zu Büchern und Frankreich.


28 Tage lang – David Safier

dsc_0667So gut wie in diesem Buch hat es bisher nur zwei andere geschafft, mir die Gedanken und Gefühle eines jüdischen Mädchens zur Zeit des Dritten Reiches näher zu bringen – und es ist das einzig fiktive. Es steht nicht auf einer Stufe mit den zwei anderen; das Tagebuch der Anne Frank sowie Rutkas Tagebuch von Rutka Laskier, das man auf dem Bild im Hintergrund sieht; da diese noch einmal ganz anderes Gewicht haben – allein aufgrund der Tatsache, dass sie nun einmal von ganz realen Personen handeln. Dennoch ist es eine beeindruckende Lektüre, die man lesen sollte, wenn man einen Einblick in den Aufstand im Warschauer Ghetto bekommen will.


Charlie and the Chocolate Factory – Roald Dahl

dsc_0651Es ist für mich kaum zu glauben, dass ich über 19 Jahre gebraucht, um Roald Dahl für mich zu entdecken. Ich habe den Film Matilda mit Danny DeVito geliebt, aber in England bin ich erst darauf gekommen, was für großartige Bücher von Roald Dahl geschrieben wurden. Charlie and the Chocolate Factory durfte als erstes einziehen, ich habe fest vor, noch viele weitere Dahl-Bücher folgen zu lassen.


Ein ganz besonderes Jahr – Thomas Montasser

Quelle: Piper
Quelle: Piper

Auch dieses Buch ist eines jener, das mich Bücherwurm nur ansprechen kann. Es ist eine wunderbar geschriebene Geschichte über Buchhandlungen, das Lesen, das Versinken in Bücher und ich habe mich oft darin wiedererkennen können. Zudem ist es wirklich wunderbar geschrieben und ebenso wie Valerie in ihren Büchern bin ich in diesem Buch versunken.


Harry Potter and the Philosopher’s Stone – J. K. Rowling & Jim Kay

dsc_0668Selbstverständlich habe ich die Bücher um Harry Potter bereits gelesen – auf deutsch. In England habe ich dann den Beschluss gefasst, sie auch auf Englisch zu lesen, allerdings die illustrierten Ausgaben. So steht die selbe Geschichte, aber doch noch einmal ganz anders im Regal. In meinen Augen wurde eine richtiger guter Job bei der Illustration gemacht: nicht zu viele Bilder (sodass man die Fantasie noch schweifen lassen kann), aber auch nicht zu wenige (sodass man sich wunderbar in die Welt der Zauberer und Muggel einfühlen kann).


One Hundred Days of Happiness – Fausto Brizzi

imageIm März gelesen, hielt ich es damals schon für ein Highlight des Jahres – und das ist es auch! Es ist so inspirierend über Lucio zu lesen. Dabei geht es nicht in erster Linie darum, gegen den Krebs anzukämpfen. Lucio weiß, dass er kaum eine Chance hat. Stattdessen versucht er, mit seiner Familie – und sich selbst – ins Reine zu kommen. Ich denke, am Schluss will er vor allem auf sein Leben zurückblicken und das Gefühl haben, ein gutes Leben geführt zu haben. Und das ist das Inspirierende an diesem Buch, denn ich denke, dass ich dieses Gefühl auch gerne hätte.


The Red Notebook – Antoine Laurain

dsc_0653Ich habe in diesem Jahr Frankreich und seine Autoren für mich entdeckt und dieses Buch hat ganz entschieden dazu beigetragen. Es ist eine wunderbare Geschichte darüber, wie das Leben spielen kann. Es hat mich zu Tränen gerührt und zum Lachen gebracht – das gelingt nicht jedem Buch auf knapp 160 Seiten. Man kann sich so einfach mit Laurent und Laure identifizieren, denn sie sind einfach nur Menschen mit Fehlern, Problemen, Hoffnungen und Sehnsüchten, wie sie jedem von uns bekannt sein dürften.


The Letter – Kathryn Hughes

dsc_0654Im Rückblick ist es eines der aufwühlendsten Bücher dieses Jahres. Ich hatte immer wieder Tränen in den Augen. Es vereint so viele traurige Themen, ohne dass es dadurch überladen wirkt und ohne dass es hoffnungslos wird. Im Grunde ist es ein sehr lebensbejahendes Buch, das zeigt, dass man die Hoffnung niemals verlieren sollte. Und es liest sich so schön, dass ich es quasi inhaliert habe.


Roman eines Schicksallosen – Imre Kertész

dsc_0666Es fällt mir unglaublich schwer zu beschreiben, warum mich dieses Buch so sehr bewegt hat. Es spielt zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, ist teils autobiographisch gefärbt. Vielleicht ist es die Tatsache, dass er durchgehend im Buch sehr naiv bleibt. Es ist, als würde man über ein Kind lesen – und das ist unendlich viel schwieriger, als über einen Erwachsenen zu lesen.


Auch sonst war einiges los in diesem buchigen Jahr. Ich habe an ein paar Challenges teilgenommen; die Goodreads-Challenge mit dem Ziel von 100 Büchern habe ich beendet, bei Märchenhaft durch 2016 bin ich immerhin über die Punktzahl gekommen, die man zu der Teilnahme an der Gewinnverlosung benötigt, allerdings hat auch die Challenge unter dem Beginn des Studiums gelitten. Bei der History und Englisch Lese-Challenge konnte ich sogar den Gewinn abstauben – und habe mich sehr darüber gefreut.

Für das nächste Jahr nehme ich auf jeden Fall an Daggis Buch-Challenge teil und ich werde mir vermutlich auch bei Goodreads wieder ein Ziel stecken. Aber das war’s dann auch mit buchigen Vorsätzen für das nächste Jahr!

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir lesen uns dann in 2017 😄 (gut, ich hätte gerade fast 2016 getippt, aber das kommt wohl noch öfter vor 🙈

Gruß und Kuss,
eure Celina xxx

Die Sache mit dem Internet … 💻

Ihr Lieben,

ich will mich kurz aus der Versenkung melden. Der ein oder andere hat vermutlich gemerkt, dass bei mir in den letzten Wochen nichts los war. Selbstgewählt ist diese Funkstille nicht wirklich.

Zu Beginn des Monats bin ich umgezogen – in meine erste eigene Wohnung 🎉❤ Dementsprechend gab es davor in viel zu kurzer Zeit viel zu viel zu tun. Und seit dem Umzug habe ich kein WLAN mehr.

Mittlerweile juckt es mich schon in den Fingern, weil ich mich endlich wieder meinem Blog widmen will. Das wird aber wohl noch ein Weilchen auf sich warten lassen. 

Zugegebener Maßen bin ich nicht wirklich zum Lesen gekommen, aber es stehen noch ein, zwei Rezensionen aus. Was ich wohl nicht nachholen werde, ist der Lesemonat September. Zum einen finde ich es ziemlich doof, erst in der Mitte oder zum Ende des Monats den Rückblick des vorherigen Monats online gehen zu lassen. Ausschlaggebend ist aber auch, dass ich es in den letzten paar Wochen einfach nicht geschafft habe, mein Lesetagebuch zu führen und ich dementsprechend gar nicht genau weiß, was und wie viel ich gelesen habe. 

Ich habe aber die Hoffnung, in der nächsten Woche oder vielleicht an diesem Wochenende eine Rezension zu veröffentlichen. Außerdem will ich unbedingt noch von meiner Teilnahme an der Aktion #Wanderbuch berichten!

Liebe Grüße und bis hoffentlich bald,

Celina xx

Die etwas andere Rezension – Schwesternmord

Hallihallo ihr Lieben!

Heute habe ich eine etwas andere Rezension für euch. Da ich in den letzten Tagen wenig Zeit hatte und oft zu müde war, meinen Laptop auch nur aufzuschlagen, habe ich meine Rezension zu Schwesternmord von Tess Gerritsen handschriftlich verfasst und nun abfotografiert.
Ich hoffe, ihr könnt ihn gut lesen und Rechtschreibfehler, solltet ihr denn welche finden, dürft ihr behalten – zum ändern gehen die jetzt auch nicht mehr 😀

Liebe Grüße,
Celina xx

Eine Leseprobe (pdf) gibt es HIER

Website von Tess Gerritsen

Das Taschenbuch könnt ihr beispielsweise bei buecher.de kaufen.