Rezension – The Girls I’ve Been

Zusammen mit ihrem Ex-Freund und ihrer neuen Freundin findet Nora sich mitten in einem Banküberfall wieder. Nach einem kurzen Schreckmoment plant Nora, wie sie sich und die anderen retten kann. Denn was die Bankräuber nicht wissen: Nora ist die Tochter einer Trickbetrügerin und wurde von Kindesbeinen an selber zu einer solchen erzogen. Und nur fünf Jahre vor ihrem aktuellen Dilemma, a.k.a. Banküberfall, hat sie den Kopf einer verbrecherischen Organisation zu Fall gebracht – und das im zarten Alter von zwölf Jahren. Die beiden Bankräuber wissen also wirklich nicht, mit wem sie es zu tun haben.

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Rezension – Clit

Die Klitoris – noch viel aufregender, als wir denken
Als Louisa Lorenz durch Zufall erfährt, dass die Klitoris nicht nur ein kleiner Lust-Knubbel ist, sondern sich weit ins Innere des Körpers erstreckt, ist sie bereits 25 Jahre alt. Und das, obwohl sie sich als moderne, aufgeklärte und emanzipierte Frau fühlt. Ihre Freund*innen, stellt sie schnell fest, sind genauso unwissend. Wie kann das sein?
Heute, einige Jahre später, ist Louisa Lorenz Klitoris-Expertin und klärt über dieses faszinierende und vollkommen unterschätzte Organ auf. Sie verrät, dass die Vorstellung vom vaginalen Orgasmus ein Mythos ist, der vor allem von Männern ins Leben gerufen wurde, welche Bedeutung die Klitoris tatsächlich für den Orgasmus hat – und welche anderen Irrtümer und Missverständnisse zu Sexualität und Anatomie bis heute bestehen.
Louisa Lorenz erzählt eine spannende Geschichte von Ignoranz, Unterdrückung und Verwirrung und zeigt, dass es höchste Zeit für mehr sexuelle Selbstbestimmung und für die Befreiung unserer Lust ist. Eine Offenbarung für alle, die Sex haben!
Quelle: Heyne

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Rezension – So sieht Feminismus aus

Mary Wollstonecraft, Simone de Beauvoir, Judith Butler: Diese Ikonen des Feminismus sind in aller Munde. Aber was ist mit Funmilayo Ransome-Kuti, Alexandra Kollontai oder Rokeya Sakhawat Hossain? In ihrer 250 Jahre und fünf Kontinente umspannenden Geschichte macht Lucy Delap deutlich, dass der Feminismus keine westliche Erfindung ist: Kurzweilig und inspirierend zeigt sie auf, dass konkrete historische Ereignisse rund um den Globus seine mosaikartige Entwicklung vorangetrieben haben und diese nicht losgelöst von Hautfarbe, Klasse und Sexualität gedacht werden kann. Freiheits- und Klassenkampf, neue Formen des Zusammenlebens sind beeinflusst von feministischem Denken und umgekehrt.
Quelle: Blessing

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Rezension – Fishergirl’s Luck

Zwanzig Jahre lang war Anna mit ihrem Ex-Freund, einem bekannten Koch, zusammen. Mit dem Ende der Beziehung bricht eine Welt für sie zusammen. Anna zieht nach Crovie, ein winziges Dorf an der schottischen Küche, und will dort einen Neuanfang wagen. Nach und nach lernt sie die anderen Einwohner*innen kennen und findet etwas wieder, das sie für verloren hielt: ihre Liebe zum Kochen und dem Experimentieren mit Zutaten. Und nicht nur neue Freundschaften entstehen: Anna kann auch endlich wieder durchatmen und herausfinden, wie – und mit wem – sie ihr Leben verbringen möchte.

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Kurzes Lebenszeichen

Ihr Lieben,

in letzter Zeit war es auf dem Blog sehr ruhig. Das hat verschiedene Gründe. Da sich an diesen Gründen in nächster Zeit wohl nichts ändern wird, möchte ich euch kurz up to date bringen.

Ich bin mittlerweile in den letzten Zügen meines Studiums: im September beginnt die Examensvorbereitung. Das wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Weiterhin arbeite ich aber auch und möchte Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Daneben blieb schon in den letzten Wochen kaum Zeit für den Blog – teilweise nicht einmal Zeit zum Lesen. Hinzu kommt, dass ich schon länger mit einer chronischen Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk kämpfe, die momentan einen neuen Höhepunkt erreicht hat. Selbst wenn ich Lust und Zeit zum Bloggen habe, spielt einfach meine Hand nicht mit.

Ihr seht also: die Prioritäten haben sich verschoben und jetzt gilt es ohnehin erstmal, ein gutes Staatsexamen abzulegen.

Ich werde in nächster Zeit und so schnell wie möglich noch die ausstehenden Rezensionen von Rezensionsexemplaren schreiben und online stellen. So richtig Zeit und Muse zum Bloggen werde ich aber vermutlich erst wieder im späten Sommer 2023 haben. Bis dahin wird es vielleicht hin und wieder vereinzelte Beiträge geben, mehr möchte ich euch aber nicht versprechen.

Love, Celina

Rezension – In der Hitze eines Sommers

Für die junge Mutter Ruth Malone wird im Sommer 1965 ein Alptraum wahr: als sie morgens die Tür zum Zimmer ihrer beiden Kinder öffnet, sind diese verschwunden. Im New York der 60er Jahre verhält Ruth Malone sich nicht wie eine typische Mutter: sie arbeitet als Kellnerin, schminkt sich, trägt Kleidung, die für die damalige Zeit nahezu skandalös ist – und hat eine Menge Liebhaber. Und so macht die Polizei Ruth schnell zur Hauptverdächtigen.
Der Boulevardreporter Pete Wonicke wird auf den Fall angesetzt und zweifelt bald an Ruth Malones Schuld.

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Rezension – Wiener Rosenmord

Nach einer längeren Auszeit kehrt Chefinspektorin Anna Bernini an ihren Arbeitsplatz bei der Wiener Polizei zurück. Direkt am ersten Tag wird sie mit dem Tod eines Blumenhändlers konfrontiert. Der wurde erstochen und unter einem Berg Rosen begraben. Während ihre Kollegen glauben, den Täter schnell gefunden zu haben, führt Berninis Suche nach dem Täter sie nicht nur in die Welt der Blumen, sondern auch zu Zuhältern und Menschenhändler. Und schließlich wird es auch für sie noch brandgefährlich.

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Kurz gefasst – Ein unendlich kurzer Sommer

Wo soll man eigentlich hin, wenn man vor sich selbst davonläuft? In irgendeinen Zug einsteigen und bis zur Endstation fahren? So jedenfalls landet Lale auf dem heruntergekommenen Campingplatz an diesem See, der fast zu schön ist. Sie hilft dem alten, grantigen Besitzer Gustav beim Renovieren der maroden Bäder, füttert die flauschigen Kaninchen, trägt jeden Tag die gleiche, alte Latzhose und schweigt.
Bis Christophe diese vermeintliche Ruhe durcheinanderbringt. Christophe mit den dunklen Augen, angereist vom anderen Ende der Welt, auf der Suche nach seinen Wurzeln. Christophe, der zu spüren scheint, was Lale fühlt.
Gemeinsam erleben sie den einen Sommer, der bleibt: Flirrende Hitze, glitzerndes Wasser, gemeinsame Floßfahrten, ausgeblichenes Haar.
Quelle: S. Fischer

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Over the Rainbow – Not Your Type

In der Reihe „Over the Rainbow“ stelle ich euch Bücher zum Thema LGBTQIA+ vor. Es handelt sich um fiktive Geschichten ebenso wie Sachbücher. Heute geht es weiter mit Not Your Type von Alicia Zett, einem Liebesroman mit einem trans Protagonisten.

Fynn ist trans und hält sich nicht für liebenswert. Und so fällt ihm seine Kommilitonin Marie zwar auf, dennoch hält er sich von ihr fern. Marie ist Fynn schon früher aufgefallen und sie entwickelt zunehmend romantische Gefühle für ihn. Bei einem Italien-Roadtrip kommen die beiden sich immer näher und Fynn ist sich zunehmend unsicher, ob er bei seiner Entscheidung, Marie nichts von seinem trans Sein zu erzählen, bleiben soll.

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Rezension – In den Wäldern der Biber

Als Alinas Leben in Frankfurt/Main aus den Gleisen gerät, zieht sie kurzerhand auf unbestimmte Zeit zu ihrem Großvater. Zu ihm hatte sie seit ihrer Kindheit keinen Kontakt mehr. Ihr Großvater stellt nicht viele Fragen, als er sie einziehen lässt. Stattdessen nimmt er seine Enkelin mit in die Wälder rund um das Haus, wo er im Bieberschutz beschäftigt ist. Und je länger Alina da ist, desto mehr Erinnerungen an ihre Schulferien bei den Großeltern kommen wieder auf. Zudem nimmt sie sich des baufälligen Hauses an und macht sich, unterstützt von alten und neuen Freund*innen, eingehend Gedanken darüber, wie sie ihre Zukunft gestalten möchte.

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