Rezension – The Henna Wars

Nishat liebt ihre Familie, möchte aber nicht verstecken, dass sie lesbisch ist. Nachdem sie es ihren Eltern erzählt hat, herrscht in ihrem Elternhaus zunächst Eiszeit. Und auch in der Schule braut sich Ärger zusammen: eine frühere Mitschülerin Nishats, Flávia, taucht wieder auf und Nishat verliebt sich sofort in sie. Aber bei einem Wettbewerb, für den die Schüler*innen ihre eigenen Geschäftsideen entwickeln, wollen beide ein Geschäft als Henna-Künstlerinnen aufbauen und geraten darüber immer wieder aneinander. Das Problem ist, dass auch das nichts an Nishats Gefühlen für Flávia ändert und Flávia diese Gefühle zu erwidern scheint. Die Frage ist, ob die beiden den Wettbewerb beiseitelegen können – und ob Nishats Eltern ihre Tochter so akzeptieren können, wie sie ist.

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Rezension – Green Camping

In Green Camping stellt Svenja Preuster, als Fräulein Öko bekannte Youtuberin, Möglichkeiten zum umweltbewussten, und bestenfalls natürlich umweltfreundlichen, Campen vor. Dabei geht sie zunächst auf den ökologischen Ausbau eines Autos zum Campervan ein. Dann widmet sie sich unterschiedlichen Aspekten des Camper-Lebens, beispielsweise Kochen oder Körperpflege.

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Die Montagsfrage #27

Ihr Lieben,

auch diese Woche hat Antonia von Lauter & Leise wieder eine Montagsfrage für uns:

Stört es dich, wenn ein Buch einen unsympathischen Protagonisten hat, oder macht dir das gar nichts aus?

Mir fällt es tatsächlich sehr schwer, Bücher zu lesen, bei denen ich für keine*n der Protagonist*innen Sympathien entwickeln kann. Meist breche ich die Bücher dann zwar nicht ab, aber sie zählen definitiv nicht zu meinen Lieblingsbüchern und werden, nachdem ich sie gelesen habe, aussortiert.

So ging es mir in der vergangenen Woche erst mit Funkensonntag von Nicola Förg, das ich aus der Bibliothek ausgeliehen hatte. Mit den beiden Ermittler*innen, inoffiziel wie offiziel, des Krimis bin ich nicht warm geworden. Auch der Rest der Geschichte konnte mich dann nicht mehr überzeugen und so bin ich vor allem froh, für dieses Buch kein Geld ausgegeben habe.

Wie seht ihr das? Gibt es vielleicht auch jemanden, der Bücher mit unsympathischen Protagonist*innen gerne liest?

Love, Celina xx

Rezension – Auf Basidis Dach

Mona Ameziane ist Tochter einer Deutschen und eines Marokkaners. In Auf Basidis Dach beschäftigt sie sich mit dem marokkanischen Teil ihrer Herkunft. Dies geschieht durch eine Mischung autobiographischer Geschichten aus Deutschland und Marokko sowie einem Reisebericht über einen Roadtrip. Zusammen mit ihrem Vater reist sie in das Dorf, aus dem ihre marokkanische Großmutter stammt. Sie widmet sich Themen wie Rassismus, Sprache oder Kulinarischem und bringt damit den Leser*innen Marokko auf sehr persönliche Art näher.

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Die Montagsfrage #26

Hallo ihr Lieben,

ganz zu Beginn meiner Buchblog-Zeit habe ich an einigen dieser Tags teilgenommen, beispielsweise dem Top Ten Thursday, aber auch die Montagsfrage. Das ist irgendwann ziemlich eingeschlafen, aber nun bin ich wieder auf die Montagsfrage gestoßen, die mittlerweile von Lauter & Leise gehostet wird. Die Fragen finde ich spannend, und so möchte ich die Fragen von Antonia in Zukunft öfter beantworten. Und damit ohne weiteres Tamtam zur Frage in dieser Woche:

Sollten Verlage/Autor*innen von Buchmessen ausgeschlossen werden können?

Vermutlich wissen die meisten von uns, warum diese Frage gerade jetzt so relevant. Falls nicht, hat Antonia bei Lauter & Leise gleich noch einen Spiegel-Artikel zum Thema verlinkt. Nun aber zu meiner Antwort auf die Frage, die sich aufgrund der Ereignisse während der FBM explizit auf faschistische/rechtsextreme Verlage und Autor*innen beziehen wird.

Ganz kurz gefasst lautet meine Antwort: JA! Dafür gibt es mehrere Gründe.
Als Jura-Studentin möchte ich zunächst einmal sage, dass für mich die Aussage, man MÜSSE als Betreiber*in einer Messe auch rechte Verlage aufgrund der Meinungsfreiheit akzeptieren, nicht nachvollziehbar ist. Das Hausrecht gilt auch für Messen, zumal gar nicht jeder einzelne Verlag auf den Büchermessen vertreten sein kann. Und ebenso wie Veranstaltungsorte, die nicht in öffentlicher Hand sind, rechte Veranstaltungen nicht in ihren Räumen dulden müssen, gilt das auch für Messen. Die Monopolstellung der FBM, mit der einige argumentieren, wird gerade heiß diskutiert und ich bin für mich eher zu dem Ergebnis gekommen, diese zu verneinen.
Dann kommt hinzu, dass ich Diversität unglaublich wichtig und wünschenswert finde. Aber Ansichten, die nicht mit unserer Verfassung in Einklang zu bringen sind, zählen für mich nicht zu einer diversen Veranstaltung. Stattdessen zeigte sich auch bei der Frankfurter Buchmesse wieder einmal, dass mit dem Zulassen rechter Verlage und Personen Diversität aktiv unterdrückt wird: PoC und anderen marginalisierten Personen ist der Besuch der gleichen Veranstaltung nicht zumutbar.
Zuletzt wird mit der Anwesenheit von Faschisten und zuletzt auch noch der Verteidigung ihrer Anwesenheit ein deutliches Signal ausgesendet, dass es in Ordnung ist, so zu denken. An der Stelle auch nochmal der Hinweis auf das Toleranz-Paradoxon von Karl Popper. Wenn wir die Anwesenheit von Nazis einfach so hinnehmen, spielen wir ihnen in die Hände. Und das sollte keiner von uns wollen und unterstützen.

Wie seht ihr das? Habt ihr die Montagsfrage vielleicht schon beantwortet? Schreibt mir gerne!

Love, Celina xx


Bildquelle Beitragsbild: Lauter & Leise

Buchiger Rundumschlag V – Die letzten Monate

Hallo ihr Lieben,

der letzte Blogbeitrag von mir ist schon eine ganz Weile her. Die letzten Monate haben mich Dank Job und Uni ganz schön viel Energie gekostet und so habe ich kaum neue Bücher gelesen, geschweige denn, dass ich zum Rezensieren gekommen wäre. Daher nun ein paar Kurzrezensionen zu Büchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe – und hoffentlich der Auftakt zu mehr Aktivität hier 😄

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Rezension – Das Leben ist zu kurz für irgendwann

Iris und Terry sind Freundinnen. Terry, verheiratete Hausfrau mit zwei erwachsenen Kindern, ist sich nicht sicher, wie es dazu kam. Iris ist single, kinderlos und in Terrys Augen eine der abenteuerlichsten Menschen überhaupt. Iris hat außerdem MS. Sie will sich davon nicht ihr Leben bestimmen. Als sie merkt, dass sie nicht mehr lange Kontrolle darüber haben wird, beschließt sie, in die Schweiz zu reisen und dort Sterbehilfe wahrzunehmen. Das will Terry nicht geschehen lassen. Und so findet sie sich überraschend zusammen mit ihrem Vater, der Alzheimer hat, und Iris in einem Auto auf dem Weg von Irland in die Schweiz wieder. Es werden die aufregendsten und erkenntnisreichsten sechs Tage ihres Lebens.

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#sommerlochbingo

My lovelies,

Anfang des Jahres habe ich am Frühjahrsputz-Bingo teilgenommen und hatte dabei jede Menge Spaß.
Jetzt hat Gabriela vom Buchperlenblog, die schon das Bingo im Januar und Februar initiiert hatte, sich wieder etwas ausgedacht. Auch im Juni und Juli gibt es ein Bingo, das Sommerloch-Bingo!

Mein SuB ist, auch dank des Frühjahrsputz-Bingos, auf mittlerweile 43 Bücher geschrumpft. Und es ist mir ziemlich schwer gefallen, neun Bücher davon für das Bingo herauszusuchen. Aber hier sind sie nun:

Wieder sind es ganz unterschiedliche Bücher, diesmal halten sich deutsche und englische Titel die Waage. Das dickste Buch mit 666 Seiten ist Eine Familie in Deutschland von Peter Prange. Allerdings habe ich am Meisten Respekt vor Margaret the First. Das habe ich bereits dreimal versucht, zu lesen und ich habe es nie geschafft, obwohl es mit nur 160 Seiten ein eher kurzes Büchlein ist.

Gabrielas Beitrag und Bingokarte könnt ihr hier sehen. Dort sind auch die anderen Teilnehmer*innen verlinkt, zudem könnt ihr euch an Gabriela wenden, wenn ihr zur Twitter-Gruppe mit jeder Menge tollen Menschen hinzugefügt werden wollt.

Vielleicht habt ihr ja auch Lust auf das Bingo bekommen? Oder seid ihr schon dabei?

Celina xx

Rezension – Lange Schatten über der Côte d’Azur

Auf dem jüdischen Teil des Le Grand Jas, Cannes‘ Friedhof, wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Kommissar Duval wird mit der Aufklärung des Verbrechens beauftragt. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem Opfer um einen Juden handelt. Dieser hatte sich kurz vor seinem Tod mit seiner Familiengeschichte beschäftigt und war dabei auch mit Mitgliedern einer der bekanntesten Familien Cannes‘ aneinandergeraten. Duval muss die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass eine Geschichte, die während der Nazi-Zeit begann, in der Gegenwart nachwirkt.

CW für das Buch am Ende des Beitrags

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Rezension – Das Patriarchat der Dinge

Unsere Umwelt wurde von Männern für Männer gestaltet. In Das Patriarchat der Dinge öffnet Rebekka Endler uns die Augen für das am Mann ausgerichtete Design, das uns überall umgibt. Und sie zeigt, welche mitunter lebensgefährlichen Folgen es für Frauen hat. […]
Wer überlebt einen Herzinfarkt? Wer friert am Arbeitsplatz und für wen ist er gestaltet? Für wen sind technische Geräte leicht zu bedienen? Für wen ist das Internet? Das Patriarchat ist Urheber und Designer unserer Umwelt. Wenn wir uns das bewusst machen, erscheinen diese Fragen plötzlich in einem neuen Licht.
Quelle: DuMont-Verlag

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