Fantastic Blogposts and Where to Find Them #9

Ihr sweethearts,

in der letzter Zeit habe ich selten von mir hören lassen – ich hoffe, ihr seht es mir nach. Vorerst noch bis Ende des Monats dauert meine sehr stressige Zeit an. Momentan bin ich ein nervliches Wrack und daher bin ich für ein paar Wochen zu meinen Eltern gefahren. Hier ist mehr Muse, mehr Entspannung und mehr Ablenkung von Uni und Studium. Damit einher geht mehr Zeit für Bücher. Und ich habe auch wieder mehr in den Blogs anderer Menschen gestöbert. Einige der Artikel dort, die mir sehr gefallen haben, möchte ich mit euch teilen:

Beginnen möchte ich heute mit einem Beitrag von We read Indie. Sie feiern Zehnjähriges und teilen dafür einiges mit uns. Dazu gehören einige als besonders herausragend eingestufte Bücher aus Indie-Verlagen, aber auch die Befürchtungen über die Zukunft kleiner Verlage. Insgesamt eine spannende Rück- und Vorschau, die für mich zudem einige neue Bücher für die Wunschliste bereithielt. Und der Beitrag war an mich auch wieder die Erinnerung: lies mehr Bücher aus Indie-Verlagen!

Zwar richtet sich Miriam mit ihrem Blog Bisalski alterstechnisch erst mal nicht an mich. Thematisch hat sie mit Ohne Kinderwunsch bei mir aber den Nagel auf den Kopf getroffen. Ein bisschen schmunzeln musste ich darüber, dass sich bei uns beiden die Erkenntnis, nicht Mutter sein zu wollen, auch aus dem Umgang mit Kindern ergeben hat. Daneben spricht sie ein Buch an, das bei mir schon länger auf der Wunschliste steht: #regretting motherhood von Orna Donath. Miriams Gedanken zu dem Thema waren jedenfalls für mich sehr gut nachvollziehbar und haben mir ein warmes Gefühl von gegenseitigem Verständnis vermittelt.

Passend dazu möchte ich euch noch einige Bücher ans Herz legen, die sich mit (Nicht-)Mutterschaft beschäftigen und die mir gut gefallen haben:

  • Die K-Frage von Johanna Dürrholz – unterschiedliche Ansichten zu dem Thema und eine Autorin, die uns auf die Suche nach der Antwort mitnimmt
  • Kinderfrei statt kinderlos von Verena Brunschweiger – ein Manifest, das mir stellenweise zu weit ging; aber das gehört wohl zu Manifesten dazu
  • Nichtmuttersein von Nadine Pungs – eines der ersten Bücher zum Thema, bei welchem ich mich richtig verstanden fühlte
  • Die Uhr, die nicht tickt von Sarah Diehl – Erfahrungsberichte vieler Frauen und die Analysen von Sarah Diehl

Last but not least hat The Pink News eine Liste mit elf sapphic Büchern zusammengestellt. Ich freue mich ganz besonders auf Lesbian Love Story, ein Sachbuch, welches sich mit der Geschichte lesbischer Liebesromane und -geschichten auseinandersetzt. Aber auch viele der zehn anderen Bücher hören sich für mich sehr gut an.

War für euch etwas dabei? Lasst mir doch gerne einen Kommentar da!

Lots of love
Celina

Rezension – The Girls I’ve Been

Zusammen mit ihrem Ex-Freund und ihrer neuen Freundin findet Nora sich mitten in einem Banküberfall wieder. Nach einem kurzen Schreckmoment plant Nora, wie sie sich und die anderen retten kann. Denn was die Bankräuber nicht wissen: Nora ist die Tochter einer Trickbetrügerin und wurde von Kindesbeinen an selber zu einer solchen erzogen. Und nur fünf Jahre vor ihrem aktuellen Dilemma, a.k.a. Banküberfall, hat sie den Kopf einer verbrecherischen Organisation zu Fall gebracht – und das im zarten Alter von zwölf Jahren. Die beiden Bankräuber wissen also wirklich nicht, mit wem sie es zu tun haben.

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Rezension – Clit

Die Klitoris – noch viel aufregender, als wir denken
Als Louisa Lorenz durch Zufall erfährt, dass die Klitoris nicht nur ein kleiner Lust-Knubbel ist, sondern sich weit ins Innere des Körpers erstreckt, ist sie bereits 25 Jahre alt. Und das, obwohl sie sich als moderne, aufgeklärte und emanzipierte Frau fühlt. Ihre Freund*innen, stellt sie schnell fest, sind genauso unwissend. Wie kann das sein?
Heute, einige Jahre später, ist Louisa Lorenz Klitoris-Expertin und klärt über dieses faszinierende und vollkommen unterschätzte Organ auf. Sie verrät, dass die Vorstellung vom vaginalen Orgasmus ein Mythos ist, der vor allem von Männern ins Leben gerufen wurde, welche Bedeutung die Klitoris tatsächlich für den Orgasmus hat – und welche anderen Irrtümer und Missverständnisse zu Sexualität und Anatomie bis heute bestehen.
Louisa Lorenz erzählt eine spannende Geschichte von Ignoranz, Unterdrückung und Verwirrung und zeigt, dass es höchste Zeit für mehr sexuelle Selbstbestimmung und für die Befreiung unserer Lust ist. Eine Offenbarung für alle, die Sex haben!
Quelle: Heyne

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Rezension – So sieht Feminismus aus

Mary Wollstonecraft, Simone de Beauvoir, Judith Butler: Diese Ikonen des Feminismus sind in aller Munde. Aber was ist mit Funmilayo Ransome-Kuti, Alexandra Kollontai oder Rokeya Sakhawat Hossain? In ihrer 250 Jahre und fünf Kontinente umspannenden Geschichte macht Lucy Delap deutlich, dass der Feminismus keine westliche Erfindung ist: Kurzweilig und inspirierend zeigt sie auf, dass konkrete historische Ereignisse rund um den Globus seine mosaikartige Entwicklung vorangetrieben haben und diese nicht losgelöst von Hautfarbe, Klasse und Sexualität gedacht werden kann. Freiheits- und Klassenkampf, neue Formen des Zusammenlebens sind beeinflusst von feministischem Denken und umgekehrt.
Quelle: Blessing

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Rezension – Fishergirl’s Luck

Zwanzig Jahre lang war Anna mit ihrem Ex-Freund, einem bekannten Koch, zusammen. Mit dem Ende der Beziehung bricht eine Welt für sie zusammen. Anna zieht nach Crovie, ein winziges Dorf an der schottischen Küche, und will dort einen Neuanfang wagen. Nach und nach lernt sie die anderen Einwohner*innen kennen und findet etwas wieder, das sie für verloren hielt: ihre Liebe zum Kochen und dem Experimentieren mit Zutaten. Und nicht nur neue Freundschaften entstehen: Anna kann auch endlich wieder durchatmen und herausfinden, wie – und mit wem – sie ihr Leben verbringen möchte.

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Kurzes Lebenszeichen

Ihr Lieben,

in letzter Zeit war es auf dem Blog sehr ruhig. Das hat verschiedene Gründe. Da sich an diesen Gründen in nächster Zeit wohl nichts ändern wird, möchte ich euch kurz up to date bringen.

Ich bin mittlerweile in den letzten Zügen meines Studiums: im September beginnt die Examensvorbereitung. Das wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Weiterhin arbeite ich aber auch und möchte Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Daneben blieb schon in den letzten Wochen kaum Zeit für den Blog – teilweise nicht einmal Zeit zum Lesen. Hinzu kommt, dass ich schon länger mit einer chronischen Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk kämpfe, die momentan einen neuen Höhepunkt erreicht hat. Selbst wenn ich Lust und Zeit zum Bloggen habe, spielt einfach meine Hand nicht mit.

Ihr seht also: die Prioritäten haben sich verschoben und jetzt gilt es ohnehin erstmal, ein gutes Staatsexamen abzulegen.

Ich werde in nächster Zeit und so schnell wie möglich noch die ausstehenden Rezensionen von Rezensionsexemplaren schreiben und online stellen. So richtig Zeit und Muse zum Bloggen werde ich aber vermutlich erst wieder im späten Sommer 2023 haben. Bis dahin wird es vielleicht hin und wieder vereinzelte Beiträge geben, mehr möchte ich euch aber nicht versprechen.

Love, Celina

Rezension – In der Hitze eines Sommers

Für die junge Mutter Ruth Malone wird im Sommer 1965 ein Alptraum wahr: als sie morgens die Tür zum Zimmer ihrer beiden Kinder öffnet, sind diese verschwunden. Im New York der 60er Jahre verhält Ruth Malone sich nicht wie eine typische Mutter: sie arbeitet als Kellnerin, schminkt sich, trägt Kleidung, die für die damalige Zeit nahezu skandalös ist – und hat eine Menge Liebhaber. Und so macht die Polizei Ruth schnell zur Hauptverdächtigen.
Der Boulevardreporter Pete Wonicke wird auf den Fall angesetzt und zweifelt bald an Ruth Malones Schuld.

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Rezension – Wiener Rosenmord

Nach einer längeren Auszeit kehrt Chefinspektorin Anna Bernini an ihren Arbeitsplatz bei der Wiener Polizei zurück. Direkt am ersten Tag wird sie mit dem Tod eines Blumenhändlers konfrontiert. Der wurde erstochen und unter einem Berg Rosen begraben. Während ihre Kollegen glauben, den Täter schnell gefunden zu haben, führt Berninis Suche nach dem Täter sie nicht nur in die Welt der Blumen, sondern auch zu Zuhältern und Menschenhändler. Und schließlich wird es auch für sie noch brandgefährlich.

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Kurz gefasst – Ein unendlich kurzer Sommer

Wo soll man eigentlich hin, wenn man vor sich selbst davonläuft? In irgendeinen Zug einsteigen und bis zur Endstation fahren? So jedenfalls landet Lale auf dem heruntergekommenen Campingplatz an diesem See, der fast zu schön ist. Sie hilft dem alten, grantigen Besitzer Gustav beim Renovieren der maroden Bäder, füttert die flauschigen Kaninchen, trägt jeden Tag die gleiche, alte Latzhose und schweigt.
Bis Christophe diese vermeintliche Ruhe durcheinanderbringt. Christophe mit den dunklen Augen, angereist vom anderen Ende der Welt, auf der Suche nach seinen Wurzeln. Christophe, der zu spüren scheint, was Lale fühlt.
Gemeinsam erleben sie den einen Sommer, der bleibt: Flirrende Hitze, glitzerndes Wasser, gemeinsame Floßfahrten, ausgeblichenes Haar.
Quelle: S. Fischer

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Over the Rainbow – Not Your Type

In der Reihe „Over the Rainbow“ stelle ich euch Bücher zum Thema LGBTQIA+ vor. Es handelt sich um fiktive Geschichten ebenso wie Sachbücher. Heute geht es weiter mit Not Your Type von Alicia Zett, einem Liebesroman mit einem trans Protagonisten.

Fynn ist trans und hält sich nicht für liebenswert. Und so fällt ihm seine Kommilitonin Marie zwar auf, dennoch hält er sich von ihr fern. Marie ist Fynn schon früher aufgefallen und sie entwickelt zunehmend romantische Gefühle für ihn. Bei einem Italien-Roadtrip kommen die beiden sich immer näher und Fynn ist sich zunehmend unsicher, ob er bei seiner Entscheidung, Marie nichts von seinem trans Sein zu erzählen, bleiben soll.

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