Buchiger Rundumschlag VIII – #frühjahrsputzbingo 2022 2.0

Für mich lief das #frühjahrsputzbingo dieses Jahr sehr gut: in einem Update hatte ich euch schon berichtet, dass ich mir eine zweite Bingokarte erstellt hatte. Auch diese Bücher habe ich alle gelesen und möchte euch jetzt sagen, wie sie mir gefallen haben!

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Rezension – Heavy: Tödliche Erden

Als in Köln ein Wissenschaftler getötet wird, ermittelt Kommissarin Hannah Frank zunächst in dessen privatem Umfeld. Doch als dann ein weiterer Wissenschaftler tot aufgefunden wird, erkennen Franck und ihr Kollege, dass es um die Forschung der beiden geht. Dabei stoßen sie auf ein Forschungsfeld, dass geopolitisch zu massiven Umbrüchen führen könnte – und dass manche zu einem Mord treibt.

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Kurz gefasst – Zurück zu mir

In Almas Leben fühlt sich gerade nichts richtig an. Es ist, als würde sie sich mit ihren Problemen im Kreis drehen, obwohl sie sich nichts mehr wünscht, als endlich einfach glücklich zu sein. Aber was sie auch unternimmt, alles scheint wie blockiert – bis ihr eines Tages ein Paket gebracht wird. Darin: ein an sie adressierter Brief und ein Notizbuch. Es ist der Beginn einer inspirierenden Begegnung mit einer ihr zugleich fremden und doch so vertrauten Person, mit einer besonderen älteren Dame – und der Auftakt zu einer Reise zu sich selbst.
Quelle: Rowohlt

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Gilmore Girls Book TAG

Heute habe ich Geburtstag und daher gibt es hier, als Ausnahme zu den üblichen Rezensionen, einen TAG. Ich wurde Anfang letzten Jahres auf Gilmore Girls aufmerksam, dank Netflix. Besonders die ersten paar Staffeln haben mir gut gefallen und, wie ihr euch denken könnt, konnte ich mich immer besonders gut in Rory und ihre Bücherliebe einfühlen. Daher also nun dieser Book TAG, den ich bei Pretty Purple Polka Dots gefunden habe.

Lorelai: A character with a witty or sarcastic sense of humour

Da musste ich sofort an Izzy O’Neill aus Bitches Bite Back denken. Die hat einen sehr bissigen Humor und hat mich über das gesamte Buch sehr zum Lachen gebracht.

Rory: Favourite classic

Klassiker lese ich selten, daher ist die Auswahl nicht besonders groß. Aber Stolz & Vorurteil von Jane Austen mochte ich sehr gern.

Luke: A book you secretly love, but are afraid to admit

Bei manchen Büchern bin ich ganz froh, dass nur ich weiß, dass ich sie lese. Beispielsweise Erotika, wovon es das ein oder andere Buch auf meinem tolino gibt. Aber zu den Büchern, bei denen ich es mittlerweile nicht mehr an die große Glocke hänge, wie gerne ich sie lese, zählt die Gestaltwandler*innen-Reihe von Nalini Singh.

Lane: A musical character

Spontan ist mir da Anne aus Altes Land von Dörte Hansen eingefallen. Sie spielt Querflöte und Klavier, hat aber damit zu kämpfen, dass ihr jüngerer Bruder als Wunderkind am Klavier gilt.

Dean: Your first book love (character or book you first loved)

Für mich waren das Hanni und Nanni von Enid Blyton. Die Zwillinge, ihre Freundinnen und die Abenteuer auf dem Internat fand ich unglaublich spannend. Das sind zumindest die ersten Protagonistinnen, an die ich mich deutlich erinnern kann. Zu dem Zeitpunkt war ich ca. 8/9 Jahre alt.

Sookie: A book you’ve devoured

Zuletzt Das letzte Bild von Anja Jonuleit. Ein sehr spannender Roman über einen der bekanntesten Cold Cases Norwegens. Da hatte ich mir eine Nacht um die Ohren geschlagen, um das Buch durchzulesen.

Jess: A book you love that gets the most hate

Ich habe wirklich lange überlegt, und mir fällt nicht ein. Selbst die Harry Potter-Bücher, deren Autorin in letzter Zeit berechtigterweise sehr viel Gegenwind erhält, habe ich noch nie wirklich geliebt. Und bei meinen anderen Büchern wüsste ich nicht, dass eines dabei ist, das von sehr vielen anderen gehasst wird.

Miss Patty: A book that was ruined by the hype

Für mich einfach jedes Buch, das sehr gehypt wird. Ich nehme Bücher, die eine große Werbekampagne erhalten, nur höchst selten in die Hand. Und wenn überhaupt meist erst, wenn sich der Hype schon wieder gelegt hat.

Emily Gilmore: An expensive book

Eine Zeit lang hatte ich drei der illustrierten Harry Potter-Ausgaben. Das dürftesten die teuersten Bücher gewesen sein, die ich je besessen habe. Mittlerweile habe ich sie aber weggegeben und daher dürften sich einige Hardcover den ersten Platz der teuersten Bücher teilen.


Quellen Fotos in Beitragsbild
Lorelei und Rory in Café: Promipool (© imago images / Mary Evans)
Lorelei und Rory auf Sofa: reisereporter
Gruppenbild: Gala.de (© Action Press)
Lorelei und Rory sitzend: Gilmore Girly Wiki
Lorelei und Rory mit Tassen: Serienjunkies

Die Montagsfrage #39

Nachdem ich die letzten vier Tage mit einer üblen Lebensmittelvergiftung (Lachs gibt es in nächster Zeit nicht mehr) flach lag, geht es mir heute wieder deutlich besser und daher darf auch die Montagsfrage von Wordworld nicht fehlen:

WIE WAR EUER LESEJAHR BIS JETZT? WAS WAREN HIGHLIGHTS/ LOWLIGHTS?

2022 lief bei mir bisher sehr gut, was Bücher angeht! Stand heute habe ich bereits 79 Bücher gelesen, 10 davon waren reReads. (Übrigens, weil es mal diese Montagsfrage gab: 91% Autorinnen) Bei durchschnittlich 3,7 Sternen waren auch schon einige Highlights dabei – ebenso wie Bücher, die mir so gar nicht gefielen.

Ein Highlight direkt zu Beginn des Jahres war Bitches Bite Back von Laura Steven: sehr witzig und noch feministischer, super zu lesen. Ein Jugendroman wie man ihn sich wünscht und auch super geeignet für Erwachsene.
Auch ein Buch, das in Erinnerung blieb, war Remembered von Yvonne Battle Felton. Ein Buch über Sklaverei und deren offiziellem Ende in den USA und das generationenübergreifende Trauma, dass versklavte Menschen erleben mussten. Es war sehr schwer zu lesen, obwohl der Schreibstil toll war. Aber das zeigt wohl. Wie wichtig dieses Buch ist.
In eine ganz andere thematische Richtung geht Was wir lieben, herausgegeben von Lucy-Anne Holmes. In dem wunderschön gestalteten, mit maßgeschneiderten Illustrationen zu jedem Erfahrungsbericht versehenen, Buch erzählen 51 trans und cis Frauen sowie nicht-binäre Menschen, was sie an Sex mögen oder auch nicht. Sie erzählen von Spiritualität, ihrem Leben, gesellschaftlichen Erwartungen, dem eigenen Körperbild.

Aber natürlich konnten mir nicht alle Bücher so gut gefallen. Auch zu Beginn des Jahres stand mit Zurück zu mir von Laura Malina Seiler ein Buch, das voller Spiritualität ist. An und für sich natürlich kein Problem, aber ohne Vorwarnung, wenn man vom Klappentext her mit ganz anderem rechnet, und noch dazu voller problematischer Ansätze und Konzepte, macht das keine Freude. Nächste Woche folgt meine Rezension zum Buch.
Vor kurzem erst habe ich im Rahmen des #frühjahrsputzbingo The Tempest von Steve Sem-Sandberg gelesen, das mir ebenfalls überhaupt nicht gefiel. Ein unausstehlicher Protagonist und noch dazu ein Schreibstil, der mir zum Gähnen langweilig wurde – keine gute Kombi.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Rezension – Kaltblütig

In Kaltblütig erzählt Truman Capote ein furchtbares Verbrechen nach. Am 15. November 1959 werden in der US-amerikanischen Kleinstadt Holcomb vier Mitglieder der Familie Clutter getötet. Vor allem die Verbindung zwischen Opfern und Tätern stellt die Polizei vor ein Rätsel. Sechs Wochen nach der Tat können allerdings zwei Männer festgenommen werden, die später wegen Mordes zum Tode verurteilt werden.
Truman Capote hat noch vor dem Ergreifen der beiden Männer aus den Medien von der Tat erfahren und reiste nach Holcomb, Kansas. Dort führte er nicht nur Gespräche mit Freunden und Bekannten der Familie sowie den Ermittlern, später war es ihm auch möglich, mit den beiden Tätern zu sprechen. Aus diesen Gesprächen sowie Gerichtsakten entstand der Tatsachenroman Kaltblütig.

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Die Montagsfrage #38

Auch heute starte ich die Woche wieder mit einer Montagsfrage von Wordworld:

WENN IHR EUCH EINE FÄHIGKEIT/EINEN MAGISCHEN GEGENSTAND/EINE SUPERKRAFT AUS EINEM BUCH AUSSUCHEN DÜRFTET, WAS WÜRDET IHR WÄHLEN?

Ich lese selten Fantasy, aber eine Fähigkeit, die ich sehr gerne hätte, ist Gedankenlesen! Einerseits wäre es manchmal ganz nützlich, genau zu wissen, welche Absichten und Erwartungen mein Gegenüber hat, aber auch in Prüfungssituationen stelle ich mir das als einen unschätzbaren Vorteil vor.

Ganz interessant wäre es vermutlich, wenn wir alle fliegen könnte – wer würde dann noch Auto fahren oder ein Flugzeug nutzen? Schwupps, einen Riesenschritt hin zu einer sauberen Umwelt gemacht!


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Buchiger Rundumschlag VII – #frühjahrsputzbingo 2022

Auch in diesem Jahr hat mir das Frühjahrsputzbingo wieder viel Spaß bereitet und ich möchte euch natürlich nicht vorenthalten, was ich von den gelesenen Büchern hielt. Auf geht’s mit Teil 1!
(HIER könnt ihr sehen, wie meine Bingo-Karte zu Beginn aussah)

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Rezension – Was wir lieben

Für Was wir lieben haben 51 Menschen berichtet, was ihnen an Sex gefällt – oder auch nicht. Sie erzählen, wie sie sich verliebten, trennten, Kinder bekamen, experimentierten. Zu Wort kommen dabei cis und trans Frauen ebenso wie nicht-binäre Menschen im Alter zwischen 19 und 74 Jahren. Es sind Menschen unterschiedlichster Sexualitäten dabei und sie beschreiben die Freude, die sie aus unterschiedlichsten Aspekten der Sexualität ziehen.
Untermalt wird jeder Erfahrungsbericht von einer Illustration.

CN für das Buch am Ende des Beitrags

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Die Montagsfrage #37

Sophia von Wordworld stellt heute zum Beginn der Woche eine Frage, die mich sehr zum Nachdenken angeregt hat:

SOLLTE DIE BUCHCOMMUNITY POLITISCHER SEIN?

Anders als Sophie war die Frage, wie (un-)politisch mein Blog sein soll, für mich zu Beginn des Bloggers kein Thema – ich hatte darüber einfach nicht nachgedacht. Dabei bin ich durchaus ein politischer Mensch. Ich interessiere mich für das politische Tagesgeschehen und habe zu vielen Themen, die in der deutschen Politik eine Rolle spielen, eine eindeutige Meinung.

Gerade bei Büchern, die sich mit solchen Themen auseinandersetzen, kann man auch herauslesen, wie ich darüber denke. Aber ich schreibe keine gesonderten Beiträge über meine politischen Ansichten. Das funktioniert für mich bisher sehr gut, kann sich aber in Zukunft noch ändern – das möchte ich nicht von vorneherein ausschließen. Ansonsten zeige ich meine politischen Ansichten im Privaten. Ich fände es auch ein bisschen unangemessen, meine kleinen Unterstützungsbeiträge durch Spenden groß öffentlich zu teilen.

Was die Buchcommunity im Ganzen muss ich sagen, dass sie von mir aus nicht politischer werden. Es ist eine ganz nette Abwechslung zu einem anstrengenden Alltag und täglichen Horrornachrichten.


Quelle Beitragsbild: Wordworld