Die Montagsfrage #41

Guten Morgen zusammen,

hinter mir liegt eine ziemlich anstrengende Woche, die sich so hoffentlich nicht wiederholt. Auch das Wetter macht mir schon wieder zu schaffen: ich bin einfach kein Sommermensch und ab 25 °C wird gefühlt das System runtergefahren. Aber heute soll es hier regnen und das ist für mich eine sehr gute Nachricht. Außerdem gibt es wieder die Montagsfrage von Wordworld:

HABT IHR EIN LIEBLINGSALTER BEZÜGLICH PROTAGONIST*INNEN, ODER IST EUCH DEREN ALTER EGAL?

Mir ist das Alter egal. Tatsächlich lese ich sehr gern Bücher aus vielen unterschiedlichen Perspektiven und dazu gehört eben auch das Alter. Mir sind heute noch Die Geheimnisse der Welt, dessen Protagonist 11 Jahre alt ist, oder Solange sie tanzen, in dem die Hauptperson eine Seniorin ist, in Erinnerung. Beides waren Bücher, die mich sehr berührten und ganz unterschiedliche Perspektiven lieferten.

Bei mir diktieren die Genres, die ich gerne lese, auch das Alter der Protagonist*innen. In letzter Zeit habe ich vor allem Krimis gelesen und das beinhaltet Charaktere unterschiedlichsten Alters. Es gibt Ermittler*innen, die schon seit Jahrzehnten in ihrem Job sind und solche, die neu dabei sind. Auch die Betroffenen, Opfer oder Verwandte können aus jeder Altersgruppe sein. Daneben lese ich viele Liebesromane, insbesondere queere. Und dort sind die Protagonist*innen tendenziell in meinem Alter, irgendwo zwischen 18 und 30. Das finde ich eigentlich sehr schade. Auch Menschen über 30 lieben schließlich und gerade für queere Menschen ist es, denke ich, wichtig, zu lesen, dass man nicht nur als junger Mensch die eigene Sexualität erkunden und ausleben kann oder nach einer beendeten Beziehung noch mal glücklich mit einem (oder mehreren) anderen Menschen wird. Daher sollte es eigentlich viel mehr Liebesgeschichte mit Ü30-Portagonist*innen geben.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Rezension – Beyond Now

Mit sechs Jahren hat Caleb Maisie zum ersten Mal gesagt, dass er sie heiraten wird. Doch als Maisie im Teenageralter nicht nur die Stadt, sondern sogar den Bundesstaat verlassen muss, verliert sich der Kontakt zwischen den beiden. Über ein Jahrzehnt später steht Maisie zufällig wieder vor Caleb. Und was vorher eine unschuldige Sandkastenliebe war, wird schnell stürmisch. Doch Caleb ist fest in Key West verwurzelt und Maisie führt ein Jetset-Leben in Los Angeles. Und so stellt sich schnell die Frage, ob das Kindheitsversprechen an der Realität scheitern wird.

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Rezension – Der zweite Strich

Nach zehn Jahren unerfülltem Kinderwunsch und zahlreichen Behandlungen in deutschen Kliniken, wenden sich Daniela Vogel und ihr Mann an eine Klinik in Dänemark. Dort wird eine Eizellspende vorgenommen und tatsächlich erscheint kurz darauf ein zweiter Strich auf dem Schwangerschaftstest.
In Der zweite Strich berichtet Daniela Vogel von der Entscheidung, eine Eizellspende vornehmen zu lassen und dem Prozedere, das damit einhergeht.

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Die Montagsfrage #40

Guten Morgen ihr Lieben,

nach einer längeren Pause meinerseits bei der Montagsfrage, Urlaub und Krankheit haben dafür gesorgt, dass nur geplante Beiträge erschienen, bin ich heute wieder dabei. Heute mit einer Frage, die für mich gar nicht so einfach zu beantworten ist:

WELCHES BUCH HABT IHR AM HÄUFIGSTEN GELESEN UND WIESO?

Schwierigkeiten mit der Frage habe ich vor allem, weil ich weniger ein bestimmtes Buch habe, dass ich immer wieder lese. Aber ich habe mehrere Autorinnen, deren Bücher ich immer wieder lese. Je nachdem, worauf ich Lust habe, sind das vor allem Agatha Christies Poirot-Bücher sowie die Romance- und Romantasy-Bücher von Nalini Singh. Ebenfalls aus dem Genre Romantasy kommen die Bücher Kresley Coles, zu denen ich häufig greife, und Rebecca Gablé ist meine Go-To-Autorin für historische Romane. Insbesondere ihre Waringham-Reihe ist schon ziemlich abgegriffen.

Bei reReads kommt es für mich sehr auf die Stimmung an, in der ich gerade bin. Manchmal ist mein Kopf so voll mit Studium und generell dem Leben, dass ich nicht bereit bin, mich auf ein neues Buch einzulassen. Dann sind mir Bücher, die ich bereits kenne, sehr lieb, besonders Liebesromane, bei denen ich wenig denken muss – und da greife ich zu Nalini Singh und Kresley Cole.
Die Bücher von Rebecca Gablé und Agatha Christie lese ich eher, weil ich bei jedem Mal lesen neue Dinge entdecke. Jedes Mal ist es so, als würde ich die Bücher zum ersten Mal lesen. Sie sind fast schon Trostspender, wenn es mir nicht so gut geht, ich niedergeschlagen bin.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Stuff I’m Listening To

Hallo ihr Lieben,

wir alle wissen, dass ich Bücher sehr liebe; sonst gäbe es weder diesen Blog noch diesen Beitrag. Obwohl ich kein besonders großer Fan von Hörbüchern bin, höre ich sehr gerne Podcasts. Hiermit möchte ich euch einige meiner Lieblingspodcasts vorstellen.

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Over the Rainbow – Love & Other Disasters

In der Reihe „Over the Rainbow“ stelle ich euch Bücher zum Thema LGBTQIA+ vor. Es handelt sich um fiktive Geschichten ebenso wie Sachbücher. Den Beginn macht Love & Other Disasters von Anita Kelly.
Kleine Anmerkung: meines Wissens gibt es keine deutsche Übersetzung davon und daher habe ich für London die englischen Pronomen they/them übernommen.

Als erste offen nicht-binäre Person, die an einer TV-Kochshow teilnimmt, will London vor allem den Trollen da draußen, inklusive dem eigenen Vater, zeigen, dass they es drauf hat. Dahlia dagegen ist nach einer Scheidung nahezu bankrott und möchte mit der Kochsendung ein neues Leben starten. Sie und London kommen sich zunehmend näher, aber auch das Finale der Show steht bevor. Und so müssen sie herausfinden, was sie mit ihren jeweiligen Leben anfangen wollen – und ob die andere Person darin Platz hat.

CN für das Buch am Ende des Beitrags

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Rezension – Tiefes, dunkles Blau

Nur kurz nachdem sie sich von dem Gynäkologen Dr. Jansen Eizellen zum Einfrieren hatte entnehmen lassen, wird die Seepolizistin Rosa Zambrano zum Fundort einer Leiche gerufen. Zu ihrer Überraschung handelt es sich dabei um Dr. Jansen. Die Ermittlungen zu seinem Tod führen Rosa in die Welt der Genforschung, außerdem wollte sich Jansen gerade von seiner Frau scheiden lassen. Auch Verbindungen zum Rotlichtmilieu tun sich auf – und so mangelt es weder an Mordmotiven noch an Verdächtigen.

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Rezension – Düsteres Watt

In den Sylter Dünen wird eine Leiche gefunden. Der bekannte Unternehmer Karl von Raboisen wurde ertränkt und dann im Naturschutzgebiet abgelegt. Weil das Opfer nicht nur reich, sondern auch mit einer bekannten Politikerin verheiratet ist, stehen Liv Lammers Ermittlungen schnell im Rampenlicht. Als kurz danach eine weitere Leiche gefunden wird, die trotz des Fundorts im Watt verdurstet ist, ist das Rätsel perfekt. Wie sind die beiden Opfer miteinander verbunden? Und wer wollte sie tot sehen?

CN für das Buch am Ende des Beitrags

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Rezension – Real Easy

Fermont, Illinois, 1999: Zwei Stripperinnen aus dem lokalen Stripclub verschwinden. Die Leiche der einen wird sofort gefunden. Die andere wird erst eine Woche später umgebracht. Holly Meylin und Victor Amador, die Detectives, die den Fall bearbeiten, sind sich sicher, dass die verschwundenen Stripperinnen mit anderen Vermisstenfällen aus der Umgebung in den letzten Jahrzehnten in Verbindung stehen. Der Täter muss aus dem Umfeld des Clubs stammen. Doch die Anzahl der Verdächtigen steigt immer weiter an – und unter ihnen ist auch ein Polizist …

CN für das Buch am Ende des Beitrags

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Rezension – Femizide: Frauenmorde in Deutschland

Jeden dritten Tag tötet in Deutschland ein Mann seine (Ex-)Partnerin. Dass dem so ist, ist lange bekannt. Dennoch tut sich in Gesellschaft, Politik und den Strafverfolgungsbehörden wenig, um an dieser Tatsache etwas zu ändern. Für ihr Buch über Femizide in Deutschland haben die Journalistinnen Cruschwitz und Haentjes mit zahlreichen Personen gesprochen – Überlebenden, Angehörigen, Anwält*innen – und wissenschaftliche Studien ausgewertet. Und so bietet Femizide das eindrückliche Bild eines gesamtgesellschaftlichen Problems.

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