Hallo ihr Lieben,
nachdem meine Erkältung Mitte letzter Woche nochmal richtig Fahrt aufgenommen hatte, bin ich mittlerweile wieder auf den Beinen. Letzte Woche ging die Rezension zu einem meiner Herzensbücher, Lesbian Love Story, online – am Valentinstag, quasi als Geschenk an mich. Bevor ich mich gleich wieder in den Uni-Stress stürze, gibt es zuerst die Montagsfrage von Wordworld:
Was schreckt Euch bei einem Buch ab, wenn Ihr es zum ersten Mal in die Hand nehmt?
Also, es gibt ja Bücher, die schrecken mich schon ab, bevor ich sie überhaupt in die Hand nehme. Tatsächlich geht das stark nach den Covern, denn manche Genres erkennt man schon am Cover und, wie ich vor kurzem für eine andere Montagsfrage festgestellt habe, manche Genres lese ich nicht.
Ich lese in letzter Zeit auch selten bis gar nicht cis hetero Liebesgeschichten, sodass ich Bücher, die ein Mann-Frau-Pärchen auf dem Cover zeigen auch nicht mehr in die Hand nehme.
Wenn ich ein Buch dann in der Hand habe, gibt es manche Plots, die ich nicht so gerne lese. Wenn es sich nicht gerade um eine polyamore Beziehung handelt, bin ich z.B. kein Fan von Dreiecksbeziehungen. Bei den Krimis mag ich keine Bücher, in denen Lai*innen ermitteln. Und für historische Romane gilt, dass mir momentan die Lust an Geschichten vergangen ist, die in den ersten rund 20 Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg spielen. Einmal abgesehen davon, dass es davon einfach sooo viele gibt, könnte man in diesen Büchern den Eindruck bekommen, dass alle Deutschen auch nur Opfer der Nazis waren und natürlich niemals Täter*innen. Das ist nicht nur unrealistisch, sondern angesichts steigender Zahlen von antisemitischen Gewalttaten, die zu 84 % dem Rechtsextremismus zuzuordnen sind (Quelle: Statista), in meinen Augen auch gefährlich.
Quelle Beitragsbild: Wordworld