Mein SuB kommt zu Wort 02/2024

Ich bin heute über die Aktion „Mein SuB kommt zu Wort“ gestolpert und obwohl mein SuB nicht besonders groß ist, denke ich, dass mir diese Aktion Freude bereiten wird.

Sie findet immer am 20. des Monats statt (also sehr passend, dass ich heute darüber gestolpert bin). Es gibt drei Fragen an den SuB, die jeden Monat gleich sind und eine vierte Frage, die sich jeden Monat ändert. Bei dieser letzten Frage gilt, dass von den vorgestellten Büchern eines bis zum nächsten Monat zu lesen, wobei es folgende Regeln gibt:

  1. Es sollten maximal 3 Bücher pro Frage 4 vorgestellt werden. Wer möchte, kann von den anderen Teilnehmer*innen abstimmen lassen, welches der Bücher bis zum nächsten Monat gelesen werden soll.
  2. Es kann auch nur ein Buch vorgestellt werden, welches dann auch das Buch ist, welches bis zum nächsten 20. gelesen wird.
  3. Wer für die Aufgabe keine passenden SuB-Bücher hat, kann alternativ ein Buch einer Reihe vorstellen, welche er gerne fortführen möchte.

Anna von Annas Bücherstapel hat die Aktion 2016 ins Leben gerufen; Melli von Mellis Buchleben und Vanessa von Vanessas Literaturblog haben sie 2021 übernommen.

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Die Montagsfrage #63

Hallo ihr Lieben,

nachdem meine Erkältung Mitte letzter Woche nochmal richtig Fahrt aufgenommen hatte, bin ich mittlerweile wieder auf den Beinen. Letzte Woche ging die Rezension zu einem meiner Herzensbücher, Lesbian Love Story, online – am Valentinstag, quasi als Geschenk an mich. Bevor ich mich gleich wieder in den Uni-Stress stürze, gibt es zuerst die Montagsfrage von Wordworld:

Was schreckt Euch bei einem Buch ab, wenn Ihr es zum ersten Mal in die Hand nehmt?

Also, es gibt ja Bücher, die schrecken mich schon ab, bevor ich sie überhaupt in die Hand nehme. Tatsächlich geht das stark nach den Covern, denn manche Genres erkennt man schon am Cover und, wie ich vor kurzem für eine andere Montagsfrage festgestellt habe, manche Genres lese ich nicht.
Ich lese in letzter Zeit auch selten bis gar nicht cis hetero Liebesgeschichten, sodass ich Bücher, die ein Mann-Frau-Pärchen auf dem Cover zeigen auch nicht mehr in die Hand nehme.
Wenn ich ein Buch dann in der Hand habe, gibt es manche Plots, die ich nicht so gerne lese. Wenn es sich nicht gerade um eine polyamore Beziehung handelt, bin ich z.B. kein Fan von Dreiecksbeziehungen. Bei den Krimis mag ich keine Bücher, in denen Lai*innen ermitteln. Und für historische Romane gilt, dass mir momentan die Lust an Geschichten vergangen ist, die in den ersten rund 20 Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg spielen. Einmal abgesehen davon, dass es davon einfach sooo viele gibt, könnte man in diesen Büchern den Eindruck bekommen, dass alle Deutschen auch nur Opfer der Nazis waren und natürlich niemals Täter*innen. Das ist nicht nur unrealistisch, sondern angesichts steigender Zahlen von antisemitischen Gewalttaten, die zu 84 % dem Rechtsextremismus zuzuordnen sind (Quelle: Statista), in meinen Augen auch gefährlich.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Over the Rainbow – Lesbian Love Story

In der Reihe „Over the Rainbow“ stelle ich euch Bücher zum Thema LGBTQIA+ vor. Es handelt sich um fiktive Geschichten ebenso wie Sachbücher. Diesmal gibt es mit Lesbian Love Story nicht nur das erste Sachbuch in dieser kleinen Reihe, sondern auch eines, das in meinen Augen perfekt zum heutigen Valentinstag passt.

Um Vorbilder zu finden, machte Amelia Possanza sich auf die Suche nach lesbischen Liebesgeschichten. In dem daraus entstandenen Buch Lesbian Love Story (meines Wissens bisher leider keine deutsche Übersetzung) stellt sie sieben Frauen bzw. Pärchen vor, die tatsächlich gelebt und lesbisch geliebt haben.

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Die Montagsfrage #62

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche hat mich eine Erkältung ziemlich ausgeknockt, sodass ich mich in nächster Zeit für die Uni ein bisschen mehr reinhängen muss. Mitte März ist Abgabetermin für meine letzte schriftliche Arbeit im Studium und die hat nochmal Auswirkungen auf meine Examensnote.
Aber zuerst bringt der Start in die Woche wieder die Montagsfrage von Wordworld mit sich, die sich diesmal Der Büchernarr überlegt hat:

Wo seid Ihr heute am Rosenmontag eher zu finden: Verkleidet und feiernd oder lesend auf der Couch?

Verkleiden werde ich mich dieses Jahr nicht. Heute Vormittag arbeite ich an meiner Examens-Arbeit und nachmittags muss ich arbeiten. Dazwischen bleibt nur wenig Zeit zu feiern. Zudem bin ich noch immer ein wenig erkältet und möchte meinem Körper möglichst viel Erholung gönnen. Daher werde ich den Abend definitiv lesend auf dem Sofa verbringen.

Generell mag ich Fasching aber ziemlich gerne. Meine Familie hat jahrelang in einer Gegend gelebt, in der Fasching ein großes Ding war und ist. Und ich freue mich auch schon drauf, dort bald wieder die Faschingsumzüge zu besuchen.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Rezension – Die Geschichte der Kunst

Die britische Kunsthistorikerin Charlotte Mullins führt durch die Geschichte der Kunst, von der Zeit vor 100.000 Jahren bis ins Jahr 2018. Sie zeigt die Entwicklung von den ersten Malereien und Figuren der Frühsteinzeit bis zu heutigen NFTs. Dabei nimmt sie nicht nur europäische weiße Künstler in den Fokus, sondern widmet sich Künstler*innen aus aller Welt. Sie zeigt Verbindungen zwischen den Stilrichtungen und überraschende Einflüsse auf. Und schreibt so eine Geschichte der Kunst, die nicht eurozentristisch, weiß und männlich ist.

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Die Montagsfrage #61

Hallo ihr Lieben,

heute kommt meine Antwort auf die Montagsfrage von Wordworld spät, aber sie kommt – und ist recht kurz! Seit letzter Woche muss ich mich in der Uni nochmal richtig reinhängen und noch dazu hat auch mein Nebenjob heute viel Zeit gebraucht, daher heute der abendliche Beitrag auf die folgende Frage, die sich Aequitas et Veritas überlegt hat:

GIBT ES GENRES, DIE IHR NOCH NICHT GELESEN HABT ODER GRUNDSÄTZLICH NICHT LEST?

Spontan fällt mir kein Genre ein, das ich noch nicht gelesen habe. Und ich würde sagen, dass ich nur Horror-Geschichten NIE lese. Ansonsten gibt es Genres, die ich sehr, sehr selten lese, z.B. Fantasy oder Erotik. Aber auch zu Büchern aus diesen Genres greife ich hin und wieder.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Rezension – 24 Wege nach Hause

Petra und ihre elfjährige Nichte Charlie haben einige furchtbare Monate hinter sich: zunächst ist Charlies Mutter, Petras Schwester, gestorben, kurz darauf verliert Petra ihren Frisiersalon und die Wohnung und trett sich von ihrem Freund, Nick. Da erscheint es passend, dass ihr Auto auf dem Weg nach Nyponviken, einem kleinen Dorf im Süden Schwedens, mitten in einem Schneesturm liegen bleibt.
Doch die Menschen in Nyponviken nehmen Petra und Charlie mit offenen Armen auf. Und auch ein Adventskalender, der unter mysteriösen Umständen auftaucht, führt die beiden in den Ort ein. Als dann noch Nick vor der Tür steht, ist das Chaos in Petras Augen perfekt.

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Die Montagsfrage #60

Guten Morgen ihr Lieben,

hinter mir liegt ein sehr schönes Wochenende bei meinen Eltern. Vor mir liegen noch 2,5 Uni-freie Tage, bevor es am Donnerstag in den Endspurt meines Studiums geht. Der Start in die Woche bringt aber zuerst die Montagsfrage von Wordworld mit sich:

HABT IHR EUCH FÜR 2024 LESEZIELE GESETZT?

DIe von Sophia erwähnten utopischen Träumereien kommen mir sehr bekannt vor. Bei mir ist es nicht so sehr der SuB (mit unter 40 Büchern ist der doch ziemlich unter Kontrolle), aber mehr Bücher von queeren Menschen, von BIPoC oder mit einem Schauplatz abseits Europas und Nordamerikas würde ich schon gerne lesen. Das hat aber schon die letzten Jahre eher wenig funktioniert und ich sehe für 2024 keine große Trendwende diesbezüglich.
Denn auch weiterhin werde ich zum allergrößten Teil Bücher aus der Bibliothek lesen und bin daher darauf angewiesen, welche Bücher die dortigen Mitarbeiter*innen in den Bestand aufnehmen.

Ich habe mir aber wieder ein Ziel von 150 gelesenen Büchern bis Ende des Jahres gesetzt. Bis einschließlich September sehe ich auch kein zeitliches Problem und werde wohl gut zum Lesen kommen. Ab Oktober kann ich es noch nicht abschätzen und werde das letzte Viertel des Jahres einfach auf mich zukommen lassen.

Zudem mache ich dieses Jahr bei zwei Challenges mit und habe mir daher also vorgenommen, diese zu vollenden. Das bedeutet für die Queere Buchchallenge, dass ich mir 36 Bücher mit queerem Thema vorgenommen habe.

Strenggenommen kein Leseziel ist es, dass ich dieses Jahr wieder mehr Zeit in den Blog investieren möchte. Ich möchte im Gegensatz zu 2023 regelmäßig Beiträge veröffentlichen und auch wieder Rezensionsexemplar, die mich ansprechen, anfragen und lesen.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Over the Rainbow – we fell in love in october

In der Reihe „Over the Rainbow“ stelle ich euch Bücher zum Thema LGBTQIA+ vor. Es handelt sich um fiktive Geschichten ebenso wie Sachbücher.
Heute geht es weiter mit einer queeren Liebesgeschichte, die insbesondere von der Erkundung und dem Infragestellen der eigenen Sexualität geprägt ist.

In einer Spontanaktion bricht Lisa ihre Ausbildung zur Bankkauffrau ab, kauft sich ein Ticket nach Köln und verlässt ihre bayerische Heimat. In Köln wird sie in eine WG aufgenommen und arbeitet daran, festzustellen, was sie in ihrem Leben erreichen möchte.
Eine große Ablenkung ist dabei die Tätowiererin Karla, die in Lisa verwirrende Gefühle hervorruft. Für Stress sorgt zudem Max, Lisas Freund, der noch in Bayern lebt und möchte, dass sie zu ihm zurückkehrt.

CN für das Buch am Ende des Beitrags

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Die Montagsfrage #59

Hallo ihr Lieben,

für das Wochenende ist ein Besuch bei meiner Familie geplant – nachdem die GDL heute einen weiteren Streik angekündigt hat, stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wie lange ich wohl für die 450 km brauchen werde. Aber zuerst bringt der Start in die Woche wieder die Montagsfrage, gehostet von Wordworld, mit sich. Diese Woche bin ich richtiggehend aufgeregt, denn die Frage hatte ich Sophia vorgeschlagen:

Habt Ihr schonmal ein Buch nachgekauft, das Ihr ausgeliehen hattet und Euch gut gefallen hat?

Die Frage kam mir, weil ich ein Buch, das ich aus der Bücherei ausgeliehen hatte, auf meine Weihnachtswunschliste setzte. Die unerzählte Geschichte von Vera Weidenbach war so spannend und lehrreich, dass ich das Buch unbedingt selbst haben wollte. Denn ich wusste schon beim ersten Lesen, dass ich dieses Buch immer wieder in die Hand nehmen und die einzelnen Themen nachschlagen will. Tatsächlich lag das Buch dann auch an Weihnachten unterm Baum, ist aber erstmal zu meiner Schwester gewandert, für die es sich auch sehr interessant anhörte.

Das war aber tatsächlich das erste Mal, dass ich ein Buch haben wollte, das ich mir zuvor entliehen hatte. Ich kann mir auch kaum ein fiktives Buch vorstellen, das ich mir nachkaufen würde, denn die meisten Romane lese ich nur einmal. Und Bücher, bei denen ich mir fast sicher bin, dass ich sie mehrmals lesen werde, leihe ich nicht aus, sondern kaufe sie mir direkt selbst. Das gilt für sehr viele queere Liebesgeschichten, aber auch für die Krimis der Queens of Crime, wie Agatha Christie, Dorothy L. Sayers oder Ngaio Marsh.
Hinzu kommt, dass ich mir es auch nicht wirklich leisten kann, haufenweise Bibliotheksbücher nachzukaufen. Das war auch der Grund, warum Die unendliche Geschichte auf eine Wunschliste für meine Verwandten gelandet ist: so habe ich das Buch nun im Regal stehen, habe aber dafür kein Geld ausgegeben.


Quelle Beitragsbild: Wordworld