Kate Brannon wurde gerade erst zur Detective befördert und ist neu in Norfolk angekommen, als eine erschossene Frau in einem kleinen Fischerdorf aufgefunden wird. Zusammen mit ihrem Team muss Kate herausfinden, wer einen Grund hatte, die Campingplatz-Betreiberin zu erschießen. Dabei lernt sie deren Kollegin Gina kennen, die ein schweres Geheimnis hütet. Doch sie und Kate kommen sich näher und Gina fällt es immer schwerer, sich nicht Kate anzuvertrauen.
nach dem erfolgreichen Readathon am vergangenen Wochenende stehen heute wieder Vorlesungen auf dem Plan, zudem werde ich heute Nachmittag auch wieder arbeiten. Vorher gibt es aber die Montagsfrage von Wordworld, die sich diese Woche der Büchernarr überlegt hat:
Warum hängt Ihr an dem Buch auf Eurem SuB, das dort schon seit über zwei Jahren liegt?
Ich hatte vor einiger Zeit (in Vorbereitung auf einen Umzug) mal radikal in meinem SuB aufgeräumt. Seitdem stehen dort nur noch Bücher, von denen ich mir sicher bin, dass ich sie lesen möchte. Sie sprechen mich thematisch also so sehr an, dass ich unbedingt die Geschichte „hören“ möchte. Seit Jahren liegen dort nur Bücher, bei denen das der Fall ist, deren Themen aber zugleich heftig genug sind, dass ich sie nicht einfach mal so „nebenher“ lesen kann. Stattdessen brauche ich dafür Zeit und den passenden Headspace. Vor allem an letzterem mangelte es mir in den letzten ca. anderthalb Jahren, die von der Examensvorbereitung und dem Staatsexamen geprägt waren. Das wird sich so schnell nicht ändern: dieses Semester habe ich nochmal viele Vorlesungen, bin zudem als Korrekturassistentin tätig, habe einen Nebenjob, muss die letzte große Prüfung im Rahmen des Staatsexamens vorbereiten, genauso wie das im Oktober beginnende Referendariat, das nochmal einen Umzug mit sich bringen wird. Langweilig wird mir also nicht. Und sich dann auch noch auf heftige Themen wie Rassismus, die Ungerechtigkeiten der Welt oder den Holocaust (keine abschließende oder gewichtete Aufzählung) einzulassen, ist zumindest für mich nicht einfach. Aber die Bücher, die auf meinem SuB warten, möchte ich dennoch lesen. Darauf müssen sie, und ich, halt noch ein bisschen länger warten.
dieses Wochenende, von 14 Uhr (CEST) am 13.4. bis 14 Uhr am 14.4., findet der Dewey’s 24 Hour Readathon statt. Das letzte Mal, dass ich an einem Lesewochenende teilgenommen habe, ist schon ein bisschen her (2016!). Umso mehr freue ich mich nun auf diesen Readathon.
Nach dem Tod ihrer Mutter reist Zoe von Deutschland an die französische Atlantikküste. In ihrer Kindheit verschwand dort ihre jüngere Schwester Oda spurlos von einem Tag auf den anderen. Zoe hat nie erfahren, was mit ihr geschah, denn ihre Mutter weigerte sich, über die Zeit in Frankreich zu sprechen. Nun macht sich Zoe zusammen mit der Hotelmitarbeiterin Marlène auf die Suche nach Oda und nach dem, was mir ihrer Familie geschah.
in den letzten beiden Wochen habe ich es zeitlich nicht geschafft, die Montagsfrage zu beantworten. Jetzt sind wir schon wieder mitten im Semester angekommen und damit auch mitten im Alltag. Dazu gehört auch die Montagsfrage von Wordworld:
Wie steht Ihr zu posthum veröffentlichten Werken?
Gar kein Problem habe ich mit Büchern, die der*die Verstorbene noch selbst fertigstellte und welche dann nur nach dem Tod erscheinen. Auch in Ordnung ist es für mich, wenn ein*e Autor*in bestimmt, dass es weitere Bücher geben soll. Das hatte ich zuletzt von Nina Ohlandt mitbekommen. Deren Krimi-Reihe um John Benthien habe ich sehr gern gelesen. Ohlandt starb leider 2020, wollte aber, dass ihre Krimi-Reihe fortgesetzt wird. Für einen 10. Band um Benthien hatte sie auch schon die Idee, die grobe Skizze, wie das Buch verlaufen sollte, wie es enden sollte sowie die ersten Seiten geschrieben. Fortgesetzt wird die Reihe nun von Jan F. Wielpütz. Ich kann nicht beurteilen, wie gut die Umsetzung ist, weil ich den zehnten Band bisher nicht gelesen habe. Aber wenn es dem Willen des*r Autor*in entspricht, sehe ich kein Problem in der Veröffentlichung weiterer Bücher. Ähnliches geschah auch mit der Fortsetzung der Poirot-Krimis durch Sophie Hannah. Dabei entschied nicht Agatha Christie, dass es weitere Bücher um ihren Ermittler geben sollte, sondern Christies Familie und Nachlassverwaltung. Auch das ist in meinen Augen in Ordnung. Denn in diesen Fällen, mittlerweile gibt es fünf neue Poirot-Bücher, sind es ganz neue Ideen und hat fast etwas von Fanfiction – und mit der habe ich so ganz generell auch kein Problem. Zudem wüsste ich nicht, dass Christie sich dagegen zu Lebzeiten ausgesprochen hatte.
Wenn aber der*die Autor*in zu Lebzeiten bestimmt, dass es von ihm*r keine weitere Veröffentlichungen geben soll, dann ist das in meinen Augen zu respektieren. Entgegen diesem Wunsch dann weitere Bücher zu veröffentlichen, ist nicht in Ordnung.
In 13 Essays setzen sich 13 Beitragende mit den unterschiedlichsten Auswirkungen des Patriarchats auf unsere Gesellschaft, unseren Alltag und unser Leben. Sie beschreiben die Hintergründe und Mechanismen der patriarchalischen Prägungen und geben Anstöße dafür, wie man die eigenen internalisierten Annahmen durchbrechen kann.
Heute ist mein Geburtstag und weil ich richtig Lust auf einen Book Tag habe, gibt’s heute einen! Diesen Birthday Book Tag habe ich bei Zezee With Books gefunden, ursprünglich erstellt hat ihn Antonia’s Always Books.
Birthday Cake: A book with a plot that seems cliché, but you adore it anyway
Zwei Menschen, die gezwungenermaßen viel Zeit miteinander verbringen und einige Missverständnisse – keine unüblichen Zutaten bei Liebesromanen. Aber That Summer Feeling von Bridget Morrissey habe ich dennoch geliebt!
Party Guests: Your most anticipated book release for this year
Birthday Presents: A book that surprised you with how much you loved it
Ich denke, zuletzt war das Bianca Torre Is Afraid of Everything von Justine Pucella Winans. Als YA-Krimi ist es schon kein Genre, das ich regelmäßig lese. Hinzu kommt, dass ich kein Fan bin von Krimis, in denen Laien ermitteln. Diese sind mir meist viel zu abwegig. Und obwohl das in gewisser Weise auch für dieses Buch gilt, konnte es mich doch voll überzeugen.
„Happy Birthday“ Song: A book that certainly deserved all the hype it got
One Last Stop hat mir zwar nicht uneingeschränkt gefallen, aber ich konnte den Hype darum doch verstehen und auch wenn ich mit einer anderen Thematik gerechnet hatte, verdiente das Buch diesen Hype auch.
Happy Music: A book with some very beautiful and truly memorable quotes
Getting Older: A book that you read a long time ago, but you think you would appreciate more if you read it as a more mature reader
Who the Fuck Is Kafka habe ich mit 18 Jahren gelesen und mir hat es damals schon richtig gut gefallen. Ich denke aber doch, dass ich die Implikationen einer Freundschaft zwischen einer Israelin und einem Palästinenser heute besser nachvollziehen könnte.
Sweet Birthday Memories: A book that kept you incredibly happy during a sad or demanding period of your life
Letztes Jahr hat mich das Staatsexamen sehr viel Kraft gekostet. Lessons In Chemistry war eines der Bücher – und vermutlich das Beste – das mir dabei Ablenkung bot. Und dieses hier macht durchaus auch glücklich.
In der Reihe „Over the Rainbow“ stelle ich euch Bücher zum Thema LGBTQIA+ vor. Es handelt sich um fiktive Geschichten ebenso wie Sachbücher. Heute mit einem queeren Liebesroman, der sich zu großen Teilen im Rahmen der Klimaschutzbewegung abspielt.
Jemma ist in den letzten Zügen ihrer Ausbildung zur Kindergartenpädagogin, als sie bei einem Festival die Klimaaktivistin Tara kennenlernt. Die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Doch zwischen den internationalen Tätigkeiten Taras zur Rettung der Umwelt und Jemmas Arbeit im Kindergarten finden die beiden kaum Zeit füreinander und ihre gerade beginnende Beziehung. Und als Jemma sich gezwungen sieht, sich verstärkt um einen kleinen Jungen mit familiären Problemen zu kümmern, eskaliert die Situation. Können Tara und Jemma trotz ihrer Unterschiede zueinander finden?
Gestern, am 22. März, habe ich die Leipziger Buchmesse besucht und möchte euch gerne ein bisschen von meinem Tag berichten.
Der ging zunächst mit einer etwas verspäteten Ankunft los, weil die S-Bahnen so überfüllt waren, dass ich nicht um 10 Uhr an der Leipziger Messe sein konnte. Es führte leider auch dazu, dass ich einen Vortrag zum feministischen Übersetzen verpasste. Stattdessen war für mich der erste Vortrag des Tages einer zum Buch Miese Krise. Bei MDR Kultur unterhielt sich die Moderatorin Yara Hoffman (im Bild 2.v.l.) mit den Autor*innen Ann-Sophie Henne (links) und Robin Jüngling (2.v.r.) sowie der Illustratorin Annika Le Large (rechts) über die Motivation hinter dem Buch, den Instagram-Account der drei, @nachhaltig.kritisch, und den Umgang mit der Klimakrise. Es war sehr interessant, den dreien zuzuhören und ich hatte mir im Anschluss direkt noch das Buch besorgt.
Weiter ging es dann recht schnell mit einem Gespräch von Leonie Schöler und einer Mitarbeiterin des Lagato Verlags über Schölers Buch Beklaute Frauen. Dazu wird es hier auf dem Blog demnächst noch eine Rezension geben. In dem Buch geht es um Frauen aus allen Bereichen des Lebens, denen ihre Errungenschaften abgesprochen wurden. Schöler berichtete von der Arbeit an ihren Instagram- und TikTok-Kanälen @heeyleonie und wie die Idee entstand, über beklaute Frauen zu berichten. Leonie Schöler wirkte sehr sympathisch und ich habe ihr sehr gerne zugehört.
Ein weiterer Vortrag war dann die Diskussion zwischen Nadine Lange als Moderatorin, Luca Mael Milsch, Emelie Porsack und Maurizio Onano (Autor von Alles rosa und Oma Herbert) über queere Menschen in Büchern und Comics. Im Bild konnte ich leider nur Nadine Lange (links) und Luca Mael Milsch, von dem*r vor kurzen das Debüt Sieben Sekunden Luft erschienen ist, einfangen. Ich muss zugeben, dass dieser Vortrag mir von allen, die ich besuchte, am besten gefiel. Denn vier queeren Personen auf dem Podium sorgten dafür, dass die Diskussion sich nicht darum drehte, ob wir überhaupt bzw. mehr queere Figuren in Büchern und Comics brauchen. Stattdessen ging es darum, wie gut Repräsentation bereits funktioniert, wie wichtig Sensitivity Reader sind und wie auf die Problematik um „wer schreibt oder übersetzt queere Figuren?“ zu blicken ist.
Und der letzte Vortrag war ein Gespräch zwischen Gilda Sahebi und Ebru Taşdemir über Sahebis ganz neu erschienenes Buch Wie wir uns Rassismus beibringen. Ich hatte von ihr schon „Unser Schwert ist Liebe“ gelesen und ihr auch im Podcast Das Iran-Update immer gern zugehört. So war es auch bei diesem Gesrpäch: Sahebi ist eine Rednerin, der ich einfach gerne zuhöre. Hinzu kommt, dass sich Wie wir uns Rassismus beibringen sehr interessant anhört und direkt mal ganz oben auf meiner Wunschliste gelandet ist. Sahebi beschrieb unter anderem, wie ihr Entschluss, das Buch zu schreiben, sich auch aus ihrer Beschäftigung und ihren Berichten über den Iran entwickelte.
Zwischen den Vorträgen und danach bin ich noch viel über die Messe geschlendert. Bis auf Halle 1, dort fand ausschließlich die Comic Con statt und ich bin keine große Comic-Leserin, habe ich jede Halle einmal besucht, bin an gefühlt jedem Stand einmal vorbeikommen und habe sooooo viele neue Bücher entdeckt. Neben Miese Krise hatte ich dann noch ein Blind Book Date gekauft, das sich als Iosua der Selfpublisherin Annemarie Bruhns herausgestellt. Für mich war es ein zwar anstrengender, aber zugleich unvergleichlich schöner Tag! So viele begeisterte Buchmenschen auf einem Fleck und die spannenden, inspirierenden Vorträge: das werde ich so schnell bestimmt nicht vergessen!
Vor kurzem habe ich Regretting Motherhood von Orna Donath gelesen. Das Buch stand schon seit längerem auf meiner Wunschliste und als ich es dann in der örtlichen Bibliothek gesehen habe, musste ich zugreifen. Und ich hatte von Anfang an vor, eine Rezension darüber zu schreiben. Wie ich mich aber darangesetzt habe, ging mir auf, dass ich über dieses Buch keine „normale“ Rezension schreiben kann. Stattdessen gibt es jetzt einen Beitrag, der sich generell mit Büchern und anderen Medien zum Thema (Nicht-)Elternschaft und im Besonderen mit Regretting Motherhood auseinandersetzt.