Mein SuB kommt zu Wort 03/2024

Die Aktion „Mein SuB kommt zu Wort“ findet immer am 20. des Monats statt. Es gibt drei Fragen an den SuB, die jeden Monat gleich sind und eine vierte Frage, die sich jeden Monat ändert. Bei dieser letzten Frage gilt, dass von den vorgestellten Büchern eines bis zum nächsten Monat zu lesen, wobei es folgende Regeln gibt:

  1. Es sollten maximal 3 Bücher pro Frage 4 vorgestellt werden. Wer möchte, kann von den anderen Teilnehmer*innen abstimmen lassen, welches der Bücher bis zum nächsten Monat gelesen werden soll.
  2. Es kann auch nur ein Buch vorgestellt werden, welches dann auch das Buch ist, welches bis zum nächsten 20. gelesen wird.
  3. Wer für die Aufgabe keine passenden SuB-Bücher hat, kann alternativ ein Buch einer Reihe vorstellen, welche er gerne fortführen möchte.

Anna von Annas Bücherstapel hat die Aktion 2016 ins Leben gerufen; Melli von Mellis Buchleben und Vanessa von Vanessas Literaturblog haben sie 2021 übernommen.

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Die Montagsfrage #67

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche habe ich die Arbeit abgegeben und danach ein schönes, wenn auch anstrengendes und viel zu kurzes, Wochenende mit meiner Familie verbracht. Für Ende dieser Woche habe ich einen Besuch bei der Leipziger Buchmesse geplant, auf den ich mich jetzt schon freue! Los geht die Woche aber wieder mit der Montagsfrage von Wordworld:

WAS MACHEN FÜR EUCH GUTE/SCHLECHTE BUCHTITEL AUS?

Ich muss zugeben, dass ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht habe. Für mich spielt der Titel eines Buches auch kaum eine Rolle, weil mich in erster Linie Cover auf ein Buch aufmerksam machen und der Klappentext darüber entscheidet, ob ich das Buch lese.
Wenn ich aber so darüber nachdenke, sind für mich gute Buchtitel solche, die tatsächlich etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun haben. Z.B. liegt momentan Das Feuer im Bootshaus von Kristina Ohlsson neben mir, ein Krimi, der mit einem Feuer im Bootshaus beginnt. Davor habe ich Lily von Rose Termain gelesen, dessen Hauptperson Lily heißt. Dagegen haben die deutschen Titel von Nalini Singhs Psy-Changeling-Reihe keinerlei Verbindungen zum Buch und das nervt mich schon ziemlich.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

#indiebookday 2024

Heute ist der #indiebookday 2024! Das will ich mir natürlich nicht entgehen lassen und mit euch einige Bücher aus unabhängigen Verlagen teilen. Den Anfang machen zwei Bücher, die ich bereits auf dem Blog rezensiert habe, weiter geht’s dann mit einem kurzen Ausblick auf Bücher, auf die ich mich sehr freue.

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Rezension – Hallo, du Schöne

William Waters Kindheit ist lieblos und unglücklich verlaufen. Umso mehr freut er sich darüber, in die große, chaotische und liebevolle Familie seiner Freundin Julia Padavano aufgenommen zu werden. Julia ist die älteste von vier Schwestern und steht den drei jüngeren sehr nahe. Die vier stehen sich in jeder Lebenslage zur Seite und wachsen nur noch näher zusammen, als zunächst unerwartet ihr Vater stirbt und die Mutter kurz darauf nach Florida zieht. Doch Williams Vergangenheit holt ihn bald ein und treibt einen Keil zwischen die Schwestern. Der Riss wird sich erst kitten lassen, als es zu einem weiteren Schicksalsschlag kommt.

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Die Montagsfrage #66

Hallo ihr Lieben,

meine Arbeit für die Uni ist fertig! Die Erleichterung ist groß und ich freue mich, dass jetzt drei Wochen Freizeit vor mir liegen 🙂 Also, dem Brotjob gehe ich natürlich weiterhin nach, aber für die Uni muss ich in den kommenden drei Wochen nichts machen. Bevor ich mich wieder meinen Büchern widme, gibt es zuerst die Montagsfrage von Wordworld, welche sich diese Woche Aequitas & Veritas überlegt hat:

Wo befindet Ihr Euch gerade geografisch in Eurer Lektüre?

Momentan lese ich gleich drei Bücher, daher gibt es auch drei Standorte.
Da ist zunächst Hildur – Die Spur im Fjord von Satu Rämö, ein Krimi und der Auftakt einer Reihe, von der ich jetzt schon weiß, dass ich mich auf die weiteren Bände freue. Das Buch spielt vorrangig in den Westfjorden Islands, momentan ist die Protagonistin Hildur aber in der isländischen Hauptstadt Reykjavík.
Dann lese ich If We Were Us von K. L. Walther. Es ist ein Buch, das die besten Freunde Sage und Charlie dabei begleitet, wie sie sich verlieben und den Übergang von der Schule an die Universität gestalten. Unter anderem ist es auch ein LGBTQIA+-Roman, was ich ja sehr gerne lese. Dieser konkrete Roman spielt an einem fiktiven Internat in den USA.
Und auf dem tolino lese ich gerade einen reRead: Alpha Night von Nalini Singh. Zwar ein Romantasy-Roman, findet diese Geschichte dennoch an einem realen Ort statt: in und um Moskau.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Rezension – Bible Bad Ass

Klara steht am Rande eines feministischen Burn-Outs, voller Wut über die Ungerechtigkeiten, die ihr täglich wiederfahren und über die sie täglich in ihrem Job als Journalistin recherchiert. Doch eine Recherche über eine feministische Pastorin führt sie zu biblischen Frauenfiguren, von denen sie vorher nicht wusste. Und kurz darauf findet sie sich in einer Chat-Gruppe wieder, in dem sich ein Haufen Frauen darüber austauschen, wie sie aus der christlichen Geschichtsschreibung gestrichen wurden.

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Die Montagsfrage #65

Hallo ihr Lieben,

mit meiner Uni-Arbeit geht es überraschend gut voran und so starte ich in den März bei weitem weniger gestresst, als ich es erwartet hatte. Zudem freue ich mich jetzt schon darauf, dass ich ab Mitte des Monats nicht nur Freizeit habe, sondern richtig viel Zeit mit meiner Familie verbringen werde. Davor aber: Endspurt bei meiner Arbeit und ganz zuerst die Montagsfrage von Wordworld!

Gibt es ein Buch, das auf ein aktuelles Ereignis oder eine kürzliche Debatte Bezug nimmt und das Ihr vor kurzem gelesen habt?

Als erstes eingefallen ist mir das Rassistisches Erbe von Susan Arndt. Neu ist die Debatte um diskriminierungsfreie Sprache sicher nicht, aber doch aktuell und hier geht es eben nicht um gender-gerechte Sprache, sondern um die rassistischen Einflüsse auf das Deutsche.

Vielleicht ein bisschen nischig sind Bücher mit juristischen Themen, die sich mit aktuellen Debatten aus der Welt der Justiz auseinandersetzen, die ich kürzlich gelesen habe.
Da war zunächst Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich von Ronen Steinke, der sich damit auseinandersetzt, wie Geld, Macht, sozialer Status Einfluss darauf haben, ob man vor Gericht gut oder schlecht wegkommt. Er zeigt vor allem auf, dass sich unser Justizsystem finanziell schlechter Gestellten gegenüber ungleich unfreundlicher verhält (ist man darüber ernsthaft erstaunt?). Und er zeigt juristisch immer wieder debattierte Lösungsansätze auf.
Und dann folgte letzten Monat Strafsachen von Elisa Hoven und Thomas Weigend. Die beiden haben sich einige aufsehenerregenden Strafurteile der letzten Jahr(zehnt)e vorgenommen und erklären nicht nur, wie die Justiz zu ihren, manchmal für Lai*innen vielleicht unverständlichen, Urteilen kam. Sie zeigen anhand derer auch juristische Debatten auf, die sich teilweise durch die gesamte Geschichte des Strafgesetzbuches ziehen – also seit den 1870ern geführt werden! Dazu gehören z.B. die Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch, aber auch, ganz aktuell, der sog. „Ku’damm-Raser-Fall“ von 2021.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Rezension – Dieses schöne Leben

Clover wächst bei ihrem Großvater auf und verbringt bei ihm eine wunderbare Kindheit. Doch als er stirbt, ist Clover am anderen Ende der Welt. Um zu verhindern, dass auch andere Menschen alleine sterben, wird Clover Sterbe-Doula. Davon abgesehen führt sie ein sehr einsames Leben. Das ändert sich erst, als Sylvie nebenan einzieht, die von Clovers Beruf fasziniert ist. Und mit Claudia hat Clover eine neue Klientin, die nicht nur ein inspirierendes Leben geführt hat, sondern Clover auch einigen Personen in ihrem Umfeld näher bringt.

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Die Montagsfrage #64

Hallo ihr Lieben,

seit dem Wochenende bin ich endlich den ekligen Husten los, den ich seit fast drei Wochen mit mir rumgeschleppt habe. Vor mir liegen nur noch zweieinhalb Wochen, um eine Arbeit für die Uni zu beenden, die sich auf meine Examensnote auswirken wird – Grund genug, gestresst zu sein. Bevor es damit weitergeht, erstmal die Montagsfrage von Wordworld, die sich diesmal Wortmagieblog überlegt hat.

Wie geht Ihr damit um, wenn eine Reihe nicht vollständig übersetzt wird – werden die übersetzten Bände dann trotzdem gelesen oder landet die Reihe gar nicht erst im Regal?

Ich muss sagen, dass es für mich kaum eine Rolle spielt, ob ein Buch Teil einer Reihe ist oder nicht. Wenn mich ein Buch anspricht, lese ich es. Wenn es gefallen hat und Teil einer Reihe ist, schaue ich, ob ich Zugriff auf andere Teile habe – das ist hauptsächlich ein Thema bei Bibliotheks-Büchern. Und ich möchte dann auch alle Teile lesen. Es ist eine der wenigen Fälle, in denen ich schaue, wann neue Bände erscheinen.
Reihen, die ich gezielt sammle und lese, sind solche von britischen Krimi-Autorinnen aus der Zeit des Golden Age of Detective Fiction. So habe ich mittlerweile fast alle Bücher, die Agatha Christie über den belgischen Detektiv Hercule Poirot geschrieben hat und plane, im Anschluss ihre Miss Marple-Romane zu sammeln. Auch von Dorothy L. Sayers Romanen über Lord Peter Wimsey habe ich einen großen Teil schon im Regal stehen. Dagegen habe ich von Ngaio Marshs Büchern über Chief Inspector Alleyn bisher nur ein einziges Buch – den ersten Band.
All diese Bücher lese ich aber in ihrem englischen Original, sodass Übersetzungen für mich einfach keine Rolle spielen.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Rezension – Liebe

Wenn es um die Liebe geht, wird es oft kompliziert. Viel zu schnell verbinden wir damit eine romantische Beziehung. Veronika Fischer seziert, was mit Liebe alles gemeint sein kann, wie man mit ihren Facetten achtsam umgeht und Klarheit gewinnt. Das Verständnis von Liebe prägt unseren Alltag, in allen gesellschaftlichen und kulturellen Ordnungen. Und nicht zuletzt ist es relevant für die Achtung der Menschenrechte, steht Sexismus und Diskriminierung entgegen – über Liebe zu sprechen ist ein politischer Akt.
Quelle: Kremayr & Scheriau

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