Leserunde zu „Die Königin der weißen Rose“ von Philippa Gregory

Nachdem die Waringham-Bücher von Rebecca Gablé alle gelesen waren (Band 4, Band 5, Band 6, Band 7) hatte ich an Leserunden zu Die Mutter der Königin und Der Thron der roten Königin von Philippa Gregory teilgenommen. Diese wurden von Jenny vom YouTube-Channel Jenny’s Lesestoff auf ihrem Discord-Channel ausgetragen. Und dort gibt es jetzt auch eine Leserunde zum Folgeband, Die Königin der weißen Rose. Wie schon in vergangenen Leserunden orientiere ich mich wieder an der Einteilung, die die Austragende, hier also Jenny, vorgenommen hat.

Klappentext: England, 1464: Die Adelshäuser York und Lancaster kämpfen erbittert um den Thron. Als König Edward, der Erbe der Weißen Rose, der schönen jungen Witwe Elizabeth Woodville begegnet, ist es um beide geschehen. Doch Elizabeth weigert sich, Edwards Mätresse zu werden. Da heiratet der König sie entgegen allen Standesschranken – ein ungeheurer Skandal!
Und keine Frau im Königreich hatte je so viele Feinde. Neid, Missgunst und Intrigen bringen Elizabeth und ihre Familie in größte Gefahr. Ihre Widersacher nennen sie eine Hure. Sie nennen sie eine Hexe. Doch Elizabeth weiß: Sie ist die Königin.
Quelle: Rowohlt

VORSICHT: Der Rest dieses Beitrags enthält Spoiler für das Buch!

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Rezension – Vera Wong’s Unsolicited Advice for Murderers

Nachdem ihr Mann verstarb und ihr Sohn keine Zeit für sie hat, sieht für Vera Wong und ihren Teeladen in San Franciscos Chinatown jeder Tag gleich aus. Bis sie eines morgens eine Leiche im Laden findet. Doch weil die Polizei nicht von einem Mord ausgeht, macht sich Vera selbst auf die Suche nach dem Schuldigen. Dabei trifft sie auf einige Personen, denen der Tote übel mitgespielt hat. Und findet vielleicht nicht nur einen Mörder, sondern auch neue Freund*innen.

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Rezension – Ganz entspannt vegan: Das Jahreszeitenkochbuch

Saisonal und regional vegan Kochen – so geht’s!
Wer sich vegan ernährt, achtet häufig auf einen gesunden und nachhaltigen Lebensstil – dazu gehört auch, saisonal und regional zu kochen. Carina Wohlleben zeigt, wie das mit leckeren Rezepten für jede Jahreszeit gelingt. Dieses Kochbuch versammelt für jede Saison die passenden Hauptgerichte, Salate, Suppen, Desserts und Snacks. Die Rezepte kommen mit einfachen Zutaten aus, und mit den leicht verständlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen gelingen sie garantiert.
Mit hilfreichen Infos zur Jahreszeitenküche und übersichtlichem Obst- und Gemüse-Saisonkalender. Die perfekte Ergänzung zu Ganz entspannt vegan – Das Kochbuch.
Quelle: Penguin

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Die Montagsfrage #109

Hallo ihr Lieben,

in den letzten Wochen war privat und beruflich viel los, unter anderem habe ich einige Tage auf die beiden kleinen Kinder meiner besten Freundin aufgepasst und war zum ersten Mal als Vertreterin der Staatsanwaltschaft an einem Strafverfahren beteiligt. Entsprechend ruhig war es hier auf dem Blog – nur die im Vorfeld geschriebenen Rezensionen sind online gegangen. In nächster Zeit ist aber wieder mehr Alltag angesagt und heute gibt es auch wieder die Montagsfrage von Wordworld:

Welche Bücher, die in Deutschland spielen, könnt Ihr empfehlen?

Zuerst ist mir Pi mal Daumen von Alina Bronsky eingefallen, dass ich vor ein paar Wochen bereits einmal empfohlen habe. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freund*innenschaft, in der es neben Mathematik um Neurodivergenz, Familie und Queerness geht, konnte mich voll überzeugen.
Anja Jonuleits Romane spielen, zumindest soweit ich sie gelesen habe, nie ausschließlich in Deutschland, aber doch zu großen Teilen und ich habe sie bisher alle geliebt. Das letzte Bild ist noch immer mein Favorit, aber auch die Kaiserwald-Dilogie, bestehend aus Kaiserwald und Sonnenwende, konnte mich überzeugen und in Rabenfrauen geht es um eine der schlimmsten Sekten, über die ich bisher gelesen habe.
Das Maikäfermädchen von Gina Mayer spielt in Deutschland unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs und befasst sich mit dem Leiden der Frauen, die unehelich schwanger wurden, sei es durch Vergewaltigung oder weil sie sich zum Schutz ihres Lebens und ihrer Familie mit Soldaten der Besatzungsmächte eingelassen haben.
Anika Landsteiners So wie du mich kennst spielt auch nur in Teilen in Deutschland, ich möchte es aber in diese Liste aufnehmen, weil es eine so berührende Geschichte über die Leben zweier Schwestern war, über das Verfolgen von Träumen und was Familie ausmacht.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Welttag des Buches: Ein Lesetag

Der 23. April, also heute, ist der Welttag des Buches. Ich hatte ein ganzes Weilchen überlegt, welchen Beitrag ich dazu schreiben könnte: mein Lieblingsbuch? Da gibt es so viel Auswahl. Ein Shelfie? Das wäre irgendwie schnell erledigt. Wie mich Bücher beeinflussen? Das steht gefühlt in jeder meiner Rezensionen. Schließlich fiel mir ein, dass ich vor einiger Zeit eine Buch-Woche gemacht und viel Spaß dabei hatte. Daher gibt es das heute für einen Tag.
Dabei spielt mir in die Hände, dass ich meine Zeit zum größten Teil frei einteilen kann. Und während ich mir sonst „Nine to Five“-Tage auferlege und dafür freie Wochenenden habe, verschiebe ich mein heutiges Programm auf den Samstag und widme mich stattdessen den Büchern 🙂

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Rezension – Frühjahrskollektion

Das Modejahr 1964 bricht an: Lilo wagt den Sprung vom knielangen Kleid hin zu Bademoden. Ihr Mann Harry betreut als Reisebegleiter Kriegsgräberfahrten, Tochter Reni tourt als gefragtes Mannequin durch die Welt. Doch dann wird diese Musterfamilie eingeholt von einer unkleidsamen Vergangenheit. – Ein großer Roman über die Stoffe, aus denen wir unsere Geschichten weben.
Lilo will den nächsten großen Coup landen: Bademoden für die reife Frau. Das neue elastische Gewebe soll ihr den Swimmingpool hinter dem neuen Bungalow finanzieren. Doch dann steht unerwartet die Vergangenheit in ihrer Kabine. Denn neuerdings interessiert sich die deutsche Justiz für Geschäfte, die damals im besetzten Polen gemacht worden sind. Lilo und Harry sind kein unbescholtenes Paar. Sie verbindet mehr als eine unschuldige Liebe zur Mode. Auch Josef Neckermann, für dessen Versandunternehmen Harry zu arbeiten anfängt, mag lieber nach vorn als zurück blicken. Während Harry für seinen neuen Arbeitgeber auf der Leipziger Messe Verträge aushandelt, erfährt Tochter Reni mehr über die Vergangenheit deutscher Konfektionshäuser, als ihr lieb ist.
Quelle: Kanon-Verlag

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Rezension – Unentdeckt

Die heiligen Orte in den Anden beherbergten einst wertvolle Grabbeigaben. Heute findet man sie in den großen Sammlungen europäischer Museen. Dort wird Gabriela Wiener mit ihrem Erbe konfrontiert: Ausgerechnet ihr Ururgroßvater Charles Wiener, ein jüdisch-österreichischer Forscher, erbeutete im 19. Jahrhundert Tausende Artefakte. Als sie der väterlichen Linie ihres Stammbaums nachgeht, stößt sie auf patriarchale Heldenerzählungen: die Legende des bescheidenen Deutschlehrers, der über Nacht zu Indiana Jones wird, aber in Peru Frau und Kind zurücklässt. Und die Parallelbeziehung ihres Vaters, in der dieser mit Vorliebe eine Augenklappe trug. Werden Vorstellungen von Liebe und Lust weitergetragen? – Ausgehend von ihrem Nachnamen wird Gabriela Wiener nicht nur zur Chronistin von Kolonialverbrechen, sondern auch zur Erzählerin ihrer selbst.
Quelle: Kanon Verlag

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Rezension – Unmöglicher Abschied

Die Schriftstellerin Gyeongha kämpft damit, ihr Testament zu erstellen, als ihre Freundin Inseon sie zu sich ins Krankenhaus bittet. Aufgrund eines Unfalls kann sie nicht nach Hause zurückkehren, sorgt sich aber sehr um ihren Vogel und bittet Gyeongha, sich um diesen zu kümmern. Gyeongha reist nach Jeju, wird auf der Insel aber von einem Schneesturm empfangen. So wird der Weg zu Inseons Haus zu einem Überlebenskampf. Dort angekommen, erwartet sie die Familiengeschichte Inseons, die eng mit einem der schlimmsten Kapitel der koreanischen Geschichte verknüpft ist.

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Feministische Bücher zum Frauentag

Heute ist der Internationale Frauentag! Und ich möchte ihn zum Anlass nehmen, um euch einige der feministischen Bücher vorzustellen, die ich gelesen habe und die mir besonders gut gefallen haben. Ein paar davon habe ich hier auf dem Blog auch schon vorgestellt, andere nicht.

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Leserunde zu „Die Mutter der Königin“ von Philippa Gregory

Die Waringham-Bücher von Rebecca Gablé, zu denen ich in den vergangenen Monaten an mehreren Leserunden (Band 4, Band 5, Band 6, Band 7) teilgenommen habe, sind alle gelesen. Mellis Buchleben, wo einige der Leserunden stattfanden, hat mich danach netterweise eingeladen, an einer Leserunde zu Die Mutter der Königin von Philippa Gregory teilzunehmen. Diese wird von Jenny vom YouTube-Channel Jenny’s Lesestoff ausgetragen. Sie hat auch die Einteilung der Abschnitte vorgenommen.

Klappentext: Sie sei so rein, dass sie ein Einhorn fangen könne, sagt man über Jacquetta von Luxemburg. Ihrer Vermählung mit dem mächtigen Duke of Bedford, dem engsten Berater König Henrys VI., sieht die junge Frau mit Furcht entgegen. Denn ihr Herz gehört Bedfords Junker Richard Woodville. Als der ungeliebte Gemahl unerwartet stirbt, schließen die beiden heimlich den Bund der Ehe – eine beispiellose Überschreitung der Standesgrenzen.Dann nimmt der König die junge Marguerite d’Anjou zur Frau, und Jacquetta steigt zur engsten Vertrauten der neuen Königin auf. Intrigen und Missgunst beherrschen bald das Leben bei Hofe. Doch mit unerschütterlicher Loyalität kämpft Jacquetta für das Herrscherpaar – und für ihre Tochter Elizabeth, die sie für etwas Höheres geboren sieht: die Krone des englischen Königreichs und die weiße Rose von York.
Quelle: Rowohlt

VORSICHT: Der Rest dieses Beitrags enthält Spoiler für das Buch!

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