Rezension – Das Geheimnis des weißen Bandes

Das_Geheimnis_des_weißen_BandesDas Geheimnis des weißen Bandes | Anthony Horowitz | Insel Taschenbuch | erschienen 2013
aus dem Englischen: The House of Silk | Übersetzer: Lutz-W. Wolff
ISBN 978-3-458-35915-9 | 9,99€
Trailer

Als ein elegant gekleideter Mann die Baker Street 221b betritt, wissen Sherlock Holmes und Dr. Watson noch nicht, dass dies der möglicherweise gefährlichste Fall ihrer Zusammenarbeit wird. Er hat bei der Zerschlagung einer amerikanischen Verbrecherbande geholfen und glaubt, dass ihn der einzige Überlebende nun in England gefunden hat. Doch auf der Suche nach dem Gangster kommt Holmes einer Verschwörung auf die Spur, die ihn in größte Gefahr bringt.

Ich liebe die Bücher von Anthony Horowitz und ich liebe Sherlock Holmes. Die Wahl, dieses Buch auszuleihen, fiel daher nicht schwer. Nach dem Lesen kann ich sagen: Das Buch ist der Hammer!
Horowitz macht Sir Arthur Conan Doyle alle Ehre und bietet den Lesern die Chance, noch einmal in die Welt von Sherlock Holmes einzutauchen, mit Watson zu rätseln und von Homes beeindruckt zu werden.
Dieser Sherlock steht dem Original in nichts nach, wenn es um die Kunst der Deduktion geht. Wenn man im Prolog schon untertassengroße Augen bekommt, wenn er seine Künste anwendet, dann kann es nur gut werden.
Horowitz gelingt es auch auf verblüffende Weise, das viktorianische London heraufzubeschwören. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man fast davon ausgehen, dass er es selbst erlebt hat.
Watson schreibt diese Geschichte auf, nachdem Holmes gestorben ist und die Ereignisse bereits einige Zeit zurückliegen. Zum größten Teil merkt man das nicht, aber manchmal katapultiert er den Leser wieder in seine Gegenwart und spielt auf Dinge an, die erst später stattfinden. Dies hat mir einerseits das Gefühl vermittelt, dass man quasi neben Watson an dessen Krankenbett sitzt und von ihm ins Vertrauen gezogen wird, andererseits hat es die Spannung sehr gesteigert. Es lag weniger daran, dass er fiese Cliffhanger eingebaut hat, sondern war eher der Tatsache geschuldet, dass er an diesen Stellen darauf hingewiesen hat, welch ein Skandal dieser Fall war und wie sehr er die Gesellschaft durchdrungen hat. Man hat also fieberhaft darauf gewartet zu erfahren, was diesen Fall ausmacht und wo er hinführt. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen.
Obgleich es Horowitz gelingt, das viktorianische London wieder auferleben zu lassen und Sherlock Holmes noch einmal auferstehen zu lassen, merkt man dennoch stellenweise, dass das Buch nicht von Doyle geschrieben wurde. Meiner Meinung nach war der Fall und der Skandal, der dahinter liegt, um einiges brutaler und erschreckender war, als es in den originalen Büchern der Fall ist. Vielleicht spiegelt sich darin wieder, dass wir heutzutage von Krimis mehr Schrecken erwarten, als es zu Doyles Zeit der Fall war.

Obwohl man unbedingt wissen will, wie dieser Fall endet, will man eigentlich nicht, dass das Buch jemals zu Ende ist. Für mich war es, als hätte ich einen alten Bekannten getroffen, den ich nun nicht mehr verabschieden will. Es war einfach etwas ganz besonderes, nochmal in einen Fall von Holmes und Watson einzutauchen, mit ihnen (oder besser: mit Watson) zu rätseln und letztendlich auch eine stimmige Auflösung unterbreitet zu bekommen.

Kein Land darf seine Rechtsstaatlichkeit um der Zweckdienlichkeit willen opfern.
– Dr. John Watson (S. 349)

goldene_SterneÜber Anthony Horowitz:
Horowitz wurde 1956 in Großbritannien geboren und wuchs in einem wohlhabenden Elternhaus auf. Mit acht Jahren wurde er auf ein Internat geschickt und nahm die dort vorherrschenden schrecklichen Verhältnisse als Vorlage für einige seiner Werke. Dort entschied er auch, dass er Schriftsteller werden wollte. Seit 1979, als sein erstes Buch erschien, ist er als freier Schriftsteller tätig. Er zählt zu den produktivsten britischen Autoren und ist auch als Drehbuchautor für Film, Fernsehen und Theater tätig.
1988 heiratete er seine Frau. Zusammen mit ihr und den zwei gemeinsamen Kindern lebt er in London.
Quelle: Wikipedia

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Rezension – Rockin‘ Midnight #3

Rockin_Midnight3Rockin‘ Midnight – Flaming Heat | Stefanie D. Murphy | Selbstverlag | erschienen 2016
Taschenbuch: ISBN 978-1536890440 | 9.90€
Leseprobe

Die Reporterin Sabrina kann ihr Glück kaum fassen, dass sie die Band Cursed Tears für ein Jahr begleiten darf. Schnell stellt sie fest, dass es doch ein Problem geben könnte, denn zwischen ihr und Drummer Derek fliegen die Funken. Dennoch traut sich keiner der beiden, ihre Gefühle zuzugeben. Sabrina hat immer noch nicht wirklich mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen und Derek kann seine Schüchternheit nicht überwinden. Doch wofür hat man schon Freunde …?

In einem kleinen Anfall von Liebesgeschichten-Hunger habe ich mir dieses Buch zugelegt. Obwohl es Band 3 der Reihe ist, kann man es problemlos lesen, ohne die vorherigen Teile zu kennen.
So ganz überzeugen konnte es mich aber nicht. Das wohl größte Problem war, dass mir die Charaktere nicht gefallen haben. Dereks und Sabrinas Verhalten fand ich im besten Falle irritierend, größtenteils aber eher unverständlich. Bei Derek hat mich auch sehr gestört, dass es im Buch – und Klappentext – ständig heißt, er wäre furchtbar schüchtern – aber mir kam er so gar nicht schüchtern vor.
Auch die Probleme, die ihrer Beziehung im Wege stehen – oder Dinge, aus denen sie ein Problem machen – erschienen mir sehr aus den Fingern gezogen. Das man sich Gedanken über die Beziehung macht, ist selbstverständlich. Aber wie diese Gedanken aufgeblasen werden und plötzlich zum Problem werden ohne guten Grund, das war nicht mehr lustig.
Auch wurde meiner Meinung nach zu wenig auf die Umwelt eingegangen. Obwohl Cursed Tears anscheinend eine international erfolgreiche Band sind, scheinen Paparazzi überhaupt kein Problem zu sein und von Fans werden die Jungs auch nicht belagert. Sabrina macht sich ebenfalls keinerlei Gedanken über die Tatsache, dass sie von nun an im Rampenlicht stehen wird.
Toll fand ich aber zwei Dinge. Zum einen waren die Nebenpersonen richtig gut, besonders Tommy und Tess haben es mir angetan. Es hat Spaß gemacht über sie zu lesen und sie haben mir besser gefallen als Sabrina und Derek. Zum anderen gab es insbesondere im Zusammenspiel mit den Nebenpersonen immer wieder lustige Szenen und Wortgefechte.

Dieses Buch hätte eine wirklich schöne Lektüre für zwischendurch sein können, aber die Protagonisten waren leider so gar nicht mein Fall. Dafür haben die Dialoge immer mal wieder für Lacher gesorgt haben.

Ist es nicht erstaunlich, wie schnell man mit seiner Vergangenheit abschließen kann, wenn man nur die richtige Person an seiner Seite hat?
– Sabrina (47% Kindle Edition)

3Sterne

Über Stefanie D. Murphy:
Murphy ist eine deutsche Autorin von New Adult-Romanen, in denen aber auch gerne mal Fantasy, Mystery und andere Genres vorkommen dürfen.
Quelle: Twitter

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Rezension – Nach einer wahren Geschichte

Nach_einer_wahren_GeschichteNach einer wahren Geschichte | Delphine de Vigan | Dumont | erschienen 2016
aus dem Französischen: D’après une histoire vraie | Übersetzerin: Doris Heinemann
Hardcover: ISBN 979-3-8321-9830-5 | €23,-
E-Book: ISBN 978-3-8321-8927-3 | €18,99
Leseprobe

Bei einer Party lernt die zurückhaltende Autorin Delphine die elegante L. kennen und ist von ihr beeindruckt. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Doch L. sorgt mit ihrer leidenschaftlichen Meinung, dass Delphine ein wahres und kein fiktionales Buch schreiben soll, bei dieser für Verunsicherung, die schließlich dazu führt, dass Delphine nicht mehr schreiben kann. L. übernimmt immer mehr Aufgaben für sie und distanziert Delphine von deren Freunden. So ist sie allein, als sie merkt, dass L. ihr immer ähnlicher wird.

Auf Vorablesen.de konnte ich die Leseprobe des Buches lesen und wollte danach unbedingt wissen, wie es weitergeht; ob es der Autorin gelingt, auch im weiteren Verlauf des Buches die Spannung aufrechtzuerhalten, die sich bereits in der Leseprobe entwickelt. Nach dem Lesen kann ich sagen: ja, es gelingt ihr. Dieses Buch hat meine Erwartungen eindeutig erfüllt, womöglich sogar noch übertroffen.
Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. De Vigan beschreibt zunächst, wie sich die Freundschaft zwischen ihr und L. entwickelt, doch da sie immer wieder Andeutungen fallen lässt, dass die Freundschaft kein gutes Ende nimmt, ist man voller Erwartung. Man will unbedingt wissen, was zwischen ihr und L. vorfällt, wie und wodurch die Freundschaft in die Brüche geht. Hinzu kommt ein Ende, dass für mich gleichzeitig befriedigend und enttäuschend war und so schnell bestimmt nicht in Vergessenheit gerät. So wird das Buch zu einem Pageturner, der mich nicht mehr losgelassen hat und sogar Gegenstand meiner Träume wurde.
Gleichzeitig spielt die Autorin mit Fantasie und Realität und vermischt die beiden so geschickt, dass man sich während des Lesens unwillkührlich immer fragt: Was ist autobiographisch? Was ist Fiktion? Gut möglich, dass auch dies einen Reiz des Buches ausmacht, der unbedingte Wille zu erfahren, wie viel auf der Wahrheit beruht.
Hinzu kommt, dass mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat. Da es aus Delphines Sicht geschrieben ist, kann man sich sehr gut in sie einfühlen. Ich fand es auch erstaunlich, dass ich mich oft mit ihr identifizieren konnte, obwohl sie aus einer ganz anderen Altersgruppe mit ganz anderen Erfahrungen und Sorgen kommt. Dennoch viel es mir meistens sehr leicht, mich in sie einzufühlen, ihre Handlungen und Gedanken zu verstehen.

Ich kann euch dieses Buch nur empfehlen, es ist eine spannende Geschichte über die Mischung von Realität und Fantasie und hat mich lange beschäftigt.

Menschen, die die echten, die wichtigen Fragen stellen, sind selten.
– Delphine de Vigan (S. 41)

5Sterne

Über Delphine de Vigan:
Vigan wurde 1966 geboren. Unter dem Pseudonym Lou Delvig erschien 2001 ihr erster Roman, der Durchbruch gelang ihr 2007 mit No et moi (dt.: No & ich). Seitdem lebt sie vom Schreiben und gilt seit Rien ne s’oppose à la nuit (dt.: Das Lächeln meiner Mutter) von 2010 als eine der wichtigsten zeitgenössischen Autoren Frankreichs.
Zusammen mit ihren Kindern lebt sie in Paris.
Quelle: Dumont Verlag & Wikipedia

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Vielen Dank an Vorablesen.de und den Dumont Verlag für das Rezensionsexemplar!

Rezension – Ein Buchladen zum Verlieben

Ein Buchladen zum Verlieben | Katarina Bivald | btb | erschienen 2016
aus dem Schwedischen: Läsarna i Broken Wheel rekommenderar | Übersetzerin: Gabriele Haefs
Taschenbuch: ISBN 978-3-442-71392-9 | 9.99€
E-Book: ISBN 978-3-641-14200-1 | 8.99€
Leseprobe (pdf)

Zwischen der Schwedin Sara und der Amerikanerin Amy entspinnt sich eine Brieffreundschaft über Bücher. Nachdem Sara gekündigt wird, beschließt sie, ihre Freundin zu besuchen und nach Broken Wheel zu fliegen. Dort angekommen findet sie sich mitten in der Einöde Iowas wieder, denn Amy ist mittlerweile gestorben. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, eröffnet sie mithilfe von Amys Sammlung eine Buchhandlung und versucht, den Einwohnern von Broken Wheel das Lesen näherzubringen.

Über dieses Buch habe ich so viel gutes gehört, dass ich ihm nicht widerstehen konnte, als ich es im Buchladen gesehen habe – trotz des festen Vorsatzes, mir nichts zu kaufen.
Und nach dem Lesen muss ich sagen: das Buch ist ja wohl der Hammer! Schon jetzt gehört es zu meinen Jahreshighlights. Dazu tragen ganz viele Dinge bei.
Zum einen sind die Charaktere toll beschrieben. Man kann sie wunderbar in sie einfühlen, leidet mit ihnen und lacht mit ihnen. Besonders mit Sara konnte ich mich von Anfang identifizieren und es hat mir sehr viel Spaß bereitet über diesen Bücherwurm zu lesen. Nicht alle Personen waren mir von Anfang an sympathisch, aber da Katarina Bivald den Leser Einblick in das Gefühlsleben nahezu aller Protagonisten haben lässt, konnte ich die Handlungen aller letztendlich doch nachvollziehen. So sind mir die Charaktere im gleichen Maße ans Herz gewachsen wie das Buch. Ich fand es furchtbar, als das Buch zu Ende war, denn von Broken Wheel wollte ich mich nicht trennen.
Auch der Ort selber ist ein Grund, das Buch zu lieben. Sara und der Buchladen bringen Schwung und frischen Wind in diese amerikanische Kleinstadt, die vermutlich jedes Klischee erfüllt, das es über amerikanische Kleinstädte gibt, und dennoch ganz individuell ist. Ihre Bewohner machen sie zu etwas ganz besonderem. Sie sind liebenswert und herzlich – auch wenn dies auf den ersten Blick nicht so erscheint. Außerdem ist es zuckersüß wie sie sich hinter die „Touristin“ Sara und ihren Buchladen stellen, als Menschen aus der nächstgrößeren Stadt sich über diesen lustig machen. Zudem hat die Autorin Briefe Amys an Sara eingebaut, wodurch man einen ganz anderen Blick auf die Bewohner von Broken Wheel hat.
Last but not least sind es natürlich auch Bücher und der Buchladen, welche diese Geschichte zu etwas ganz Besonderem machen. Ich habe mich sehr oft angesprochen gefühlt oder wiedererkannt, wenn Sara über Bücher spricht und nachdenkt. Es geht nicht darum, anspruchsvolle Bücher zu lesen. Es geht darum, sich für Bücher zu begeistern, sich stundenlang in einem Buch zu verlieren, die Zeit zu vergessen, dem Alltag zu entfliehen, das eine Buch zu finden. Gleichzeitig geht es auch darum, die Bücher zu lieben, das Leben zu leben und beides miteinander zu verbinden.

Dieses Buch ist ein wunderbares Buch über das Lesen und das Leben, mit wunderbaren Charakteren, in die man sich ohne Probleme einfühlen kann.

„Leben Sie Ihr Leben nie nach den Regeln der Idioten. Denn die werden Sie auf ihr Niveau herunterziehen, die werden gewinnen, und Sie werden derweil ein verdammt ödes Leben führen.“
– Grace (S. 48)

goldene_Sterne

Über Katarina Bivald:
Bivald ist Schwedin und hat dort zehn Jahre lang als Buchhändlerin gearbeitet. Ein Buchladen zum Verlieben ist ihr Debütroman und wird mittlerweile in über 25 Ländern verkauft.
Zusammen mit ihrer Schwester und sehr vielen Bücherregalen lebt sie bei Stockholm.
Quelle: Buch & Website der Autorin

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Mehr Informationen auch zu anderen Ausgaben gibt es auf der Verlagswebsite.

Rezension – Trommelfeuer

TrommelfeuerTrommelfeuer | Sabine Fischer | LYX | erschienen 2016
E-Book: ISBN 978-3-7363-0374-4 | 6.99€

Als die Schlagzeugerin Tessa erfährt, dass die bekannteste deutsche Band Four Lives vorübergehend einen Drummer benötigt, erkennt sie dies sofort als einmalige Chancen. Zum einen kann sie mehr Erfahrung für die eigene aufsteigende Band sammeln, zum anderen wäre sie ihre finanziellen Sorgen schlagartig los. Nur einer scheint ein Problem mit der Neubesetzung am Schlagzeug zu haben: Bassist Richie und sie geraten ständig aneinander. Als sie das Problem aus der Welt schaffen will, findet sie sich plötzlich in seinen Armen wieder und diese eine Nacht wird ihr Leben verändern.

Nachdem ich vor kurzem das neue Rockstar-Buch von Nalini Singh verschlungen – und geliebt – habe, hat mich Trommelfeuer sehr angesprochen. Zum einen hat mir gefallen, dass es sich um eine deutsche Band dreht, denn man bekommt nahezu das Gefühl, englischsprachig sein zu müssen, um das gr0ße Glück zu finden. Zumindest scheint es mir, dass die meisten Liebesgeschichten im englischsprachigen Raum spielen. Zum anderen fand ich es toll, dass diesmal beiden aus dem gleichen „Fach“ kommen. Ich kann keinen konkreten Grund nennen, aber dies hat mir zugesagt. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen.
Ein großes Problem stellt die Tatsache dar, dass ich weder mit Tessa noch Richie warm wurde. Ich empfand beide als ziemlich irrational und auch mit ihrer Beziehung ging es mir zu schnell voran. Während sie sich im einen Moment noch anzicken und gar nicht ausstehen können, knutschen sie im nächsten Moment rum und sind gleich darauf zusammen – wo kam das her? Auch viele andere ihrer Handlungen und Reaktionen schienen mir übertrieben. Das war insbesondere bei Tessa der Fall, welche ich als sehr ichbezogen wahrgenommen habe. Gestört hat mich hierbei auch, dass ihr Umfeld ständig sagt, dass sie so unglaublich stark wäre, ich es so aber nicht empfunden habe.
Zudem wurde ein, in meinen Augen, sehr wichtiger Teil ihrer Gefühlswelt gegen Ende des Buches herausgelassen. Dabei dachte ich, dass man diesen Punkt wohl schlecht ignorieren kann – aber in diesem Buch konnte man das.
Dafür gibt es einige Nebenpersonen, welche ich im Laufe des Buches liebgewonnen habe. Besonders Tessas beste Freundin hat es mir echt angetan. Sie war mir unglaublich sympathisch, nicht nur, wie sie mit Tessa umgeht, sondern auch ihre ganzen Lebensumstände.
Was bei mir auf jeden Fall Pluspunkte gesammelt hat, war die Danksagung. In dieser Form habe ich die „Dankesrede“ noch nie gelesen, eine wirklich lustige Idee.
An und für sich muss man sagen, dass sich das Buch gut lesen lässt. Die Irrationalität hat sich in erster Linie auf die Beziehung zwischen Tessa und Richie beschränkt, den Rest der Geschichte habe ich als glaubwürdig und realistisch empfunden. Solange sich die Handlung auf andere Dinge als besagte Beziehung beschränkte, habe ich das Buch gerne gelesen.

„Als Musikerin brauchst du dich nicht zu verstecken.“
– Cleo (11% Kindle Edition)

3SterneÜber Sabine Fischer:
Fischer war Zeit ihres Lebens begeisterte Seglerin und hatte im Ijsselmeer die Idee zu ihrem Debütroman, Sommerblues. Obwohl sie von Kindesbeinen an auch Bücher verschlang, kam der Wunsch, eines selber zu schreiben, erst recht spät, im Jahre 2010. Neben den beiden ersten Bänder der Four Lives-Trilogie, der dritte ist auch schon mehr als eine bloße Idee, hat sich auch mehrere Kurzgeschichten geschrieben.
Die Autorin lebt in Mönchengladbach.
Quelle: Website von Sabine Fischer

Four Lives-Trilogie:
1. Sommerblues
2. Trommelfeuer

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Vielen Dank an NetGalley und den LYX Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Rezension – Death in the Tunnel

Death_in_the_TunnelDeath in the Tunnel | Miles Burton | British Library | erstmals erschienen 1936; diese Ausgabe veröffentlicht in 2016
ISBN 978-0-7123-5641-1 | £8.99

Sir Wilfred Saxonby reist alleine in einem abgeschlossenen Abteil und so weist alles auf Selbstmord hin, als Sir Wilfred tot aufgefunden wird, nachdem der Zug einen Tunnel verlassen hat. Doch als Inspector Arnold von Scotland Yard kein Motiv für einen Selbstmord in Erfahrung bringen kann und zudem erfährt, dass der Zug im Tunnel von einem mysteriösen Licht heruntergebremst wurde, regen sich Zweifel in ihm. Doch je mehr Fakten ans Licht kommen, desto verwirrender wird der Fall. Daher bittet Arnold seinen Freund und Hobby-Detektiv Desmond Merrion um Hilfe.

Ich liebe die Krimi-Klassiker, die von der British Library neu aufgelegt wurden. Mal davon abgesehen, dass die Bücher toll in der Hand liegen, sind es auch jedes Mal spannende Krimis, aus der Hochzeit britischen Krimis, in erster Linie aus den 20er und 30er Jahren.
Auch Death in the Tunnel bildet da keine Ausnahme. Dieses Locked-Room-Rätsel stellt nicht nur die Ermittler sondern auch den Leser vor Rätsel. Es braucht zwar die ersten rund 50 Seiten um Fahrt aufzunehmen, aber von da an stellt jede neue Enthüllung ein ganz eigenes Rätsel dar.
Das ist zumindest der Fall, bis Merrion seine Vermutungen anstellt; schon kurz vor Schluss wird dadurch klar, wer verantwortlich ist. Das ist für mich der einzig Kritikpunkt an diesem Cosy Crime: Es wird zu früh klar, wer der Täter ist.
Merrion und Arnold haben mich stellenweise sehr an Hercule Poirot und seinen Inspector Japp erinnert, mit dem Einfallsreichtum des Einen und dem Willen des Anderen, jedwede Lösung anzunehmen – nur, um den Fall abschließen zu können. Auch der Fall an sich und die letztendliche Lösung hätten von der Queen of Crime kommen können. Allerdings ist Merrion um einiges zugänglicher als Poirot und nimmt ausschließlich eine beratende Rolle ein.
Wenn man einmal davon absieht, dass die Lösung des Falles zu schnell klar wird, hat dieses Buch viel Ähnlichkeit mit Büchern über Poirot. Eine Sache macht dieses Buch aber doch besser: in meinen Augen bekommt man einen stärkeren Einblick in die 1930er Jahre, beispielsweise wenn es um technische Dinge geht. Poirot könnte theoretisch auch heute spielen, aber Merrion und Arnold sind ganz eindeutig Kinder ihrer Zeit und könnten niemals in das Heute verwurzelt werden.

Für Liebhaber des Cosy Crime und Fans von Agatha Christie ein tolles Buch, dessen einziger Schwachpunkt die frühe Ahnung über den Verantwortlichen ist.

The problem fascinated him, since every possible solution presented apparently insuperable difficulties.
– Desmond Merrion (S. 68)

4Sterne

Über Miles Burton:
Miles Burton war eines der Pseudonyme des britischen Kriminalschriftstellers Cecil Street. Geboren wurde er um 1884 auf Gibraltar und machte zunächst Karriere in der britischen Armee. Als Schriftsteller betätigte er sich ab 1925.
Besonders bekannt wurden seine Bücher um den Forensiker Dr. Priestley, welche er unter dem Pseudonym John Rhode schrieb.
Street starb 1965.
Quelle: Wikipedia

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Rezension – Das Geheimnis der Signora

Das_Geheimnis_der_SignoraDas Geheimnis der Signora | Marco Vichi | Bastei Entertainment | erscheint am 22.8.2016
aus dem Italienischen: Il Commissario Bordelli
diese Ausgabe ist nur als E-Book verfügbar: ISBN 978-3-7325-3791-4 | 5,99€

Als Commissario Casini mitten in der Nacht einen Anruf bekommt, herrscht in den Straßen von Florenz noch immer eine drückende Hitze – und eine Signora wurde tot in ihrer Villa aufgefunden. Ihren Tod begleiten einige mysteriöse Umstände, sodass Casini zu ermitteln beginnt.

Ich bin ein großer Liebhaber von Cosy Crime-Büchern und nach einem solchen hat sich dieses Buch angehört. Zudem gefallen mir die Bücher mit Commissario Brunetti sehr gut, daher konnte ich der Möglichkeit, einen weiteren italienischen Kommissar für mich zu entdecken, nicht widerstehen.
Mal abgesehen von seiner Liebe zu gutem Essen und gutem Wein unterscheidet sich Commissario Casini zwar grundlegend von Brunetti, sympathisch war er mir dennoch. Er ist ein mürrischer Brummbär, der sehr unter der sommerlichen Hitze leidet und allerlei, für einen Polizisten, merkwürdige Freunde um sich schart und auch mit 53 noch von der großen Liebe träumt. In Sicht ist diese allerdings nicht. Dafür verfügt er über eine Herzensgüte, die er besonders im Umgang mit eben jenen merkwürdigen Freunden unter der Beweis stellt.
Obwohl mir die wichtigste Person also schon einmal sympathisch war, konnte ich mich nicht wirklich für dieses Buch erwärmen. Ein Großteil des Buches dreht sich gar nicht um den Fall, sondern handelt von Casinis Freunden und seiner Zeit als Soldat während des Zweiten Weltkriegs. Obwohl ich dafür grundsätzlich immer offen bin, da ich mich für den Zweiten Weltkrieg interessiere, war es mir doch zu viel. Letztendlich sollte es hier um die ermordete Signora und weniger um Casinis Vergangenheit gehen. Dass noch in jedem zweiten Satz die rekordverdächtige Hitze, die über der Stadt liegt, erwähnt wird, macht die Sache nicht besser.
Außerdem hatte ich oft das Gefühl, dass mir der Autor unbedingt einhämmern wollte, dass Casini eine bestimmte Charaktereigenschaft hat. Dies hatte nichts mehr von Anzeigen und Andeuten, sondern die Subtilität einer Keule, die man über den Kopf gezogen bekommt. So gab es einige Anekdoten, die man meiner Meinung nach gut hätte herauslassen können, um sich stattdessen auf den Fall zu konzentrieren.
Ermittelt wurde auch eher wenig, stattdessen gab es Abendessen mit Freunden und lange Absätze über seine Gedanken, die sich aber in erster Linie um die unmenschliche Hitze drehten. Bei mir hat sich entsprechend wenig Spannung eingestellt.
Sowieso waren die „Ermittlungen“ eher ein Witz, denn von Anfang an beschränken sich die diese auf einen winzig kleinen Personenkreis, auf den die Haushälterin der Signora darauf aufmerksam macht. In andere Richtungen ermitteln, kommt keinem der Beteiligten in den Sinn.

Dieses Buch war mir eindeutig zu cosy. Ermittelt wurde wenig, die meisten Gedanken drehen sich um die Hitze. Positiv bleibt nur der Commissario in Erinnerung, sowie ein Einblick in das Italien der 60er Jahre.

„Wer etwas Schlechtes tut, der tut nicht nur etwas Schlechtes, sondern leitet es auch weiter.“
– Dante Pedretti, (83% Kindle-Edition)

3SterneMehr Informationen, auch zum Kauf, gibt es bei Bastei Entertainment


Vielen Dank an NetGalley und Bastei Entertainment für dieses Rezensionsexemplar!

Peril at End House – Kurz gefasst

Peril_at_End_HousePeril at End House | Agatha Christie | HarperCollins | erstmals erschienen 1932, diese Ausgabe 2007
Taschenbuch: ISBN 978-0-00-711930-1 | £7.99
E-Book: ISBN 978-0-00-742269-2 | £3.70

Nick Buckley was an unusual name for a pretty young woman. But then she had led an unusual life. First, on a treacherous Cornish hillside, the brakes on her car failed. Then, on a coastal path, a falling boulder missed her by inches. Later, an oil painting fell and almost crushed her in bed.
Upon discovering a bullet-hole in Nicks sun hat, Hercule Poirot decides the girl needs his protection. At the same time, he begins to unravel the mystery of a murder that hasnt been committed. Yet.
Quelle: HarperCollins

Vor kurzem habe ich den Beginn der Verfilmung mit David Sachet gesehen – wohl gemerkt nur den Anfang! Ich brauchte dieses Buch also unbedingt, um zu wissen, wie es endet und wer dem armen Mädel etwas antun will.
Außerdem sind die Bücher von Agatha Christie immer lesenswert, ich habe mich also entsprechend auf die Lektüre gefreut.
Auch diesmal hat Christie mich nicht enttäuscht. Das Buch ist nicht besonders lang, daher hatte ich es an einem freien Tag gelesen. Es war spannend zu lesen und wie üblich bin ich genau den Wegen gefolgt, die Christie wollte – und wurde dann von Poirot widerlegt. Das passiert mir jedes Mal, in jedem Buch von Christie, obwohl ich mir jedes Mal vornehme, mich nicht auf die Schippe nehmen zu lassen.
Auch in einem anderen Punkt hat dieses Buch meine Erwartungen erfüllt: das Ende war komplett unvorhersehbar und überraschend. Wieder einmal saß ich am Schluss mit offenem Mund vor dem Buch.

„The murderer has […] signed his name to the crime. He has come out into the open.“
– Hercule Poirot (S. 116)

5SterneÜber Agatha Christie:
Agatha Christie wurde 1890 im britischen Torquay geboren und starb 1976 in Wallingford. Sie ist weltweit als die Queen of Crime bekannt und wird in den Verkaufszahlen ihrer Bücher nur von der Bibel und Shakespeare übertrumpft. Insgesamt schrieb Christie mehr als 60 Kriminalromane; daneben sind aber auch einige Kurzgeschichten und Bühnenstücke entstanden. Ihre berühmtesten Figuren sind Hercule Poirot und Miss Marple.
Quelle: Wikipedia

Das E-Book kann man bei buchhandel.de oder buecher.de kaufen.

Rezension – Im Schatten der Bräutigamseiche

Im_Schatten_der_BräutigamseicheIm Schatten der Bräutigamseiche | Petra Pfänder | MIRA Taschenbuch | erschienen 2016
Taschenbuch: ISBN 9783956495748 | 9.99€
E-Book: ISBN 9783956495595 | 9.99€
Leseprobe

Als ihre Großmutter stirbt, kehrt Johanna in ihre Heimat, nach Eutin, zurück. Dort stellt sie nicht nur fest, dass das Haus ihr Familie verfallen ist, sondern auch, dass ihre Großmutter offenbar ein Familiengeheimnis hütete. Denn aus dem Astloch in der alten Bräutigamseiche zieht sie einen alten Brief, der auf eine Tragödie in Johannas Familie hindeutet.

Nachdem ich vor kurzem einen echten Glücksgriff gelandet habe mit Als unsere Herzen fliegen lernten, dass ebenfalls ein Stück weit einen 08/15-Plot als Grundlage hatte und von Briefen aus der Vergangenheit handelt, habe ich mich sehr auf Im Schatten der Bräutigamseiche gefreut. Nicht nur, dass ich die Idee mit der Bräutigamseiche sehr romantisch finde, ich hatte auch ein bisschen die Hoffnung, mehr über die deutsche Vergangenheit zu lernen.
Insgesamt bin ich also mit recht hohen Erwartungen an diese Geschichte herangegangen – und wurde enttäuscht.
Es fängt damit an, dass dieses Buch sehr, sehr vorhersehbar ist. Es gab keine überraschenden Wendungen, keine kleinen Wunder. Daneben gab es auch keinerlei originelle Personen oder schlagfertige Gespräche.
Besonders mit den Personen bin ich nicht warm geworden. Sie sind wandelnde Klischees. Es ist ja schön und gut, einen klischeehaften Charakter einzubauen, aber wenn das Buch nur so vor solchen Charakteren wimmelt, dann macht das keinen Spaß mehr. Für mich ein Problem war, dass dies auch auf Protagonistin Johanna zutrifft, die mir nicht sympathisch wurde. Ich fand ihr Verhalten komplett irrational. Sie hatte keine Ahnung, was sie eigentlich will. Besonders auf ihre Gefühle bezogen ist mir das sehr auf die Nerven gegangen, denn sie zieht sich wirklich haarsträubende Argumente herbei, warum es mit einer Beziehung nicht funktionieren sollte. Die Probleme, die in diesem Buch aufkommen, wirkten auf mich sehr gezwungen.
Auch das Ende war mir viel zu schnell und viel zu einfach. Das trifft besonders auf das Rätsel aus der Vergangenheit zu, weitet sich aber auch auf die „Gegenwart“ aus, sodass ich nach dem Epilog dasaß und dachte: „Das war’s schon?!“
Gut gefallen haben mir die Landschaftsbeschreibungen. Denn diese ufern nicht zu sehr aus, schaffen es aber, die Atmosphäre schön darzustellen und haben die Landschaft vor meinen Augen erstehen lassen. Auch Johannas Gefühle in Bezug auf den Tod ihrer Großmutter waren meiner Meinung nach schön dargestellt und hier konnte ich mich sehr gut in sie einfühlen – was mir später leider nicht mehr gelungen ist.

Dieses Buch ist ein wandelndes Klischee mit einem enttäuschenden Schluss und Protagonisten, mit denen ich nicht warm wurde. Überzeugen konnte mich nur die Umgebung und wie sie beschrieben wurde.

Manche Dinge verloren nicht an Bedeutung, ganz gleich, wie viel Zeit verstrich.
– Johanna Petersen (92%, Kindle-Edition)

2SterneKaufen kann man das Buch beispielsweise bei buchhandel.de oder buecher.de


Vielen Dank an NetGalley und HarperCollins für dieses Rezensionsexemplar!

Mein Lesemonat Juli

Halli, hallo und hallöchen!

Der siebte Monat des Jahres ist rum und damit auch mein letzter voller Monat bei den Inselaffen, also im Vereinigten Königreich. Es liegen nur noch neun Tage vor mir, bis es endgültig in die Heimat geht – ich kann es kaum erwarten!
Dies ist also der letzte Monatsrückblick von der anderen Seite des Kanals und es war ein erfolgreicher – auch und besonders in buchiger Hinsicht. Mit 25 gelesenen Büchern war dieser Monat, zumindest was die Quantität angeht, der erfolgreichste des ganzen Jahres.

  • Valiant von Laurann Dohner
  • Brawn von Laurann Dohner
  • Wrath von Laurann Dohner
    → kurze Anmerkung zu diesen Büchern: Ich hatte sie ursprünglich mit jeweils vier Sternen bewertet, mittlerweile neige ich dazu, höchstens drei zu vergeben. Im Laufe des Monats habe ich einige Artikel etc. gelesen und realisiert, dass es für mich doch einige Kritikpunkte an den Büchern gibt. Ich werde allerdings noch eine Rezension dazu veröffentlichen und näher darauf eingehen.
  • Loney von Andrew Michael Hurley > 5 Sterne
  • Venezianisches Finale von Donna Leon > 5 Sterne
  • Paris ist immer eine gute Idee von Nicolas Burreau > 5 Sterne
  • Out of the Ashes von Anne Malcom > 5 Sterne
  • Talking Dirty with the CEO von Jackie Ashenden > 4 Sterne
  • Talking Dirty with the Boss von Jackie Ashenden > 4 Sterne
  • Bound by Duty von Cora Reilly > 4 Sterne
  • Sengende Nähe von Nalini Singh > 4 Sterne
  • Saladin von John Man > 5 Sterne
  • Engelszorn von Nalini Singh > 5 Sterne
  • Maskerade von Terry Pratchett > 5 Sterne
  • Harry Potter and the Philosopher’s Stone. Illustrated Edition von J. K. Rowling und Jim Kay (Illustrator) > 5 Sterne
  • Rock Kiss – Ich will alles von dir von Nalini Singh > 5 Sterne
  • Seit ich dich gefunden habe von Kat French > 4 Sterne
  • Peril at End House von Agatha Christie > 5 Sterne
  • Schwesternmord von Tess Gerritsen > 5 Sterne
  • Als unsere Herzen fliegen lernten von Iona Grey > 5 goldene Sterne
  • Im Schatten der Bräutigamseiche von Petra Pfänder > 2 Sterne
  • Das Geheimnis der Signora von Marco Vichi > 3 Sterne
  • Rock Kiss – Du bist alles für mich von Nalini Singh > 4 Sterne
  • Rock Kiss – Ich berausche mich an dir von Nalini Singh > 5 Sterne
  • Death in the Tunnel von Miles Burton > 4 Sterne

Auch mit Rezension lief es nicht schlecht. Wie gesagt wird es zu den drei Büchern von Laurann Dohner eine zusammenfassende Rezension geben. Dies wird ebenfalls für die Rock Kiss-Reihe von Nalini Singh geschehen, nachdem ich den vierten Teil gelesen habe. Dieser soll wohl Anfang 2017 erscheinen. Auch Bound by Duty von Cora Reilly werde ich im Rahmen einer Reihen-Rezension bewerten.
Zwei weitere Rezensionen sind bereits vorbereitet und werden im Laufe der nächsten Woche folgen, an einer dritten arbeite ich gerade. Und den Rest hoffe ich, im Laufe der Woche vorbereiten zu können.

Insgesamt habe ich in diesem Monat 8.133 Seiten gelesen, das sind rund 262 Seiten pro Tag. Auch qualitativ können sich die Bücher diesen Monat sehen lassen, denn im Durchschnitt habe ich 4,4 Sterne pro Buch vergeben.
Diesmal halten sich deutsche und englische Bücher die Waage; ich habe 13 deutsche und 12 englische Bücher gelesen. Außerdem waren neun der Bücher reReads.

Am Besten gefallen hat mir in diesem Monat Als unsere Herzen fliegen lernten von Iona Grey. So gar nicht überzeugen konnte mich Im Schatten der Bräutigamseiche, hierzu folgt die Rezension im Lauf der Woche.

Außerdem konnte ich bereits in diesem Monat meine Goodreads Reading-Challenge vollenden. Es war die erste Teilnahme und ich habe mir ein Ziel von 100 Büchern gesetzt, welches ich in diesem Monat erreicht habe.

Hattet ihr einen ähnlich erfolgreichen Monat?

Liebe Grüße von der Insel,
Celina xx