Hallo ihr Lieben,
für das Wochenende ist ein Besuch bei meiner Familie geplant – nachdem die GDL heute einen weiteren Streik angekündigt hat, stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wie lange ich wohl für die 450 km brauchen werde. Aber zuerst bringt der Start in die Woche wieder die Montagsfrage, gehostet von Wordworld, mit sich. Diese Woche bin ich richtiggehend aufgeregt, denn die Frage hatte ich Sophia vorgeschlagen:
Habt Ihr schonmal ein Buch nachgekauft, das Ihr ausgeliehen hattet und Euch gut gefallen hat?
Die Frage kam mir, weil ich ein Buch, das ich aus der Bücherei ausgeliehen hatte, auf meine Weihnachtswunschliste setzte. Die unerzählte Geschichte von Vera Weidenbach war so spannend und lehrreich, dass ich das Buch unbedingt selbst haben wollte. Denn ich wusste schon beim ersten Lesen, dass ich dieses Buch immer wieder in die Hand nehmen und die einzelnen Themen nachschlagen will. Tatsächlich lag das Buch dann auch an Weihnachten unterm Baum, ist aber erstmal zu meiner Schwester gewandert, für die es sich auch sehr interessant anhörte.
Das war aber tatsächlich das erste Mal, dass ich ein Buch haben wollte, das ich mir zuvor entliehen hatte. Ich kann mir auch kaum ein fiktives Buch vorstellen, das ich mir nachkaufen würde, denn die meisten Romane lese ich nur einmal. Und Bücher, bei denen ich mir fast sicher bin, dass ich sie mehrmals lesen werde, leihe ich nicht aus, sondern kaufe sie mir direkt selbst. Das gilt für sehr viele queere Liebesgeschichten, aber auch für die Krimis der Queens of Crime, wie Agatha Christie, Dorothy L. Sayers oder Ngaio Marsh.
Hinzu kommt, dass ich mir es auch nicht wirklich leisten kann, haufenweise Bibliotheksbücher nachzukaufen. Das war auch der Grund, warum Die unendliche Geschichte auf eine Wunschliste für meine Verwandten gelandet ist: so habe ich das Buch nun im Regal stehen, habe aber dafür kein Geld ausgegeben.
Quelle Beitragsbild: Wordworld













