Rezension – Versprechen der Dunkelheit

Lange hatte der DarkRiver-Leopard Bastien Smith nach seiner Gefährtin gesucht und als er ihr nun endlich gegenübersteht, ist er fest entschlossen, sie nie wieder gehen zu lassen. Denn die süße Kirby entfacht eine Begierde in ihm – so ungezähmt und ekstatisch, wie er sie noch nie zuvor gespürt hat …

Versprechen der Dunkelheit ist eine Kurzgeschichte der Gestaltwandlerreihe von Nalini Singh. Den ersten Teil davon habe ich mit Leopardenblut hier auch schon vorgestellt.
Bis zu Versprechen der Dunkelheit sind seitdem ein paar Jahre vergangen. Die Geschichte dreht sich um den Leopardengestaltwandler Bastien Smith, der auch in den vorherigen Bänden immer mal wieder als Nebenfigur aufgetreten ist. Dieser findet in Kirby die ihm vorherbestimmte Gefährtin. Diese lässt sich auch schnell auf ihn ein, verwirrt ihn aber durch ihren Duft. Sie besteht darauf, dass sie ein Mensch ist, aber Bastien hat das Gefühl, dass mehr dahinter steckt.

Bei Leopardenblut war einer meiner Kritikpunkte an der Reihe, dass sich die Frauen alle sehr ähnlich sind. Bei Versprechen der Dunkelheit wurde ich dann positiv überrascht. Kirby ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie ist eine starke Frau, die es sich nicht gefallen lässt, von Bastien „bemuttert“ zu werden. Immer wieder setzt sie sich gegen ihn zur Wehr. Zwar entwickeln sich auch bei diesem Pärchen die Gefühle sehr schnell, aber diesmal kommen diese nicht aus dem Nichts, es gibt auch auf Kirbys Seite eine Erklärung dafür.
Besonders viel Spaß hat mir auch an diesem Buch von Nalini Singh wieder die Tatsache bereitet, dass sowohl aus Bastiens als auch aus Kirbys Sicht berichtet wird.
Insgesamt ist Versprechen der Dunkelheit eine vergnügliche Kurzgeschichte für zwischendurch. Mit knapp 110 Seiten ist sie nicht besonders lang, aber als netter Zeitvertreib absolut empfehlenswert. Allerdings sollte man schon die ein oder andere Gestaltwandler-Geschichte der Autorin gelesen haben, da einiges sonst eher unverständlich bleibt.

„Manche Leute lernen wir zwischen zwei Herzschlägen so genau kennen, als wären wir schon ein Leben lang mit ihnen vertraut.“

Bastien Smith (kindle-Edition Pos. 971)

Bewertung: 5 von 5.

Über Nalini Singh:
Nalini Singh, geboren 1977 auf den Fidschi-Inseln, wuchs in Neuseeland auf und lebt dort. Sie schreibt Romantic-Fantasy und ist New York Times Bestseller-Autorin.
Quelle: Wikipedia

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Originaltitel: Secrets at Midnight | Übersetzerin: Dorothee Danzmann
ISBN 978-3-7363-0061-3 | 3,99 € | nur als E-Book erhältlich
110 Seiten | erschienen 2015


Bildquellen
Cover: Lübbe
Autorin: Lübbe (© Deborah Hillman)

Gemeinsam Lesen #4

Gemeinsam_LesenGuten Nachmittag ihr Lieben!

Es ist wieder Dienstag und damit Zeit für die Aktion Gemeinsam Lesen von Schlunzen-Bücher.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Im Augenblick lese ich Wer wir sind von Sabine Friedrich und bin auf Seite 145 von 2015.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Heinz ist selbst früher einmal Mitglied der NSDAP gewesen.“

3. Was möchtest du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Bei diesem Buch habe ich noch einen ganzen Batzen vor mir. Es ist ein Roman über den Widerstand im Dritten Reich und ich warte gerade sehnsüchtig darauf, dass der Widerstand endlich losgeht. Im Augenblick befinde ich mich im Jahr 1937 und so langsam entwickelt sich die ganze Geschichte.

4. Wenn ihr das letzte Buch, was ihr gelesen habt, umschreiben könntet, was würdet ihr ändern?
Das letzte von mir gelesene Buch ist Betty und ihre Schwestern. Es war spannend und teilweise wirklich lustig. Das Einzige, was mir nicht gefällt, ist das Frauenbild in der damaligen Zeit. Vermutlich würde ich die Mädchen also ein bisschen moderner machen. Aber auf der anderen Seite gehört das nun mal zu einem Roman, der während des Amerikanischen Bürgerkriegs spielt.

Euch noch einen schönen Tag,
Celina xx

Betty und ihre Schwestern

Betty_und_ihre_SchwesternBetty und ihre Schwestern | Louisa May Alcott | cbj | erschienen 1868
ISBN 978-3-570-22102-0 | 4.95€

Über Louisa May Alcott:
Sie wurde am 29.11.1832 in Pennsylvania als zweite von vier Schwestern geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Wohl aus diesem Grund nahm Alcott zahlreiche Stellen an, so als Gouvernante, denn sie schwor sich, nie arm zu sein. Daneben veröffentlichte sie zahlreiche Bücher (1852 ihr erstes, Flower Fables) und Geschichten, beispielsweise in Zeitschriften. Zunächst wollte ihr Verleger das stark autobiografisch gefärbte Buch Little Women nicht veröffentlichen. Daraufhin ließ Alcott die Kapitel zunächst in ihrer Zeitschrift drucken. Dort wurden die Episoden so gut angenommen, dass ihr Verleger schließlich einknickte. Mit dem Buch gelang ihr der große Durchbruch.
Während ihrer Zeit als Krankenschwester im Sezessionskrieg steckte sie sich mit Typhus an und starb 1888 im Alter von 55 Jahren an einer Quecksilbervergiftung, die Folge der Typhus-Behandlung. Alcott heiratete nie und hatte auch keine Kinder.

Betty und ihre Schwestern spielt in der Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs. Der Vater der vier Mädchen ist als Soldat in den Krieg gezogen. Beschrieben wird das Leben seiner Familie, mit all den kleinen Alltagsproblemen, finanziellen Sorgen und den Rivalitäten unter den Kindern. Langsam entwickeln sich die Mädchen weiter, werden reifer, schließen neue Freundschaften und merken, wie wichtig ihre Familie ihnen ist. So sind sie ein ganzes Stück erwachsener geworden, als ihr Vater von der Front zurückkehrt.

Betty und ihre Schwestern steht schon eine ganze Weile bei mir im Regal und jetzt habe ich es nochmal in einem Rutsch verschlungen. Ich habe selbst drei Schwestern und es war verrückt zu sehen, dass sich in den letzten 150 Jahren einiges geändert hat – zum Glück! – aber die Reibereien, die es bei uns gab/gibt, waren schon damals präsent. Und auch in den Charakterzügen der vier Mädchen habe ich uns immer wieder erkannt. Daneben gibt es noch etwas zum Lachen, wenn Amy, die Jüngste, schwierige Wörter durcheinanderbringt und beispielsweise sagt: „Ich, Amy Curtis March, im Vollbegriff meiner geisternden Fähigkeiten …“.
Alle vier Mädchen durchlaufen im Roman eine Entwicklung, die sehr sympathisch und nachvollziehbar ist. Sie verändern sich nicht einfach von einem Tag auf den anderen und ohne erkennbaren Grund. Stattdessen werden bestimmte Situationen geschildert und anhand des Verhaltens der Mädchen gezeigt, wie sie sich verändert haben. Manchmal gibt es auch einen kleinen Schubs von Seiten der Mutter. Dieses „sich entwickeln“ spielt in Betty und ihre Schwestern eine große Rolle, ist aber dennoch auf angenehme und leichte Weise eingebracht. So wurden die Vier in meinem Kopf lebendig und ich habe richtig mit ihnen gelitten.
Natürlich ist das Frauenbild zu der damaligen Zeit ein ganz anderes gewesen, als heute und dieses gefällt mir nun mal nicht. Daraus kann man aber Louisa May Alcott wirklich keinen Vorwurf machen.
Meiner Meinung nach ist dieses Jugendbuch nicht nur für Jugendliche geeignet, sondern macht auch als Erwachsene(r) noch Spaß zu lesen.

„Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.“
– Betty March

5Sterne

Montagsfrage #3

MontagsfrageHallöchen!

Auch diese Woche hat Buchfresserchen wieder eine Montagsfrage gestellt:

Gab es in letzter Zeit ein Buch, dessen Handlung nicht hielt, was die Inhaltsangabe versprochen hat?

Ich finde das eine ziemlich schwere Frage und letztlich ist mir nur Die letzte Fahrt des legendären Schiffsfrisörs Sigismund Skrik eingefallen. Da war es eher so, dass ich anhand des Klappentexts mit einem Roman über die Auswanderung nach Amerika gerechnet habe. Meine Erwartungen wurden überhaupt nicht erfüllt, daher habe ich auch nur zwei von fünf Sternen vergeben. Schlussendlich ist es schon so, dass der Klappentext das Buch beschreibt, aber bei mir Erwartungen hervorgerufen hat, die nicht erfüllt wurden.

Euch noch einen guten Start in die Woche,
Celina xx

Der Palazzo am See

DSC_0895Der Palazzo am See | Sophia Cronberg | Fischer | erschienen 2015
ISBN 978-3-596-19851-1 | 9.99€

Über Sophia Cronberg:
Cronberg, 1975 im österreichischen Linz geboren, entdeckte früh ihre Liebe zum Schreiben und so war im Alter von 14 Jahren der erste Roman abgeschlossen. Seit einigen Jahren ist sie hauptberuflich Schriftstellerin. Zusammen mit ihrer kleinen Tochter lebt sie in Österreich und Frankfurt am Main.

In Der Palazzo am See bekommt die junge Historikerin Stella den Auftrag, am Comer See eine Familienchronik über eine alte italienische Familie, die di Vairas,  zu schreiben. Bei den Forschungen für die Chronik stößt sie auch auf Tizia, die in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts ihren Mann und Stiefsohn bei einem Bootsausflug verlor – angeblich fielen diese einem Fluch zum Opfer. Seit Jahrhunderten soll dieser auf der Familie lasten, wodurch immer der Erstgeborene in jungen Jahren ums Leben kommt.
Zunächst hat Stella großes Mitleid mit Tizia, doch dann stößt sie auf das Tagebuch von Tizias Zofe und je mehr sie recherchiert, desto verworrener wird die Geschichte.
Gleichzeitig entgeht Stella immer wieder knapp Anschlägen auf sich selbst, muss sich mit mürrischen Bediensteten herumschlagen und lernt Matteo, den Enkel ihrer Auftraggeberin kennen. Zwischen den beiden knistert es von Anfang an heftig, aber Stella muss sich aufgrund der Anschläge fragen, ob sie ihm überhaupt vertrauen kann.

Mir hat Der Palazzo am See sehr gut gefallen. Im Buch werden quasi zwei Geschichten erzählt: einmal Stellas Geschichte in der Gegenwart und zum anderen die Geschichte um Tizia in den 1920ern. Beide Geschichten sind flüssig und spannend geschrieben. Auch wenn das Haptaugenmerk auf der Geschichte der di Vairas liegt, wird auch ein Einblick in das Italien der Zwanziger Jahre gegeben, zum Beispiel mit dem Aufstieg der Faschisten um Mussolini.
Cronberg hat vielschichtige Charaktere geschaffen, die im Laufe des Buches eine Entwicklung durchmachen. Immer wieder ändert sich das Bild über die Personen im Laufe der Geschichte. Besonders gefallen hat mir an den weiblichen Charakteren, dass sie, im positiven wie im negativen Sinne, für das kämpfen, was sie wollen und was sie als richtig erachten.
Enttäuscht hat mich nur die Auflösung der modernen Geschichte um Stella, die ein bisschen  abrupt und, aus meiner Sicht, auf merkwürdige Art kam.
Insgesamt ist es dennoch ein empfehlenswertes Buch, gut geeignet für den Sommer.

Er war sich nicht sicher, bei wem er sich entschuldigte. Bei dem Tamino, der er einst gewesen war, oder bei Tizia, über die er sich in seiner eigenen Rechtschaffenheit so empört hatte, obwohl er nun wusste, wie leicht es war, schuldig zu werden.
– Tamino Sivori

4Sterne

Rezension – Das Lächeln der Fortuna

England 1360: Der 12-jährige Robin läuft aus dem Kloster davon, nachdem sein Vater, der Earl of Waringham, Selbstmord begangen hat und das Gut der Waringhams einen neuen Earl bekommt. Zwischen dessen Sohn Mortimer und Robin, der sich als Pferdeknecht verdingt, entwickelt sich schnell eine tiefe Feindschaft. Schließlich verlässt Robin das Gut zusammen mit seinem taubstummen Freund Leofric. Als Mortimer ihn aufhalten will, besiegt er diesen im Kampf, gibt sich selbst als Earl of Waringham aus und schickt Mortimer ans andere Ende Englands. So führt in sein Weg wieder in die Welt des Adels und an der Seite des Duke of Lancaster kämpft er in zahlreichen Kriegen, bekommt schließlich ein eigenes Lehen zugesprochen – und steht Mortimer, dem rechtmäßigen Earl of Waringham, wieder gegenüber.

Das Buch ist seit 2009 in meinem Besitz und obwohl es ein dicker Schmöker mit über 1000 Seiten ist, habe ich es schon mehrere Male durchgelesen. Bücher, in denen der Aufstieg eines armen Menschen an die Spitze der Gesellschaft beschrieben wird, interessieren mich und zudem ist der Fall und Aufstieg von Robin spannend geschrieben. Gablé hat einen wirklich tollen Auftakt für ihren Ritterepos hingelegt. Die englische Geschichte ermöglicht es, einen spannenden Roman zu schreiben, mit Höhen und Tiefen wie im echten Leben. Zudem hat Gablé sympathische Hauptfiguren geschaffen und durch Robins Lebensweg erfährt man sowohl vom harten Leben der Bauern als auch dem ausschweifenden des Adels im mittelalterlichen England. Verständlich wird dadurch auch, warum Robin kein hochnäsiger Adliger wird, sondern immer ein „Bauernfreund“ bleibt. Trotz dieses eher untypischen Protagonisten, wird die Welt des Mittelalters anschaulich, interessant und ehrlich, eben auch mit den hässlichen Seiten, dargestellt.

Über Rebecca Gablé:
Rebecca Gablé wurde 1964 am Niederrhein geboren und machte nach dem Abitur eine Lehre zur Bankkauffrau. Als solche war sie auf einem Stützpunkt der Royal Air Force tätig, wo ihr Interesse an England erwachte. 1990 schrieb sie ihren ersten Roman und gab daraufhin ihren Beruf auf. In Düsseldorf begann sie ein Literaturstudium, wandte sich aber zunehmend der Mediävistik zu. 1995 erschien bei Lübbe ihr erster Kriminalroman, zwei Jahre später gelang ihr mit dem historischen Roman Das Lächeln der Fortuna der Durchbruch. Seitdem hat sie noch zehn weitere historische Romane veröffentlicht.
Quelle: Website der Autorin

WERBUNG

Hardcover: ISBN 978-3-431-03610-7 | 19,99€
Taschenbuch: ISBN 978-3-404-13917-0 | 12,90€
E-Book: ISBN 978-3-8387-0947-5 | 8,99€
Hörbuch: ISBN 978-3-7857-1429-4 | 14,99€
1.196 Seiten | erschienen 1997

Verlagswebseite zum Buch

Bildquelle
Rebecca Gablé: Facebook  – (c) by Olivier Favre

Rezension – Ein Vampir für gewisse Stunden

In Ein Vampir für gewisse Stunden wird die Barbesitzerin Leigh Gerard von einem Vampir angefallen und so selbst zum Vampir. Lucian Argeneau rettet sie vor dem sogenannten Abtrünningen, der sie gewandelt hat. In der Folge wacht er, mehr unfreiwillig, über ihre Wandlung und führt sie in das Leben als Vampir ein. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen, aber dann taucht der Abtrünnige wieder auf, um Leigh zurückzuholen.

Lucian taucht auch in den vorherigen Bänden der Argeneau-Reihe immer mal wieder auf – als mürrisches, eigenbrötlerisches und unsympathisches Familienoberhaupt, welches zumindest bei (angeheirateten) Teilen der Familie auch Angst einflößt.
In Ein Vampir für gewisse Stunden bekommt er mit Leigh ein ebenso starrsinnige, aber im Gegensatz zu ihm charmante und liebenswerte, Frau vor die Nase gesetzt.
Nach und nach wird die vielschichtige Persönlichkeit des Lucian Argeneau offenbar; seine jahrtausendealte Einsamkeit und sein Lebensüberdruss. Nach und nach wird er von Leigh aus seiner Reserviertheit gelockt und strengt sich für die Beziehung an, als er merkt, was für ein Schatz ihm mit Leigh in den Schoß gefallen ist.

Ich hatte schon ein paar Bücher von Lynsay Sands gelesen, bevor ich Ein Vampir für gewisse Stunden gekauft habe. Bei den vorherigen Büchern hatte ich schon das Gefühl, dass Sands es schafft, die Grundidee „Vampir/in findet menschlichen Lebensgefährten“ immer wieder interessant zu gestalten. Mit diesem Roman von ihr wurde ich positiv überrascht. Immer mal wieder konnte ich kaum an mich halten vor Lachen. Zwar waren auch die vorherigen Bücher immer mit einer Portion Humor versehen, aber hier hat Sands sich übertroffen. Zum Einen wirkten auf mich die humorvollen Szenen diesmal weniger angestrengt; als müsste sie sich Mühe geben, die Szene zu schreiben. Zum Anderen sind es diesmal nicht peinlich-lustige Missgeschicke, sondern ganz oft kleine Gesten oder ähnliches, die den Humor hervorbringen.
Alles in allem also ein gelungenes Buch zum zwischendurch mal kurz Lesen (das meine ich ganz wörtlich, ich hatte das Buch in anderthalb Stunden gelesen), bei dem man nicht viel nachdenken muss. Einfach eine angenehme, lustige Geschichte für den Sommer, auch wenn es schon etwas älter ist.

Weitere Meinungen zum Buch:
Tine’s Bücherwelt („eines der besten Bücher, wenn nicht sogar das beste Buch, in dieser Reihe geschrieben“)
Cora’s Bücherkiste („romantisch-erotisch-witzig“)
Booklove (6.2/10; „eine etwas oberflächliche und vorhersehbare Geschichte […] für entspannende Unterhaltung“)

Die Argenau-Reihe
Band 1: Eine Vampirin auf Abwegen Band 16: Rendezvous mit einem Vampir
Band 2: Verliebt in einen Vampir Band 17: Ein Vampir unterm Weihnachtsbaum
Band 3: Ein Vampir zum Vernaschen Band 18: Der Vampir in meinem Bett
Band 4: Immer Ärger mit Vampiren Band 19: Ein Vampir für alle Sinne
Band 5: Vampire haben’s auch nicht leicht Band 20: Vampir verzweifelt gesucht
Band 6: Ein Vampir für gewisse Stunden Band 21: Ein Vampir für alle Lebenslagen
Band 7: Ein Vampir und Gentleman Band 22: Ein Vampir zur rechten Zeit
Band 8: Wer will schon einen Vampir? Band 23: Ohne Vampir nichts los
Band 9: Vampire sind die beste Medizin Band 24: Tatsächlich Vampir
Band 10: Im siebten Himmel mit einem Vampir Band 25: Ein Vampir im Handgepäck
Band 11: Vampire und andere Katastrophen Band 26: Frühstück mit Vampir
Band 12: Vampire küsst man nicht Band 27: Ran an den Vampir
Band 13: Vampir zu verschenken Band 28: Vampir für dich
Band 14: Ein Vampir zum Valentinstag Band 29: Was der Vampir begehrt
Band 15: Vampir à la carte Band 30: Und ewig lockt der Vampir

Über Lynsay Sands:
Sands wurde in Kanada geboren, studierte Psychologie und schrieb zahlreiche Romane. Am bekanntesten ist die Argeneau-Reihe; diese verschaffte ihr auch den internationalen Durchbruch.
Quelle: Lübbe

WERBUNG

Originaltitel: Bite me if you can | Übersetzer: Ralph Sander
Taschenbuch: ISBN 978-3-8025-8254-7 | 9,95€
E-Book: ISBN 978-3-8025-8586-9 | 8,99€
384 Seiten | erschienen 2009

Bildquellen
Autorin: Website der Autorin
Cover: Lübbe

Top Ten Thursday #2

Top Ten ThursdayHallo ihr Lieben!

Heute nehme ich wieder an der Aktion Top Ten Thursday von Steffi’s Bücherbloggeria teil. Das Thema diese Woche: 10 Bücher, mit denen du ein besonderes Erlebnis verbindest!

Der_MedicusIn meinem (vermutlich) letzten langen Familienurlaub in Südfrankreich letztes Jahr, habe ich dieses Buch von Freunden geschenkt bekommen (allerdings in der „Buch zum Film“-Version). Ich hab Der Medicus regelrecht verschlungen und obwohl ich das Buch nie mit an den Strand nehmen wollte, da es nicht schmutzig werden sollte, hatte ich am Schluss französischen Sand zwischen den Seiten.

Ein_ganzes_halbes_JahrEin ganzes halbes Jahr hatte mir eine Freundin meiner Mutter gegeben, als wir bei ihr zu Besuch waren. Allerdings hat sie zu mir gesagt, dass sie es mir nicht ausleihen kann, da auch sie es nur geliehen hatte. Also hab ich mich an dem Tag hingesetzt und das Buch gelesen 👍 Ich saß den ganzen Tag mehr oder weniger nur auf der Couch und habe gelesen. Davon mal abgesehen war es das erste Buch, bei dem ich weinen musste.

Der_WanderchirurgMeinen 18. Geburtstag habe ich mit sechs Freundinnen gefeiert. Eine Freundin hat mir Der Wanderchirurg geschenkt, weil sie sich daran erinnert hat, dass ich Monate vorher von Der Medicus geschwärmt hatte. Abends habe ich dann auf der Fahrt ins Kino gleich noch meinen ersten Autounfall gebaut. So ist das immer eine bittersüße Erinnerung. Trotzdem war es ein genialer Tag mit vielen unglaublich durchdachten Geschenken.

Woran_glaube_ichDieses Buch, Woran glaube ich?, ist jetzt nicht mit einem speziellen Ereignis verbunden sondern wird mich eher immer daran erinnern, wie sehr mich meine Familie unterstützt.
Als es auf meine Firmung zuging, wusste ich nicht so recht, ob ich gefirmt werden wollte. Meine Mama hat mir dann dieses Buch gekauft, in dem einfach Menschen erzählen, warum sie an Gott glauben, oder auch nicht, welche Rolle die Religion in ihrem Leben spielt und so weiter. Im Nachhinein war die Firmung vor allem toll, weil man unglaublich nette neue Leute kennengelernt hat. Das Buch war auf jeden Fall toll und ich lese heute noch gerne rein.

Hanni_und_Nanni_1Ich habe die Buchreihe geliebt, als ich jünger war. Diesen ersten Sammelband von Hanni und Nanni hat meine Mama mir geschenkt. Ich war üngefähr neun oder zehn und lag mit Streptokokken im Bett. Es ging mir also, auf gut deutsch gesagt, ziemlich beschissen. Ich lag den Tag über nur in meinem Bett; da ich damals schon eine ziemliche Leseratte war, hat Mama mir das Buch gekauft. Ich hatte zwar zu dem Zeitpunkt schon an die hundert Bücher im Regal stehen. Aber wo andere Frauen trotz vollem Kleiderschrank nichts zum Anziehen haben, hatte ich trotz vollem Regal nichts zum Lesen.

Harry_Potter_FeuerkelchAuch dieses Buch hier ist nicht mit einem speziellen Ereignis verbunden. Es ist das erste Buch, das ich meiner Mama aus dem Regal gestohlen habe und das jetzt bei mir im Regal steht. Ich hab angefangen zu lesen, dann festgestellt, dass das ja der vierte Teil ist, mir alle anderen Bücher gekauft oder schenken lassen und ein Riesenfan von Harry Potter geworden. Ich hab alle Bücher verschlungen und mittlerweile auch 5/7 der englischen Versionen gelesen.

xxxxx_French_Grabesgruen_ATB_FIN.inddGrabesgrün habe ich mir auf dem Maimarkt in Mannheim gekauft. Ich hatte dort einen tollen Tag mit meiner Oma. Natürlich durfte ein Besuch des Buch-Zelts nicht fehlen. Da ich auch nicht an Büchern vorbeilaufen kann ohne am Schluss mindestens eins mit Heim zu nehmen, hielt ich am Schluss Grabesgrün in der Hand.  Die Geschichte konnte mich nicht so ganz überzeugen, aber es steht noch bei mir im Regal. Erstens ist es mit einer schönen Erinnerung verbunden und zweitens werden keine Bücher weggeschmissen 😄

TwilightTwilight ist bei mir mit gleich zwei Erinnerungen verbunden. Zum einen war es das erste englische Buch, das ich freiwillig gelesen habe. Und ich fand es deutlich besser als die deutsche Übersetzung. Also hab ich mir danach immer mal wieder Bücher in der Originalsprache (Englisch 😉) gekauft, wenn ich auf eins gestoßen bin.
Zum anderen ist es mit dem Umzug von mir und meiner Familie nach Heidelberg verbunden. Ich hatte alle Bücher in Kisten gepackt und mir für die letzte Nacht auf der Matratze im alten Heim ein Buch ausgesucht, das ich noch nicht gelesen hatte. Da ist meine Wahl eben auf Twilight gefallen. Am nächsten Morgen hatte ich das Buch im Übrigen durchgelesen 😃

Das-Lächeln_der_FortunaBevor wir nach Heidelberg gezogen sind, habe ich jahrelang in einer Familie babygesittet. Die vier Jungs waren meistens eine echte Herausforderung, aber sie sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Zu Weihnachten habe ich von der Mutter Das Lächeln der Fortuna geschenkt bekommen. Mittlerweile habe ich die komplette Waringham-Reihe und Rebecca Gablé zählt zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen.

Ein_Tag_im_Alten_RomEin Tag im Alten Rom habe ich von meinem Opa geschenkt bekommen. Ich hatte ihn zu einer Operation am Auge begleitet. Er durfte in Folge dessen natürlich nicht mehr Auto fahren und wollte meiner Oma die Fahrt mit der Bahn quer durch Stuttgart nicht zumuten. Da die ganze Behandlung doch länger gedauert hat, als er dachte und ich mich über zwei Stunden mit Der Bunten beschäftigen musste, hat er mir sozusagen als „Entschädigung“ dieses Buch gekauft.

Das also sind meine zehn Bücher für diese Woche. Ich fand es schwer, wirklich zehn zusammenzubekommen. Und ich saß ewig dran, weil ich in Erinnerungen geschwelgt habe, wie man so schön sagt 😏
Es hat auf jeden Fall eine ganze Menge Spaß gemacht.

Liebe Grüße,
Celina xx

Lese-Fundstück der Woche #2

LF_der_WocheHallihallo!

Heute nehme ich wieder an der Aktion Lese-Fundstück der Woche von Babs Leben teil.
Das Thema diese Woche: Der erste Satz aus dem Buch, das ich als nächstes lesen werde.

Vermutlich werde ich als nächstes Wer wir sind von Sabine Friedrich lesen.
Buchtitel: Wer wir sind
Autorin: Sabine Friedrich
Link zum Buch: Website über das Buch
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Klapentext:
Rote Kapelle, kommunistische Gruppen, Weiße Rose, Kreisauer Kreis, 20. Juli: So wie hier sind sie uns noch nie begegnet, die Moltkes und die Stauffenberg-Brüder, die Bonhoeffers, Harnacks und Dohnanyis, die
Schulze-Boysens, Schumachers, Coppis und all die anderen vielfältig miteinander verbundenen Männer und Frauen der deutschen Opposition gegen Hitler.
Vor uns entrollt sich ein gewaltiges Panorama: Vom Kaiserreich bis in die Nachkriegszeit spannt sich der Bogen, von den Schlössern Ostelbiens zu den Seen Wisconsins, von Künstlerateliers und Kleingartensiedlungen zu den großbürgerlichen Villen des Berliner Westens, von Londoner Ministerien bis an die Ostfront und in den Schuppen von Plötzensee.
Dabei umkreist der Roman grundsätzliche und zeitübergreifende Fragen nach den Bedingungen menschlicher Existenz, denen keine Generation ausweichen kann.

Zitat:

Was folgt auf das Ende? Was liegt vor dem Anfang?
– Wer wir sind, Seite 9

Rezension – Mit Maigret an die Côte d’Azur

Mit Maigret an die Côte d’Azur umfasst zwei Krimis mit Kommissar Maigret; zum einen Maigret in der Liberty Bar und Maigret und die verrückte Witwe.
In Maigret in der Liberty Bar wird ein reicher Mann, der mit seiner Geliebten und deren Mutter zusammenlebte, ermordet. Zunächst fällt der Verdacht auf seine Mitbewohnerinnen, doch dann landet Maigret in der Liberty Bar.
Maigret und die verrückte Witwe beginnt damit, dass eine alte Dame Maigret um Hilfe bittet. Sie fühlt sich verfolgt, zudem durchsucht jemand in ihrer Abwesenheit ihre Wohnung. Bevor Maigret die Dame besuchen kann, wird sie jedoch ermordet. Recht schnell konzentrieren sich Maigrets Ermittlungen auf die Nichte der betagten Witwe.
Nur Maigret in der Liberty Bar spielt komplett an der Côte d’Azur, im zweiten Roman reist er im Zuge der Ermittlungen für einen Tag in den Süden Frankreichs.

Zunächst einmal zu Maigret in der Liberty Bar: Von den beiden Krimis in diesem Sammelband, gefällt mir dieser weniger. Immer wieder bemerkt Maigret, dass ihm die Hitze wohl zu Kopf steigt, und so ist die Geschichte auch geschrieben. Ich fand es schwer, seine Gedankensprünge nachzuvollziehen. Das ist einfach eine Sache, die mir nicht gefällt und die mir das Buch ein kleines bisschen verdorben hat.
Davon mal abgesehen ist es ein spannender Roman in der Hinsicht, dass man (oder zumindest ich 😉 ) lange im Dunkeln tappt, wer wohl der Täter sein könnte. Und das überraschende Ende hat mir auch gut gefallen.

Bei Maigret und die verrückte Witwe liegt der Fall schon anders. Hier wird um einiges mehr mit Beweismitteln gearbeitet und nicht nur nach Bauchgefühl gehandelt. Ich konnte der Handlung besser folgen und habe am Ende verstanden, wie er auf den Täter/die Täterin gekommen ist. Diesmal war auch eher gegeben, was Wikipedia über Maigret sagt: „Typisch für die Maigret-Romane ist der Umschlag des anfänglich kriminalistischen Rätsels auf die psychologische Ebene der Erforschung des Motivs“. Dieses „psychologische Dingsbums“ gefällt vermutlich nicht jedem, aber für mich hat das auch einen gewissen Reiz ausgemacht.

Über Georges Simenon:
Simenon wurde am 12.02.1903 in Lüttich geboren und starb am 04.09.1989 in Lausanne. Seine bekannteste Figur ist Jules Maigret, über den er 75 Kriminalromane schrieb. Außerdem verfasste er unter seinem Namen über 100 weitere Romane, 150 Erzählungen und, unter verschiedenen Pseudonymen, 200 Groschenromane sowie über 1000 Kurzgeschichten. Simenon ist einer der meistgelesenen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und zahlreiche Werke von ihm wurden verfilmt.
Quelle: Wikipedia

Bildquelle
Autor: Wikipedia (Von Jac. de Nijs / Anefo – Nationaal Archief, CC-BY 4.0)