Das Zeichen der Isis – Kurz gefasst

Das_Zeichen_der_Isis
Quelle: Piper

Das Zeichen der Isis | Melanie Metzenthin | Fahrenheitbooks | erschienen 2014
ISBN 978-3-492-98123-1 | 4.99€

Klappentext:
Nach dem Untergang Pompejis folgt die junge Witwe Lydia ihrem Schwager Publius, einem römischen Offizier, nach Alexandria. In der ägyptischen Metropole begegnet sie der »Schwesternschaft der Isis«, einer geheimen Verbindung, die seit den Zeiten der Pharaonen besteht. Deren Hohepriesterin glaubt, Lydia sei die lang prophezeite »Göttin aus der Asche«, die der Schwesternschaft im Kampf gegen Talonas, den grausamen Herrn der Wüste, beistehen soll. Doch Lydia hat Angst, sich diesem Kampf zu stellen, denn tief in ihrem Herzen wünscht sie sich nichts sehnlicher, als dass Publius ihre langsam aufkeimende Liebe erwidert. Sie ahnt nicht, dass Publius selbst dunkle Geheimnisse hütet, die ihr keine Wahl lassen …
Quelle: Piper

Ich hatte schon seit längerem kein Buch aus der Zeit des Römischen Reichs gelesen und habe mich umso mehr darauf gefreut, da auch Ägypten behandelt werden sollte – das geht im Geschichtsunterricht nach dem Fall der Pharaonen irgendwie ein bisschen unter.
Die erste störende Sache fiel mir aber schon auf den ersten paar Seiten auf: teilweise war mir die Sprache zu einfach. Darüber hätte ich hinwegsehen können, aber damit einher ging Lydias Naivität, die meistens einfach nur nervig war. Auch das ständige Hin und Her in Liebesdingen hat mich gestört.
Die Geschichte nimmt mit dem Untergang Pompejis Fahrt auf und wird, nach den ersten paar Kapiteln, die sich eher dahin schleppen, auch spannend. Es ist durchgehend gut zu lesen.
Allerdings war mir nicht klar wie spirituell dieses Buch wird. Selbstverständlich weiß ich, dass die Götter eine wichtige Rolle im Alten Rom und auch antikem Ägypten gespielt haben, aber in diesem erfährt man eher wenig über die Antike und wird dafür in eine Welt voller Götter und Wunder entführt. Das hatte wirklich gar nichts mit meinem Vorstellungen zu tun und mich ehrlich gesagt enttäuscht. Ich hatte etwas anderes erwartet

„Götter [brauchen] keine Priester […], denn die Götter handeln aus sich selbst heraus.“
– Publius (S. 36)

3Sterne

Die Frau, die nicht lieben wollte

Quelle: S. Fischer
Quelle: S. Fischer

Die Frau, die nicht lieben wollte | Stephen Grosz | S. Fischer | erschienen 2013
ISBN 978-3-10-028715-1 | 19.99€ (Hardcover)
Leseprobe

Über Stephen Grosz:
Grosz wurde 1952 in Indiana geboren. Er studierte sowohl an der University of California als auch in Oxford. Seit über 25 Jahren ist er als Psychoanalytiker in London tätig und unterrichtet dort auch am University College.
Die Frau, die nicht lieben wollte wurde in 14 Sprachen übersetzt. Außerdem schreibt Grosz regelmäßig für die „Financial Times“.
Quelle: Buch, Wikipedia

In Die Frau, die nicht lieben wollte beschreibt Grosz zahlreiche Fälle die er als Psychoanalytiker betreut hat. Dabei gibt er einen faszinierenden Einblick in seine Arbeit, in der es nicht immer darum geht, die Personen in irgendeiner Form zu „heilen“. Teilweise beschreibt er, inwiefern die Personen ihn besonders berührt haben und welche Auswirkungen dies auf ihn hatte. Manchmal erklärt er anhand eigener Erfahrungen Sachverhalte, die sich jeder zu Herzen nehmen kann und vielleicht auch sollte – beispielsweise wie man einem Kind schadet, indem man es zu oft lobt.

Ich habe von diesem Buch durch meine Psychologie-Lehrerin erfahren; sie hat uns ein paar Fälle daraus vorgelesen. Ich finde es spannend, zu lesen, welche Schlüsse er aus bestimmten Verhaltensweisen zieht. Überrascht haben mich dabei vor allem zwei Dinge: zum einen mit welch unterschiedlichen Problemen die Menschen zu Grosz gekommen sind; von AIDS-Kranken über Ehepaare bis hin zu Kinder, wobei ich das Gefühl hatte, dass besonders diese Fälle ihn sehr beschäftigt haben beziehungsweise immer noch beschäftigen. All seine Patienten stellt er auf sympathische dar und, viel wichtiger, man kann sie förmlich vor sich sehen – das bockige Kind ebenso wie die seriöse Geschäftsfrau oder den lässigen Studenten.
Interessant fand ich auch, welche große Bandbreite die „Behandlungsmethoden“ haben. Es gibt Dinge, die hatte ich erwartet. Beispielsweise die Traum-Analyse oder das Erinnern an die Kindheit. Mit anderem habe ich nicht gerechnet. So hat er nicht nur einmal hinterfragt, wie der Patient auf ihn, also Grosz, wirkt, um letztendlich einen Grund für dessen Verhalten herauszufinden.
Diese wahren Geschichten beschreibt Grosz auf sehr lockere Art und Weise, ohne dabei zu untergraben, wie sehr ihm die Fälle teilweise nahe gingen. Das Buch ist auch für Laien gut verständlich (in erster Linie auch für Laien ausgelegt); sollte doch einmal ein Fachbegriff vorkommen, wird dieser erklärt. Teilweise musste ich auch ein wenig lächeln, aber meistens war ich einfach nur erstaunt.

Die Frau, die nicht lieben wollte ist ein unterhaltsames Buch, welches Laien in die unterschiedlichsten Ausprägungen der menschlichen Psyche entführt und einen Einblick in die Arbeit eines Psychoanalytikers gibt. All das ist gewürzt mit der ein oder anderen Lebensweisheit.

Die Zukunft ist eine Phantasie, die unsere Gegenwart prägt.
– Stephen Grosz (S. 167)

5Sterne

Gemeinsam Lesen #26

Gemeinsam_LesenGuten Abend ihr Lieben!

Nachdem es die letzten paar Tage recht ruhig um mich geworden ist (meistens war ich einfach nur zu müde, um mich um die Blogs zu kümmern), widme ich mich heute wieder der Aktion Gemeinsam Lesen von den Schlunzen-Büchern.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese im Augenblick Denn Liebe ist stärker als Hass von Shlomo Graber und bin auf Seite 361 von 378, also quasi schon am Ende.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Danach malte ich lange Zeit nicht mehr, dennoch war der Wunsch danach stets in meinem Hinterkopf.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Das Buch erzählt die Geschichte eines KZ-Überlebenden in Form einer Autobiografie. Sie ist unglaublich berührend und spannend geschrieben, hat mich aber auch – und das hatte ich nicht erwartet – immer mal wieder zum Lachen gebracht. Alles in allem ein wirklich wunderbares Buch.

4. Hast du ein Lesezeichen oder gibt es etwas anderes, das du als Lesezeichen missbrauchst?
Normalerweise benutze ich tatsächlich Lesezeichen. Die meisten sind Give-aways aus Buchhandlungen, manchmal bekomme ich welche geschenkt und wenn ich eines sehe, dass mir wirklich sehr gefällt, dann kaufe ich es mir auch selbst.
Teilweise kommt es auch vor, dass ich den Kassenzettel als Lesezeichen benutze – vor allem, wenn ich es nach dem Kauf wirklich gar nicht erwarten kann, das Buch zu lesen und beispielsweise noch eine Zugfahrt vor mir habe.

Seid ihr eher traditionelle Lesezeichen-Benutzer? Oder muss bei euch alles herhalten, was nicht bei drei auf den Bäumen ist?

Liebe Grüße,
Celina xx

Engelsmacht – Kurz gefasst

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Quelle: Egmont LYX

Engelsmacht | Nalini Singh | Egmont LYX | erschienen 2016
ISBN 978-3802596407 | 9.99€ (Taschenbuch)/8.99€ (Kindle-Edition)
Leseprobe

Klappentext:
Naasir sehnt sich nach einer Gefährtin, einer Frau, die ihn so liebt, wie er ist: wild und ungezähmt. Von Raphael, dem Erzengel von New York, erhält er einen Auftrag: Naasir soll die Gelehrte Andromeda bei ihrer Suche nach Alexander, einem der Uralten, unterstützen und sie beschützen. Schon bei ihrer ersten Begegnung ist Naasir hingerissen von dem Engel, doch Andromeda hat ein Keuschheitsgelübde abgelegt, das sie nur unter einer Bedingung brechen wird. Bevor Naasir ihr Geheimnis ergründen kann, wird die Gelehrte entführt …
Quelle: Egmont LYX

In diesem Buch ist es der Autorin wunderbar gelungen, die Gefühlswelt eines Wesen, das selbst in einer Welt voller Engel und Vampire einem Mythos gleichkommt, zu beschreiben. Sie hat Naasirs Vielschichtigkeit so dargestellt, dass man sich wirklich in ihn hineinfühlen konnte und – vielleicht die größere Herausforderung – dass seine verschiedenen Seiten sich zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen, ohne dabei widersprüchlich zu wirken und das, obwohl diese Seiten teilweise doch sehr widersprüchlich sind.
Andromeda ist eine Frau ganz nach meinem Geschmack: intelligent, gebildet, wissensdurstig und dennoch auch kämpferisch und willensstark. Ich konnte mich sehr schnell in sie einfühlen und habe mit ihr gelitten.
Weniger gefallen hat mir, dass das Buch stellenweise sehr vorhersehbar war. Dass das Ende klar ist, kann man sich ja fast schon denken, aber auch manche der Entwicklungen während der Handlung waren absehbar.

4Sterne

Laufen. Essen. Schlafen.

Quelle: Piper
Quelle: Piper

Laufen. Essen. Schlafen. | Christine Thürmer | Piper | erschienen 2016
ISBN 978-3-492-97383-0 | 16.99€ (Paperback)/12.99€ (E-Book)
Leseprobe

Über Christine Thürmer:
Thürmer war eine echte Karrierefrau – bis ihr mit 36 Jahren der Job gekündigt wurde. Aus heutiger Sicht bezeichnet sie es als das Beste, was ihr passieren konnte. Denn sie machte sich auf, um den Pacific Crest Trail zu wandern. Dabei leckte sie sozusagen Blut und obwohl sie nach Deutschland zurückkehrte, hatte sie bereits mit 41 Jahren die Triple Crown beendet: den Pacific Crest Trail, Continental Divide Trail und den Appalachian Trail zu wandern. Insgesamt ist sie bis heute rund 32.000 km gewandert, 22.000 km Fahrrad gefahren und hat 5.000 km im Boot zurückgelegt.
Quelle: Christine Thürmers Blog The Big Trip

Nachdem ihr gekündigt wird, beschließt Christine Thürmer 2006, den Pacific Crest Trail im Westen der USA zu laufen. 2007 kündigt sie auch ihren neuen Job und läuft den Continental Divide Trail sowie den Appalachian Trail. Seitdem ist sie zwar noch viele tausende Kilometer gelaufen, aber dieses Buch berichtet von den ersten drei Trails. Thürmer beschreibt die Planung, die den Trails vorausgeht und berichtet vom Leben als sogenannter thruhiker.

Ein Satz aus diesem Buch ist mir besonders in Erinnerung geblieben:

„Wenn Sie sich erst finden müssen, dann schaffen Sie einen solchen Trail nie. Fünf Monate allein zu Fuß durch die Wildnis – dabei müssen Sie schon sehr gut mit sich selbst auskommen.“
– Christine Thürmer (S. 163)

Denn das steht in starkem Widerspruch zu dem, was man oft über Wanderberichte liest und auch zu dem, was ich erwartet hatte. Enttäuscht hat mich das Buch dennoch nicht. Thürmer beschreibt mit Humor die euphorischen Momente und Rückschläge, erzählt von Freundschaften, aber auch von dem organisatorischen Teil der Wanderungen. Wie genau für eine monatelange Wanderung gepackt wird und wie viel Planung letztendlich in diesem scheinbar freien Leben liegt. Da ich mich vorher noch nie mit diesem Thema beschäftigt habe, hat mich einiges doch sehr erstaunt. Mir war beispielsweise nicht bewusst, wie groß die Community dieser „Outdoor-Junkies“, wie Thürmer sie nennt, ist.
Es hat einfach Spaß gemacht, diese Wandlung einer Bürofrau zu einer dreckstarrenden Wanderin zu erlesen. Auch wenn ich viele ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte – das macht uns auch aus, dass wir so unterschiedlich. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, einen Lebensstil wie Thürmer zu führen, war es doch interessant, in diese Welt ein Stück weit einzutauchen.
Dieses Buch hat mir auch wieder vor Augen geführt, mit wie wenig wir letztendlich auskommen können. Diese thruhiker leben wirklich nur mit dem nötigsten und haben teilweise Strecken, auf denen falsch rationierte Lebensmittel zu einem lebensgefährlichen Problem werden können. Andererseits gibt es entlang der Strecken, über die dieses Buch berichtet, zahlreiche Helfer. Diese Hilfsbereitschaft hat mich doch immer wieder überrascht und ein wenig sprachlos zurückgelassen – wer weiß, ob ich in einer solchen Situation ebenfalls als Helfer gehandelt hätte!
Mit Thürmer ist dieses Buch zudem aus der Sicht einer Frau geschrieben, die ganz genau weiß, was sie will und dafür bereit ist, sehr viel zu opfern. Auch wenn ich vermutlich nie zu einem thruhiker werde, ist sie doch ein Vorbild, denn letztendlich müssen wir mit unserem Leben zufrieden sein und es leben können! Ich denke, dass diese Tatsache im Buch sehr deutlich aufgezeigt wird und allein dafür lohnt es sich, dieses Buch zu lesen.

Ich kann ankommen, wann immer ich will.
– Christine Thürmer (S. 321)

5Sterne

Gemeinsam Lesen #25

Gemeinsam_LesenHallihallo ihr Lieben!

Da die Kinder gerade einmal tatsächlich MITEINANDER spielen, kann ich die Fragen zu Gemeinsam Lesen von den Schlunzen-Büchern beantworten.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Das ist gerade ein schlechter Zeitpunkt für diese Frage. Heute habe ich nämlich die letzten paar Seiten von Madame Picasso von Anne Girard gelesen und habe mich jetzt gerade für Nacht im Central Park von Guillaume Musso entschieden (das Problem an Geburtstagen ist immer, dass man danach so viel Auswahl hat – echte Luxusprobleme 🙈). Dementsprechend bin ich jetzt auf der ersten Seite des Buches.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Zuerst der starke, schneidende Wind, der über das Gesicht streicht.

3. Was willst du unbedingt aktuell zum Buch loswerden?
Wie ihr euch anhand von Frage Eins vermutlich schon denken könnt, habe ich dazu jetzt noch nicht besonders viel zu sagen. Aber ich freue mich schon sehr auf die Lektüre, das Buch stand einige Zeit auf meiner Wunschliste.

4. Beeinflusst es deine Kaufentscheidung positiv oder negativ, wenn ein Band als Einzelband, Trilogie, Tetralogie oder als Reihe angelegt ist? Wenn ja, warum?
Zu dieser Frage haben E.L. James und Anna Todd mich sehr verändert. Vor 50 Shades of Grey und der After-Reihe, hatte das keinen großen Einfluss auf mich. Seitdem weiß ich aber, dass ich es unerträglich finde, eine Reihe zu beginnen und nicht zu wissen, wie sie endet – auch wenn mir das Buch an und für sich nicht gefallen hat. Seitdem beginne ich Reihen ungern und lese lieber Einzelbände. Anders ist das, wenn die Bücher einer Reihe in sich abgeschlossen sind. Das ist zum Beispiel bei Nalini Singh der Fall. Und wenn ich die Bücher lesen kann, ohne unbedingt eine Fortsetzung zu brauchen, weil sie eben auch für sich alleine stehen können, dann lese ich sie gerne.

Lest ihr regelmäßig Reihen? Oder überwiegen auch bei euch die Einzelbände?

Liebe Grüße,
Celina xx

Montagsfrage #25

MontagsfrageHallöchen ihr Lieben!

Nach einer tollen Woche mit meiner Familie, die viel zu früh zu Ende gegangen ist, widme ich mich jetzt der Montagsfrage von Buchfresserchen.

Was haltet ihr von Büchertausch, z.B. via Bookcrossing oder offenen Bücherschränken?

In Heidelberg hatten wir diese offenen Bücherschränke, allerdings habe ich nie etwas gefunden, was meinem Geschmack entsprochen hat. Vom Grundsatz gefällt mir die Idee allerdings sehr gut. Über Websites habe ich noch nie am Büchertausch teilgenommen. Allerdings kann sich das gut ändern, wenn ich wieder in Deutschland bin.

Nehmt ihr regelmäßig an Büchertausch teil? Oder seid ihr genau solche Anfänger wie ich?

Liebe Grüße,
Celina xx

Mein Lesemonat März

Hallihallo ihr Lieben!

Mit ein wenig Verspätung kommt heute mein Rückblick auf den März. Da ich für eine Woche meine Familie zu Besuch hatte, bin ich nicht dazu gekommen, mich um meinen Blog zu kümmern. Einen guten Monat in buchiger Hinsicht hatte auf jeden Fall. Mit 24 Büchern habe ich mit im Vergleich zum Februar noch einmal um fünf Bücher gesteigert, allerdings hatte ich diesmal recht viele reReads.

Wie schon gesagt, habe ich diesen Monat 24 Bücher gelesen. Die Hälfte davon waren reReads (das ist meine Form einer Leseflaute). 15 Bücher waren auf deutsch, neun auf englisch.

  • Engelskrieger von Nalini Singh > 4 Sterne
  • Engelsdunkel von Nalini Singh > 4 Sterne
  • Die Königin der Orchard Street von Susan Jane Gilman > 5 goldene Sterne
  • Leopardenblut von Nalini Singh > 4 Sterne
  • Dark Nights von Christine Feehan > 2 Sterne
  • The Red Notebook von Antoine Laurain > 5 goldene Sterne
  • The Newgate Jig (abgebrochen) von Ann Featherstone > 1 Stern
  • One Hundred Days of Happiness von Fausto Brizzi > 5 goldene Sterne
  • Postern of Fate von Agatha Christie > 4 Sterne
  • The Letter von Kathryn Hughes > 5 goldene Sterne
  • Bound by Honor von Cora Reilly > 4 Sterne
  • Rock Kiss – Ich berausche mich an dir von von Nalini Singh > 4 Sterne
  • Mrs Jeffries Reveals Her Art von Emily Brightwell > 5 Sterne
  • Fall with me von J. Lynn > 5 Sterne
  • Stay with me von J. Lynn > 5 Sterne
  • Rock Kiss – Eine Nacht ist nicht genug von Nalini Singh > 3 Sterne
  • Putting up a Fight von Samantha Westlake > 2 Sterne
  • Das Zeichen der Isis von Melanie Metzenthin > 3 Sterne
  • Laufen. Essen. Schlafen. von Christine Thürmer > 5 Sterne
  • Alice im Wunderland von Lewis Carroll > 5 Sterne
  • Jäger der Nacht von Nalini Singh > 3 Sterne
  • Im Feuer der Nacht von Nalini Singh > 4 Sterne
  • Gefangener der Sinne von Nalini Singh > 3 Sterne
  • Sengende Nähe von Nalini Singh > 4 Sterne

Wie ihr sehen könnt, habe ich viele Bücher von Nalini Singh gelesen. Wenn ich zu diesen noch keine Rezension verpasst habe, wird das auch nicht mehr geschehen. Ich habe noch fünf Rezensionen geplant: The Letter, Mrs Jeffries Reveals Her Art, Das Zeichen der Isis, Laufen. Essen. Schlafen. und Alice im Wunderland. Zu den anderen Büchern habe ich einfach nicht das Gefühl, dass ich besonders viel sagen könnte.

Ich habe dreimal 5 goldene Sterne vergeben und durchschnittlich rund 4 Sterne pro Buch, das ist ein bisschen schlechter als im letzten Monat. Allerdings waren es diesmal mehr Bücher, daher gleicht sich das ein wenig aus.

Insgesamt haben diese 25 Bücher ganze 8.572 Seiten ergeben. Das macht rund 277 Seiten pro Tag und eine Steigerung von fast 2.000 Seiten im Vergleich zum Februar.

One_Hundred_Days_of_Happiness

Am Besten gefallen hat mir One Hundred Days of Happiness von Fausto Brizzi. Der Flop des Monats war The Newgate Jig von Ann Featherstone, welches ich abgebrochen habe.

Kennt ihr eines der Bücher? Und wie lief euer Lesemonat?

Liebe Grüße,
Celina xx

Buch Safari #13

Buch_Safari

Guten Nachmittag ihr Lieben!

Bevor ich nachher endlich wieder einmal Besuch aus Deutschland bekomme, beantworte ich noch die Fragen zur Buch Safari auf Anjas Bücherblog.

1. Hast du ein Buch auf deiner Wunschliste, welches auf Tatsachen beruht?
Da gibt’s einige, da ich gerne Biographien lese. Beispielsweise dieses: Ich dachte, das sei mein Ende… Es besteht aus Interviews, die Gudrun Gloth mit unterschiedlichsten Prominenten geführt hat.

Klappentext:
»Der Mensch ist haltbar!«, lautete das lapidare Fazit eines der Interviewpartner zum Thema Zweiter Weltkrieg. Das »Tausendjährige Reich« war es zum Glück nicht. Über Jahrzehnte befragte die Journalistin Gudrun Gloth Prominente aus Politik, Wirtschaft und Kunst, wie sie persönlich die Jahre bis zum Zusammenbruch des »Dritten Reiches« erlebt hatten. Einschneidend und prägend war diese Zeit für sie alle, dennoch belegen die unterschiedlichen Erzählungen, dass der Krieg für jeden von ihnen sein eigenes Gesicht hatte: als hässliche Fratze direkt an der Front oder in der noch »heilen Welt« der Heimat, bis auch diese im Feuersturm unterging.
Quelle: Amazon

2. Wieso möchtest du dieses Buch unbedingt haben?
Ich liebe Zeitzeugenberichte! In meinem Kopf machen diese eine Epoche lebendiger, als es ein fiktionales Werk jemals könnte. Zum Zweiten Weltkrieg sterben die Augenzeugen ja mittlerweile aus, daher finde ich es für mich persönlich umso wichtiger, ein solches Buch zu lesen.

3. Wie wichtig sind die Klappentexte? Beeinflussen sie deine Kaufentscheidung?
Absolut! Natürlich zieht ein Cover zunächst einmal meine Aufmerksamkeit auf sich. Aber wenn mir der Klappentext nicht zusagt, dann ist es egal, wie schön das Cover ist – das Buch wird nicht gekauft. Am meisten nerven mich „Klappentexte“, die aus drei Zeilen mit jeweils drei Wörtern bestehen, die Zeilen fett untereinander gedruckt. Das ist kein Klappentext und ich fange bestimmt nicht an, in der Buchhandlung mein Handy herauszukramen, um dann möglicherweise im Internet einen etwas genaueren Klappentext zu finden. Mittlerweile mache ich mir nicht einmal mehr die Mühe, bei solchen Büchern innen zu gucken, ob es mehr dazu gibt.

Sind euch Klappentexte ebenfalls so wichtig? Oder könnt ihr gut ohne Klappentext auskommen?

Liebe Grüße,
Celina xx

Postern of Fate

Postern_of_FatePostern of Fate | Agatha Christie | HarperCollins | erschienen 1973
ISBN 9780062074348 | £13.99
Leseprobe (englisch)

Über Agatha Christie:
Agatha Christie wurde 1890 im britischen Torquay geboren und starb 1976 in Wallingford.  Sie ist weltweit als die Queen of Crime bekannt und wird in den Verkaufszahlen ihrer Bücher nur von der Bibel und Shakespeare übertrumpft. Insgesamt schrieb Christie mehr als 60 Kriminalromane; daneben sind aber auch einige Kurzgeschichten und Bühnenstücke entstanden. Ihre berühmtesten Figuren sind Hercule Poirot und Miss Marple.
Quelle: Wikipedia

Tuppence und Tommy Beresford kaufen ein Haus in einem kleinen Dorf und bekommen von den Vorbesitzern auch einige Bücher „vererbt“. Als Tuppence auf einige merkwürdige Markierungen in einem der Bücher stößt, ergibt sich daraus eine beunruhigende Nachricht: „Mary Jordan did not die naturally“. Zusammen mit ihrem Ehemann Tommy macht sie sich auf die Suche, was vor sechzig Jahren wirklich in ihrem Haus geschah.

Mit diesem Buch habe ich mich einmal von Monsieur Poirot und Miss Marple abgewandt und über ein Paar ganz anderer Ermittler von Agatha Christie gelesen. Denn das Tommy und Tuppence sich stark von den oben genannten unterscheiden, wird schnell klar.
Die beiden sind im Rentenalter und haben sich das Haus als Alterswohnsitz gekauft. Tuppence wurde in meinen Augen oft reichlich naiv dargestellt, während Tommy ein bisschen auf „Harte Schale, weicher Kern“ gemacht hat. Zunächst denkt er, dass seine Frau sich mit der Nachricht über Mary Jordans Tod in etwas hineinsteigert, aber er hilft ihr doch – einfach nur um sie glücklich zu machen. Dabei behandelt er sie manchmal wie ein Kind, indem er ihr ständig Anweisungen gibt, dass sie auf sich achten soll, dieses oder jenes nicht tun sollte und niemandem vertrauen soll. Dennoch(oder gerade deswegen) waren die zwei absolut liebenswert und Christie ist es mit diesen beiden wieder einmal gelungen, Charaktere auf sehr einprägsame Weise darzustellen.
Weniger gefallen hat mir in diesem Buch, dass die zwei Ermittler sich sehr oft in Andeutungen vergehen und ich nicht das Gefühl hatte, dass sie wirklich etwas Handfestes zutage fördern. Der Fall wird zwar am Ende aufgelöst, aber auf mich wirkte es, als ginge diese Lösung nicht wirklich von Tuppence und Tommy aus. Das hat mich gestört, da ich ganz andere Erwartungen hatte. Ich hatte auf einen weiteren Fall à la Poirot gesucht und diesen in diesem Buch leider nicht gefunden.
Die Idee an sich hat mir aber gut gefallen, ebenso wie die Tatsache, dass Tuppence ein Bücherwurm ist. Wie bei anderen Büchern von Christie auch, ist mir dieses nicht langweilig geworden und es hat Spaß, über Tuppence‘ teilweise merkwürdige Ermittlungsmethoden zu lesen. Zudem war es für mich unterhaltsam über das englische Landleben in den Siebzigern zu lesen, da ich das englische Landleben gerade in vollen Zügen erfahre.

Dieses Buch hat meine Erwartungen zwar nicht erfüllt, war aber dennoch eine angenehme und unterhaltsame Lektüre, die ich genossen habe.

Always underneath the smooth surface there was some black mud.
– Tuppence Beresford

4Sterne