Leserunde zu „Der Thron der roten Königin“ von Philippa Gregory

Nachdem die Waringham-Bücher von Rebecca Gablé alle gelesen waren (Band 4, Band 5, Band 6, Band 7) hatte ich an einer Leserunde zu Die Mutter der Königin von Philippa Gregory teilgenommen. Diese wurde von Jenny vom YouTube-Channel Jenny’s Lesestoff auf ihrem Discord-Channel ausgetragen. Und dort gibt es jetzt auch eine Leserunde zum Folgeband, Der Thron der roten Königin. Wie schon in vergangenen Leserunden orientiere ich mich wieder an der Einteilung, die die Austragende, hier also Jenny, vorgenommen hat.

Los geht’s eigentlich schon heute, am 1. Mai. Bei mir ist das Buch aber noch nicht angekommen, daher rechne ich mit einem Start frühestens Anfang der kommenden Woche.

Klappentext: Mit kaum zwölf Jahren wird Margaret Beaufort aus dem Hause Lancaster 1455 mit Edmund Tudor verheiratet. Die Familie wartet ungeduldig auf einen Thronfolger. Tatsächlich bekommt Margaret, selbst noch ein Kind, einen Sohn: Henry.
Als mit dem Rosenkrieg ein tödlicher Kampf um die Krone entbrennt, gilt Margarets ganzes Streben einem einzigen Ziel: Ihr Sohn soll König von England werden. Denn in einem ist Margaret sich sicher: Gott steht auf ihrer Seite.
Quelle: Rowohlt

VORSICHT: Der Rest dieses Beitrags enthält Spoiler für das Buch!

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Rezension – Ganz entspannt vegan: Das Jahreszeitenkochbuch

Saisonal und regional vegan Kochen – so geht’s!
Wer sich vegan ernährt, achtet häufig auf einen gesunden und nachhaltigen Lebensstil – dazu gehört auch, saisonal und regional zu kochen. Carina Wohlleben zeigt, wie das mit leckeren Rezepten für jede Jahreszeit gelingt. Dieses Kochbuch versammelt für jede Saison die passenden Hauptgerichte, Salate, Suppen, Desserts und Snacks. Die Rezepte kommen mit einfachen Zutaten aus, und mit den leicht verständlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen gelingen sie garantiert.
Mit hilfreichen Infos zur Jahreszeitenküche und übersichtlichem Obst- und Gemüse-Saisonkalender. Die perfekte Ergänzung zu Ganz entspannt vegan – Das Kochbuch.
Quelle: Penguin

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Currently Reading #19

Häufig lese ich Bücher, die hier auf dem Blog dann kaum oder gar keine Erwähnung finden. Mit der Aktion Currently Reading, initiiert von Andrea, möchte ich daran etwas ändern und euch jeden Dienstag in das Buch mitnehmen, das mich gerade begleitet.

In den letzten drei Wochen war bei mir privat und beruflich viel los, daher sind auf dem Blog nur Beiträge erschienen, die ich bereits im Vorhinein geschrieben hatte. Entsprechend lang wird jetzt auch der Rückblick auf die vergangenen Wochen sein.

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Die Montagsfrage #109

Hallo ihr Lieben,

in den letzten Wochen war privat und beruflich viel los, unter anderem habe ich einige Tage auf die beiden kleinen Kinder meiner besten Freundin aufgepasst und war zum ersten Mal als Vertreterin der Staatsanwaltschaft an einem Strafverfahren beteiligt. Entsprechend ruhig war es hier auf dem Blog – nur die im Vorfeld geschriebenen Rezensionen sind online gegangen. In nächster Zeit ist aber wieder mehr Alltag angesagt und heute gibt es auch wieder die Montagsfrage von Wordworld:

Welche Bücher, die in Deutschland spielen, könnt Ihr empfehlen?

Zuerst ist mir Pi mal Daumen von Alina Bronsky eingefallen, dass ich vor ein paar Wochen bereits einmal empfohlen habe. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freund*innenschaft, in der es neben Mathematik um Neurodivergenz, Familie und Queerness geht, konnte mich voll überzeugen.
Anja Jonuleits Romane spielen, zumindest soweit ich sie gelesen habe, nie ausschließlich in Deutschland, aber doch zu großen Teilen und ich habe sie bisher alle geliebt. Das letzte Bild ist noch immer mein Favorit, aber auch die Kaiserwald-Dilogie, bestehend aus Kaiserwald und Sonnenwende, konnte mich überzeugen und in Rabenfrauen geht es um eine der schlimmsten Sekten, über die ich bisher gelesen habe.
Das Maikäfermädchen von Gina Mayer spielt in Deutschland unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs und befasst sich mit dem Leiden der Frauen, die unehelich schwanger wurden, sei es durch Vergewaltigung oder weil sie sich zum Schutz ihres Lebens und ihrer Familie mit Soldaten der Besatzungsmächte eingelassen haben.
Anika Landsteiners So wie du mich kennst spielt auch nur in Teilen in Deutschland, ich möchte es aber in diese Liste aufnehmen, weil es eine so berührende Geschichte über die Leben zweier Schwestern war, über das Verfolgen von Träumen und was Familie ausmacht.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Welttag des Buches: Ein Lesetag

Der 23. April, also heute, ist der Welttag des Buches. Ich hatte ein ganzes Weilchen überlegt, welchen Beitrag ich dazu schreiben könnte: mein Lieblingsbuch? Da gibt es so viel Auswahl. Ein Shelfie? Das wäre irgendwie schnell erledigt. Wie mich Bücher beeinflussen? Das steht gefühlt in jeder meiner Rezensionen. Schließlich fiel mir ein, dass ich vor einiger Zeit eine Buch-Woche gemacht und viel Spaß dabei hatte. Daher gibt es das heute für einen Tag.
Dabei spielt mir in die Hände, dass ich meine Zeit zum größten Teil frei einteilen kann. Und während ich mir sonst „Nine to Five“-Tage auferlege und dafür freie Wochenenden habe, verschiebe ich mein heutiges Programm auf den Samstag und widme mich stattdessen den Büchern 🙂

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Mein SuB kommt zu Wort 04/2025

Die Aktion „Mein SuB kommt zu Wort“ findet immer am 20. des Monats statt. Es gibt drei Fragen an den SuB, die jeden Monat gleich sind und eine vierte Frage, die sich jeden Monat ändert. Bei dieser letzten Frage gilt, dass von den vorgestellten Büchern eines bis zum nächsten Monat zu lesen ist, wobei es folgende Regeln gibt:

  1. Es sollten maximal 3 Bücher pro Frage 4 vorgestellt werden. Wer möchte, kann von den anderen Teilnehmer*innen abstimmen lassen, welches der Bücher bis zum nächsten Monat gelesen werden soll.
  2. Es kann auch nur ein Buch vorgestellt werden, welches dann auch das Buch ist, welches bis zum nächsten 20. gelesen wird.
  3. Wer für die Aufgabe keine passenden SuB-Bücher hat, kann alternativ ein Buch einer Reihe vorstellen, welche er gerne fortführen möchte.

Anna von Annas Bücherstapel hat die Aktion 2016 ins Leben gerufen; Melli von Mellis Buchleben und Vanessa von Vanessas Literaturblog haben sie 2021 übernommen.

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Rezension – Frühjahrskollektion

Das Modejahr 1964 bricht an: Lilo wagt den Sprung vom knielangen Kleid hin zu Bademoden. Ihr Mann Harry betreut als Reisebegleiter Kriegsgräberfahrten, Tochter Reni tourt als gefragtes Mannequin durch die Welt. Doch dann wird diese Musterfamilie eingeholt von einer unkleidsamen Vergangenheit. – Ein großer Roman über die Stoffe, aus denen wir unsere Geschichten weben.
Lilo will den nächsten großen Coup landen: Bademoden für die reife Frau. Das neue elastische Gewebe soll ihr den Swimmingpool hinter dem neuen Bungalow finanzieren. Doch dann steht unerwartet die Vergangenheit in ihrer Kabine. Denn neuerdings interessiert sich die deutsche Justiz für Geschäfte, die damals im besetzten Polen gemacht worden sind. Lilo und Harry sind kein unbescholtenes Paar. Sie verbindet mehr als eine unschuldige Liebe zur Mode. Auch Josef Neckermann, für dessen Versandunternehmen Harry zu arbeiten anfängt, mag lieber nach vorn als zurück blicken. Während Harry für seinen neuen Arbeitgeber auf der Leipziger Messe Verträge aushandelt, erfährt Tochter Reni mehr über die Vergangenheit deutscher Konfektionshäuser, als ihr lieb ist.
Quelle: Kanon-Verlag

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Over the Rainbow – Eine McElroy zu viel

In der Reihe „Over the Rainbow“ stelle ich euch Bücher zum Thema LGBTQIA+ vor. Es handelt sich um fiktive Geschichten ebenso wie Sachbücher. Und obwohl schon April ist, gibt es heute einen lesbischen Liebesroman, der an Weihnachten spielt.

Fionas bester Freund Michael bittet sie, Weihnachten mit ihm und seiner Familie zu verbringen und sich dabei als seine feste Freundin auszugeben. In Arkansas begegnet sie einem ganzen Clan rothaariger McElroys – und Lizzie, einer von Michaels Schwestern. Und die scheint überall zu sein, mit ihrem ansteckenden Lachen, ihren schönen Augen, der sexy Figur und ihrer netten Art. Je mehr Zeit Fiona mit Lizzie unter einem Dach verbringt, desto schwerer fällt es ihr, so zu tun, als sei sie in Michael verliebt.

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Die Montagsfrage #108

Hallo ihr Lieben,

die vergangene Woche war für mich eine spannende, denn ich habe zum ersten Mal einer Obduktion zugeschaut – eine Erfahrung, die ich nicht ständig wiederholen möchte, die aber doch sehr interessant und auf eine Art auch berührend war. Eine solche Erfahrung steht in dieser Woche nicht an; bevor ich mich also an die alltägliche Arbeit mache, gibt es wieder die Montagsfrage bei Wordworld:

Welches Buch aus den letzten drei Monaten würdet Ihr sofort noch einmal lesen?

Die Frage hörte sich zunächst sehr leicht an, ich habe jetzt aber absurd lange darüber nachgedacht. Schließlich bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass ich von vielen guten Büchern des ersten Quartals wohl Pi mal Daumen von Alina Bronsky sofort erneut lesen würde. Besonders witzig, da es zu den wenigen sehr guten Büchern aus 2025 gehört, das nicht mir selbst gehört und im Regal steht: ich hatte es aus der Bibliothek ausgeliehen.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Rezension – Sieben Sekunden Luft

Wie existieren in einem System, das ein Durchatmen beinahe unmöglich macht?
Wie jeden Morgen sitzt Selah auf der Veranda und wartet in die Stille hinein. Drei Monate sind vergangen, seit Selah sich krankgemeldet hat, um zu verschwinden. Doch die gewünschte Einsamkeit wird unerwartet zur Triebfeder für Vergangenes und Verdrängtes: Aufgewachsen in bescheidenen Verhältnissen, ist Selahs Beziehung zur Mutter von Erwartungsdruck, Schweigen und Scham geprägt – sie begleiten Selah bis ins Erwachsenenalter hinein. Als die Mutter im Sterben liegt und Selah längst ein Leben mit der eigenen Familie führt, werden die noch immer klaffenden Wunden offenbar. Da sind ungewollte Erlebnisse und Entscheidungen, die wie Phantome an der Haut kleben. Eine Bringschuld, auch wenn Selah gar nicht weiß, wem gegenüber eigentlich. Und Glaubenssätze, die so tief verankert sind, dass deren Abschütteln Lebensaufgabe ist.
Quelle: Haymon-Verlag

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