Die Montagsfrage #50

Hallöchen,

in unserer WG geht momentan ein Magen-Darm-Virus herum und so habe ich den Vormittag damit verbracht, mich um ein kränkelndes Kleinkind zu kümmern. Das macht jetzt Mittagsschlaf und so habe ich Zeit für die Montagsfrage – meine fünfzigste! – von Wordworld:

WELCHE AKTUELLEN BUCHVERFILMUNGEN REIZEN EUCH BESONDERS UND WELCHE ERWARTUNGEN HABT IHR AN DIE UMSETZUNG UND DIE SCHAUSPIELERINNENAUSWAHL?

Ich gucke selten Filme und speziell Buchverfilmungen meist nur dann, wenn ich das Buch zuvor nicht gelesen habe. Sonst werde ich von der Verfilmung nämlich in der Regel enttäuscht. Und ich habe daher auch keinen Überblick, welche Bücher in nächster Zeit verfilmt werden.
Wozu ich noch immer nicht gekommen bin, obwohl ich es schon länger plane, ist die Serie zum Buch Unorthodox von Deborah Feldman anzuschauen (läuft auf Netflix). Und was an mir ebenfalls nicht vorbeigegangen ist, ist die Verfilmung von Red, White & Royal Blue von Casey McQuiston, deren Bücher ich liebe. Und ich denke, dass ich mir da, ausnahmsweise, einen Film anschauen werde, bei dem ich die Buchvorlage schon gelesen habe.


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Over the Rainbow – Bienen unter der Haut

In der Reihe „Over the Rainbow“ stelle ich euch Bücher zum Thema LGBTQIA+ vor. Es handelt sich um fiktive Geschichten ebenso wie Sachbücher. Mit Bienen unter der Haut stelle ich euch heute eine lesbische Liebesgeschichte vor.

Stella Carter hat nach der Ermordung ihres Ehemanns den Boden unter den Füßen verloren: ihren Job als Staatsanwältin übt sie nicht mehr aus und seit Monaten vergräbt sie sich in ihrem Haus. Doch dann zieht ihre Nichte Addie bei ihr ein und kurz darauf tritt Stellas ehemalige Kollegin Elizabeth wieder in ihr Leben.
Die beiden ziehen Stella aus ihrem Loch. Doch Elizabeth weckt in Stella auch verwirrende Gefühle, mit denen sie nicht umzugehen weiß.

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Die Montagsfrage #49

Guten Morgen,

der Ostsee-Urlaub ist beendet 😦 und meine heftige Erkältung von letzter Woche – endlich – überstanden. Bevor ich mich also wieder ans Lernen mache, gibt es die Montagsfrage von Wordworld:

WELCHES BUCH HABT IHR ZULETZT VERSCHENKT ODER WEITEREMPFOHLEN UND WARUM?

Ähnlich wie für Sophia ist auch für mich ein Buch immer der erste Gedanke, wenn es jemanden zu beschenken gilt. Dabei gebe ich mir Mühe, auf die Interessen der jeweiligen Person einzugehen. Wenn ich aber nur weiß, dass die Person gerne liest und sonst nichts, dann greife ich meist zu Ein Mann namens Ove von Fredrik Backman oder Eine Frage der Chemie von Bonnie Garmus.

Zuletzt verschenkt habe ich aber Malibu Rising von Taylor Jenkins Reid. Und als meine Oma mich um eine Buchempfehlung zum Verschenken gebeten hat, habe ich ihr Der Osten: eine westdeutsche Erfindung von Dirk Oschmann genannt, weil der zu Beschenkende sich für Politik interessiert. Und zumindest beim ersten Auspacken ist das Buch wohl auch sehr gut angekommen.


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Rezension – Kleine Wunder

Die drei noch verbliebenen Ordensschwestern vom Orden der Heiligen Philomena im britischen Fairbridge sind verzweifelt: das Dach der Kirche ist undicht, ihre Rechnungen können sie nicht mehr begleichen und Oberin Margaret befürchtet, den Orden auflösen und das Kloster verkaufen zu müssen.
Doch dann gewinnen die drei im Lotto – und obwohl dieser Gewinn nicht alle Probleme löst, könnte er doch auf ungewöhnliche Weise das Kloster retten.

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Rezension – Unorthodox

Unorthodox ist die Geschichte von Deborah Feldmans Aufwachsen in einer chassidischen Satmar-Gemeinde. Es handelt sich dabei um eine ultraorthodoxe jüdische Glaubensrichtung. Feldman beschreibt das Leben in einer Gemeinde, die bedingungslosen Gehorsam über jedwede Individualität stellt. Zwar hatte sie bereits in ihrer Kindheit damit zu kämpfen, die strengen Regeln zu beachten und hinterfragt früh die Glaubenssätze. Aber als sie Mutter wird, geht es auch um das freie Aufwachsen ihres Sohns.

CN für das Buch am Ende des Beitrags

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Die Montagsfrage #48

Guten Morgen ihr Lieben,

ich bin momentan an der Ostsee und lasse mir den Wind um die Nase wehen. Die Montagsfrage von Wordworld möchte ich dennoch nicht missen:

Wenn ihr die Chance hättet, in einem Buch in eine andere Zeit zu reisen – welches Buch würdet ihr wählen und welchem historischen Ereignis würdet ihr beiwohnen?

Es gibt kein spezifisches historisches Ereignis, dem ich unbedingt würde beiwohnen wollen. Aber seitdem ich in der Schule Latein hatte, ist meine Antwort auf die Frage nach Zeitreisen immer: „Das alte Rom.“ Ich würde zu gerne einmal über das Kopfsteinpflaster spazieren, die Speisen und Getränke probieren, die monumentalen Bauten sehen (insbesondere den Tempel der Vesta), aber auch, wie die Leute arbeiteten und lebten.

Deswegen würde ich das Buch Ein Tag im alten Rom von Alberto Angela für eine Zeitreise wählen. Es ist ein Sachbuch, das genau das beschreibt, was der Titel verspricht: ein Tag im alten Rom. Vom Sonnenaufgang bis in die Nacht hinein beschreibt es viele Aspekte des römischen Lebens. Man wirft einen Blick in herrschaftliche Villen ebenso wie die illegal errichteten Miethäuser, beobachtet Färber bei ihrer Arbeit, stattet dem Sklavenmarkt einen Besuch ab und erfährt, welche kulinarischen Delikatessen die Römer*innen damals zu sich genommen haben.


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Rezension – Das geheime Leben in der Stadt

Die norwegische Biologin Hanna Bjørgaas widmete ein Jahr dem geheimen, wilden Leben in Oslo. Mit Lupe, Bestimmungsbüchern und der Unterstützung einiger Expert*innen beobachtet sie Flora und Fauna in der Stadt. Dabei geht sie auf alltägliche Tiere und Pflanzen ein, beispielsweise Tauben, Pilze und Ameisen, und zeigt, wie ungewöhnlich diese sind.

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Die Montagsfrage #47

Guten Morgen,

für mich ist diese Woche die letzte vor meinem Ostsee-Urlaub – ich kann es also kaum erwarten, dass Samstag ist! Aber erstmal ist jetzt Montag und da ist die Montagsfrage von Wordworld ein echter Lichtblick:

WELCHE BÜCHER AUS DEINEM REGAL HABEN EIN HERBSTLICHES COVER ODER EINE PASSENDE ATMOSPHÄRE FÜR DIESE JAHRESZEIT?

Als ich die Frage zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich, dass ich sie nicht würde beantworten können. Aber dann habe ich mich durch mein Bücherregal und den Tolino gewühlt und bin auf überraschend viele Bücher mit einem herbstlichen Cover gestoßen. Eine kleine Auswahl gibt es hier:

Bei den Büchern mit herbstlicher Atmosphäre dagegen sieht es wirklich schlecht aus: mir ist nur ein einziges Buch eingefallen, The Very Secret Society of Irregular Witches von Sangu Mandanna, welches ich vor kurzem rezensiert habe.


Bildquellen
Beitragsbild: Wordworld
Cover Herbstfunkeln in Cornwall: Aufbau-Verlag
Cover Love Lessons in Starcross Valley: Queer Lit
Cover Some Girls Do: Jennifer Dugan
Cover Ejaculate Responsibly: Gabrielle Blair
Cover With the Fire on High: HarperCollins
Cover Homegoing: Penguin
Cover The Very Secret Society of Irregular Witches: Thalia

Eine Buch-Woche

Ihr Lieben,

heute gibt es mal einen etwas anderen Beitrag: ich nehme euch mit in eine buchgefüllte Woche! „A day in my life“ fand ich auch bei anderen schon immer interessant und daher dachte ich mir, lasse ich euch an einer Woche in meinem Leben teilhaben. Der Fokus liegt – natürlich – auf Büchern: welche Bücher habe ich wann gelesen und welche Bücher kamen neu hinzu. Aber kleine Einblicke in mein Leben sind sicher auch mit dabei.

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Die Montagsfrage #46

Hallo ihr Lieben,

für mich geht es heute wieder los mit Lernen für die Uni. Damit habe ich auch schon eine Stunde verbracht, jetzt gibt’s aber erstmal die Montagsfrage von Wordworld:

GIBT ES BÜCHER, DIE IHR IMMER WIEDER ANGEFANGEN, ABER NIE BEENDET HABT? WARUM/WARUM NICHT?

Mir geht es ähnlich wie Sophia: die meisten Bücher lese ich komplett. Selbst wenn die Geschichte nicht so toll ist, möchte ich doch meistens wissen, wie sie endet. Bei Sachbüchern kann es schon mal sein, dass es länger dauert, aber selbst dann ist eine Lesepause nur temporär.
Generell kann ich mittlerweile recht gut einschätzen, ob ich ein Buch noch lesen werde oder ob ich es weitergeben sollte.

Trotzdem gab es einzelne Bücher, die ich immer wieder begonnen und doch nie beendet habe.
Dazu zählt Der Turm von Uwe Tellkamp, mit dessen Schreibstil ich nicht zurande kam, obwohl mich das Thema sehr interessierte. Das Buch habe ich dann vor einigen Jahren weitergegeben, weil ich gemerkt habe, dass ich es definitiv nie zu Ende lesen werde.
Auch Red Clocks von Leni Zumas habe ich schon einige Mal begonnen und bisher nicht beendet. Dystopien sind nicht mein Ding, aber der feministische Ansatz ist spannend. Das Buch steht deshalb noch bei mir im Regal und wartet auf den richtigen Zeitpunkt.
The Gosling Girl von Jacqueline Roy steht direkt daneben. Als Krimi ist es eigentlich genau mein Ding, aber die Themen US-amerikanisches Justiz-System, Rassismus und Strafbarkeit von Kindern/Jugendlichen machen es nicht gerade zu leichter Lektüre. Auf The Gosling Girl freue ich mich tatsächlich, aber ich habe bisher noch nicht die Zeit gefunden, es zu komplett zu lesen.


Quelle Beitragsbild: Wordworld