Mein SuB kommt zu Wort 07/2024

Die Aktion „Mein SuB kommt zu Wort“ findet immer am 20. des Monats statt. Es gibt drei Fragen an den SuB, die jeden Monat gleich sind und eine vierte Frage, die sich jeden Monat ändert. Bei dieser letzten Frage gilt, dass von den vorgestellten Büchern eines bis zum nächsten Monat zu lesen ist, wobei es folgende Regeln gibt:

  1. Es sollten maximal 3 Bücher pro Frage 4 vorgestellt werden. Wer möchte, kann von den anderen Teilnehmer*innen abstimmen lassen, welches der Bücher bis zum nächsten Monat gelesen werden soll.
  2. Es kann auch nur ein Buch vorgestellt werden, welches dann auch das Buch ist, welches bis zum nächsten 20. gelesen wird.
  3. Wer für die Aufgabe keine passenden SuB-Bücher hat, kann alternativ ein Buch einer Reihe vorstellen, welche er gerne fortführen möchte.

Anna von Annas Bücherstapel hat die Aktion 2016 ins Leben gerufen; Melli von Mellis Buchleben und Vanessa von Vanessas Literaturblog haben sie 2021 übernommen.

„Mein SuB kommt zu Wort 07/2024“ weiterlesen

Krimis von Josephine Tey – Zusammengefasst

Im letzten Jahr bin ich eher zufällig über die Krimis von Josephine Tey gestolpert. Wie Dorothy L. Sayers (deren Bücher ich ebenfalls 2023 angefangen habe zu lesen) und Agatha Christie, schrieb auch Josephine Tey zur Zeit des Golden Age of Detective Fiction in den 1920er- und 1930er-Jahren.

„Krimis von Josephine Tey – Zusammengefasst“ weiterlesen

Die Montagsfrage #80

Guten Morgen ihr Lieben,

hinter mir liegt ein richtig schönes Wochenende, an dem wir als Familie viel miteinander unternommen und miteinander gelacht haben. Diese Woche steht auch wieder einiges auf dem Plan, zunächst gibt es aber die Montagsfrage von Wordworld:

Wie beeinflusst Eure aktuelle Lebenssituation Eure Buchauswahl?

Ich merke an meiner Buchauswahl stark, ob ich gerade stressige Zeiten durchmache oder eher entspannt bin, Zeit habe. Denn in stressigen Zeiten lese ich zwar Bücher und teilweise sogar sehr viele, aber es handelt sich dann meist um Krimis, Liebesromane oder reReads. Dabei achte ich darauf, Krimis auszuwählen, die ein „Happy End“ versprechen, bei denen es also ein Lösung des Falles gibt. So weiß ich eher, was auf mich zukommt und musss mich nicht auf anstrengende und aufregende Plots einstellen. Manchmal brauche ich diese Vorhersehbarkeit, zu wissen, dass schon alles gut ausgeht – oder, bei reReads, ganz genau zu wissen, wie es ausgeht.

Wenn ich dagegen den Kopf nicht so voll habe mit Uni, Job, Familie, Job 2, Freundinnen, … lese ich ganz unterschiedliche Genres, auch viele Sachbücher und auch mal Bücher, bei denen sich mir nicht aus dem Klappentext erschließt, welches Ende es nehmen wird. Dazu zählt z.B. If Tomorrow Doesn’t Come von Jen St. Jude, das momentan mein Buch für unterwegs ist. Noch vor einigen Wochen hätte ich dafür wohl nicht den Kopf gehabt.

Ansonsten neige ich eher nicht dazu, mir Bücher auszusuchen, die zu meiner aktuellen Lebenssituation passen, also beispielsweise Ratgeber oder Bücher, deren Protagonist*innen sich in einer ähnlichen Situation befinden. Was häufiger vorkommt, ist, dass ich in der Weihnachtszeit Bücher lese, de ebenfalls um Weihnachten herum spielen, allerdings kommen auch da alle Genres einmal vor.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Rezension – Dieser Garten

Mitten in Fulda liegt die Benediktinerinnenabtei zur Heiligen Maria. Auf dessen Gelände liegt ein opulenter Garten, der seit fast 400 Jahren von den Nonnen der Abtei bestellt wird. Mely Kiyak lernte die Gärtnerinnen von Fulda kennen und beschreibt in diesem Büchlein, wie diese durch ihren Einfallsreichtum und sorgsamen Umgang mit ihrer Umwelt nicht nur ein kleines Paradies mitten in der Stadt schufen, sondern auch manche harte Zeit überwanden.

„Rezension – Dieser Garten“ weiterlesen

Die Montagsfrage #79

Guten Morgen ihr Lieben,

letzte Woche war im Rahmen der Absolvent*innenfeier meiner Fakultät die feierliche Zeugnisübergabe und damit kann ich mein Studium ganz offiziell als abgeschlossen betrachten! Zudem war ich mit meinen Eltern in Berlin, um den Geburtstag meines Onkels zu feiern. So war es zwar keine übermäßig entspannte, aber eine sehr schöne Woche mit vielen netten Begegnungen.
Bevor ich jetzt in die neue Woche starte, für die sehr wenig geplant ist, gibt es wieder die Montagsfrage von Wordworld:

Gibt es besondere Buchorte, die Ihr gerne mal besuchen möchtet und wenn ja, was reizt Euch daran (z.B. Drehorte, Settings, Buchhandlungen, Antiquariate, Wohnorte von Autor*Innen etc.)?

Für mich ging letztes Jahr ein langjähriger Traum in Erfüllung, als ich in Weimar die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek und insbesondere deren Rokoko-Saal besucht habe. Es gibt aber noch andere Ziele, über die ich denke: da möchte ich auch mal hin!

Was Wohnorte von Autor*innen angeht, reizt mich besonders Greenway Estate in der Grafschaft Devon, UK. Dort lebte Agatha Christie mit ihrem Ehemann Max Mallowan und das Anwesen wurde so renoviert, dass es dem Zustand zu ihren Lebzeiten auf dem Gelände entspricht. Agatha Christies Büchern zählen im Krimi-Genre zu meinen absoluten Favoriten und einmal zu sehen, wie die Autorin lebte, ist für mich ein Träumchen 🙂

Hay-on-Wye, das walisische Buchdorf, sollte meines Erachtens auf der Reisewunschliste eines jeden Buchmenschen stehen und vorrangig natürlich dann, wenn das jährliche Buchfestival stattfindet.

Auch Buchhandlungen gibt es ein paar auf meiner Bucket List. Da ist zum einen Shakespeare And Company in Paris, Frankreich, einfach weil er legendär ist und ich einmal dort gewesen sein möchte. In London, UK, gibt es die Buchhandlung Word on the Water, die toll aussieht.
In Deutschland möchte ich einmal zu Glitch in München. Der queerfeministische Buchladen wird von einem Kollektiv betrieben und hat 2023, nach dem Ende des ersten Frauenbuchladens Westdeutschlands, Lillemor’s Frauenbuchladen, an gleicher Stelle seine Tore geöffnet. In Berlin gibt es den Laden She said, wo nur Bücher von Autorinnen und queeren Autor*innen verkauft werden. Geografisch mir am nächsten ist der Frauenbuchladen THALESTRIS aus Tübingen, der 1979 aus der autonomen Frauenbewegung heraus entstand. Die drei letztgenannten Buchhandlungen sprechen mich an, weil ich auf queere, feministische Literatur und Bücher von weiblichen und/oder queeren Autor*innen meinen eigenen Lesefokus lege und damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dort auch fündig zu werden (was bei vielen Großbuchhandlungen mittlerweile nicht mehr der Fall ist).


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Over the Rainbow – Cleat Cute

In der Reihe „Over the Rainbow“ stelle ich euch Bücher zum Thema LGBTQIA+ vor. Es handelt sich um fiktive Geschichten ebenso wie Sachbücher. Heute stelle ich euch Cleat Cute von Meryl Wilsner vor, eine lesbische Liebesgeschichte, die sich im Frauen-Fußball abspielt.

Obwohl sie erst 26 ist, spielt Grace Henderson bereits seit zehn Jahren für die US-Fußballnationalmannschaft. Doch an ihrem Leben als Fußball-Star hat sie schon lange keine Freude mehr. Die 22-jährige Phoebe Matthews dagegen startet gerade erst durch und freut sich unbändig, nicht nur in die Nationalmannschaft berufen zu sein, sondern auch Seite an Seite mit ihrem Idol Grace zu spielen. Als die beiden aufeinandertreffen, fühlen sie sich sofort zueinander hingezogen. Doch eine Verletzung zwingt Grace aus dem Spiel – und Phoebe ist auf dem besten Weg, ihr den Platz in der Mannschaft streitig zu machen.

„Over the Rainbow – Cleat Cute“ weiterlesen

Die Montagsfrage #78

Guten Morgen ihr Lieben,

nachdem die letzte Woche, und vor allem das Wochenende, tatsächlich so ruhig und entspannt war, wie ich mir das erhofft hatte, stehen für dieses Wochenende zwei spannende Dinge an, über die ich euch dann nächste Woche berichten werde. Erstmal starten wir aber wieder mit der Montagsfrage von Wordworld in die Woche:

Gibt es einen, Eurer Leseerfahrung nach, völlig überbewerteten Vertreter der Weltliteratur?

Ich musste erstmal überlegen, welche Bücher ich überhaupt schon gelesen habe, die man wohl der „Weltliteratur“ zuordnen würde. Wenn wir über Bücher sprechen, die vor ca. 1900 geschrieben wurden, Goethe, Shakespeare, etc., sprechen, dann habe ich die hauptsächlich zu Schulzeiten gelesen und sie konnten mich, mit Ausnahme von Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing, nicht überzeugen.
Privat habe ich aus dieser Zeit, wenn ich mich richtig erinnere, nur die folgenden Werke gelesen: Stolz und Vorurteil von Jane Austen (fand ich nicht furchtbar, wurde aber auch nicht zu einem meiner Lieblinge), die Sherlock-Holmes-Geschichten von Edgar Allan Poe (lese ich immer noch hin und wieder und mit Genuss) und Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens (ein Beispiel für Bücher, deren Filmadaptionen mir besser gefallen).

Wenn wir über die modernen Vertreter*innen der Weltliteratur sprechen, muss ich sagen, dass ich Harry Potter für sehr überbewertet halte, und das gilt für die Bücher ebenso wie für die Filme. Von den Filmen habe ich bisher nur Teil 1-4 und 8 gesehen, bei den Büchern sieht’s zwar besser aus (Band 1-6 habe ich komplett gelesen, von Band 7 das Ende), aber ich habe sie irgendwann ohne schlechtes Gewissen aussortiert und mich überfällt auch nie das Bedürfnis, die Bücher lesen zu wollen. Ich bin nie so richtig warm geworden mit den Figuren, zumal Fantasy etwas ist, das ich ohnehin nicht besonders häufig oder gern lese.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Rezension – Das Gegenteil von Erfolg

Mit ihrem liebevollen Partner, ihren beiden kleinen Kindern und ihrem Job in der Stadtverwaltung scheint Lorrie das perfekte Leben zu führen. Doch während ein großes Projekt, das sie betreut, anläuft, bandelt ihre beste Freundin Alex mit der Frau eines Bekannten von Lorrie an, der entscheidenden Einfluss auf die Finanzierung des Projekts hat. Während eines chaotischen Tages müssen Lorrie und Alex sich darüber klar werden, was sie sich vom Leben erhoffen.

„Rezension – Das Gegenteil von Erfolg“ weiterlesen

Die Montagsfrage #77

Hallo ihr Lieben,

die kommende Woche hat endlich – ENDLICH – das Potenzial, ruhig und entspannt zu werden. Ich muss morgen noch ein paar Klausuren korrigieren, sodass ich diese am Mittwoch zurückgeben kann, ansonsten stehen aber nur schöne Dinge für die Woche auf dem Plan 🙂
Den Start macht aber mal wieder die Montagsfrage von Wordworld:

Worauf freut Ihr Euch im kommenden Halbjahr am meisten (buchig/persönlich/allgemein)?

Dafür werde ich jetzt hoffentlich nicht allzu krass verurteilt, aber ganz allgemein freue ich mich einfach jetzt schon wieder auf den Winter. Ich bin eine große Winterliebhaberin und kann es kaum erwarten, wieder meinen kuscheligen Wintermantel nutzen zu können, nicht mehr bei jeder Bewegung zu schwitzen und die kalte Winterluft zu genießen. Und auch wenn ich nicht christlich bin, ist dieses Heimelige der Weihnachtszeit eines meiner immer wiederkehrenden Jahreshighlight.

Jetzt aber zu den Sachen, die uns nicht alle betreffen.
Buchig freue ich mich darauf, dass es im Oktober eine Lesung von Anja Jonuleit (Autorin von Rabenfrauen, Das letzte Bild und Kaiserwald) ganz in meiner Nähe geben wird. Ich liebe Jonuleits Bücher und freue mich schon darauf, sie einmal in persona zu erleben. Zudem fiebere ich auf das Erscheinen von Sonnenwende, Band 2 zu Kaiserwald, hin, das im Oktober erscheint. Ansonsten habe ich für das zweite Halbjahr nur den Wunsch aller Bücherwürmer: gute Bücher bitte!
Persönlich geht mit diesem Semester mein Studium zu Ende. Darauf blicke ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ausschließlich gespannt und vorfreudig bin ich auf mein Referendariat, das im Oktober beginnt: endlich praktische Erfahrungen und Neues lernen. Zudem werde ich wieder näher an meiner Familie wohnen und habe so die Möglichkeit, mehr Zeit mit ihnen zu verbringen.

Zunächst kommen noch die Absolvent*innenfeier, einige Familienfeiern, der 90. Geburtstag meiner Oma und drei entspannte Urlaubswochen. Und da muss ich wohl sagen: es gibt im kommenden Halbjahr wirklich viel, auf das ich mich freue!


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Mein SuB kommt zu Wort 06/2024

Die Aktion „Mein SuB kommt zu Wort“ findet immer am 20. des Monats statt. Es gibt drei Fragen an den SuB, die jeden Monat gleich sind und eine vierte Frage, die sich jeden Monat ändert. Bei dieser letzten Frage gilt, dass von den vorgestellten Büchern eines bis zum nächsten Monat zu lesen ist, wobei es folgende Regeln gibt:

  1. Es sollten maximal 3 Bücher pro Frage 4 vorgestellt werden. Wer möchte, kann von den anderen Teilnehmer*innen abstimmen lassen, welches der Bücher bis zum nächsten Monat gelesen werden soll.
  2. Es kann auch nur ein Buch vorgestellt werden, welches dann auch das Buch ist, welches bis zum nächsten 20. gelesen wird.
  3. Wer für die Aufgabe keine passenden SuB-Bücher hat, kann alternativ ein Buch einer Reihe vorstellen, welche er gerne fortführen möchte.

Anna von Annas Bücherstapel hat die Aktion 2016 ins Leben gerufen; Melli von Mellis Buchleben und Vanessa von Vanessas Literaturblog haben sie 2021 übernommen.

„Mein SuB kommt zu Wort 06/2024“ weiterlesen