Häufig lese ich Bücher, die hier auf dem Blog dann kaum oder gar keine Erwähnung finden. Mit der Aktion Currently Reading, initiiert von Andrea, möchte ich daran etwas ändern und euch jeden Dienstag in das Buch mitnehmen, das mich gerade begleitet.
In der Reihe „Over the Rainbow“ stelle ich euch Bücher zum Thema LGBTQIA+ vor. Es handelt sich um fiktive Geschichten ebenso wie Sachbücher. Heute gibt es eine schwule Liebesgeschichte, verpackt in einen Abenteurroman.
Als Spross einer bekannten Familie voller Archäolog*innen stellt Kit Sawyer hohe Erwartungen an sich. Doch epileptische Anfälle machen ihn von klein auf zu einem kränklichen Kind, das nicht auf Expeditionen mit seinen Eltern und dem geliebten Großvater gehen kann. Als er, mittlerweile erwachsen und wissenschaftlich tätig, jedoch bei der Entschlüsselung eines Relikts eine mächtige Kraft entfesselt, die nur durch eine Reise in den mexikanischen Dschungel gebändigt werden kann, macht er sich auf den Weg. An seiner Seite Ethan Stone – bekannter Archäologe und Entdecker, Kits Ex-Stiefbruder und Hauptperson in vielen schmutzigen Fantasien. Doch sie sind nicht die einzigen, die sich auf die Suche nach einem lange verschollenen aztekischen Tempel gemacht haben.
Häufig lese ich Bücher, die hier auf dem Blog dann kaum oder gar keine Erwähnung finden. Mit der Aktion Currently Reading, initiiert von Andrea, möchte ich daran etwas ändern und euch jeden Dienstag in das Buch mitnehmen, das mich gerade begleitet.
ein gutes neues Jahr 2025 wünsche ich euch! Möge es euch viele gute Bücher bringen und genügend Zeit, sie zu lesen 🙂 Ich bin gestern von Freund*innen wieder heimgefahren, mit denen ich ganz gemütlich in das neue Jahr gestartet bin. Heute habe ich schon einen kleinen Putz-Marathon hinter mich gebracht und gleich geht’s zum Kaffee mit meiner Familie. Vorher starte ich aber auch in diese Woche mit der Montagsfrage von Wordworld:
Was waren Eure Lesehighlights 2024?
Darauf bin ich in meinem Jahresrückblick zwar kurz eingegangen, aber ich stelle meine Highlights gerne noch ein bisschen ausführlicher vor.
Ganz vorne dran ist da sicherlich Freya Marske, die mich mit ihrer Last Binding-Reihe komplett begeistern konnte. Darin verwebt sind queere Liebesgeschichten vor einem historischen Setting und eine gute Portion Fantasy. Marske beschäftigt sich dennoch mit Themen, die auch heute und in einer nicht-magischen Welt relevant sind: Klassismus, die Verteilung von Privilegien und natürlich die Rechte queerer Menschen. Die Autorin kannte ich vorher nicht, sie steht damit aber auf der Liste derer, bei denen ich mich auch weitere Bücher sehr freue.
Das gleiche gilt für Taylor Jenkins Reid. Ihre Bücher wurden so gehypt, dass ich sie lange nicht lesen wollte. Aber eine Freundin hatte so davon geschwärmt, dass ich Anfang des Jahres doch zu The Seven Husbands of Evelyn Hugo griff. Das hatte ich innerhalb kürzester Zeit gelesen, weil es mir so gut gefiel; danach habe ich dann auch Malibu Rising gelesen, das mich ebenso überzeugen konnte. Taylor Jenkins Reid zog mich mit ihren Protagonist*innen in ihren Bann. Und während ich die Geschichte um Evelyn Hugo vor allem wegen der Darstellung des Lebens queerer Menschen mochte, sprach mich bei Malibu Rising die Geschwisterbeziehung sehr an.
Beklaute Frauen von Leonie Schöler war für mich das beste Sachbuch des Jahres: ebenso informativ wie emotional und voller faszinierender Frauen. Ich habe zwar manchmal vor Wut richtiggehend geschnaubt, aber vor allem habe ich mich gefreut, viele inspirierende Frauen kennenzulernen. Schön finde ich auch, dass Schöler nicht „nur“ die Leben und Errungenschaften der Frauen beschreibt, sondern auch die zugrundeliegenden systemischen Strukturen. Die Autorin habe ich dieses Jahr auch auf der Leipziger Buchmesse gesehen und man merkt einfach, was für ein Herzensprojekt dieses Buch und ihr TikTok-Kanal für Leonie Schöler sind.
Nicht weit dahinter ist Eine kurze Geschichte queerer Frauen von Kirsty Loehr. Sie wirkt damit einer Geschichtsschreibung ohne Queers entgegen und traf mit ihrem sarkastischen Humor den – in meinen Augen – genau richtigen Ton. Auch sie stellt Frauen vor, die vergessen wurden und auch bei ihr hat mir sehr gut gefallen, dass sie das Leben der Frauen zum Anlass nimmt, auf größere Zusammenhänge, insbesondere die Entwicklung der Rechte queerer Menschen einzugehen. Das Buch ist recht euro- und US-zentrisch und berichtet vorrangig über weiße Frauen – mein einziger Kritikpunkt.
Die Formel der Hoffnung von Lynn Cullen ist eine Roman-Biografie der Wissenschaftlerin Dorothy Horstmann, die entscheidend dazu beitrug, dass ein Impfstoff gegen Polio entwickelt werden konnte. Eine spannende Erzählung über eine ebenso spannende Frau und eine Zeit, die mich manchmal an die Zeit erinnerte, als die Coronapandemie auf ihrem Höhepunkt war. Es geht aber vorrangig um die Misogynie, welche die wissenschaftliche Welt in den 1960ern prägte (und das bis heute tut) und den Kampf einer einzelnen Frau dafür, ernst genommen zu werden. Dorothy Horstmann ist im Übrigen auch ein gutes Beispiel für eine beklaute Frau.
25 Jahre nach dem Verschwinden von Rebecca Maywald in Riga ist ihre Tochter durch einen anonymen Brief auf die Diplomatenfamilie von Prokhoff aufmerksam geworden. Deren Stiftung »Drei Linden« finanziert dubiose Ökodörfer in ganz Europa. Dass Rebeccas Tochter sich in den Sohn der Familie verliebt, war nicht vorgesehen – um keinen Preis darf er ihre wahre Identität erfahren. Und auch er verbirgt etwas vor ihr: Was hat es mit seinen nächtlichen Alpträumen auf sich? Wer ist „J“ in seinem Kalender? Ein weiterer Hinweis führt sie nach Lettland. Angeblich will sie sich das Ökodorf »Tris Liepas« anschauen. In Wahrheit aber muss sie endlich Klarheit gewinnen über das Schicksal ihrer Mutter. Doch die von Prokhoffs setzen alles daran, ein dunkles Geheimnis zu bewahren. Quelle: Penguin
da ist schon wieder ein Jahr vorbei! Für mich war es ein sehr ereignisreiches, aufregendes und spannendes 2024. Natürlich gab es unschöne, traurige und nervenaufreibende Tage, privat (das Staatsexamen hat mir psychisch zugesetzt und ziemlich zum Ende des Jahres hat uns der Tod eines Bekannten sehr beschäftigt) ebenso wie gesellschaftlich (Kriege, Naturkatastrophen, US-Wahl – die Liste könnte ewig so weitergehen). Hier möchte ich aber vor allem von den schönen Dingen erzählen, denn sie überwiegen für mich in diesem Jahr definitiv und sie sind auch das, woran ich mich zukünftig besonders erinnern will. Los geht’s!
Morgen ist Heiligabend, es gibt viel zu tun, los geht aber auch diese Woche mit der Montagsfrage von Wordworld:
Wenn Ihr Buchcharaktere zu Eurer Weihnachtsfeier einladen könntet, wer müsste unbedingt dabei sein?
Solche Fragen finde ich total schwierig zu beantworten. Zuerstmal müssen es natürlich Figuren sein, mit denen man gerne einige Stunden verbringt. Sehr sympathisch waren mir Maud und Violet, die Hauptfiguren aus A Restless Truth von Freya Marske. Die beiden waren so süß miteinander, es gab einige lustige Szenen und ich hätte gerne noch mehr von ihnen erfahren. Mit ihnen wird es bestimmt nie langweilig. Dann würde ich Vera Wong aus Vera Wong’s Unsolicited Advice for Murderers von Jesse Q. Sutanto einladen. Einerseits weil die Beschreibungen der von ihr zubereitenden Mahlzeiten im Buch mir den Magen haben grummeln lassen und gutes Essen definitiv zu einer Weihnachtsfeier dazugehört. Außerdem weil ich denke, dass sie mit ihrer Liebe zu und ihrem exzessivem Wissen über Tee eine sehr interessante Gesprächspartnerin ist. Und zuletzt sind mir die drei Hauptfiguren aus Der Buchladen von Bloomsbury von Natalie Jenner, Evie, Grace und Vivien, eingefallen. Denn zu Weihnachten gehören unbedingt Bücher und diese drei wüssten bestimmt ganz genau, welches Buch für jede*n Gäst*in das perfekte Geschenk wäre. Mit ihnen könnte man sich auch über Bücher austauschen und das hört sich doch wunderbar an.
Die Aktion „Mein SuB kommt zu Wort“ findet immer am 20. des Monats statt. Es gibt drei Fragen an den SuB, die jeden Monat gleich sind und eine vierte Frage, die sich jeden Monat ändert. Bei dieser letzten Frage gilt, dass von den vorgestellten Büchern eines bis zum nächsten Monat zu lesen ist, wobei es folgende Regeln gibt:
Es sollten maximal 3 Bücher pro Frage 4 vorgestellt werden. Wer möchte, kann von den anderen Teilnehmer*innen abstimmen lassen, welches der Bücher bis zum nächsten Monat gelesen werden soll.
Es kann auch nur ein Buch vorgestellt werden, welches dann auch das Buch ist, welches bis zum nächsten 20. gelesen wird.
Wer für die Aufgabe keine passenden SuB-Bücher hat, kann alternativ ein Buch einer Reihe vorstellen, welche er gerne fortführen möchte.
Am 19. Dezember erhält Edie, eine bekannte Erstellerin von Kreuzworträtseln, eine Schachtel mit einem unvollständigen Puzzle. Die Box enthält eine Nachricht, dass Edie bis Weihnachten alle Teile zusammensetzen muss, oder es sterben wenigstens vier Personen. Sofort erzählt Edie ihrem Neffen Sean, einem Kriminalbeamten, davon. Noch während sie versuchen, das Rätsel auszuarbeiten, wird in einem Wald ein schwer verletzter Mann mit einem weiteren Puzzlestück in seiner Hand gefunden. Als es zu weiteren Angriffen kommt, wird Edie klar, dass sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss, wenn sie herausfinden will, wer diese Taten begeht.
Häufig lese ich Bücher, die hier auf dem Blog dann kaum oder gar keine Erwähnung finden. Mit der Aktion Currently Reading, initiiert von Andrea, möchte ich daran etwas ändern und euch jeden Dienstag in das Buch mitnehmen, das mich gerade begleitet.