Die Montagsfrage #100

Hallo ihr Lieben,

tatsächlich war die vergangene Woche eine etwas entspanntere; zwar fühle ich mich nicht unbedingt ausgeruht, aber doch etwas ruhiger als zu Beginn der letzten Woche. Der Februar bringt bei mir viele Dinge, auf die ich mich schon freue, aber auch nochmal eine eher ruhige Woche. Und die beginne ich wieder mit der Montagsfrage von Wordworld:

Welches Buch habt Ihr zuletzt beendet und wie hat es Euch gefallen?

Zuletzt gelesen habe ich Murder at Half Moon Gate von Andrea Penrose. Es ist Band 2 einer Reihe um Lord Wrexford und Charlotte Sloane, lässt sich aber sehr gut lesen, ohne den vorherigen Band zu kennen (ich spreche aus Erfahrung, denn Band 1 hatte ich nicht gelesen – die Freuden der Bibliothek 😄). Angesiedelt ist der Krimi im London zu Beginn des 19. Jahrhunderts und er fasst auf, wie sich die Gesellschaft damals durch die Implementierung neuer Technologien änderte. Gewisse Parallelen zu heute sind da wirklich nicht zu verleugnen.
Auch darüber hinaus hat mir dieses Buch gut gefallen. Ich mochte die Dynamik zwischen Sloane und Wrexford sehr gern und empfand es als eine gute Mischung zwischen Privatleben der beiden und Kriminalfall, wobei letzterer deutlich mehr Platz im Buch einnimmt. Die Reihe ist auf meine Wunschliste gewandert und ich hoffe sehr, dass davon bald noch mehr Bücher in den Bibliotheksbestand aufgenommen werden.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Frühjahrsputzbingo 2025

Hallo ihr Lieben,

neben einer neuen Leserunde, beginnt heute auch das diesjährige Frühjahrsputzbingo. Daran habe ich 2021 und 2022 bereits teilgenommen, dann hat es (wie viele andere Dinge) hinter meiner Examensvorbereitung zurückstehen müssen.
Auch in diesem Jahr ist es von Gabriela vom Buchperlenblog initiiert, es wird mittlerweile auf Bluesky veranstaltet.
Meine Bingo-Karte seht ihr hier:

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Leserunde zu „Drachenbanner“ von Rebecca Gablé

Im letzten Jahr habe ich mit einigen anderen lieben Menschen an Leserunden zu Büchern von Rebecca Gablé teilgenommen. Zusammen haben wir Der dunkle Thron, Der Palast der Meere und Teufelskrone gelesen. Und ab heute, 1. Februar, geht es weiter mit Drachenbanner. Es ist das vorerst letzte Buch der Waringham-Saga, das bisher erschienen ist und folgt chronologisch auf Teufelskrone.
Auch diese Leserunde wird wieder von Melli vom Blog Mellis Buchleben ausgetragen.

Klappentext: England 1238: Die junge Adela of Waringham und Bedric, Sohn einer leibeigenen Bauernfamilie, sind zusammen aufgewachsen. Während Adela als Hofdame zur Schwester des Königs geschickt und mit einem Ritter verheiratet wird, schuftet Bedric auf den Feldern von Waringham – dem Elend der Leibeigenschaft und der Willkür von Adelas Bruder ausgeliefert. Als die Situation unerträglich wird, flieht er. In London begegnet er Simon de Montfort, dem Schwager des Königs, der eine Rebellion und den Bruch mit der Krone riskiert, um Reformen durchzusetzen. Als Seuchen und Missernten über das Land ziehen, bricht ein Krieg aus, der eine neue Zeit einläutet. Doch Bedric und Adela haben einander nie vergessen …
Quelle: Bastei Lübbe

Auch bei dieser Leserunde folge ich der Einteilung, die Melli vorgenommen hat.
VORSICHT: Der Rest dieses Beitrags enthält Spoiler für das Buch!

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Rezension – Cold Case: Das letzte Bild

Auf einer US-amerikanischen Website tauchen Bilder von zwei vermissten Frauen aus Schweden und Dänemark auf. Die schwedische Ermittlerin Tess Hjalmarsson will nach vielen quälenden Jahren den Angehörigen Gewissheit verschaffen und arbeitet mit einem dänischen Team daran, den Täter dingfest zu machen. Doch das wird schnell zu einem Wettlauf gegen die Zeit, denn der hat schon sein nächstes Opfer im Visier.

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Currently Reading #10

Häufig lese ich Bücher, die hier auf dem Blog dann kaum oder gar keine Erwähnung finden. Mit der Aktion Currently Reading, initiiert von Andrea, möchte ich daran etwas ändern und euch jeden Dienstag in das Buch mitnehmen, das mich gerade begleitet.

Rückblick auf die vergangene Woche

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Die Montagsfrage #99

Hallo ihr Lieben,

hinter mir liegt eine anstrengende Woche und ich bin froh, dass diese Woche das Potenzial hat, etwas entspannter zu werden. Gelernt werden muss trotzdem und bevor ich mich da wieder dahinterklemme, gibt es die Montagsfrage von Wordworld:

Welche Bücher mit winterlichem Setting könnt Ihr empfehlen?

Bei solchen Fragen fällt mir immer als erstes Make You Mine This Christmas von Lizzie Huxley-Jones ein. Es war eines meiner Jahreshighlights von 2023 und hielt neben einer süßen queeren Geschichte noch viele andere tolle Dinge bereit. So ist der love interest behindert, es geht um Body Positivity und vermittelt zudem genau das, was ich am Dezember so liebe: das Gemütliche, wenn überall Lichter funkeln und man sich mit einem warmen Getränk bei eisigen Temperaturen einkuscheln kann.

Schnell danach fällt mir dieser Krimi von Nicola Upson ein: Mit dem Schnee kommt der Tod. Dieser erinnert mit seinem Setting, dem Schreibstil und der Art, wie der Kriminalfall gelöst wird an die Bücher von Agatha Christie und den anderen Queens of Crime. Großer Pluspunkt ist in meinen Augen, dass die Bücher sich um Josephine Tey als Ermittlerin drehen. Und Tey war eine meiner persönlichen großen Neuentdeckungen von vergessenen Autorinnen. Dass Upson, die selbst lesbisch ist, eine queere Liebesgeschichte in das Buch einbaute, war dann nur das Tüpfelchen auf dem i.

Schon etwas länger her ist es, dass ich 24 gute Taten von Jenny Fagerlund gelesen habe. Darin geht es um den Umgang mit der Trauer, wenn man einen sehr lieben Menschen verloren hat. Es spielt zwar zur Weihnachtszeit, mir gefiel aber sehr gut, dass es kein christlich-religiöses Buch ist. Hinzu kamen viele sympathische Protagonist*innen und ein gemütliches Setting. Und können wir ganz kurz auch noch darüber sprechen, wie schön das Cover von 24 gute Taten ist?!


Bildquellen
Beitragsbild: Wordworld
Cover Make You Mine This Christmas: Hodder & Stoughton
Cover Mit dem Schnee kommt der Tod: Kein & Aber
Cover 24 gute Taten: Dumont

Rezension – Rassistisches Erbe

Die Kulturwissenschaftlerin Susan Arndt setzt sich entlang konkreter Wörter mit dem kolonialen Erbe in unserer Sprache auseinander. Manche, etwa „Tropenmedizin“, dürften dabei überraschen. Darüber hinaus diskutiert sie die Zusammenhänge zwischen Sprache und Macht und zwischen Rassismus und Kolonialismus. Sie zeigt dabei, welche Möglichkeiten wir haben, mit den kolonialen Vergangenheit in unserer Sprache umzugehen und wie neuere Begriffe und neue Begriffsverwendungen, wie „Indigene Menschen“ oder „weiß“ sich etablieren und versuchen Alternativen zu liefern.
Quelle: Duden (Ausschnitt)

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Mein SuB kommt zu Wort 01/2025

Die Aktion „Mein SuB kommt zu Wort“ findet immer am 20. des Monats statt. Es gibt drei Fragen an den SuB, die jeden Monat gleich sind und eine vierte Frage, die sich jeden Monat ändert. Bei dieser letzten Frage gilt, dass von den vorgestellten Büchern eines bis zum nächsten Monat zu lesen ist, wobei es folgende Regeln gibt:

  1. Es sollten maximal 3 Bücher pro Frage 4 vorgestellt werden. Wer möchte, kann von den anderen Teilnehmer*innen abstimmen lassen, welches der Bücher bis zum nächsten Monat gelesen werden soll.
  2. Es kann auch nur ein Buch vorgestellt werden, welches dann auch das Buch ist, welches bis zum nächsten 20. gelesen wird.
  3. Wer für die Aufgabe keine passenden SuB-Bücher hat, kann alternativ ein Buch einer Reihe vorstellen, welche er gerne fortführen möchte.

Anna von Annas Bücherstapel hat die Aktion 2016 ins Leben gerufen; Melli von Mellis Buchleben und Vanessa von Vanessas Literaturblog haben sie 2021 übernommen.

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Currently Reading #9

Häufig lese ich Bücher, die hier auf dem Blog dann kaum oder gar keine Erwähnung finden. Mit der Aktion Currently Reading, initiiert von Andrea, möchte ich daran etwas ändern und euch jeden Dienstag in das Buch mitnehmen, das mich gerade begleitet.

Rückblick auf die vergangene Woche

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Rezension – Ein Morgen in Paris

Paris, 1939: Fleur Durand ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann in die Stadt gekommen und trifft dort auf Maurice Moret. Dieser ist an der Veröffentlichung eines autobiografischen Fortsetzungsromanes beteiligt, den Fleur über ihr Leben verfasst hat. Doch dann spürt ihr Ehemann sie auf und entführt sie aus der Stadt. Als kurz darauf der Zweite Weltkrieg ausbricht und die deutsche Wehrmacht vor den Toren Paris‘ steht, ist Maurice, der Jude ist, gezwungen, zu fliehen. So scheint ein Wiedersehen der beiden, zwischen denen die Funken flogen, unmöglich.

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