Gemeinsam Lesen #20

Gemeinsam_LesenGuten Abend ihr Lieben!

Auch bei Gemeinsam Lesen von den Schlunzen-Büchern ist es diese Woche für mich die zwanzigste Teilnahme!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese im Augenblick Capital von John Lancaster und bin auf Seite 351 von 577.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
DI Mill sat at his desk, head in his hands, pile of folders stacked up in front of him, and the rest of the room in his usual hubbub.

3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden?
An diesem Buch bin ich schon einige Male vorbei geschlichen, bevor ich es mir dann vor kurzem gekauft habe. Obwohl mich der Klappentext sehr angesprochen hat, bin ich erstaunt, wie sehr mich das Buch fesselt und wie einfach es außerdem zu lesen ist. Das hatte ich so nicht erwartet, da es auf Englisch ist.

4. Würdest du gerne mal in einer Buchhandlung übernachten und wie würdest du es dir vorstellen?
Toll daran wäre natürlich, all diese Bücher für sich zu haben – niemand steht einem Weg, man selber steht niemandem im Weg, es herrscht Ruhe … Aber es müssten dann schon auch die Umstände stimmen: gemütliche Leseecke, ein paar viele Tassen Tee und ich müsste ganz dringend, unbedingt ausgeruht sein, damit ich die Nacht wirklich genießen könnte. Was wäre denn sonst der Sinn des Ganzen?

Liebe Grüße,
Celina xx

Montagsfrage #20

MontagsfrageIhr Lieben!

Ich kann nicht glauben, dass es schon meine zwanzigste Teilnahme an der Montagsfrage von Buchfresserchen ist! Heute mit einer Frage, die ich irgendwie schwierig zu beantworten finde.

Wie kommst du mit Gewalt in Büchern zurecht? Magst du blutige Szenen oder lehnst du sie ab?

Grundsätzlich lehne ich Gewalt mal nicht ab. Allerdings bin ich der Meinung, dass sie im richtigen Kontext beschrieben werden muss und vor allem, dass auch auf die Folgen eingegangen werden sollte.
Ich lese gerne historische Romane und bei diesen gehören Gewaltszenen einfach mit dazu. Man kann das Mittelalter nicht realistisch darstellen, ohne darauf einzugehen, dass es Folterungen gab und auch die Einstellung gegenüber Frauen eine andere war. Auch die Zeit des Dritten Reiches, über die ich gerne lese, war nun mal nicht sehr rosig, also darf man auch nicht erwarten, dass Bücher ohne Gewalt auskommen.
Auch in Krimis ist es nur selbstverständlich, dass es blutige Szenen gibt. Richtig schlimm finde ich das nur, wenn es sich gegen (Klein-)Kinder richtet. Was mir nicht gefällt ist, dass Autoren oft nicht wirklich darauf eingehen, welche Auswirkungen beispielsweise eine Vergewaltigung auf die Psyche der Opfer hat. Natürlich bin ich keine Psychologin und dementsprechend auch keine Expertin, aber ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass ein Opfer einfach über so etwas hinwegkommt. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich ein großer Fan von Krimis à la Sherlock Holmes bin – und die kommen oft mit deutlich weniger Gewalt aus.
Insgesamt würde ich sagen, dass ich nicht grundsätzlich gegen gewalttätige Szenen bin, allerdings gefallen mir unblutige Krimis um einiges besser.
Und: mittlerweile ist es fast schon erfrischend, wenn es mal ein Buch ohne Gewalt gibt. Ich habe das Gefühl, dass es mit Gewalt ist, wie mit Liebesgeschichten – sie werden wirklich in jedes Buch eingebaut.

Seid ihr blutrünstige Leser? Oder doch eher von der sanftmütigen Sorte?

Liebe Grüße,
Celina xx

Rettung der Highlanderin

Rettung_der_HighlanderinRettung der Highlanderin | Laurin Wittig | AmazonCrossing | erschienen 2013
ISBN 978-1477805251 | 0,99€ (Kindle-Edition)/9.99€ (Taschenbuch)
Leseprobe

Über Laurin Wittig:
Wittig war im Alter von zehn Jahren zum ersten Mal bei einer schottischen Clan-Zusammenkunft dabei, wenn auch in den USA. Seitdem ist sie fasziniert von Schottland. Sie studierte allerdings zunächst Anthropologie und später International Health, danach arbeitete sie einige Jahre in der Computerindustrie. Ihr erstes Buch schrieb sie nachdem sie ihre Karriere aufgegeben hatte, um für ihre Kinder zu sorgen, der sofort ein großer Erfolg in Amerika wurde.
Sie lebt mit ihrem Mann, den beiden Kindern und einem Hund im US-Bundesstaat Virginia.
Quelle: Website der Autorin

Der Schotte Tayg Munro kehrt als Held aus dem Kampf gegen die Engländer heim. Doch bevor er die Nachfolge seines Vaters als Chief antreten kann, soll er heiraten. Um den Heiratsplänen seiner Mutter zu entgehen, meldet er sich freiwillig für eine Mission für den König. Doch durch diese wird er nicht nur in Intrigen gegen den König verstrickt, sondern auch in eine ungewollte Leidenschaft, als er eine fast bewusstlose Schönheit in der schottischen Kälte findet.

Um mit meiner Challenge Märchenhaft durch 2016 voranzukommen, habe ich mir dieses Buch ausgeliehen (außerdem muss man ja sein Kindle Unlimited ausnutzen 😉 ) Allerdings muss ich sagen, dass dies eines der Kindle Unlimited Bücher ist, die mir weniger gefallen. Dafür gibt es einige Gründe.
Zum einen wurde ich mit der weiblichen Hauptperson Catriona überhaupt nicht warm. Von Anfang an fand ich ihre Handlungen unschlüssig (davon weicht nur die Tatsache ab, dass sie keine arrangierte Ehe eingehen will) und oft einfach nur nervig. Ihre Einstellung gegenüber dem Leben im Allgemeinen und Männern im Besonderen war oft unerträglich und das hat sich im Laufe der Geschichte nicht gebessert. Auch ihr Verhalten gegenüber Tayg war merkwürdig. In der einen Minute hasst sie ihn und in der nächsten wirft sie sich ihm an den Hals.
Tayg hat mir da schon besser gefallen. Bei ihm entwickeln sich die Gefühle im Laufe der Geschichte und besonders sympathisch war er mir darin, dass er seine Reisegefährtin zu Beginn mindestens genauso wenig leiden kann wie der Leser.
Auch an der Handlung haben mir zwei Punkte nicht gefallen. Zum einen fand ich es oft historisch recht ungenau. Ich habe gegenüber historischen Liebesromanen niedrige Erwartungen was die historische Authentizität angeht; aber hier war es schon nahezu lachhaft, wie unglaubwürdig ich es fand. In meinen Augen ist es fast unangemessen „historisch“ zu diesem Buch zu sagen. Weniger sachlich ist die Tatsache, dass die Handlung unglaublich kitschig war. Bücher sollten in meinen Augen nicht zum Fremdschämen kitschig sein – doch das ist der Autorin hier gut gelungen.

Zwei Sterne dafür, dass Tayg die ganze Geschichte doch gerettet hat und mir außerdem die Darstellung der raubeinigen Schotten gut gefallen hat. Auch die zotigen Witze, die hin und wieder unter den Männern gerissen wurden, haben mich zum Lachen gebracht.

2Sterne

Buch Safari #8

Buch_SafariHallöchen ihr Lieben!

Es ist Wochenende und damit wieder Zeit für die Buch Safari auf Anjas Bücherblog.

1. Nenne ein Buch von deinem SuB, das normalerweise gar nicht deinem Buchgeschmack entspricht.
Das wäre am ehesten noch Der Turm von Uwe Tellkamp. Allerdings ist die Frage für mich schwer zu beantworten, da ich an und für sich wirklich jedes Genre lese. Der Turm wurde verfilmt, aber ich bin jemand, der schon aus Prinzip sich oft weigert, gehypte und verfilmte Bücher zu lesen. Aber dieses Buch war ein Geschenk und einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul 😉

2. Warum ist das Buch noch ungelesen?
Das Buch war, wie gesagt, ein Geschenk und ich hätte es mir eher nicht selbst besorgt. Erstens aus dem oben genannten Grund und zweitens, weil ich die ersten paar Sätze gelesen und festgestellt hätte, dass mir der Schreibstil der Autors nicht wirklich liegt. Allerdings ist das Thema an sich wirklich interessant und deswegen habe ich es nicht noch nicht aus meinem Bücherregal verbannt.

3. Hast du schon mal ein Ereignis/eine Verabredung sausen lassen, damit du weiterlesen konntest?
Nein. Bücher sind mir wichtig und ich habe auch eigentlich immer mindestens eines dabei (man muss Wartezeiten ja sinnvoll nutzen können 😀 ), aber sie sind mir nicht so wichtig, dass ich dafür mein Leben sausen lasse.

Wie sieht das mit eurem SuB aus? Irgendwelche geschmacklichen Verirrungen?

Liebe Grüße,
Celina xx

Buch-Donnerstag #6

Buch-DonnerstagG’day everybody!

Nach etwas längerer Zeit geht es auch bei mir heute weiter mit dem Buch-Donnerstag von Lissianna schreibt – mit einem Tag Verzug, aber besser spät als nie! Dabei schreibt man über das Buch, das einen im Verlauf der Woche beschäftigt hat. Es ist egal, ob man es gerade liest oder nur in der Buchhandlung gesehen hat.

GermaniaFür mich ist das Germania von Simon Winder. Das habe ich vor gut einer Woche angefangen zu lesen, gestern dann aber zur Seite gelegt, weil es mir echt auf die Nerven ging. Es ist ein Buch, welches mich im negativen Sinne wirklich beschäftigt. Ich werde es nicht abbrechen, sondern die Lektüre wird sich eben ein bisschen ziehen 🙂

Klappentext:
Germania is a very personal guide to the Germany that Simon Winder loves. Equally passionate about the region’s history, folklore, cuisine, architecture and landscape, Winder describes Germany’s past afresh – and in doing so sees a country much like our own: Protestant, aggressive and committed to eating some very strange food. This accessible, enthusiastic and startlingly vivid account is a brilliant introduction to the hidden wonders of Germany.

Zusatzfrage #6: Welches war euer absolutes Lieblingsbuch 2015?
Ohne viel Überlegen fällt mir da The Murder of Roger Ackroyd von Agatha Christie ein. Christies Bücher gefallen mir ja eigentlich immer, aber dieses hat mich wirklich vom Hocker gehauen. Ich habe es verschlungen und werde es bestimmt noch das ein oder andere Mal zur Hand nehmen und lesen!

Schaut doch mal bei Lissianna schreibt vorbei, wie die Aktion abläuft.

Liebe Grüße,
Celina xx

Bones are forever

Bones_are_foreverBones are forever | Kathy Reichs | William Heinemann | erschienen 2012
ISBN 978-0-434-02113-0 | £7.99 (Paperback)/£18.14 (Hardcover)
Leseprobe (englisch)

Über Kathy Reichs:
Kathy Reichs, mit vollem Namen Kathleen Joan Reichs, wurde 1950 in Chicago geboren. Sie studierte unter anderem Archäologie und ist als forensische Anthropologin tätig. Neben ihrer Arbeit als Dozentin für das FBI und als Professorin an der University of North Carolina, hat sie auch geholfen, Opfer des Terroranschlags auf das World Trade Center 2001 und exhumierte Leichen aus Massengräbern in Ruanda und Guatemala im Auftrag der UN zu identifizieren.
1997 erschien ihr erster Roman Déjà Dead (dt.: Tote lügen nicht) mit der Hauptfigur Dr. Temperance Brennan, die forensische Anthropologin ist. Deren Fälle beruhen auf wahren Fällen, an denen Kathy Reichs beteiligt war. Mittlerweile sind weitere 17 Bücher mit Dr. Temperance Brennan erschienen. Seit 2005 gibt es zudem die Fernsehserie Bones; dafür wurden Teile der Romane übernommen, allerdings unterscheiden sich die Dr. Brennans aus Büchern und Film stark.
Kathy Reichs ist sein 1969 mit dem Untersuchungsrichter Paul Reichs verheiratet; sie haben drei Kinder.
Quelle: Wikipedia

In einem heruntergekommenem Apartment in der Nähe von Montreal wird die mumifizierte Leiche eines Säuglings gefunden. Dr. Temperance Brennan, forensische Anthropologin, wird hinzugezogen und es werden zwei weitere Babyleichen entdeckt. Auf der Suche nach der Mieterin des Apartments, einer Prostituierten, reisen Brennan und ihr Partner Andrew Ryan nach Edmonton und Yellowknife, eine Diamantminen-Stadt. Doch als es Brennan schließlich gelingt, die geistig zurückgebliebene Prostituierte aufzufinden, wird diese vor ihren Augen erschossen. Die örtliche Polizei macht dafür die Verwicklungen der Frau in die Drogenszene verantwortlich. Aber Brennan ist davon nicht überzeugt und stellt weitere Ermittlungen an – doch diese könnten sie das Leben kosten …

Nach meinem leicht exzessivem James Patterson-Genuss habe ich eine kleine Pause davon gebraucht und mich stattdessen Kathy Reichs zugewandt. Ich meine, dass ich von ihr schon einmal ein Buch gelesen habe, allerdings auf deutsch; auf jeden Fall bin ich ein großer Fan der Serie Bones und war daher echt gespannt, wie sich Dr. Brennan im Buch darstellt.
Von den Charakteren wurde ich nicht enttäuscht. Auch wenn sich die Personen aus der Serie und die Personen aus dem Buch nicht wirklich ähneln, sind sie doch sympathisch und es macht Spaß, über sie zu lesen. Besonders Brennan, die immer mal wieder damit zu kämpfen hat, dass sie „nur“ Wisschenschaftlerin ist und vor allem, dass sie ein Frau ist, ist mir schnell ans Herz gewachsen.
Auch der Fall an sich war gut gemacht. Er hat Nervenkitzel hervorgerufen und mir, besonders bei der Entdeckung der Babyleichen, Tränen in die Augen getrieben. Auch, warum es auf Jagd einmal quer durch Kanada geht, war nachvollziehbar und logisch geschrieben.
Weniger gut hat mir gefallen, dass oft ein Fachjargon verwendet wurde, dessen Bedeutung weder erklärt, noch aus dem Kontext ersichtlich wurde. Das hat mir das Lesen oft sehr erschwert und teilweise dazu geführt, dass ich keinen Spaß an dem Buch hatte und es mich nur gelangweilt hat.
Dies wurde aber reichlich in den Szenen kompensiert, in denen Brennans Partner Andrew Ryan auftaucht, da es sich dann wieder auf das Niveau von Normalsterblichen und Laien begibt.

Ich werde auch weiterhin noch das ein oder andere Buch von Kathy Reichs lesen – aber sicher nicht auf englisch. Bei Dr. Brennan halte ich mich dann doch lieber an meine Muttersprache!

How long does it take for a newborn to give up life?
– Dr. Temperance Brennan

4Sterne

Top Ten Thursday #9

Top Ten ThursdayGuten Morgen ihr Lieben!

Ich warte gerade darauf, dass das Badezimmer endlich frei wird und nutze die Zeit jetzt kurz, um meinen Beitrag für den TTT bei Steffi’s Bücherbloggeria zu schreiben. Das Thema heute lautet: 10 Reihen, die du gerne beginnen, fortsetzen oder beenden möchtest! Ich lese allgemein eher selten Reihen. Das ist mir nie wirklich aufgefallen, aber seitdem ich diesen Blog schreibe, sehe ich ja, wie oft andere Blogger Reihen lesen und da ist mir das erst klar geworden. Aber ein paar Reihen bekomme ich trotzdem zusammen.

Zum einen wäre da Der Herr der Ringe. Vor einigen Monaten habe ich einen Schuber mit den drei Teilen von Der Herr der Ringe gekauft und direkt danach noch Der kleine Hobbit. Aber mir kam dann die Au Pair-Zeit und ein Umzug dazwischen, sodass die Bücher noch darauf warten, gelesen zu werden.

The_Winter_CrownErst vor ein paar Tagen habe ich das Buch The Winter Crown von Elizabeth Chadwick beendet. Dabei habe ich nach ca. 100 Seiten festgestellt, das es Teil zwei einer Trilogie ist. Da es mir gut gefallen hat, will ich auch noch die anderen Teile lesen. Die Trilogie ist eine Romanbiographie über Eleonore von Aquitanien.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man das zu den Reihen zählen kann, aber ich arbeite darauf hin, einmal alle Hercule Poirot-Geschichten von Agatha Christie zu besitzen – nach Möglichkeit auf englisch.

Eben so sieht es mit Sherlock Holmes aus. Die Bücher besitze ich schon (auf Deutsch), vor kurzem habe ich eine Kurzgeschichten-Sammlung in einer Buchhandlung in der Nähe gesehen. Die will ich mir ebenfalls noch besorgen.

Last but not least, will ich auch die Waringham-Saga von Rebecca Gablé lesen. Ich habe bisher vier der Bücher gelesen, aber es gibt noch einen weiteren Band und der will auch gelesen werden.

Das war’s von mir, auf mehr Reihen bin ich auch nach einigem Nachdenken nicht gekommen.

Ich mach mich jetzt mal hübsch für den Tag und wünsche euch einen schönen Tag 🙂
Liebe Grüße,
Celina xx

Eine Frage der Entscheidung

Eine_Frage_der_EntscheidungEine Frage der Entscheidung | Laura Landon | AmazonCrossing | erschienen 2015
ISBN 978-1-503-95472-4 | 9.99€ (Taschenbuch)/4.99€ (Kindle-Edition)
Leseprobe

Über Laura Landon:
Landon arbeitete zehn Jahre lang als Lehrerin an einer Highschool, bevor sie ihr eigenes Eiscafé betrieb. Dieses gab sie jedoch auf, nachdem ihr erster Roman fertig war, und widmet sich seitdem ausschließlich dem Schreiben. Mittlerweile hat sie einige historische Romane veröffentlicht; vier davon sind auf deutsch erschienen.
Zusammen mit ihrer Familie lebt sie im mittleren Westen der USA.

Lady Allinson Townsend will um jeden Preis verhindern, in einer Ehe wie die ihrer Schwestern zu stecken – deren Ehemänner sind untreu und machen ihre Frauen zum Gespött der feinen Londoner Gesellschaft. Als sie dennoch gezwungen ist zu heiraten, stellt sie ihrem Bräutigam, dem Marquess of Montfort, der als Schürzenjäger bekannt ist, eine Bedingung: wenn Joshua sie betrügt, erhält sie sein ganzes Vermögen. Verzweifelt willigt er ein. Keiner von beiden ist allerdings auf den Widerstand vorbereitet, der ihrer Verbindung entgegen schlägt – oder darauf, sich zu verlieben …

Nach Intimer Betrug ist dies mein zweites Buch von Laura Landon, ebenfalls ein historischer Liebesroman aus viktorianischer Zeit; dieser hat mir allerdings weniger gut gefallen.
Zum einen war er mir eindeutig zu kitschig. Ständig schmilzt irgendwer dahin und die Sprache kann man wirklich nur als schnulzig bezeichnen. Das hat mich ja teilweise schon bei Intimer Betrug gestört, aber hier ist es noch weiter ausgeartet.
Außerdem haben mir auch die Charaktere weniger gefallen. Mit Allison bin ich nicht richtig warm geworden, da sie mir zu sehr Moralapostel-mäßig unterwegs war und zudem ein wenig zu fehlerlos, auch was die Vergangenheit angeht. Außerdem finde ich es oft scheinheilig, dass sie dem unverheirateten Joshua vorwirft, Spaß zu haben. Ob er es damit übertreibt, bleibt die Frage, aber allein die Tatsache, dass sie es nur ihm vorwirft und nicht seinen weiblichen Gespielinnen, fand ich übertrieben.
Joshua an sich gefiel mir recht gut, allerdings fand ich bei ihm diesen Umschwung vom größten Schürzenjäger Londons hin zum unsterblich verliebten Ehegatten ein wenig zu schnell.
Dieses Buch ist früher erschienen; gut möglich also, dass Laura Landon sich einfach verbessert hat, was die Charakterentwicklung angeht.
Davon einmal abgesehen ist auch dieses Buch wieder gut zu lesen, ohne dass man Hintergrundwissen über die damalige Zeit benötigt.

Auch dieses Buch also wieder eine nette Lektüre für zwischendurch, allerdings weniger zu empfehlen als Intimer Betrug.

„Besser ein lebendiger Feigling als ein toter Narr.“
– Lady Allinson Townsend

3Sterne

Gemeinsam Lesen #19

Gemeinsam_LesenGuten Morgen ihr Lieben!

An diesem schönen Dienstag – die Sonne scheint! ❤ – nehme ich wieder an der Aktion Gemeinsam Lesen von Schlunzen-Bücher teil.

 1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Im Augenblick lese ich Germania von Simon Winder und bin auf Seite 87 von 441.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
When we think about the Middle Ages at all, we are most of the time thinking about the earlier Middle Ages – the tenth to the thirteenth centuries.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Laut dem Klappentext soll das Buch sehr humorvoll sein; das ist mir bisher noch nicht aufgefallen. Wenn der Autor den Versuch unternimmt, lustig zu sein, dann wirkt das auf mich immer sehr von oben herab.
Zudem will er mehr Verständnis für Deutschland und dessen Geschichte aufbringen, erklärt aber im Vorwort erstmal lang und breit, kein deutsch zu können. Ich persönlich empfinde die Sprache als einen integralen Bestandteil davon, ein Land und dessen Kultur zu verstehen – wie soll das also funktionieren, wenn man die Sprache nicht beherrscht?
Bis jetzt bin ich also eher wenig begeistert, aber ich warte mal ab, wie sich das Buch entwickelt.

4. Man sympathisiert oder verschießt sich in Serien schnell in den Antagonisten. Wie sieht es bei dir in Büchern aus? Bösewicht hui oder pfui?
Also gerade bei Fantasy-Büchern bin ich einer dieser Leser, die absolut gegen den Bösewicht eingestellt ist. In anderen Genres hängt das immer sehr stark vom Antagonisten ab. Wenn er gute Gründe hat, so zu handeln, wie er handelt, oder, vor allem in Krimis, geistig verwirrt ist, dann passiert es schon oft, dass ich mit ihm sympathisiere oder ihn bemitleide. Aber verschossen habe ich mich noch nie in einen Antagonisten – übrigens auch nicht in Serien.

Wie steht es mit eurer Lektüre diese Woche? Zufriedenstellender als bei mir? Und kommt es bei euch mal vor, dass ihr den Bösewicht anhimmelt?

Liebe Grüße,
Celina xx

Montagsfrage #19

MontagsfrageHallöle ihr Lieben!

Ich sitze gerade in meinem Zimmer und lasse mir durchs Fenster die Sonne auf den Pelz scheinen. Es ist frostig kalt draußen, aber die Sonne wärmt schön, wenn man drinnen ist.
Die Montagsfrage bei Buchfresserchen ist heute wieder sehr interessant und ich bin schon auf die Antworten anderer Blogger gespannt.

Wie lange seid ihr pro Tag/Woche am Blog beschäftigt?
Das variiert bei mir stark. Da ich im Augenblick wenig anderes zu tun habe als zu lesen und zu bloggen, schreibe ich recht viele Beiträge vor und bin dementsprechend länger mit dem Blog beschäftigt. Außerdem spiele ich gerade wieder mit den Designs und auch meine Widgets will ich noch einmal überarbeiten.
Wenn ich aber mit den Kids arbeite nehme ich mir meistens die freien Stunden (also während die Kiddies im Kindergarten sind) und schreibe in der Zeit, während ich an anstrengenden Tagen meinen Laptop oft gar nicht anrühre.
Und gerade Aktionen, wie eben heute die Montagsfrage, sind schnell geschrieben.
Wenn man mal einen Durchschnitt nimmt, bin ich vielleicht ein bis zwei Stunden täglich mit dem Blog beschäftigt.

Und ihr so? Braucht ihr länger? Nehmt ihr euch oft einen freien Samstag oder ähnliches um ein paar Beiträge „abzuarbeiten“?

Liebe Grüße,
Celina xx