Mein Lesemonat Oktober

Hallihallo ihr Lieben!

Hoffentlich habt ihr Halloween gut überstanden und seid nicht von irgendwelchen Gruselclowns gefressen worden 😀

Nachdem ich den Monatsrückblick für September habe ausfallen lassen (zu viel Stress), gibt es heute wieder einen Rückblick auf den vergangenen Monat von mir.
Ich kann nicht ganz glauben, dass schon November ist und es nur noch anderthalb Monate bis zu den ersten Prüfungen sind – aaaaaahhhhh!

Damit zurück zum Thema. Viel zum Lesen gekommen bin ich in diesem Monat nicht. Das spiegelt sich vor allem darin wieder, dass ich zwar elf Bücher gelesen habe, sieben davon aber reReads waren. Viele nochmals gelesene Bücher sind bei mir immer ein Zeichen einer Leseflaute.

Zu Frigid, Iran und Beauty and the Boss werde ich noch eine Rezension verfassen. Daran arbeite ich auch schon fleißig.

Insgesamt bin ich mit meinen 11 Büchern auf 3.617 Seiten gekommen, was letztendlich doch ganz in Ordnung ist. Die Zahl der durchschnittlich vergebenen Sterne ist auch sehr schön, sie liegt nämlich bei genau 4.

Das beste Buch war eindeutig Ghostsitter – Geister geerbt von Tommy Krappweis. Das ist eine Überraschung, da es so gar nicht den Büchern entspricht, die ich normalerweise lese. Aber es war eine sehr unterhaltsame Lektüre, die besonders viel Spaß gemacht hat, da sie im Rahmen der Aktion Wanderbuch stattgefunden hat.

Der Flop des Monats war King – Er wird dich besitzen. Ich hatte mir von diesem Buch viel erhofft, aber leider konnte es mich nicht begeistern.

Wie war euer Oktober? Gibt es gruselige Geschichten zu erzählen?

Liebe Grüße
Celina xx

Rezension – King

king_er_wird_dich_besitzenKing – Er wird dich besitzen | T. M. Frazier | LYX | erschienen 2016
aus dem Amerikanischen: King | Übersetzerin: Anja Mehrmann
E-Book: ISBN 978-3-7363-0405-5 | 6,99€
Leseprobe

Doe braucht dringend ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen. Seitdem sie ohne Erinnerungen an ihr Leben in einem Krankenhaus aufgewacht ist, mangelt es ständig an beidem. Die einzige Chance, die sie sieht, ist eine Party beim einflussreichsten Motorcycle-Club der Gegend. Dort läuft sie Brantley King über den Weg. King ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden und der gefährlichste Mann im ganzen Haufen. Trotz seiner zunächst ablehnenden Haltung wird er zu ihrem Beschützer und Liebhaber. Doch irgendwann wird ihre Vergangenheit eine Rolle spielen und King hat auch ohne sie einen Haufen Probleme.

Nach dem Lesen der Leseprobe hatte ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, schien es doch wie ein echtes Bad Boy-Buch. King erschien mir, als würde er nicht zum absoluten Softie werden, weil er sich verliebt.
Tatsächlich bietet dieses Buch so ziemlich alles, was es Schlechtes gibt: Drogen, Prostitution, Vergewaltigung, Mord und die Liste ließe sich noch ein Stück fortsetzen. Langweilig wird es auf jeden Fall nicht, ganz im Gegenteil. Mir war es stellenweise ehrlich gesagt zu viel. Es sind zu viele Ereignisse in zu kurzer Zeit geschehen.
Hinzu kam, dass sich King in meinen Augen zu schnell wandelt. Zu Beginn ist er ein gefährlicher, aufbrausender Ex-Knacki, aber gegenüber Doe verhält er sich sehr schnell sehr freundlich. Und auch das war wieder zu viel – die Veränderung in King ging einfach zu schnell vonstatten.
Zudem wurde ich mit Doe einfach nicht warm. Sie ist mir zu sprunghaft. Einerseits verstehe ich durchaus, dass es sehr verstörend ist, nicht zu wissen, wer man ist. Aber einige Handlungen begründet sie mit ihrem Gedächtnisverlust und bringt dabei eine Argumentationskette auf, die im Großteil des Buches keine Rolle spielt, nicht einmal erwähnt wird.
Auch der Schluss hat mich enttäuscht. Mir ist klar, dass die Autorin die Neugier auf Band 2 wecken will, aber in meinen Augen haben viele Dinge zum Ende nicht zusammengepasst. King entspricht nicht dem King, den man im Rest des Buches kennengelernt hat und auch Does Geschichte hat in meinen Augen keinen Sinn ergeben.
Es gibt aber durchaus auch positives zu berichten. Zum einen fand ich einige der Nebenpersonen richtig cool ausgearbeitet. Kings bester Freund Preppy beispielsweise. Der ist eine Nummer für sich und ihm vereinigen sich auf sehr glaubwürdige Weise ein Krimineller ohne Skrupel und ein Klassenkasper. Er ist witzig und gut drauf, außer man legt sich mit ihm oder King an. Hinzu kommen koksende Großmütter und alte Damen, die ihren Wintergarten dem Koksanbau zur Verfügung stellen.
Gut gefallen hat mir auch, dass tatsächlich schlimme Dinge passieren. In vielen anderen Büchern taucht der Protagonist wie ein dunkler Held auf, um seine Angebetete aus den Fängen des Bösen zu befreien. Doe muss die schrecklichen Erfahrungen wiklich machen. Allerdings verhält sie sich selbst nach furchtbaren Erlebnissen wie einer versuchten Vergewaltigung, als wäre nichts passiert. Entweder diese Frau hat Nerven so dick wie Litfaßsäulen oder bei der Recherche zu diesem Buch ist etwas schiefgelaufen.

Vom Grundsatz her hat King viele vielversprechende Elemente, die es zu einem richtig guten und spannenden Buch hätten machen können. Allerdings lief für mein Befinden vieles nicht ganz rund und letztlich konnten mich auch die Hauptpersonen nicht überzeugen.

„Liebe ist das, was man einem anderen Menschen zuliebe tut, nicht das, was man normalerweise tun würde.“
– Grace (52% Kindle Edition)

2SterneKaufen kann man das Buch beim Verlag oder auf bücher.de (erscheint am 3.11.2016)


Vielen Dank an Vorablesen.de und den LYX Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Leseparty zur #fbm16

Halli, hallo und hallöchen!

An diesem Wochenende steht die Frankfurter Buchmesse vor der Tür. Leider ist die für mich nicht machbar (nach Studienbeginn und Umzug reicht es einfach zeitlich nicht), aber Jess von Primaballerina’s Books sowie Petzi von Die Liebe zu den Büchern versüßen uns Daheimgebliebenen wieder einmal die Zeit. Denn auch im Zeitraum dieser Messe wird es auf Facebook, Twitter, Instagram und den Blogs eine Leseparty geben.

Die Leseparty hat heute um 12 Uhr begonnen und wird bis Sonntag um 20 Uhr andauern. Ich werde auf Twitter fleißig mitschreiben und diesen Beitrag aktualisieren, wenn es was Neues gibt.

Donnerstag, 20. Oktober:
Um 12 Uhr fing die Party endlich an und von Jess kam auch prompt eine erste Frage:

Ich starte mit dem Buch Iran – Empire of the Mind von Michael Axworthy in diese Leseparty. Der Name sagt’s schon: es geht um den Iran.

Klappentext zu Iran – Empire of the Mind:
Iran often appears in the media as a hostile and difficult country. But beneath the headlines there is a fascinating story of a nation of great intellectual variety and depth, and enormous cultural importance. A nation whose impact has been tremendous, not only on its neighbours in the Middle East but on the world as a whole – and through ideas and creativity rather than by the sword.
From the time of the prophet Zoroaster, to the powerful ancient Persian Empires, to the revolution of 1979, the hostage crisis and current president Mahmud Ahmadinejad – a controversial figure within as well as outside the country – Michael Axworthy traces a vivid, integrated account of Iran’s past. He explains clearly and carefully both the complex succession of dynasties that ruled ancient Iran and the surprising ethnic diversity of the modern country, held together by a common culture.
With Iran again the focus of the world’s attention, and questions about the country’s disposition and intentions pressing, Iran: Empire of the Mind is an essential guide to understanding a complicated land.
Quelle: Penguin Books

Da ich dieses Buch aber in erster Linie in der Bahn lese, gibt es noch ein Zweites, welches ich gerade lese. Es ist eine Kurzgeschichtensammlung über Amsterdam und ist auch ganz einfach nach der Stadt benannt. Zusammengestellt wurden die Geschichten von Victor Schiferli.

Klappentext zu Amsterdam:
Ganz ohne Tulpen!
Amsterdam – die Stadt der Grachten, Giebelhäuser und Coffeeshops steht für Weltoffenheit, Toleranz und Lebenskunst. Im 20. Jahrhundert hat sich Amsterdam auch zu einer literarischen Metropole entwickelt, deren Strahlkraft weit über die Landesgrenzen hinausreicht. Niederländische und flämische Autoren fühlen sich gleichermaßen angezogen von der kulturellen Vielfalt zwischen Prinsengracht und Vondelpark, Jordaan und Rotlichtviertel. Ob Hippie, Hausbesetzer oder Hedonist – Amsterdam steckt voller Geschichten.
Quelle: dtv

Zum Abend hin (da war ich noch eher sporadisch zum Lesen gekommen) folgte dann Frage Nummer 2:

Auf drei Bücher bin ich nicht gekommen, da ich tatsächlich ehr Spontankäufe tätige. Aber ich MUSS mir ganz dringend Band 4 der Cat & Bones-Reihe von Jeaniene Frost kaufen. Außerdem möchte ich mir Die Wahrheit über Donald Trump von Michael D’Antonio besorgen – vielleicht gelingt es mir ja dann irgendwann mal, die Amerikaner zu verstehen.

Freitag, 21. Oktober:
Heute war leider eher wenig Leseparty angesagt, da ich den ganzen Tag Uni hatte. Aber ein paar Seiten hab ich in der Bahn doch geschafft und abends bin ich auch dazu gekommen, die Fragen von Jess zu beantworten.

Numero tres war wie folgt:

Für mich waren es zwei Bücher: einmal Frigid von Jennifer L. Armentrout (dazu wird es in Kürze auch eine Rezension geben) sowie Ein Buchladen zum Verlieben von Katarina Bivald. Besonders letzteres kann ich euch wirklich nur ans Herz legen – so schön ♥

Ich lese immer wieder Liebesromane, allerdings in erster Linie zum Abschalten und runterkommen. Ich lese ziemlich abwechslungsreich. Auch wenn der Fokus in meinem Bücherregal auf historischen Büchern liegt (beim Umzug grad wieder festgestellt, wie krass viele ich davon hab 🙈), lese ich doch auch nahezu alle anderen Genres. Und ich wage zu behaupten, dass Liebesromane da recht weit vorne liegen.

Frage Nummer fünf fand ich richtig interessant und lustig:

Meine Antwort, kurz und bündig (und deutlich kürzer als meine Einleitung 😄): Sachbuch. Hochaktuell. Iran. Ihr seht also: ich hänge noch immer an meinem Buch über den Iran 😊

#Wanderbuch by @durchgebloggt

Hallo ihr Lieben!

Seit heute habe ich endlich wieder Internet 🎉🎉 Wie sehr das Bloggen ein Teil von mir geworden ist, habe ich erst in den letzten paar Wochen gemerkt, in denen ich es nicht mehr tun konnte. Entsprechend erleichtert bin ich, dass diese „Dürreperiode“ nun ein Ende hat. Jetzt also der allererste Post aus meiner allerersten eigenen Wohnung.

Ich hatte die Ehre und Freude, an der Aktion #Wanderbuch teilzunehmen. Initiiert und organisiert wurde diese von der lieben Jaci vom Blog #durchgebloggt. Die Idee hinter der Sache ist, dass mehrere Menschen ein und dasselbe Buch lesen, mit Anmerkungen versehen und es dann an den nächsten Leser verschicken.
Ich war die Letzte in der Reihe und kam daher in den Genuss vieler lustiger Kommentare, die das Lesen des ohnehin lustigen Buches noch weiter aufgelockert haben.

Selbst hätte ich mir das Buch vermutlich nie gekauft oder gewünscht und damit wäre mir ein kleiner Schatz entgangen. Tommy Krappweis war für mich ein komplett unbeschriebenes Blatt, mittlerweile weiß auch ich, dass er einer der Erfinder von Bernd das Brot ist. Damit kann ich mehr anfangen als mit der Tatsache, dass er in den 90ern in der Fernsehshow RLT Samstag Nacht zu sehen war. Aber zurück zum Buch: Es zählt nicht wirklich zu dem Genre, das ich normalerweise lese, denn Fantasy lese ich eher selten und fantastische Jugendbücher schon gleich zweimal nicht. Umso mehr freut es mich, dass dieses Buch wirklich riesigen Spaß bereitet beim Lesen. Denn dadurch konnte ich nicht nur an einer tollen Aktion teilnehmen, sondern auch ein tolles Buch erlesen.

In Ghostsitter – Geister geerbt, erbt der 14-jährige Tom von einem ihm unbekannten Onkel eine Geisterbahn inklusive der darin lebenden Geister. Dazu gehören Wombie, der Plüschhasen-liebende Zombie, der Vampir Vlad, welcher bei Blutkonsum zum jeweiligen Spender mutiert, Welf, dem man bei Vollmond lieber nicht begegnet, da er ein Werwolf ist, die uralte Mumie Hop-Tep, ein Meister des Einwickelns und Verbindens, sowie Mimi das Geistermädchen, das nicht gut drauf ist, sobald andere Frauen ins Spiel kommen. Die Gruppe ist nicht nur eine echte Herausforderung für Tom, sondern auch ein wirklich lustiger Haufen – wenn auch oft unfreiwillig.
Dieses Buch hat mir jede Menge Freude bereitet und ich bin mehr als nur froh, an der Aktion teilgenommen zu haben. Für das Buch gibt es außerdem eine dicke fette Leseempfehlung von mir, denn es bereitet ganz sicher nicht nur Jugendlichen Spaß.

Die anderen Teilnehmer waren:

Ella
Lila
Alessa
Vanessa
Recana

Eine wirklich geniale Aktion, die viel Spaß gemacht hat. Immer wieder gerne!

Liebe Grüße,
Celina xx

Die Sache mit dem Internet … 💻

Ihr Lieben,

ich will mich kurz aus der Versenkung melden. Der ein oder andere hat vermutlich gemerkt, dass bei mir in den letzten Wochen nichts los war. Selbstgewählt ist diese Funkstille nicht wirklich.

Zu Beginn des Monats bin ich umgezogen – in meine erste eigene Wohnung 🎉❤ Dementsprechend gab es davor in viel zu kurzer Zeit viel zu viel zu tun. Und seit dem Umzug habe ich kein WLAN mehr.

Mittlerweile juckt es mich schon in den Fingern, weil ich mich endlich wieder meinem Blog widmen will. Das wird aber wohl noch ein Weilchen auf sich warten lassen. 

Zugegebener Maßen bin ich nicht wirklich zum Lesen gekommen, aber es stehen noch ein, zwei Rezensionen aus. Was ich wohl nicht nachholen werde, ist der Lesemonat September. Zum einen finde ich es ziemlich doof, erst in der Mitte oder zum Ende des Monats den Rückblick des vorherigen Monats online gehen zu lassen. Ausschlaggebend ist aber auch, dass ich es in den letzten paar Wochen einfach nicht geschafft habe, mein Lesetagebuch zu führen und ich dementsprechend gar nicht genau weiß, was und wie viel ich gelesen habe. 

Ich habe aber die Hoffnung, in der nächsten Woche oder vielleicht an diesem Wochenende eine Rezension zu veröffentlichen. Außerdem will ich unbedingt noch von meiner Teilnahme an der Aktion #Wanderbuch berichten!

Liebe Grüße und bis hoffentlich bald,

Celina xx

Rezension – Charlie and the Chocolate Factory

charlie_and_the_chocolate_factoryCharlie and the Chocolate Factory | Roald Dahl | diese Ausgabe: Puffin Books | erstmals erschienen 1964; diese Ausgabe 2016
ISBN 978-0-141-36537-4 | £6.99

Der Schokoladen-Hersteller Willy Wonka erlaubt fünf Kindern seine berühmte Schokoladenfabrik zu besuchen. Einer der Glücklichen ist der kleine Charlie. Ebenso aufgeregt wie seine Mitstreiter, allesamt verwöhnte Gören, trifft er an der Fabrik ein, sehr gespannt auf die Geheimnisse, welche die Fabrik beinhaltet.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nie ein Buch von Roald Dahl gelesen habe. Doch nachdem er in dieser Woche, am 13., 100 Jahre alt geworden wäre, dachte ich, dass es einmal an der Zeit wäre. Außerdem habe ich die Verfilmung von Matilda mit Mara Wilson und Danny DeVito geliebt.
Allerdings konnte mich letztendlich doch zunächst Charlie and the Chocolate Factory überzeugen – Matilda steht ganz oben auf der Wunschliste!
Ich liebe dieses Buch! Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und es war ein unglaublicher Spaß, dieses Buch zu lesen. Allein die Charaktere sind es schon wert, über sie zu lesen: Willy Wonka, der unangenehme Fragen ignoriert, die total verwöhnte Veruca Salt. Erschreckend an ihr fand ich, ehrlich gesagt, wie sehr sie manchem Kind ähnelt. Ich kenne den ein oder anderen Nachwuchs, der sich genau so verhält – obwohl die Oompa-Loompas natürlich recht haben: zu einem solchen Kind gehören auch immer Eltern, die es verwöhnen. Und wenn wir schon von Oompa-Loompas reden: die sind ja wohl der Hammer und ihre Lieder haben mir vor Lachen oft Tränen in die Augen getrieben.
Neben den Charakteren hat mir aber auch Roald Dahls Schreibstil super gefallen. Mit wenigen Sätzen werden die Beteiligten beschrieben, aber hier liegt offenbar in der Kürze die Würze, denn dadurch hat man direkt ein Bild vor Augen. Die wenigen Details, die man über sie bekommt, sorgen dafür, dass man sich ein eigenes Bild macht. In meinem Kopf sind Figuren, die ich mir zum größten Teil selbst vorstelle, oft viel lebendiger, als solche, von denen mir der Autor ein genaues Bild liefert.
Auch der Geschichte mangelt es an nichts: ein bisschen Magie, tolle Charaktere und ganz viel Absurdität. Obwohl es ein Kinderbuch ist, beinhaltet es den typischen trockenen, manchmal schwarzen, britischen Humor.

Ganz offenbar gehören Roald Dahls Kinderbücher zu jenen, aus denen man nicht herauswächst. Trotz der Tatsache, dass ich erst mit 19 ein Buch von ihm gelesen habe, liebe ich dieses Buch und es werden noch einige von ihm folgen.

Something crazy is going to happen now, Charlie thought.
– S. 167

goldene_SterneÜber Roald Dahl:
Dahl wurde 1916 in der Nähe von Cardiff geboren. Ab dem Alter von 18 durchlief er eine Ausbildung bei der Shell Oil Company und war für diese in Tansania tätig. Als erste schriftstellerische Tätigkeit entstand dort ein Artikel über die Begegnung mit einem Löwen. Während des Zweiten Weltkriegs trat er der Royal Air Force bei und flog mehrere Einsätze. Aufgrund starker Kopfschmerzen kehrte er nach Großbritannien zurück und wurde ab 1942 in den USA als Agent des britischen Geheimdienstes eingesetzt. Dort begann er mit dem Schreiben.
1953 heiratete er Patricia Neal, eine US-Schauspielerin. Mit ihr hatte er fünf Kinder, seiner ältesten Tochter, die im Alter von sieben Jahren starb, widmete er zwei seiner Kinderbücher. 1983 ließen Patricia und er sich scheiden, noch im selben Jahr heiratete er Felicity Ann Crosland.
1990 starb Roald Dahl in Buckinghamshire an Leukämie.
Quelle: Wikipedia

Kaufen kann man diese Ausgabe bei buecher.de


Weitere Meinungen zum Buch:

Die etwas andere Rezension – Schwesternmord

Hallihallo ihr Lieben!

Heute habe ich eine etwas andere Rezension für euch. Da ich in den letzten Tagen wenig Zeit hatte und oft zu müde war, meinen Laptop auch nur aufzuschlagen, habe ich meine Rezension zu Schwesternmord von Tess Gerritsen handschriftlich verfasst und nun abfotografiert.
Ich hoffe, ihr könnt ihn gut lesen und Rechtschreibfehler, solltet ihr denn welche finden, dürft ihr behalten – zum ändern gehen die jetzt auch nicht mehr 😀

Liebe Grüße,
Celina xx

Eine Leseprobe (pdf) gibt es HIER

Website von Tess Gerritsen

Das Taschenbuch könnt ihr beispielsweise bei buecher.de kaufen.

Rezension – Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt

Von_Krösus_lernen_wie_man_den_Goldesel_melktVon Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt | Sebastian Schnoy | Piper | erschienen 2016
ISBN 978-3-492-06055-4 | €15,- | 296 Seiten
Leseprobe

In diesem Buch unternimmt Schnoy, Kabarettist und Schriftsteller, einen Streifzug durch die Geschichte des Geldes. Er geht nicht nur auf die Herkunft desselben ein, sondern auch auf Absurditäten, die unsere Finanzwelt beinhaltet, sowie verschiedene Systeme, wie den Kommunismus, und deren Scheitern – oder auch nicht.

Ich bin ein großer Fan von Büchern, die mir mit Humor ein Thema näherbringen – und das gelingt in diesem Buch wunderbar.
Das es sich um ein Sachbuch handelt, merkt man kaum, denn Schnoy packt das Thema auf so vergnügliche Weise an, dass es sogar Spaß macht, über die Feinheiten des Kapitalismus zu lesen.
Schnoy geht auf viele unterschiedliche Themen ein: die Erfindung des Geldes, Zinsen, Schulden, die Börse, verschiedene Finanz- und Wirtschaftssysteme. Gut gefallen hat mir, dass es eben nicht nur um die Geschichte des Geldes geht, sondern auch auf Dinge eingegangen wird, von denen man heute ständig hört – und die mir größtenteils dennoch unverständlich waren. Nach der Lektüre dieses Buches habe ich das Gefühl, ein bisschen besser durchzublicken, was die heutige Finanzwelt angeht. Schon dafür lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. Aber auch für die locker-leichte Sprache und den oft trockenen Humor  ist es dieses Buch wert, gelesen zu werden. Die letzten zwei Dinge sorgen auch dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt.
Dabei lässt er immer wieder Lebensweisheiten hören, oft nicht ganz ernst gemeint; beispielsweise wenn er als Indikatoren für eine Finanzkrise die Fertigstellung eines viel beachteten Hochhauses sowie sein Einsteigen in eine Aktie nennt. Aber viele Dinge haben mich doch auch sehr nachdenklich gemacht:

Jeder darf sein Halbwissen und Unwissen aufs Neue verbreiten, das macht die Demokratie aus. Sie ist die permanente Suche nach der Wahrheit und jeder Depp darf mitreden.
– S. 294

Er geht auf viele sehr aktuelle Entwicklungen ein, das macht für mich einen Reiz des Buches aus. Man lernt einen humorvollen und doch ernst gemeinten neuen Standpunkt kennen. Ich halte es für wichtig, sich über verschiedene Standpunkte zu informieren, bevor man seinen Senf zu einem Thema dazugibt. Hier hatte ich das Gefühl, dass dies der Fall ist.

Alles in allem ist Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt, ein unterhaltsames Sachbuch, das viele Themen leicht verständlich und mit viel Humor erklärt. Ich habe nach der Lektüre das Gefühl, tatsächlich ein Stück schlauer zu sein und etwas gelernt zu haben.

Was sind unsere Werte, die unveräußerlich sind und nicht zum Verkauf stehen, egal welcher Preis geboten wird?
– S. 271

5SterneÜber Sebastian Schnoy:
Schnoy wurde 1969 in Hamburg geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie Politik und Psychologie in Hamburg, machte aber keinen Abschluss. Als Stand up-Comedian betätigte er sich von 1997 an. Er hat deutschlandweit großen Erfolg mit seinen Kabarettprogrammen, die sich auf humorvolle Weise der Geschichte annehmen. Die Programme hat er auch in Büchern umgesetzt.
Zusammen mit seiner Frau und den zwei Kindern lebt Schnoy in Hamburg.
Quelle: Wikipedia

Kaufen kann man das Buch bei buecher.de


Vielen Dank an den Piper Verlag und Vorablesen.de für dieses Rezensionsexemplar!

Mein Lesemonat August

Hallöchen ihr Lieben!

Der August war ein stressiger Monat, dementsprechend selten bin ich zum Lesen gekommen. Letztendlich habe 16 Bücher geschafft, mit den Rezensionen hänge ich ein kleines bisschen hinterher.

Zu den Büchern von Kylie Scott sowie den letzten drei von Jaci Burton wird es jeweils eine Rezension geben, ich hoffe, dass ich im Lauf der Woche dazu komme, sie zu schreiben.

Mit insgesamt 5.515 Seiten lief dieser Monat auch in dieser Hinsicht schlechter als die vorherigen, aber das ist einfach der Tatsache geschuldet, dass mein Leben außerhalb des Internets Vorrang hatte. Pro Tag bin ich aber trotzdem auf gut 178 Seiten gekommen.
Allerdings lief der Monat ebenfalls ein bisschen schlechter, was die Sterne angeht, denn diesmal habe ich durchschnittlich „nur“ 4,1 Sterne pro Buch vergeben.
Man merkt an meinen Büchern auch, dass es sich doch stark auswirkt, in welchem Land ich mich befinde, denn die deutschen Bücher hatten diesmal eindeutig die Überhand mit elf von 16 Büchern.

Das beste Buch war definitiv Ein Buchladen zum Verlieben von Katarina Bivald – mich als Bücherwurm hat es sehr angesprochen.
So gar nicht überzeugen konnte mich leider Trommelfeuer von Sabine Fischer. Hier hatte ich mir doch mehr erhofft, insbesondere im Vergleich zu den Rockstar-Büchern von Kylie Scott und Nalini Singh.

Auch privat war einiges los, denn in diesem Monat ging mein AuPair-Abenteuer endgültig zu Ende und auch zuhause in Deutschland stand einiges auf dem Plan, inklusive der Anmietung meiner ersten eigenen Wohnung! ❤

Wie war euer Monat? Hatte euch das Sommerloch gepackt  oder hattet ihr einen schönen, entspannten Sommermonat?

Liebe Grüße,
Celina xx

Das Dienstmädchen des Milliardärs – Kurz gefasst

Das Dienstmädchen des Milliardärs | Ruth Cardello | AmazonCrossing | erschienen 2014
Taschenbuch: ISBN 978-1477826003 | 4.99€
Leseprobe

Das_Dienstmädchen_des_Milliardärs

Klappentext:
Dominic Corisi wusste sofort, dass Abigail Dartley genau die richtige Ablenkung für ihn war, besonders da sie ihm mehr Überzeugungsarbeit abverlangte, als er es von Frauen gewohnt war. Als ihn die Geschäfte nach China rufen, entscheidet er sich kurzerhand sie mitzunehmen. Keine Versprechen. Keine Komplikationen. Nur Sex.
Abby war schon immer eine höchst verantwortungsvolle Frau. Sie glaubt nicht an Risiken, besonders wenn es um Männer geht – bis sie Dominic trifft. Er bringt sie zur Weißglut und fasziniert sie gleichermaßen, eine feurige Kombination. Ihre Reise nach China lässt eine längst vergessene Seite von Abby wieder aufblühen, bringt jedoch auch eine Gefahr ans Licht, die das Aus für Dominics Unternehmen bedeuten könnte. Abby muss entweder unverhofft in die Vertragsverhandlungen eingreifen und seine Firma retten oder ihre Rolle als einfache Geliebte akzeptieren und Dominic seinem Schicksal überlassen. Liebt sie ihn genug, um zu riskieren, ihn für immer zu verlieren?
Quelle: Amazon

Was sich wie ein typischer Liebesroman, der sich in erster Linie um Sex dreht, anhört, hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht. Ich empfand die Figuren als sehr sympathisch und schön ausgearbeitet. Abby hat immer eine freche Antwort auf den Lippen und kein Problem damit, sich gegen Dominic aufzulehnen. Die beiden liefern sich wirklich lustige Schlagabtäusche, haben mich immer wieder zum Lachen gebracht und es spaßig gemacht, dieses Buch zu lesen.
Allerdings waren einige ihrer Handlungen meiner Meinung nach nicht so ganz verständlich und Abby ist mir zu Beginn mit ihrer Wechsellaunigkeit gehörig auf die Nerven gegangen. Sie hält ihn für ein arrogantes Arschloch, aber natürlich hat er eine unglaublich verletzliche Seite, welche sie auf den ersten Blick erkennt – ist klar!
Die Personen machen das aber allemal wett, daher vergebe ich 4Sterne