Hallo ihr Lieben!

Nachdem es in diesem Monat auf meinem Blog sehr ruhig war, möchte ich mich kurz zurückmelden.

Ich habe die zweite Klausurenphase dieses Studienjahres hinter mich gebracht. Das Lernen auf die Klausuren hat aber einen ganzen Haufen Zeit und mich praktisch mein Sozialleben in den vergangenen drei Wochen gekostet. Gelesen habe ich zwar immer noch (mein allabendliches Zu-Bett-geh-Ritual), aber zum Bloggen bin ich offensichtlich nicht gekommen.

Gestern konnte ich dann aber endlich auch die letzte Klausur abhaken und nun arbeite ich fleißig daran, einen ganzen Haufen gelesene Bücher in Rezensionen umzusetzen. In den nächsten Wochen werdet ihr also definitiv regelmäßig von mir hören!

Bis dahin wünsche ich euch noch ein schönes Wochenende – genießt die Sonne und habt Spaß 🙂

Love,
Celina xxx

Lesemonat April

Hallöchen ihr Lieben!

Dieser April hat wirklich einmal gemacht was er will: wettertechnisch war ja wirklich keinerlei Verlass auf diesen Monat. Mir haben die vielen Wetterumschwünge erneut eine dicke Erkältung verpasst und damit einher ging eine akute Blogunlust. Daher hinke ich mit den Rezensionen ziemlich hinterher (neben mir liegen gerade vier Bücher, die mich quasi klagend anschauen). „Lesemonat April“ weiterlesen

Rezension – Berlin Beirut

Mahmoud kommt aus Beirut. Vor dem Bürgerkrieg in seinem Heimatland ist er 1977 in die DDR geflohen und wird von dort in den Westen geschleust.
Am Bahnhof Friedrichstraße wartet die 20jährige Maria auf ihn, um eben dies zu veranlassen. Ihr Onkel Albert, von den libanesischen Flüchtlingen Ali genannt, organisiert das Einschleusen. Wer seine Schulden nicht bezahlen kann, muss diese in seiner Diskothek abarbeiten – oder Autos in den Nahen Osten überführen.
Als Maria Mahmoud auf einem dieser Autokonvois begleitet, lernt sie seine Familie und den Bürgerkrieg kennen – und verliebt sich in ihn. Als sie schwanger wird, heiraten die beiden. Doch dann verstrickt sich Mahmoud in Deals, aus denen es keinen Ausweg zu geben scheint … „Rezension – Berlin Beirut“ weiterlesen

Rezension – A Man Called Ove

Ove hat Prinzipien. Und die müssen eingehalten werden. Also sorgt er in der Reihenhaussiedlung, in der er lebt für Recht und Ordnung, indem er die Einhaltung der Regeln überwacht.
Doch seitdem seine Frau Sonja gestorben ist und er außerdem altersbedingt seinen Job verloren hat, findet er keine rechte Freude mehr am Leben. Und so macht er sich in seiner pragmatischen Art daran, seinem Leben ein Ende zu setzen, um endlich seine geliebte Frau wieder zu treffen.
Die Vorbereitungen laufen auch richtig gut – bis nebenan eine neue Familie einzieht und zunächst einmal Oves Briefkasten über den Haufen fährt …

„Rezension – A Man Called Ove“ weiterlesen

Evergreens – Erich Kästner

In dieser kleinen Reihe möchte ich euch meine Evergreens vorstellen: Bücher, die einen besonderen Platz einnehmen, die mich teilweise schon mein Leben lang begleiten. Es sind Bücher, über die ich keine genaue Rezension schreibe, weil ich normalerweise nur Bücher rezensiere, die ich gerade gelesen habe. Ich sehe meine Beiträge über die Evergreens auch nicht wirklich als Rezensionen an, da es keine mehr oder weniger sachliche Begründungen geben wird. Es sind einfach emotionale Berichte über Bücher, die mir wichtig sind. „Evergreens – Erich Kästner“ weiterlesen

Review – A Very Special Cat

James Bowen was living hand to mouth in London, busking on the streets to earn a bit of money, when one day he stumbled upon a rather dishevelled ginger cat. He made sure the cat had no owner and then took him in and gave him a name: Bob.
From then on the two were practically inseparable. They soon established a Routine, James carrying him along when playing his guitar on the streets and Bob becoming well known to locals and foreigners. Other then attracting the attention of by-passers, Bob also helped James to get his life back on track. „Review – A Very Special Cat“ weiterlesen

Rezension – Das Jahr, in dem ich dich traf

Jasmine ist eine echte Arbeitsbiene. Als sie plötzlich für ein Jahr freigestellt wird, weiß sie daher nicht so recht, was mit sich anzufangen und verzweifelt an ihrer Situation. Doch dann sieht sie zum ersten Mal Matt, den Nachbarn von gegenüber, und beginnt, ihn zu beobachten. Daraus entwickelt sich ein Jahr angefüllt mit Freundschaft, nächtlichen Unterhaltungen und Überraschungen, die noch lange nachwirken werden und Jasmine verändern. „Rezension – Das Jahr, in dem ich dich traf“ weiterlesen

Lesemonat März

Guten Morgen ihr Lieben!

Der März ist mein Lieblingsmonat: das Wetter wird endlich besser und außerdem habe ich Geburtstag. Und das bedeutet natürlich jede Menge neue Bücher, was mich grundsätzlich glücklich macht.
Obwohl mein Geburtstag erst am Ende des Monats ist, gab es auch im März einige tolle Bücher zu lesen.

  • Three Act Tragedy von Agatha Christie > 3 Sterne
  • Matilda von Roald Dahl > 5 goldene Sterne
  • Bound by Duty von Cora Reilly > 3 Sterne
  • Engelskrieger von Nalini Singh > 3 Sterne
  • Stitch – Satan’s Fury MC von L. Wilder > 3 Sterne
  • Men Explain Things to Me von Rebecca Solnit > 5 Sterne
  • Frigid von Jennifer L. Armentrout > 5 Sterne
  • Das Geheimnis der Madame Yin von Nathan Wilders > 4 Sterne
  • Das Jahr, in dem ich dich traf von Cecelia Ahern > 5 Sterne
  • Es klingelte an der Tür von Rex Stout > 4 Sterne
  • Eisige Umarmung von Nalini Singh > 3 Sterne
  • Im Feuer der Nacht von Nalini Singh > 3 Sterne
  • Rock Kiss – Bis der letzte Takt verklingt von Nalini Singh > 4 Sterne
  • Outside the Lines von Anne Malcom > 2 Sterne
  • Beyond the Horizon von Anne Malcom > 2 Sterne
  • Pfade im Nebel von Nalini Singh > 3 Sterne

Wie man sehen kann, bin ich also ganz gut auf mit den Rezensionen – von vier der sechs neuen Bücher habe ich bereits eine veröffentlicht. Zudem sind ein paar bereits fertig geschrieben oder zumindest fest eingeplant.
Insgesamt wurden es in diesem Monat ganze 17 Bücher, wobei es nur sechs neue waren. Irgendwie konnten mich meine bisher ungelesenen Bücher nicht so ganz ansprechen. Deutsche und englische Bücher haben sich in diesem Monat die Waage gehalten (9 deutsche und 8 englische) und insgesamt bin ich echt zufrieden, was diesen Monat angeht.

Das beste Buch des Monats war in meinen Augen Men Explain Things to Me von Rebecca Solnit, da es so unglaublich viele Denkanstöße geliefert hat und trotz seines ernsten Themas nicht zu langweilig wurde.

Men_Explain_the_World_to_Me1

Ein weiteres Highlight des Monats war der allererste Gastbeitrag, der auf meinem Blog online ging: die liebe Lilly hat über fünf Bücher geschrieben, die mehr Aufmerksamkeit bekommen sollten, also schaut unbedingt mal rein und vergebt ein bisschen Aufmerksamkeit 😜

Ich hoffe ihr hattet einen wunderschönen März, habt die Sonne ordentlich genossen, ein bisschen Vitamin D getankt und seid damit bereit für das nächste Quartal!

Liebe Grüße
Celina xxx

PS: Schaut doch mal bei meinem Gewinnspiel vorbei – vielleicht bringt euch ja der April ein neues Buch!

Rezension – Es klingelte an der Tür

Vielen Dank an den Klett-Cotta Verlag und NetGalley.de für dieses Rezensionsexemplar!

Rachel Bruner, reiche Witwe und Exzentrikerin, hat zehntausend Exemplare eines Enthüllungsbuches über das FBI gekauft und an Menschen im ganzen Land verschickt. Eben jene Institution, von der das Buch handelt, hat sie damit auf den Plan gerufen. Genervt von der ständigen Überwachung und Verfolgung wendet sie sich an Nero Wolfe, New Yorks bekanntesten Privatermittler.
Dieser ist wenig begeistert (wie soll ein einzelner Mann das FBI aufhalten?) und nimmt den Auftrag nur aufgrund der in Aussicht gestellten Belohnung an. Doch dann kommt ihm der Mordfall an einem Journalisten dazwischen – und vielleicht sogar ganz gelegen …
LESEPROBE

Auf der Website des Verlags (und auch auf NetGalley) steht folgendes über Rex Stout und seinen Privatdetektiv:

Rex Stout war einer der erfolgreichsten amerikanischen Kriminalautoren des 20. Jahrhunderts. Seine literarische Schöpfung, der Privatdetektiv Nero Wolfe, zählt bis heute zu den berühmtesten Figuren des Genres.
Klett-Cotta Verlag

Neben der Tatsache, dass mich der Klappentext angesprochen hat und mir auch das Cover ganz gut gefällt, hat mich diese Aussage neugierig gemacht. Ich muss nämlich gestehen, dass ich noch nie von Rex Stout, geschweige denn Nero Wolfe, gehört habe.
Das sollte sich mit diesem Buch also ändern und ich hoffte auch, Zuwachs für meine liebsten „cosy crime“-Ermittler zu finden.
Nachdem ich das Buch gelesen habe, war ich lange unentschlossen, ob es mir gefallen hat oder mich enttäuschte.
Die Geschichte an sich fand ich toll. Schon allein die Idee, sich gegen das FBI aufzulehnen, fand ich ziemlich außergewöhnlich. Besonders gefallen hat mir in diesem Zusammenhang die Vorgehensweise von Wolfe und seinem Assistenten Archie Goodwin. Mir hat gut gefallen, dass die beiden tatsächlich ermitteln und kaum etwas dem Zufall überlassen wurde. Wenn ein Krimi durch reines Glück gelöst wird, bin ich danach immer ziemlich unbefriedigt mit der Geschichte. Das war hier auf jeden Fall nicht so.

Wolfe […] würde nicht mal ans Fenster treten, um einen Tatort in Augenschein zu nehmen.
– Archie Goodwin, Pos. 858 Kindle-Edition

Trotzdem glaube ich nicht, dass Nero Wolfe und ich richtig gute Freunde werden. Zum einen fand ich es ziemlich erstaunlich zu lesen, dass er so gut wie nie das Haus verlässt und auch selten selber ermittelt. All das übernimmt Archie Goodwin, während sich Wolfe auf einige wenige Gespräche mit der Klientin und anderen Personen beschränkt. Er lässt sich nahezu alles von Goodwin zutragen. Die einzige Sache, die man wirklich ihm zuschreiben konnte, war der große Coup, der letztendlich den Fall löst. Aber bis dahin wäre er ohne Goodwin überhaupt nie gekommen. Mich hat es daher sehr gestört, dass Wolfe als der beste Detektiv New Yorks dargestellt wird, wo er nur einen Bruchteil der eigentlichen Arbeit macht.

Zu [Nero Wolfes] Grundüberzeugungen zählt, dass jede Meinung, die man sich über eine Frau bildet, nur falsch sein kann.
– Archie Goodwin, Pos. 1686 Kindle-Edition

Umso besser gefallen hat mir da Archie Goodwin, über und mit dem man immer mal wieder schmunzeln konnte und der auch wirklich nicht doof ist. Wie schon gesagt, macht er im Grunde die ganze Arbeit und erhält dafür selten bis gar keine Anerkennung. Teilweise habe ich allerdings auch über ihn den Kopf geschüttelt, wenn er wieder einmal recht sexistische Aussagen von sich gibt.

Daran und am Schreibstil merkt man durchaus, dass dieses Buch vor über 50 Jahren geschrieben wurde. Goodwins Aussagen sind mir zwar manchmal gegen den Strich gegangen, aber ich fand es interessant zu lesen, wie ohne Internet und andere moderne Annehmlichkeiten vorgegangen und ermittelt wurde. Ich hatte oftmals das Gefühl, wirklich einen kurzen Blick in das New York der 60er Jahre zu werfen.

Dank Archie Goodwin hat mir das Buch Spaß bereitet und konnte mich letztendlich doch überzeugen und auch die Geschichte selber ist auf jeden Fall lesenswert.

„Ich weiß, der Torheit auszuweichen, ohne mich in Angst zu flüchten.“
– Nero Wolfe, Pos. 125 Kindle-Edition

Über Rex Stout:
Stout wurde 1886 in Indiana geboren und wuchs in Kansas auf. Er zeigte sehr früh eine hohe geistige Entwicklung, las mit vier Jahren bereits die Bibel und hatte bis zu seinem zwölften Lebensjahr die über 1100 Bücher seines Vaters gelesen. Die Universität besuchte er allerdings nur für kurze Zeit, stattdessen hielt er sich als Buchhalter über Wasser, bevor er von 1905-1908 in der Army diente. Danach arbeitete er für rund acht Jahre in unzähligen Gelegenheitsshops.
1916 heiratete er Fay Kennedy und arbeitete zusammen mit seinem älteren Bruder an einem neuen Schulsparkassensystem, von dem er und seine Frau sich schon drei Jahre später als wohlhabende Leute zurückziehen konnten. Die Jahre 1927 bis 1929 verbrachten die beiden in Europa, 1929 begann er dort die Arbeit an seinem ersten Roman.
Im selben Jahr kehrte das Ehepaar in die USA zurück und verloren zudem einen Großteil ihres Geldes in der Finanzkrise. Allerdings hatte er genug über, um sich in Conneticut ein Haus zu bauen, in dem er bis zu seinem Lebensende wohnte und schrieb. Aufgrund der neuen, deutlich ärmeren, Lebenssituation begann es zwischen den Eheleuten zu kriseln, 1932 ließen sie sich scheiden. Noch im selben Jahr heiratete er Pola Hoffmann, mit der er zwei Töchter hatte.
1933 schrieb er seinen ersten Kriminalroman, der gleichzeitig auch der erste Fall mit Nero Wolfe war. Während der amerikanischen Beteiligung am Zweiten Weltkrieg schränkte er seine schriftstellerischen Tätigkeiten ein und steckte seine Energie in eine stark deutschlandfeindliche Gesinnung. 1945 verbrachte er erneut einige Monate in Europa, diesmal als Kriegsberichterstatter.
Danach widmete er sich wieder vollständig dem Schreiben; zwischen 1946 und 1966 veröffentlichte er jedes Jahr einen Nero-Wolfe-Roman und zudem zahlreiche Erzählungen um den Privatdetektiv.
Es klingelte an der Tür bescherte ihm letztendlich ein breiteres Publikum und Anerkennung als Schriftsteller, da es einen kleinen Skandal mit dem FBI hervorrief.
1975 vollendete Stout den letzten Nero-Wolfe-Roman und starb in Conneticut, nachdem er jahrelang unter schweren Krankheiten gelitten hatte.
Quelle: Wikipedia

Weitere Meinung zum Buch:


Bildquelle Cover: Klett-Cotta
Bildquelle Freiheitsstatue: Statuecruises
Bildquelle Autorenbild: Criminal Element

Gastbeitrag von Lilly – Bücher, die zu wenig Aufmerksamkeit bekommen

Hallo ihr Lieben!

Ich freue mich sehr, dass heute der erste Gastbeitrag auf meinem Blog online geht. Er kommt von der lieben Lilly, die auf dem Blog Lillys kleine Bibliothek schreibt und als Lesepanda auch auf Twitter zu finden ist.
Nachdem ich vor kurzem bei ihr über meine Lieblingsbücher berichten durfte, stellt sie nun fünf Bücher vor, die ihrer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit bekommen sollten.

Vergesst auch nicht, einmal auf ihrem Blog vorbei zu schauen!


Vor kurzem hat die liebe Celina auf meinem Blog ihre Lieblingsbücher vorgestellt. Jetzt möchte ich fünf Bücher vorstellen die, meiner Meinung nach, zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Ich hab versucht eine gute Mischung zu erstellen, so das für jeden was dabei ist.

Beginnen wir mit einem Buch, das eher durch Zufall in meine Sammlung kam. Ich und eine Freundin hatten einfach ein Buch gemeinsam lesen wollen und uns für Das Buch ohne Namen entschieden. Ein Buch, das viel mehr hält, als es verspricht. Mystische und zwielichtige Gestalten wandeln auf den Straßen der fiktiven Stadt Santa Mondega. Doch dem wird bald ein Ende gesetzt, ein blutiges Wohlgemerkt, denn Bourbon Kid ist in der Stadt.
Das Buch ohne Namen ist ein Mix aus Thriller, Western, Zombies und anderen gruseligen Dingen, die einem einfallen. Hierbei geht es nicht nur um einen Kampf gegen einen Untoten, man hat auch einen äußerst semisympathischen Antagonist. Und noch wichtiger: Elvis

Broken Dolls habe ich damals in einer Zeitschrift gesehen und wenige Tage später gehörte aus auch schon mir. Im Sommerurlaub auf Teneriffa habe ich es dann verschlungen. In Broken Dolls wird der Profiler Jefferson Winter nach England gerufen. Vier Frauen sind bereits Opfer des perfiden Täters geworden. Dieser tötet seine Opfer allerdings nicht, sondern entfernt ihnen ein Teil des Gehirns.
Ich habe mehrmals schlucken müssen in diesem Buch, weil vieles sehr nah beschrieben wurde. Eine bestimmte Stelle, geht mir bis heute nicht aus dem Kopf. Mit einem sehr eigenen, verwirrten und zerstreutem Protagonisten ist Broken Dolls ist ein gut gelungener Thriller, der sich wortwörtlich ins Hirn bohrt.

Die Sehnsucht des Vorlesers
Auch hier war eine Leseprobe der Grund meines Kaufs Ich hatte einfach mal etwas anderes einlassen wollen. Und das habe ich auch nicht bereut. Guylain arbeitet in einer Papierverwertungsfabrik und das obwohl er Bücher liest. Deswegen liest er auch jeden Morgen im Zug die Seiten vor, die er der Schreddermaschine entreißen konnte. Bis ihm eines Tages ein USB-Stick vor die Füße fällt, der das Tagebuch einer jungen Frau enthält. Jetzt sind es ihre Geschichten, die er vorliest und eines ist ihm sicher: Er muss diese Frau finden.
Die Sehnsucht des Vorlesers ist ein ruhiges Buch, das man Abends sehr gut bei einer schönen Tasse Tee auf dem Sofa lesen kann. Oder um ein wenig den Flair Frankreichs zu bekommen, bei einem Glas Rotwein.

Ob es ein Sachbuch ist oder ein doch eher eine Ansammlung an Erfahrungen, kann ich nicht sagen. Was ich aber mit Sicherheit sagen kann ist, dass mir Du bist viel schöner, wenn ich Recht habe, wundervolle Stunden beschert hat.
Hier teilen Pärchen ihre Tricks, wie sie die Liebsten dazu bringen, gewisse Aufgaben zu erledigen. Wie bringt man den Ehemann dazu, total erregt das Haus zu putzen? Wie schafft man, es für den anderen abzunehmen, ohne an Gewicht zu verlieren? Das und viele andere Fragen werden hier beantwortet.

Zum Schluss kommen wir zu einem Buch, welches ich gerade erst beendet hab. Genauer gesagt, habe ich es als Hörbuch gehört. Das Kind, das nachts die Sonne fand lag über einem Jahr auf meinem SuB. Und ich bereue es. Ich hätte es schon viel früher zur Hand nehmen sollen. Markus wächst als Sohn des Fürsten von Raünvahl auf und wird Zeuge, wie seine Familie Opfer eines blutigen Überfalls wird. Gerettet von Eloisa, der Tochter der Hebamme, wächst er als Leibeigener Mikael auf. Doch schnell wird ihm klar, dass sein Herz für Rache und Gerechtigkeit schlägt.
Das Buch begleitet Mikaels Werdegang und weist, trotz der vielen Seiten, keine Langeweile auf. Schnell hatte ich die kleine Famile ins Herz geschlossen und immer wieder mitgefiebert.

So, das waren sie auch, meine fünf Bücher. Habt ihr eines davon selbst gelesen?


Bildquelle Das Buch ohne Namen: Amazon
Bildquelle Broken Dolls: dtv
Bildquelle Die Sehnsucht des Vorlesers: dtv
Bildquelle Du bist viel schöner, wenn ich recht habe: Rowohlt
Bildquelle Das Kind, das nachts die Sonne fand: Lübbe Audio