Hallöchen ihr Lieben,
hinter mir liegt eine anstrengende Woche und vor mir ein Besuch bei meiner besten Freundin, auf den ich mich schon sehr freue. Vorher gibt es aber wieder die Montagsfrage von Wordworld:
Welche Bücher aus Eurem Regal empfehlt Ihr gegen Weltschmerz in Bezug auf aktuelle gesellschaftliche oder politische Entwicklungen?
Für mich gibt es da zwei Strategien: Escapismus oder Bücher, die mir ganz gezielt Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.
Bei Büchern, die sich komplett gar nicht mit Themen, die bei mir besonders stark Weltschmerz hervorrufen (Klimakatastrophe, Krieg, rechtsextreme Politik, …), beschäftigen, habe ich in letzter Zeit vor allem die Bücher von AJ Sherwood sehr zu schätzen gelernt. Eine wunderbare kleine Flucht aus dem Alltag, die gerade nach den US-Wahlen wieder sehr willkommen war.
Manchmal hilft es aber auch, zu wissen, dass man nicht die einzige ist, die von diesen Themen geplagt wird. Da greife ich dann meist zu Sachbüchern, denn ich brauche eher eine sachliche Aufarbeitung solcher Themen. Ganz speziell für den Weltschmerz kann ich aber Miese Krise empfehlen. Denn die Autor*innen gehen darauf ein, wie man mit den vielen negativen Gefühlen, für mich besonders die Ohnmacht angesichts einer Situation, die man alleine ja doch nicht ändern kann, umgehen kann. Das Buch ist natürlich bezogen auf die Klimakatastrophe, aber die Mechanismen sind nicht nur darauf anwendbar.
Quelle Beitragsbild: Wordworld