Buch Safari #1

Guten Abend ihr Lieben!

Ich bin heute über die Aktion Buch Safari gestolpert. Sie wurde von Anja von Anjas Bücherblog neu ins Leben gerufen wurde. Sie findet eigentlich Samstags statt, aber da ich sie erst heute gefunden habe, kommt mein Beitrag dazu erst heute.
Bei der Aktion geht es um unsere SuB’s und Wunschlisten.

1. Nenne uns ein Buch von deinem SuB / deiner Wunschliste, welches gut in den Herbst passt?Ein_Leben_mit_dir_ist_nicht_genug
Spontan fällt mir dazu nur Ein Leben mit dir ist nicht genug ein, das leider noch auf meinem SuB liegt. Aber das hat in diesem Fall wenig mit dem Thema zu tun, sondern mehr mit dem Cover.

2. Wieso ist das Buch noch ungelesen?
Eigentlich weiß ich das gar nicht XD Auch beim fünften Klappentext-lesen hört sich das Thema super an! Mir sind irgendwie immer noch andere tolle Bücher dazwischen gekommen, die auch gelesen werden wollten.

3. Wie viele Bücher ziehen im Monat durchschnittlich bei dir ein?
Das sind gar nicht so besonders viele. Ich bin eher der Mensch für eine ellenlange Wunschliste als für einen Riesenstapel ungelesener Bücher. Ich nehme mal an, das es so 3-5 Bücher pro Monat sind, je nachdem wie lange ich für ein Buch brauche.

Liebe Grüße,
Celina xx

Vorankündigung

Hallo ihr Lieben!

Ich will schon ein ganzes Weilchen an einer Lesechallenge teilnehmen und habe jetzt endlich die perfekte gefunden! Ausgedacht haben sie sich Maya Shepherd und Prowling Books.

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Die Challenge MÄRCHENHAFT DURCH 2016 beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember 2016.
Die Challenge-Seite ist eingerichtet und jetzt kann ich es kaum erwarten, dass es losgeht! ❤

Liebe Grüße,
Celina xx

Der Friedhof in Prag

Der Friedhof in Prag | Umberto Eco | dtv | erschienen 2010Der_Friedhof_in_Prag
ISBN 978-3-423-14227-4 | €11.90

Über Umberto Eco:
Eco wurde 1932 im piemontesischen Alessandria geboren. Er studierte zunächst Philosophie und Literaturgeschichte, arbeitete danach für kurze Zeit beim italienischen Fernsehen. Ab 1956 erschienen einige Sachbücher von ihm. Von 1975 bis 2007 war er als Professor an der Universität Bologna tätig. Außerdem erhielt er von 39 Universitäten weltweit die Ehrendoktorwürde.
Obwohl eines seiner Sachbücher, Einführung in die Semiotik, auch heute noch ein internationales Standardwerk ist, erlangte er weltweite Berühmtheit erst mit seinem Roman Der Name der Rose.
Seit 1962 ist er mit seiner deutschen Frau Renate Ramge verheiratet, mit ihr hat er zwei Kinder.

1830 wird der Protagonist des Romans, Simon Simonini, geboren. Zwar geht er bei einem Juristen in Lehre, erlernt dort aber in erster Linie das Fälschen von Dokumenten. Durch diese Tätigkeit kommt er im Laufe seines Lebens mit den unterschiedlichsten Geheimdiensten in Kontakt. Im Zuge seiner Arbeit wird er zu den Schauplätzen der französischen und italienischen Politik geführt, lernt wichtige Persönlichkeiten seiner Zeit kennen und wird durch seine Fälschertätigkeit zu einem der einflussreichsten Drahtzieher hinter den Kulissen. Letztendlich wird er als einer der Erfinder der Protokolle der Weisen von Zion dargestellt, quasi als Höhepunkt seines Lebens. Gleichzeitig wird so sein Einfluss auf das weitere Geschehen in der weltweiten Politik offensichtlich.
Der Roman ist als eine Art Tagebuch aus Simoninis Sicht geschrieben, unterbrochen immer mal wieder von einem Erzähler, der die Einträge kommentiert, sowie dem Abbé Dalla Piccola, der Simoninis Eintragungen ergänzt und teilweise einen Dialog mit ihm führt.

Die ersten paar Seiten von Der Friedhof in Prag fand ich verwirrend. Man wird in ein Geschehen hineingeworfen, welches der Protagonist nicht wirklich versteht. Das macht es dem Leser natürlich auch nicht leichter, zu verstehen, was da vor sich geht.
Wenn man aber einmal im geschehen angekommen ist, ist das Buch sehr spannend! Ich musste immer mal wieder schmunzeln, wenn Simonini hinter jeder Ecke eine jüdische oder freimaurerische oder jesuitische Verschwörung vermutet und dann eine Verschwörung gegen diese Verschwörung einleitet – sodass am Ende die einzige Verschwörung, die stattfindet, seine ist.
Ein wichtiges Thema des Buches ist der Antisemitismus, der sich während Simoninis Leben immer weiter verbreitet. Ich habe mich dabei immer gefragt, ob dass jetzt überspitzt dargestellt wurde oder nicht. Lachen musste ich dagegen über den ausgeprägten Frauenhass (oder die Frauenangst?!) Simoninis. Für die Frauen war das 19. Jahrhundert zwar nicht zum Lachen, aber wozu dieser Frauenhass Simonini treibt, ist schon erstaunlich!

Umberto Eco hat es in meinen Augen geschafft, mit viel Humor ein authentisches Bild der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen im 19. Jahrhundert zu erschaffen und dabei noch einen spannenden Roman zu schreiben!

„Beten wir dafür, dass es immer ein paar Juden gibt, die man fürchten und hassen kann. Wir brauchen einen Feind, um dem Volk eine Hoffnung zu geben.“
Pjotr Iwanowitsch Ratschkowski

4Sterne

Buch-Donnerstag #1

Buch-DonnerstagGuten Nachmittag ihr Lieben!

Ein bisschen verspätet kommt von mir heute noch der Buch-Donnerstag von Lissianna schreibt. Sie hat die Aktion neu ins Leben gerufen. Dabei stellt man ein Buch vor, welches einen die Woche über besonders verzaubert/berührt/… hat. Zudem gibt es dann noch eine Extra-Frage, die von Woche zu Woche variiert.
Ich finde die Idee toll, da es nicht nur gelesene Bücher sein müssen, über die man berichtet.

The_Murder_of_Roger_AckroydDas Buch, welches mich in dieser Woche am meisten beschäftigt hat, was The Murder of Roger Ackroyd von Agatha Christie. Wie ihr auch in meiner Rezension nachlesen könnt, war ich von dem Ende des Buches doch sehr erstaunt. Eigentlich hat es mich geradezu vom Bett gehauen! Der Krimi ist definitiv einer der besten Krimis, die ich je gelesen habe; wenn nicht gar der Beste!
Auch jetzt noch: wenn ich an das Ende denke, bin ich jedesmal wieder gefesselt von dem Buch.

Klappentext:
Roger Ackroyd was a man who knew too much. He knew the woman he loved had poisoned her first husband. He knew someone was blackmailing her – and now he knew she had taken her own life with a drug overdose.
The one thing he didn’t know was the identity of the mystery blackmailer… But the evening post brought Roger this last scrap of information. But before he’d finished reading the letter, Roger was dead – stabbed through the neck where he sat in his study…

Zusatzfrage #1: Welches Buch ist euer Neuzugang diese Woche?
Zum Glück für meinen SuB gab es diese Woche keine Neuzugänge. Dafür habe ich noch zu viele Bücher, die unbedingt gelesen werden wollen.

Liebe Grüße,
Celina xx

Top Ten Thursday #6

Top Ten ThursdayHallo ihr Lieben!

Ich nehme heute wieder an der Aktion Top Ten Thursday von Steffi’s Bücherbloggeria teil. Dabei wird eine Liste mit zehn Büchern zu einem bestimmten Thema erstellt. Das Thema für diese Woche lautet: 10 Bücher, die jeder gelesen haben sollte!

Im Übrigen sind die Kinderbücher fast die Wichtigsten! 😀

Liebe Grüße,
Celina xx

The Murder of Roger Ackroyd

The Murder of Roger Ackroyd | Agatha Christie | Harper Collins | erschienen 1926
ISBN 978-0-00-714134-0 | £7.99The_Murder_of_Roger_Ackroyd
Leseprobe

Über Agatha Christie:
Agatha Christie wurde 1890 im britischen Torquay geboren und starb 1976 in Wallingford.  Sie ist weltweit als die Queen of Crime bekannt und wird in den Verkaufszahlen ihrer Bücher nur von der Bibel und Shakespeare übertrumpft. Insgesamt schrieb Christie mehr als 60 Kriminalromane; daneben sind aber auch einige Kurzgeschichten und Bühnenstücke entstanden. Ihre berühmtesten Figuren sind Hercule Poirot und Miss Marple.

Roger Ackroyd weiß, dass die Frau, die er liebt und heiraten will, erpresst wurde und sich deshalb das Leben nahm. Er ist der festen Überzeugung, dass sie ihm noch einen Brief geschrieben hat, in dem sie ihm den Namen des Erpressers mitteilt. Und sobald er diesen Namen weiß, will er damit zur Polizei gehen. Doch bevor er seinen Plan in die Tat umsetzen kann, wird er erstochen.
Hercule Poirot hatte sich in King’s Abbott niedergelassen, um seinen Ruhestand zu genießen. Doch dann bittet Mr Achroyds Nichte ihn, in dem Fall zu ermitteln und damit ihren Verlobten zu entlasten.
Erzählt wird der Krimi aus Sicht von Dr. James Sheppard, einem Freund von Roger Ackroyd und Doktor in King’s Abbott.

Das war das überraschendste Ende eines Krimis, das ich je gelesen habe!!
Ich habe ja nun schon einige Agatha-Christie-Bücher gelesen, aber wenn ich einen Favoriten auswählen müsste, wäre es dieses Buch!
Eigentlich darf ich über dieses Buch gar nicht mehr sagen, sonst müsste hier eine enorm große Spoiler-Warnung hin.
Wieder einmal lässt sich sagen, dass dieses Buch niemanden ansprechen wird, der spritzendes Blut und rauchende Pistolen erwartet. Dafür hat Christie erneut einen wunderbaren Denkkrimi à la Sherlock Holmes hingelegt.
In meinen Augen wird dieses Buch zurecht als einer der einflussreichsten Kriminalromane, die jemals geschrieben worden sind, und Christies Meisterstück bezeichnet (beide Angaben von Wikipedia).

Bei mir steht jetzt ein ganzer Stapel anderer Bücher auf dem Plan, aber ich kann es kaum erwarten, den nächsten Krimi von Agatha Christie zu lesen!

„Christie fooled you.“
– Dorothy L. Sayers

goldene_Sterne

Gemeinsam Lesen #9

Gemeinsam_LesenHallihallo ihr Lieben!

Zum neunten Mal nehme ich heute an der Aktion Gemeinsam Lesen von Schlunzen-Bücher teil. Hierbei stellt man sein aktuelles Buch vor, indem man drei Fragen dazu beantwortet. Die vierte Frage variiert jede Woche und dreht sich um verschiedenste, natürlich Buch-bezogene, Themen.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Im Augenblick lese ich Der Friedhof in Prag von Umberto Eco. Ich bin auf Seite 74 von 510.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Sie nennt mich nicht monssü, mein Herr, sondern gagnu, Bübchen.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Es hat in bisschen gedauert, bis ich in die Geschichte hineingekommen bin, aber bis jetzt gefällt sie mir super.
Das ist mein erstes Buch von Umberto Eco. Der Name der Rose habe ich einmal angefangen, aber aus irgendeinem Grund nie zu Ende gelesen.

4. Wählst du bestimmte Bücher abhängig von der Jahreszeit aus?
Das Einzige, was bei mir in die Richtung geht, sind die Adventskalender-Bücher. Da besorge ich mir manchmal eins. Aber sonst ist mir das egal, ob ein Buch in einer bestimmten Jahreszeit spielt.

Liebe Grüße,
Celina xx

Montagsfrage #7

MontagsfrageHallo ihr Lieben!

Nach etwas längerer Pause bin ich diese Woche wieder bei der Aktion Montagsfrage von Buchfresserchen mit dabei. Diese Woche lautet die Frage:

Besitzt du Bücher, die vom Autor signiert wurden?

Die Frage heute kann ich sehr schnell beantworten: Nein!
Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Eltern ein von Christoph Sonntag signiertes Buch haben, aber das war’s dann auch für unseren Haushalt.

Beim nächsten Mal gibt’s vielleicht wieder eine längere Antwort 🙂

Liebe Grüße,
Celina xx

Drei Tage im Mai

Drei Tage im Mai | Wolfgang Burger | Piper | erschienen 2015
ISBN 978-3-492-06018-9 | 14.99€Drei_Tage_im_Mai
Leseprobe

Über Wolfgang Burger:
Burger wurde 1952 im Schwarzwald geboren, lebt heute in Karlsruhe, ist verheiratet und hat drei Töchter.
1998 schrieb er seinen ersten Kriminalroman. Seit 2005 erscheint seine erfolgreiche Serie um den Heidelberger Kripochef Alexander Gerlach.
Mittlerweile wurden mehr als eine halbe Million seiner Bücher verkauft, er stand mehrfach auf der Spiegel-Bestsellerliste und zwei seiner Bücher wurden für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.

In Heidelberg herrscht drückende Hitze, als die Kripo und deren Chef Alexander Gerlach zu einer Geiselnahme gerufen werden. Der Chef einer Immobilienfirma wird in seinem Büro festgehalten. Zeugen hören Streit und einen Schuss, dann tut sich nichts mehr. Der Geiselnehmer stellt auch keine Forderungen.
Verdächtige häufen sich, zimperlich war die Geisel bei ihrem Aufstieg an die Spitze der Immobilienfirma nämlich nicht.
Nach einer sehr ruhigen Nacht lässt Gerlach schließlich das Büro stürmen – aber Geiselnehmer und Geisel sind verschwunden!

Drei Tage im Mai war nicht mein erstes Buch über Alexander Gerlach und es hat mich voll überzeugt!
Man mag über Regional-Krimis sagen was man will; ich fand es schön, immer mal wieder zu denken: „Das kenn ich doch!“ oder „Da war ich schon!“
Auf der anderen Seite steht auf der Wikipedia-Seite von Wolfgang Burger, dass er die Einordnung als Regional-Krimi nicht besonders schätzt. Das verstehe ich absolut (Regional-Krimi hat in meinen Ohren immer einen etwas abfälligen Beiklang). Außerdem finde ich, dass diese Kategorie auf die Alexander-Gerlach-Reihe nicht zutrifft. Klar spielt der Roman in Heidelberg und Umgebung, aber irgendwo muss ein Krimi ja auch spielen. Wenn ich mal als drastisches Beispiel Agatha Christie anführen darf: Niemand würde ihre Krimis als regional einstufen, obwohl sie doch zum allergrößten Teil in London spielen.
Mich würden Burgers Romane auch ansprechen, wenn ich nicht zwei Jahre in Heidelberg gelebt hätte.

Eine Sache, die mir auch hier wieder gut gefällt: Es geht nicht nur darum, möglichst viel Blut zu vergießen. Kein wildes Rumgeballere, kein Blut oder Gehirnmasse die irgendwo hinspritzt oder runterläuft. Alexander Gerlach ist auch kein super aussehender Superheld, schlägt sich mit den gleichen Problemen rum wie wir (für pubertierende Teenager-Töchter ist es zwar bei mir noch zu früh, aber ihr wisst, was ich meine 😉 )

Ich bekomme bei Burgers Krimis immer das Gefühl, dass die beschriebene Polizeiarbeit eher der Wahrheit entspricht, als in vielen anderen Büchern. Hier wartet man tatsächlich auf Durchsuchungsbefehle – dass es die gibt, vergisst man manchmal beim Gucken von NCIS & Co.

Obwohl es sich hier nicht um einen Action-Krimi handelt, baut Burger eine Spannung auf, wie sie nur selten gelingt. Teilweise wartet man über vier Seiten mit der Kripo auf eine neue Entwicklung und es tut der Spannung und dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

Oft ist es ein Segen, dass wir unsere Zukunft nicht kennen.
– Alexander Gerlach

5Sterne

Hatchards

Guten Abend!

Der ein oder andere hat bestimmt schon mitbekommen, dass ich im Augenblick das Glück habe, in England leben zu dürfen (im Rahmen eines Au Pair-Jahres).
Diese Woche stand für mich ein ganz besonderer Besuch auf dem Plan, auf den ich mich schon seit einigen Monaten freue: ein Besuch bei Hatchards!

Nun kann man sich fragen: Was zur Hölle ist denn Hatchards?
Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten: Hatchards ist die älteste Buchhandlung Londons. Dort werden seit 1797 Bücher verkauft. Das sind ganz genau 200 Jahre mehr, als ich auf dieser Erde weile!

Die Buchhandlung liegt am Piccadilly Circus und obwohl der immer recht übervölkert ist, verirren sich nicht besonders viele in eine Buchhandlung. Dort war es also ruhig und nicht besonders voll.

Besonders gefallen hat mir im übrigen eine Wand voll mit Büchern von und über Sir Winston Churchill. Man mag mich einen Freak nennen, aber ich bewundere diesen Mann.
Natürlich hat Hatchards all die modernen Bücher, die man in anderen Buchhandlungen auch bekommt, aber daneben werden auch Second Hand-Bücher verkauft (zumindest sahen einige Bücher gebraucht aus), die nicht besonders modern sind.

Mittlerweile wurde ein zweiter Hatchards-Shop in St Pancras International eröffnet, ich bin aber fest entschlossen, nochmal den am Piccadilly Circus zu besuchen!

Liebe Grüße aus England,
Celina xx