Osterlesen 2016

Osterlesen_2016Hallihallo ihr Lieben!

Von der Leseparty zur LBM am letzten Wochenende gehe ich (wie einige andere auch) direkt über zum Osterlesen 2016, das von Kerstin vom Blog Wörterkatze ins Leben gerufen wurde.
Es hat heute begonnen und wird bis einschließlich Sonntag andauern. Ich werde versuchen, in diesem Post immer mal wieder ein Update zu schreiben, werde mich allerdings in erster Linie über Twitter melden, denn meine Familie wird mich ab Samstag besuchen und dementsprechend habe ich weniger Zeit, meinen Blog zu updaten.

Donnerstag, 24. März:
Da ich heute arbeiten musste, hat für mich das Osterlesen erst abends begonnen. Im Augenblick lese ich Das Zeichen der Isis von Melanie Metzenthin.

Das_Zeichen_der_Isis
Quelle: Piper

Klappentext zu Das Zeichen der Isis:
Nach dem Untergang Pompejis folgt die junge Witwe Lydia ihrem Schwager Publius, einem römischen Offizier, nach Alexandria. In der ägyptischen Metropole begegnet sie der »Schwesternschaft der Isis«, einer geheimen Verbindung, die seit den Zeiten der Pharaonen besteht. Deren Hohepriesterin glaubt, Lydia sei die lang prophezeite »Göttin aus der Asche«, die der Schwesternschaft im Kampf gegen Talonas, den grausamen Herrn der Wüste, beistehen soll. Doch Lydia hat Angst, sich diesem Kampf zu stellen, denn tief in ihrem Herzen wünscht sie sich nichts sehnlicher, als dass Publius ihre langsam aufkeimende Liebe erwidert. Sie ahnt nicht, dass Publius selbst dunkle Geheimnisse hütet, die ihr keine Wahl lassen …
Quelle: Piper

Mittlerweile bin ich auf Seite 242 von 345 (laut Aldiko-App) angelangt und schaffe es vielleicht sogar, das Buch heute noch zu beenden. Was dann ansteht, weiß ich allerdings noch nicht.

Das Buch habe ich jetzt (21.15 Uhr) tatsächlich beendet und gehe gleich zum nächsten über: Laufen. Essen. Schlafen. von Christine Thürmer.

Laufen.Essen.Schlafen
Quelle: Piper

Klappentext zu Laufen. Essen. Schlafen.:
Als Christine Thürmer gekündigt wird, beschließt sie, sich eine Auszeit zu nehmen und auf dem Pacific Crest Trail von Mexiko nach Kanada zu wandern – 4277 Kilometer. Eigentlich unsportlich, bricht sie zu ihrem Abenteuer auf und schafft es tatsächlich bis ans Ziel. Und sie geht weiter, läuft den Continental Divide Trail und den Appalachian Trail. Aus der gewissenhaften Geschäftsfrau wird eine Langstreckenwanderin, die fast ununterbrochen draußen unterwegs ist – zu Fuß, per Fahrrad oder Boot. Anschaulich und humorvoll beschreibt Christine Thürmer die Geschichte ihrer inneren Suche, ihre Erlebnisse und landschaftlichen Eindrücke auf den drei großen Trails Hiking Trails der USA und wie es ist, als Frau allein unterwegs zu sein.
Nichts deutet in ihrer Jugend darauf hin, dass Christine Thürmer einmal zu einem der meistgewanderten Menschen weltweit werden würde: In Sport ist sie die absolute Niete, und Wandern findet sie blöd. Stattdessen legt sie eine Bilderbuchkarriere hin und ist mit 39 Jahren Geschäftsführerin eines mittelständischen Betriebes – nur um mit 40 alles aufzugeben: den schicken Firmenwagen, die Sekretärin, ja sogar den festen Wohnsitz. Stattdessen geht sie 12?700 Kilometer zu Fuß und lebt draußen im Zelt. Zwischen 2004 und 2008 läuft sie dreimal von Mexiko nach Kanada auf dem Pacific Crest Trail (4277 Kilometer), dem Continental Divide Trail (4900 Kilometer) und dem Appalachian Trail (3508 Kilometer). Für diese Leistung wird sie mit dem Triple Crown Award ausgezeichnet, den nur bekommt, wer alle drei Trails bewältigt hat.
Quelle: Piper

Freitag, 25. März:
Laufen. Essen. Schlafen. hat mir super gefallen und mich nicht losgelassen. Daher war ich heute morgen schon damit fertig. Allerdings habe ich jetzt keinen Buchnachschub mehr 😦 Es gab/gibt ein kleines Problem mit meinem Buchgewinn von der Leseparty und diese Bücher wollte ich eigentlich als nächstes lesen. Mit den Feiertagen und allem wird das wohl nichts mehr. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich meine Sherloch Holmes Kurzgeschichten weiter lese, mich Dracula zuwende oder einen der Klassiker von meinem Kindle lese. Mal gucken!
Letztendlich habe ich mich für einen Klassiker entschieden und Alice im Wunderland gelesen. Das Buch habe ich gestern auch gleich beendet, denn es ist nicht besonders lang. Danach habe ich mich meiner Kurzgeschichtensammlung über Sherlock Holmes zugewandt und so einen vergnüglichen Nachmittag verbracht.

Samstag, 26. März:
Es ist jetzt kurz nach zwölf Uhr und ich habe den ganzen Vormittag im Bett verbracht. Ich konnte mich einfach nicht dazu überwinden, aus meinem warmen und gemütlichen Bett aufzustehen und da ich ein Buch in Reichweite hatte, gab es ja auch nicht wirklich einen Grund dazu. Erst einmal habe ich einen kleinen reRead von einem Nalini Singh Buch, Jäger der Nacht, gemacht. Jetzt widme ich mich aber wieder Sherlock Holmes, zumindest was das Lesen angeht. Erstmal geht’s raus aus diesem Bett 😀

One Hundred Days of Happiness

One_Hundred_Days_of_HappinessOne Hundred Days of Happiness | Fausto Brizzi | Picador | erschienen 2015
ISBN 9781447269014 | 15.19€
Leseprobe (englisch)

Über Fausto Brizzi:
Brizzi wurde 1968 in Rom geboren. Er ist Drehbuchautor, Regisseur und Produzent zahlreicher Filme, für die er auch schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Einer seiner erfolgreichsten Filme ist Notte prima degli esami (engl.: The Night Before The Exams), der über 15 Millionen Euro einspielte und mehrere italienische und europäische Preise erhielt. One Hundred Nichts of Happiness ist sein Debütroman, der in Italien zum Bestseller wurde und in über 20 Ländern verkauft wird.
In zweiter Ehe ist er seit 2014 mit der italienischen Schauspielerin Claudia Zanella verheiratet.
Quellen: Picador, Wikipedia

Als Lucio Battistini erfährt, dass er aufgrund von Krebs nur noch drei Monate, also rund hundert Tage, zu leben hat, beschließt er, diese zu glücklichen Tagen zu machen – und ein paar Dinge ins Reine zu Bringen. Seine Frau Paola hat ihn nämlich rausgeschmissen und er schläft im Hinterzimmer der Bäckerei seines Schwiegervaters. In dem Bemühen, seine Frau zurückzugewinnen, will er die ihm verbliebenen Tage so glücklich wie möglich gestalten. Dafür reist er mit Paola und den beiden gemeinsamen Kindern einmal quer durch Italien, schließt neue Freundschaften, lacht und gibt sich Mühe, der Mann zu sein, der er immer sein wollte.

Dieses Buch hat mich richtig begeistert und zählt jetzt schon zu meinen absoluten Highlights des Jahres!
Das ein Buch über Krebs begeistern kann, wissen wir spätestens seit Das Schicksal ist ein mieser Verräter alle. Obwohl One Hundred Days of Happiness ein ähnliches Thema behandelt, ist es doch ganz anders. Denn Lucio gehört zu jenen, bei denen eine Behandlung wenig Sinn macht und quasi keine Aussicht auf Besserung besteht – und er lebt nicht jahrelang mit seiner Krankheit, sondern eben nur hundert Tage lang.
Dieses Buch ist keine Liebesgeschichte, sondern berichtet davon, wie ein Mann versucht, mit sich und seinem Leben ins Reine zu kommen, wobei er die Menschen um sich (und den Leser) inspiriert, zum Nachdenken anregt, zum Lachen bringt und zu Tränen rührt.
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben. Dadurch kann man sich noch einfacher in Lucio einfühlen und er hat mich manchmal wirklich laut auflachen lassen und mich im nächsten Moment zum Heulen gebracht wie ein Baby. Ich hätte mich am liebsten in meinem Bett zusammengerollt und das Buch nie wieder hergegeben.
Der Autor hat nicht den Sinn für das Realistische verloren, sondern eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle geschrieben – wie man sie erwartet von jemandem, der erfährt, dass er nur noch hundert Tage zu leben hat.
Ich hatte während des ganzen Buches das Gefühl, dass wirklich Lucio Battistini zu mir spricht und er all das wirklich erlebt hat: Hoffnung, Rückschläge, Freundschaft, Depressionen, Liebe. Fausto Brizzi hat es zudem auch noch geschafft, eine unglaubliche Spannung aufzubauen. Ich habe mit Lucio mitgefiebert und mitgefühlt. Allerdings hätte ich ihm manchmal auch am liebsten eine verpasst – wenn er wieder einmal kostbare Tage „verschwendet“ oder ich Entscheidungen von ihm einfach nicht verstanden habe. Nichts war vorhersehbar. Allerdings hat das diesen Lucio in meinem Kopf noch wirklicher gemacht (denn wann ist das Leben schon vorhersehbar?!) und wann sind Menschen schon fehlerlos? Brizzi hat wunderbare, liebenswerte, fehlerbehaftete Charaktere geschaffen, die ich sofort ins Herz geschlossen habe.

Mich hat das Buch mit Gefühl zurückgelassen, dass ich inspiriert und zum Nachdenken angeregt wurde. Es hat mir in Erinnerung gerufen, dass die Menschheit viel erreicht hat, aber dass Mutter Natur uns in unsere Schranken weisen kann. Dass wir leben sollten, als wäre jeder Tag der letzte, aber auch immer an unsere Mitmenschen denken sollten. Wir sollten nicht zu Lange damit warten, unsere Träume zu erfüllen, zu leben, Fehler gerade zu biegen.

Always remember that the only riches we possess are the dreams we have as children. They are the fuel of our lives, the only force that pushes us to keep on going even when things have gone all wrong.
– Lucio Battistini

goldene_Sterne

Gemeinsam Lesen #24

Gemeinsam_LesenHallihallo ihr Lieben!

Nachdem ich einen Punkt meiner To-Do-Liste für heute schon abgehakt habe (Teig für Oster-Ausstecherle machen), widme ich mich jetzt dem nächsten Punkt: Gemeinsam Lesen von den Schlunzen-Büchern.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese im Augenblick Mrs Jeffries Reaveals Her Art von Emily Brightwell und bin auf Seite 112 von 235.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„As a matter of fact, he did“, she said, proudly.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich habe bereits eines der Bücher über Mrs Jeffries und ihre Gehilfen gelesen (meine Rezension gibt es HIER) und war begeistert. Entsprechend habe ich mich auf die dieses Buch sehr gefreut und wurde bisher auch nicht enttäuscht.

4. Bleiben eure Lieblingsbücher immer gleich oder gibt es Bücher, die ihr mal geliebt habt und jetzt nicht mehr, oder Bücher, die ihr mal nicht mochtet und jetzt liebt?
Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Im Großen und Ganzen ändern sich meine Lieblingsbücher nicht, es kommen nur immer mal wieder Neue hinzu. Ich könnte mich auch nicht daran erinnern, dass ich eine Abneigung gegen ein Lieblingsbuch entwickelt hätte. Allerdings kommt es immer mal wieder vor, dass ein Buch mich langweilt, oder nicht interessiert, sich aber als sehr gut herausstellt, wenn ich ihm eine zweite Chance gebe. Aber ansonsten gilt für mich: Lieblingsbücher bleiben Lieblingsbücher!

Wie sieht das bei euch aus? Ändert sich euer Geschmack, wenn es um eure Lieblingsbücher geht? Oder liebt ihr eure Lieblingsbücher schon seit Jahren?

Liebe Grüße,
Celina xx

Montagsfrage #24

MontagsfrageGuten Morgen ihr Lieben!

Vor meinem Fenster zwitschern die Vögel in der Hecke und auch die Sonne scheint endlich wieder – ein richtig schöner Frühlingstag! Ich beantworte jetzt kurz die Montagsfrage von Buchfresserchen, bevor ich mich meiner To-Do-Liste widme.

Besitzt du Bücher, die hinten im Regal stehen (oder gar nicht im Regal stehen), weil du dich insgeheim dafür schämst?

Ich habe darüber nachgedacht und mir ist kein Buch eingefallen, dessen ich mich schämen würde. Besonders, da wir im Sommer 2015 umgezogen sind und ich einige Bücher aussortiert habe, die meine Mutter gerne als „Schundliteratur“ hat. Aussortiert habe ich sie aber nur, weil ich sie auch nicht mehr lese und mein Bücherregal dringend verkleinert werden musste. Ich schäme mich auch nicht der 50 Shades of Grey-Reihe, die ich aus Neugierde gekauft habe aber nicht besonders toll fand; im Regal stehen sie trotzdem noch.
Schulfreunde von mir haben sich teilweise darüber lustig gemacht, wie viele historische Bücher ich im Regal stehen habe – das haben sie nicht verstanden; zwei Stunden Geschichte die Woche waren für sie schon mehr als genug. Aber da hab’s ich schon zweimal nicht eingesehen, mich dafür zu schämen. Wofür auch? Dass ich gerne über die Vergangenheit lese? Mich informiere? Interessiert bin?

Habt ihr Bücher, für die ihr euch schämt? Oder zeigt ihr gerne stolz euer Bücherregal her?

Liebe Grüße,
Celina xx

Rückblick auf die Leseparty

Leseparty_LBM2016Guten Abend ihr Lieben!

Auch nach englischer Zeit ist die Leseparty jetzt ganz offiziell vorbei und ich dachte mir: Zeit für einen kleinen Rückblick!

Erstmal muss ich sagen, dass ich es toll fand, wie Jess und Petzi das auf die Beine gestellt haben! Immer mal wieder Fragen zu stellen und, was mich wirklich erstaunt hat, diese Menge an Gewinnspielen anzubieten! Damit hatte ich nicht gerechnet, aber es hat ganz eindeutig ein bisschen Buchmesse-Feeling in die Leseparty gebracht. Daher noch einmal ein dickes, fettes DANKE an die beiden!

Für mich war es die erste Leseparty und ich weiß gar nicht so genau, was ich erwartet habe – aber auf jeden Fall nicht das! Der rege Austausch und auch die große Resonanz auf Kommentare hat mir gut gefallen und viel Spaß bereitet. Bei vielen Themen habe ich mich herausgehalten, denn, mal ganz ehrlich: ich bin noch nicht einmal ein ganzes Jahr dabei bei den Bloggern, einiges habe ich nicht ganz verstanden und, wenn es beispielsweise an die Bezahlung für Buchblogger geht, denke ich für mich oft: „Soooo professionell bin ich gar nicht!“
Außerdem hat mir dieser Blog schon unglaublich viel gegeben: zu merken, dass man eben nicht die einzige Buchverrückte da draußen ist, sondern auch noch ein paar andere Irre rumlaufen (die ich alle echt lieb gewonnen habe)! Denn in meinem Freundes- und Familienkreis gibt es fast niemanden, der Bücher so sehr liebt wie ich. Und Leute zu finden, die verstehen, dass man tatsächlich einen Tag damit verbringen kann NUR zu lesen – best experience ever!

Ich freue mich also schon sehr auf die nächste Leseparty und die nächsten „Gespräche“ mit euch Buchverrückten! ❤ ❤ ❤

Liebe Grüße und morgen einen guten Start in die Woche!
Eure Celina xx

Buch Safari #12

Buch_SafariHallo ihr Lieben!

Bevor ich mich in mein nächstes Buch vertiefe, kommt hier der Beitrag zur Buch Safari von Anjas Bücherblog.

1. Nenne ein Buch von deiner Wunschliste, welches NICHT von einem englischen/amerikanischen oder deutschen Autor geschrieben wurde.
Mir fällt da sofort Der Hut des Präsidenten von Antoine Laurain (ganz eindeutig Franzose 🙂 ) ein.

Klappentext:
Die große Liebe finden, ein meisterhaftes Parfüm kreieren, der Chef des eigenen Chefs werden: Wer träumt nicht davon, seinem Leben eine neue Richtung zu geben? Und sind Träume nicht reine Kopfsache?
Als der Präsident seinen Hut in einer Brasserie vergisst, setzt sein Tischnachbar ihn auf – und schlagartig ändert sich dessen Leben. Doch der Hut wandert weiter von Kopf zu Kopf, um seine ganz besondere Wirkung zu entfalten. Ein Roman voller Charme und Überraschungen, über große Ziele und glückliche Wendungen – und was man dafür drauf haben muss.

2. Wieso möchtest du dieses Buch unbedingt haben?
Bei Lisibooks habe ich dazu eine schöne Rezension gelesen und dann vor kurzem von ihm The Red Notebook gelesen, das mir super gefallen hat. Außerdem finde ich die Idee dahinter so toll. Und wenn ich ehrlich bin, spielt durchaus auch die Tatsache mit hinein, dass es von einem Franzosen stammt. Denn so kann ich mal wieder in eine andere Kultur eintauchen!

3. Sind Blogtouren für dich interessant?
Mir gefällt das Konzept (kann man das so sagen?) dahinter wirklich gut. Allerdings finde ich es oft schwierig, den Blogtouren zu folgen. Ich folge nicht allen Teilnehmern und werde dann, bei dem einen Teilnehmer, dem ich folge, mitten in die Blogtour und das Geschehen geschmissen. Das finde ich ein bisschen schade. Und einfach nur den Teilnehmern folgen, damit ich die ganze Blogtour mitbekomme, finde ich auch doof. Außerdem sind die Blogtouren, die ich bisher gesehen habe, meistens über Bücher, die mich jetzt nicht so unglaublich interessieren.

Habt ihr schon einmal bei einer Blogtour mitgemacht?

Liebe Grüße,
Celina xx

Leseparty zur LBM 2016

Leseparty_LBM2016Guten Abend ihr Lieben!

Auch ich gehöre zu jenen, die die Leipziger Buchmesse nicht besuchen können und stattdessen mit Freude an der Leseparty teilnehmen, die von Jess und Petzi ins Leben gerufen wurde.

Die Leseparty hat am Donnerstag um 10 Uhr begonnen und wird am Sonntag um 20 Uhr enden. Neben dem Bloggen kann auch fröhlich zu #Leseparty getwittert werden, außerdem gibt es auch eine Veranstaltungsseite auf Facebook. Ich werde diesen Beitrag aktualisieren, wenn es etwas neues gibt und mich zudem immer mal wieder auf Twitter zu Wort melden.

Donnerstag, 17. März:
Für mich hat die Leseparty erst nachmittags angefangen, denn ich durfte heute arbeiten. Auch wenn das für mich nur bedeutet, dass ich auf zwei kleine Kinder aufpasse: auf Trab gehalten haben mich die Zwei auf jeden Fall! Also bin ich erst nachmittags zum Lesen gekommen, und habe mit der Leseparty auch ein neues Buch begonnen. Zunächst einmal werde ich also Postern of Fate von Agatha Christie lesen. Das ist ein Buch der Tommy &Tuppence-Reihe und damit gibt es für mich auch zwei neue Ermittler, von denen ich noch nichts gelesen habe.
Nachdem die Kiddies jetzt im Bett sind, habe ich die Hoffnung, dass ich noch so hundert Seiten (hoffentlich eher mehr) gelesen bekomme heute.

Klappentext von Postern of Fate:
Tommy and Tuppence Beresford have just become the proud owners of an old house in an English village. Along with the property, they have inherited some worthless bric-a-brac, including a collection of antique books. While rustling through a copy of The Black Arrow, Tuppence comes upon a series of apparently random underlinings. However, when she writes down the letters, they spell out a very disturbing message: M a r y – J o r d a n – d i d – n o t – d i e – n a t u r a l l y… And sixty years after their first murder, Mary Jordan’s enemies are still ready to kill.
Quelle: Agatha Christie-Website

Freitag, 18. März:
Nachdem ich die anvisierten 100 Seiten gestern nicht geschafft habe (ich war einfach zu müde), habe ich mich heute morgen mit frischem Elan an die Sache (bzw. das Buch) gemacht – und ich mache ganz gute Fortschritte.
Jess hat heute die Frage gestellt, welche drei Bücher als letztes bei uns eingezogen sind. Ich lasse dafür mal alle Bücher weg, die ich aus der Bücherei ausgeliehen habe und wäre damit bei: Sherlock, eine Kurzgeschichtensammlung über Sherlock Holmes, von Otto Penzler; The Red Notebook von Antoine Laurain; Two of the Deadliest von Elizabeth George. Für die Leseparty werde ich aber in erster Linie Bücher aus der Bücherei lesen, da davon gerade noch zwei im Regal stehen und ich außerdem eher in die Bücherei als in einen Buchladen komme. Nebenher lese ich aber immer mal wieder eine Kurzgeschichte über und mit Sherlock Holmes.
Mittlerweile bin ich fast fertig mit meinem ersten Buch (das nächste liegt schon bereit und morgen steht ein Besuch in der Bücherei auf dem Plan) und bin wirklich gespannt auf die Auflösung.
Von Petzi kam die Frage, welche Bücher wir uns spontan kaufen würden, wenn man uns 50€ in die Hand drücken würde. Als ich persönlich finde 50€ ja schon mal viel zu knapp bemessen 😀 Auf jeden Fall würde ich mir ein weiteres Buch von Agatha Christie kaufen – ich liebe die einfach und außerdem sind die Cover der englischen Ausgaben so schön ❤ Außerdem würde The Letter von Kathryn Hughes in meinem Einkaufskorb landen. Ich freue mich auch schon sehr auf Der Hut des Präsidenten, nachdem ich ein anderes Buch von Antoine Laurain gelesen habe. Erst seit kurzem auf meiner Wunschliste steht Die Sehnsucht des Vorlesers von Jean-Paul Didierlaurent – wer kann schon einem Buchliebhaber widerstehen?! Und damit wären dann 50€ wohl auch aufgebraucht. Mal schauen, vielleicht erfülle ich mir ja morgen einen Buchwunsch 🙂

Samstag, 19. März:
Postern of Fate werde ich heute noch beenden. Allerdings weiß ich noch nicht, mit welchem Buch ich dann weitermache, denn heute habe ich mir eine ganze Menge Lesenachschub besorgt und mir tatsächlich eines der Wunschbücher gekauft: The Letter von Kathryn Hughes. Das wird dann vermutlich auch meine nächste Lektüre.

Klappentext von The Letter:
Tina Craig longs to escape her violent husband. She works all the hours God sends to save up enough money to leave him, also volunteering in a charity shop to avoid her unhappy home. Whilst going through the pockets of a second-hand suit, she comes across an old letter, the envelope firmly sealed and unfranked. Tina opens the letter and reads it – a decision that will alter the course of her life for ever…
Billy Stirling knows he has been a fool, but hopes he can put things right. On 4th September 1939 he sits down to write the letter he hopes will change his future. It does – in more ways than he can ever imagine…
Quelle: Amazon

Jess hat gefragt, von welchem/r Autor/in wir gerne gerne mal ein Buch lesen würden, es aber bisher nie gemacht haben. Ich will mal ein Buch von Jane Austen lesen. Es wird so oft von Stolz und Vorurteil geschwärmt, jetzt kommt ja der Film Pride and Prejudice and Zombies. Aber mir gefällt vom Klappentext her Emma besser. Da ich mir heute eine Ausgabe davon gekauft habe, habe ich auch die Hoffnung, dass ich endlich dazu komme, dieses Buch von ihr zu lesen. Ich habe mich vorher einfach nicht wirklich an die Bücher rangetraut; Klassiker sind für mich immer ein bisschen schwierig, insbesondere auf englisch.
Außerdem möchte sie wissen, wie wir uns auf eine Lesenacht vorbereiten. Am liebsten lese ich auf jeden Fall in meinem Bett. Denn dieses alte englische Landhaus ist zwar wirklich der Hammer, aber mit der Dämmung und Heizung hapert’s immer ein bisschen. Daher ist mein Bett (mit zwei Decken drin) einfach der wärmste Ort. Tagsüber reicht normalerweise die Kuscheldecke, aber abends und nachts bin ich sehr froh über zwei Decken. Wenn so richtig kalt ist, hilft eine Wärmflasche. Ich esse eigentlich nicht während dem Lesen. Abends nasche ich gerne ein paar Haribos, aber sonst lasse ich die Finger von Snacks; in erster Linie, weil ich keine Fettflecken und Brösel in den Büchern haben will. Allerdings habe ich eigentlich immer etwas zum trinken da. Meist mache ich mir eine Tasse Tee (Schwarztee mit Milch und viel zu viel Zucker – finden zumindest die anderen 😀 ), aber wenn die getrunken ist, kann ich mich meistens nicht dazu aufraffen, aus meinem kuscheligen Bett aufzustehen, und dann muss es der Sprudel tun 🙂

Mittlerweile bin ich auch fertig mit Postern of Fate und habe mich nach einer kleinen Sinnkrise (aka „Welches Buch soll ich nur als nächstes lesen?!“) tatsächlich meiner Neuerwerbung The Letter zugewandt.

Sonntag, 20. März:
Die Leseparty ist heute an ihrem vierten, und leider letzten, Tag angelangt. Für mich ging es direkt weiter mit The Letter. Nachdem ich gestern rund die Hälfte gelesen habe, habe ich mich direkt nach dem Aufwachen an die zweite Hälfte gemacht. Das Buch ist einfach der Hammer und ich konnte es nicht aus der Hand legen!
Der Tag hatte für mich bisher zwei Höhepunkte: einmal das Ende des Buches (obwohl das auch ein echter Tiefpunkt war: ich wollte nicht, dass es endet!), denn ich war unglaublich aufgeregt, wie das wohl ausgeht und ob es ein Happy End gibt. Zum anderen habe ich tatsächlich bei einem der Gewinnspiele gewonnen! Und zwar ein Buchpaket aus drei historischen Romanen, auf die ich mich schon sehr freue!
Nach dem Ende von The Letter habe ich mich jetzt The Assassination of Margaret Thatcher von Hilary Mantel zugewandt.

Klappentext von The Assassination of Margaret Thatcher:
Nothing is as it seems. Childhood cruelty is played out behind bushes.Both the living and the dead commute to Waterloo station. Staying in for the plumber turns into a potentially fatal waiting game. And in „The School of the English“, panic grips a household behind the stucco façade of a Notting Hill mansion. All that is clear and constant in these bracingly subversive stories is Hilary Mantel’s distinctive style and wit.

Nachdem ich dann eine ganz schön lange Zeit von Twitter aufgehalten wurde (da ging ja wirklich die Post ab!), habe ich schließlich eine der Kurzgeschichten aus The Assassination of Margaret Thatcher gelesen – und war nicht wirklich begeistert. Wo da die Spannung sein soll, muss mir erstmal jemand erklären!
Kurzerhand habe ich mich stattdessen einem weiteren Buch über Mrs Jeffries zugewandt, und zwar Mrs Jeffries Reveals Her Art. Da gefällt mir um längen besser!

Klappentext von Mrs Jeffries Reveals Her Art:
An artist’s model never shows up at Neville Grant’s house, or so he claims. But when one of Mr. Grant’s houseguests suddenly dies – the Inspector and Mrs. Jeffries have to work doubletime to find both the missing model and the killer!
Quelle: Goodreads

Von Petzi kam heute diese Frage: Woher holst du dir eigentlich deine Anregungen für den Buchkauf? Und wer empfiehlt dir die besten Bücher? Zu Frage Nummer 1 muss ich sagen, dass ich immer noch einer dieser Menschen bin, der gerne in einen Buchladen geht und „mal so rumguckt“; tatsächlich kommt so ein ganz großer Teil meiner Buchkäufe zustande. Ansonsten kommt es schon vor, dass andere Blogger Bücher rezensieren, die mich ansprechen. Allerdings gibt es für mich keinen Blogger, der mich mit allen rezensierten Büchern anspricht und von dem ich daher sagen würde, dass er die besten Bücher empfiehlt. Auch auf Vorablesen sehe ich immer mal wieder Bücher, die ich toll finde. Allerdings nehme ich dort im Augenblick nicht an den Verlosungen teil, da ich in England bin und sich so das Erhalten der Bücher als etwas schwierig erweist. Also bestelle ich mir die Bücher, wenn ich mich in Deutschland befinde.
Zu den besten Bücherempfehlungen muss ich sagen, dass das eine Freundin meiner Familie ist, die auch unglaublich gerne liest und einen sehr ähnlichen Geschmack hat wie ich. Von ihr habe ich eines meiner absoluten Lieblingsbücher geschenkt bekommen: Das Wesen der Dinge und der Liebe – ich habe geheult wie ein Schlosshund!

The Newgate Jig – abgebrochen

The Newgate Jig habe ich mir vor einiger Zeit aus der Bücherei ausgeliehen, weil mich die Inhaltsangabe sehr angesprochen hat: ein Junge beobachtet die Hinrichtung seines Vaters, von dessen Unschuld er überzeugt ist, und macht sich mithilfe einer´Gruppe von Theaterleuten auf die Suche nach den Übeltätern. Einmal einen Einblick in das viktorianische Zeitalter aus Sicht der niedrigeren Klassen bekommen – darauf habe ich mich sehr gefreut.

Das Buch hat auch wirklich gut angefangen, nämlich mit einem echten Knüller: wie der Junge die Hinrichtung seines Vaters beobachtet. Danach hat es aber sehr nachgelassen. Und das lag nicht an den Charakteren! Bob Chapman, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, ist ein sympathischer Mann; sehr introvertiert (und das obwohl er im Theaterbusiness arbeitet!) und ich konnte mich in einigen seiner Charakterzüge wiedererkennen. Auch wie sehr er seinen Hunden ergeben ist, ist göttlich. Die Autorin hat ihn, ebenso wie die weiteren Charaktere, gut dargestellt, und man konnte sich den ganzen Haufen bildhaft vorstellen. Mir hat ehrlich gesagt auch gefallen, dass hin und wieder Sätze in anderen Sprachen, vornehmlich italienisch und deutsch, gesagt wurden – mal wieder ein paar Brocken deutsch zu lesen war ganz schön 🙂 Und ich war oft erstaunt, wie sehr das viktorianische Zeitalter teilweise der Moderne ähnelt bzw. geähnelt hat.
Also eigentlich alles gute Gründe, das Buch zu lesen! Allerdings ist, einmal abgesehen von der Hinrichtung, auf den ersten 100 Seiten (von weniger als 300) wenig passiert – oder besser: nichts! Ja, Bob Chapman lernt den Sohn des Erhängten kennen, aber auch das ist kein besonderes Ereignis, sondern passiert halt mal so. Es wurde irgendwann so langweilig darauf zu warten, dass etwas passiert, dass ich beschlossen habe, das Buch abzubrechen. Es wurde wirklich zu einem kleinen Kraftakt, die Seiten zu lesen und dann auf die nächste Seite zu blättern. Ich hatte das Gefühl, dass bessere Bücher auf mich warten.

The_Newgate_JigVom Grundsatz her hat diese Geschichte das Potenzial, richtig gut zu sein! Die Charaktere sind sympathisch (oder auch nicht, wenn sie es nicht sein sollen) und die Idee ist richtig gut. Aber die ersten hundert Seiten hätte man auch weglassen können, ohne das es dem Buch groß geschadet hätte.

The Newgate Jig | Ann Featherstone | John Murray | erschienen 2010
ISBN 978-1848542037 | £17.99 (Hardcover)

abgebrochen

Gemeinsam Lesen #23

Gemeinsam_LesenSo, bevor ich gleich komplett erschlagen von diesem Tag ins Bett gehe, kommt hier noch kurz Gemeinsam Lesen von den Schlunzen-Büchern.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese im Augenblick Sherlock – Over 80 Stories Starring the Greatest Detective of All Time, zusammengestellt von Otto Penzler. Ich bin auf Seite 141 von 893.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
We were sitting around the club fire, old General Malpus, Driscoll the QC, young Freddie ffinch-ffinch and myself, when Adrian Mulliner, the private investigator, gave a soft chuckle.
Kleiner Hinweis: Auf Seite 141 beginnt eine neue Geschichte. Diese werden von Otto Penzler immer eingeleitet mit einer kurzen Biographie des Autors. Ich habe hier aber den ersten Satz der eigentlichen Geschichte übernommen und einen guten Teil der Seite dadurch übersprungen.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Wie der Titel schon sagt, ist es eine Zusammenstellung von Kurzgeschichten über und mit Sherlock Holmes. Allerdings gibt es nicht nur „richtige“ Detektivgeschichten, sondern auch Parodien und Geschichten von Amateuren. Nicht nur die Art der Geschichte variiert sehr stark, sondern auch Länge, von teilweise nur anderthalb Seiten hin zu gut 50, und Veröffentlichungsdatum, das sich von der Lebenszeit Conan Doyles bis heute zieht.
Mir kommt diese Kurzgeschichtenkollektion gerade gut zupass, da ich jetzt wieder auf die Kiddies aufpasse und Kurzgeschichten mir da besser ins Konzept passen.

4. Liest du immer kapitelweise oder unterbrichst du ein Buch an einer beliebigen Stelle?
Am liebsten lese ich kapitelweise oder eben bis zu Absätzen im Text. Ich finde es einfacher, dann wieder in den Text zu finden. Wenn es mal nicht anders geht, weil ich zum Beispiel unterbrochen werde, dann stoppe ich natürlich mitten im Text, aber ich muss dann immer ein paar Sätze, die ich schon kannte, wenigstens überfliegen, um wieder ins Buch zu kommen.

Eine gute Nacht euch,
Celina xx

Montagsfrage #23

MontagsfrageHallöchen ihr Lieben!

Für mich geht es ab morgen wieder los mit arbeiten – also auf die zwei Kiddies aufpassen. Gerade genieße ich es noch, dass ich einen „sanften Einstieg“ bekommen habe 🙂 Und beantworte die Montagsfrage von Buchfresserchen – auch wenn ich eher wenig dazu zu sagen habe.

Was haltet ihr von Büchern, die auf Büchern basieren, also erst nach dem Film geschrieben wurden?
Allgemein halte ich das für keine dumme Idee, da ich immer lieber ein Buch lese, als einen Film zu schauen. Wenn das Buch also gut geschrieben wurde: warum nicht?!
Ich will mal noch das Buch zum Film Beastly lesen, das steht aber schon ewig auf meiner Wunschliste. Ich bin gespannt, ob es die Story so rüberbringen kann, wie der Film – oder diesen vielleicht sogar schlägt.

Habt ihr schon Bücher zu Filmen gelesen? Könnt ihr mir vielleicht ein paar nennen?

Liebe Grüße,
Celina xx