Die Montagsfrage #103

Hallo ihr Lieben,

vor mir liegt eine Woche, von der ich jetzt schon weiß, dass sie sehr anstrengend wird; sowohl privat als auch im Referendariat. Bevor ich mich ans Überstehen der nächsten Tage mache, gibt es aber wieder die Montagsfrage bei Wordworld:

Habt Ihr einen Lieblingsklassiker?

Ich lese sehr selten Klassiker – außer es sind Krimis. Und da stellt sich dann wieder die Frage, was denn nun Klassiker sind. Dazu zählen dürften wohl auf jeden Fall die Bücher und Geschichten über Sherlock Holmes sowie die Bücher der Queens of Crime, allen voran Agatha Christie. Besonders gern mochte ich jedoch die Krimis von Josephine Tey und ob die nun Klassiker sind oder nicht … Das dürfen gern andere entscheiden 😅 Für mich gehört die Autorin jedenfalls in eine Reihe mit Agatha Christie, Dorothy L. Sayers, Ngaio Marsh und Margery Allingham. Ein liebstes Buch von Josephine Tey habe ich übrigens nicht – alle konnten auf ihre Art überzeugen, sei es durch den Schreibstil, die Argumentation in der Auflösung oder die Protagonist*innen.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Die Montagsfrage #78

Guten Morgen ihr Lieben,

nachdem die letzte Woche, und vor allem das Wochenende, tatsächlich so ruhig und entspannt war, wie ich mir das erhofft hatte, stehen für dieses Wochenende zwei spannende Dinge an, über die ich euch dann nächste Woche berichten werde. Erstmal starten wir aber wieder mit der Montagsfrage von Wordworld in die Woche:

Gibt es einen, Eurer Leseerfahrung nach, völlig überbewerteten Vertreter der Weltliteratur?

Ich musste erstmal überlegen, welche Bücher ich überhaupt schon gelesen habe, die man wohl der „Weltliteratur“ zuordnen würde. Wenn wir über Bücher sprechen, die vor ca. 1900 geschrieben wurden, Goethe, Shakespeare, etc., sprechen, dann habe ich die hauptsächlich zu Schulzeiten gelesen und sie konnten mich, mit Ausnahme von Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing, nicht überzeugen.
Privat habe ich aus dieser Zeit, wenn ich mich richtig erinnere, nur die folgenden Werke gelesen: Stolz und Vorurteil von Jane Austen (fand ich nicht furchtbar, wurde aber auch nicht zu einem meiner Lieblinge), die Sherlock-Holmes-Geschichten von Edgar Allan Poe (lese ich immer noch hin und wieder und mit Genuss) und Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens (ein Beispiel für Bücher, deren Filmadaptionen mir besser gefallen).

Wenn wir über die modernen Vertreter*innen der Weltliteratur sprechen, muss ich sagen, dass ich Harry Potter für sehr überbewertet halte, und das gilt für die Bücher ebenso wie für die Filme. Von den Filmen habe ich bisher nur Teil 1-4 und 8 gesehen, bei den Büchern sieht’s zwar besser aus (Band 1-6 habe ich komplett gelesen, von Band 7 das Ende), aber ich habe sie irgendwann ohne schlechtes Gewissen aussortiert und mich überfällt auch nie das Bedürfnis, die Bücher lesen zu wollen. Ich bin nie so richtig warm geworden mit den Figuren, zumal Fantasy etwas ist, das ich ohnehin nicht besonders häufig oder gern lese.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Jane Austen – Stolz und Vorurteil

Ob man Klassiker nun mag oder nicht, ob man generell gerne Bücher liest oder nicht, um Jane Austen scheint man nicht herumzukommen. Bei mir hat der Deutschunterricht in der Schule lange dafür gesorgt, dass ich kein Interesse an Klassikern hab. Die zu lesen war in dem Rahmen ganz viel Arbeit und kein Vergnügen. Und so habe ich auch im „Jane-Austen-Jahr“ vor kurzem einen großen Bogen um die Bücher gemacht. Jetzt sind zwei Dinge zusammengekommen, die mich dazu bewogen haben, doch zu einem ihrer Bücher, nämlich Stolz und Vorurteil, zu greifen.

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