Rezension – Kaltblütig

In Kaltblütig erzählt Truman Capote ein furchtbares Verbrechen nach. Am 15. November 1959 werden in der US-amerikanischen Kleinstadt Holcomb vier Mitglieder der Familie Clutter getötet. Vor allem die Verbindung zwischen Opfern und Tätern stellt die Polizei vor ein Rätsel. Sechs Wochen nach der Tat können allerdings zwei Männer festgenommen werden, die später wegen Mordes zum Tode verurteilt werden.
Truman Capote hat noch vor dem Ergreifen der beiden Männer aus den Medien von der Tat erfahren und reiste nach Holcomb, Kansas. Dort führte er nicht nur Gespräche mit Freunden und Bekannten der Familie sowie den Ermittlern, später war es ihm auch möglich, mit den beiden Tätern zu sprechen. Aus diesen Gesprächen sowie Gerichtsakten entstand der Tatsachenroman Kaltblütig.

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