Die Montagsfrage #111

Hallo ihr Lieben,

hinter mir liegt ein schönes verlängertes Wochenende an meinem alten Studienort, das ich sehr genossen habe. Seit gestern bin ich wieder zuhause, Alltag ist eingekehrt und dazu gehört auch die Montagsfrage von Wordworld:

Wie hoch ist Euer aktueller SuB?

Momentan liegen 29 Bücher auf meinem SuB. Ich nehme jeden Monat an der Aktion Mein SuB kommt zu Wort teil (morgen erscheint der nächste Beitrag) und 29 Bücher sind eine ziemliche Steigerung seit dem letzten Beitrag dazu. Aber ich habe mich Anfang des Monats endlich in der örtlichen Bibliothek angemeldet und natürlich gleich einige Bücher mitgenommen 😀 Und nun sind einige Vormerkungen bei der Bibliotheks-App Libby auf einen Schlag für mich verfügbar geworden. Da es aber wirklich nur Bibliotheks-Bücher sind, werden sie zwangsläufig auch bald wieder vom SuB verschwunden sein 🙂


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Die Montagsfrage #110

Hallo ihr Lieben,

die Montage sind für mich momentan die stressigsten Tage der Woche, daher komme ich selten dazu, an diesem Tag den Blog zu befüllen. Aber heute gibt es wieder die Montagsfrage von Wordworld:

Beeinflussen Euch Blurbs beim Buchkauf?

Puh, schwierig. In aller Regel nicht. Meist muss mich der Klappentext überzeugen – außer es sind Autor*innen, deren Bücher mich schon häufiger überzeugten. Blurbs haben aber schon dazu geführt, dass ich ein Buch nicht mitgenommen habe. Das ist immer dann der Fall, wenn ein Buch nur Blurbs und keinen Klappentext vorzuweisen hat. Hin und wieder wird in Blurbs erwähnt, dass das Buch an die anderer Autor*innen erinnert und wenn mir deren Bücher nicht gefallen habe, kam es auch schon vor, dass ich ein Buch dann wegen dieses Blurbs nicht mitgenommen habe.
Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass mich ein Blurb schon einmal positiv beeinflusst hat und ich das Buch dann mitgenommen habe.


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Die Montagsfrage #109

Hallo ihr Lieben,

in den letzten Wochen war privat und beruflich viel los, unter anderem habe ich einige Tage auf die beiden kleinen Kinder meiner besten Freundin aufgepasst und war zum ersten Mal als Vertreterin der Staatsanwaltschaft an einem Strafverfahren beteiligt. Entsprechend ruhig war es hier auf dem Blog – nur die im Vorfeld geschriebenen Rezensionen sind online gegangen. In nächster Zeit ist aber wieder mehr Alltag angesagt und heute gibt es auch wieder die Montagsfrage von Wordworld:

Welche Bücher, die in Deutschland spielen, könnt Ihr empfehlen?

Zuerst ist mir Pi mal Daumen von Alina Bronsky eingefallen, dass ich vor ein paar Wochen bereits einmal empfohlen habe. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freund*innenschaft, in der es neben Mathematik um Neurodivergenz, Familie und Queerness geht, konnte mich voll überzeugen.
Anja Jonuleits Romane spielen, zumindest soweit ich sie gelesen habe, nie ausschließlich in Deutschland, aber doch zu großen Teilen und ich habe sie bisher alle geliebt. Das letzte Bild ist noch immer mein Favorit, aber auch die Kaiserwald-Dilogie, bestehend aus Kaiserwald und Sonnenwende, konnte mich überzeugen und in Rabenfrauen geht es um eine der schlimmsten Sekten, über die ich bisher gelesen habe.
Das Maikäfermädchen von Gina Mayer spielt in Deutschland unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs und befasst sich mit dem Leiden der Frauen, die unehelich schwanger wurden, sei es durch Vergewaltigung oder weil sie sich zum Schutz ihres Lebens und ihrer Familie mit Soldaten der Besatzungsmächte eingelassen haben.
Anika Landsteiners So wie du mich kennst spielt auch nur in Teilen in Deutschland, ich möchte es aber in diese Liste aufnehmen, weil es eine so berührende Geschichte über die Leben zweier Schwestern war, über das Verfolgen von Träumen und was Familie ausmacht.


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Die Montagsfrage #105

Hallo ihr Lieben,

die vergangene Woche war überraschend wenig nervenaufreibend und hat mir, anders als erwartet, ermöglicht, meine Zeit viel selbst einzuteilen. Das steht erstmal auch für diese Woche auf dem Plan und es ist gerade auch dringend nötig, dass ich wieder mehr Alltag und Ruhe habe. Bevor ich mich ans Arbeiten mache, gibt es wieder die Montagsfrage bei Wordworld, die sich diese Woche Kiras kleine Leseecke überlegt hat:

Wie steht Ihr zu Bildbänden?

Ich hab gerade einen schnellen Blick aufs Bücherregal geworfen und festgestellt, dass ich keinen einzigen Bildband darin stehen habe. Das heißt aber nicht, dass ich Bildbände nicht mag. Meine Eltern und Großeltern haben einige und die habe ich gerne angeschaut. Besonders mag ich Bildbände zu antiken Hochkulturen und Stätten sowie solche über die Natur, insbesondere die Fauna.


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Die Montagsfrage #104

Hallo ihr Lieben,

die vergangene Woche ist überstanden und es wahr wirklich eine furchtbare. Ganz so schlimm wird die jetzt kommende hoffentlich nicht, aber entspannt wird es – zumindest bis einschließlich Mittwoch – sicherlich nicht. Bevor ich mich ans Überstehen der nächsten Tage mache, gibt es wieder die Montagsfrage bei Wordworld:

(Wie) Nutzt Ihr ChatGPT beim Lesen oder Bloggen?

Gar nicht. Tatsächlich möchte ich einfach nicht anfangen, mit ChatGPT zu arbeiten und mich auf diese „Hilfe“ (es stellt sich ja auch immer die Frage, inwiefern die Antworten der KI tatsächlich hilfreich sind 😅) zu verlassen, obwohl im kommenden Jahr das zweite Staatsexamen ansteht und dabei ChatGPT u.ä. defintiv nicht erlaubt sind. Indem ich die Dienste nicht nutze, auch nicht in der Freizeit, will ich verhindern, dass ich aus der Übung komme beim Verfassen von Texten. Nach dem Examen werde ich mir das vielleicht nochmal genauer anschauen, aber momentan besteht auch gar nicht das Bedürfnis dazu.


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Die Montagsfrage #103

Hallo ihr Lieben,

vor mir liegt eine Woche, von der ich jetzt schon weiß, dass sie sehr anstrengend wird; sowohl privat als auch im Referendariat. Bevor ich mich ans Überstehen der nächsten Tage mache, gibt es aber wieder die Montagsfrage bei Wordworld:

Habt Ihr einen Lieblingsklassiker?

Ich lese sehr selten Klassiker – außer es sind Krimis. Und da stellt sich dann wieder die Frage, was denn nun Klassiker sind. Dazu zählen dürften wohl auf jeden Fall die Bücher und Geschichten über Sherlock Holmes sowie die Bücher der Queens of Crime, allen voran Agatha Christie. Besonders gern mochte ich jedoch die Krimis von Josephine Tey und ob die nun Klassiker sind oder nicht … Das dürfen gern andere entscheiden 😅 Für mich gehört die Autorin jedenfalls in eine Reihe mit Agatha Christie, Dorothy L. Sayers, Ngaio Marsh und Margery Allingham. Ein liebstes Buch von Josephine Tey habe ich übrigens nicht – alle konnten auf ihre Art überzeugen, sei es durch den Schreibstil, die Argumentation in der Auflösung oder die Protagonist*innen.


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Die Montagsfrage #102

Hallo ihr Lieben,

die letzten Wochen waren für mich sehr aufwühlende und traurige. Und da rede ich noch nicht einmal von der gestrigen Bundestagswahl. Darüber will ich gar nicht so genau nachdenken, stattdessen muss ich endlich wieder einen Rythmus finden. Ich freue mich sehr darauf, dass es ab Anfang März ganz viel Alltag geben wird und (hoffentlich) wenig Aufregendes. Aber erstmal beginne ich die Woche wieder mit der Montagsfrage bei Wordworld, die diese Woche vom Büchernarr kommt:

Ist Euch eine Handlung aus einem (unverfilmten!) Buch schon mal in einen Traum gefolgt?

Ich kann mich nur an ganz wenige meiner Träume erinnern, in der Regel sind das dann Alpträume oder ich wurde unvermittelt aus dem Schlaf gerissen. Aber hin und wieder spielen durchaus Szenen aus Büchern eine Rolle.

In Alpträumen begegnet mir manchmal die Handlung von 2012: Das Ende aller Zeiten von Brian D’Amato. Das Buch ist schonmal in einer Montagsfrage aufgetaucht, weil es mich doch lange aufwühlte. Und genau die Szene, die ich dort erwähne, nämlich die Häutung eines Menschen am lebendigen Leib, verfolgt mich auch heute manchmal – mehr als zehn Jahre nach der Lektüre – in meine Alpträume. Ich weiß übrigens nicht, ob das Buch verfilmt wurde; wenn ja, habe ich den Film jedenfalls nicht gesehen.

Sonst sind es manchmal Szenen meiner aktuellen Lektüre, von denen ich träume. Selten tauchen Personen auf, über die ich schon vor längerem gelesen habe. Konkret kann ich euch gar nicht sagen, von wem ich da schon geträumt habe; das ist bei mir auch schon wieder ein Weilchen her, dass ich mich an einen Traum erinnert habe.


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Die Montagsfrage #101

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche habe ich in Budapest verbracht und daher die letztwöchige Montagsfrage nicht beantwortet. Am kommenden Wochenende geht es zu meiner besten Freundin, davor liegt aber noch eine anstrengende Woche. Und die beginne ich wieder mit der Montagsfrage bei Wordworld, die diese Woche von Kiras kleine Leseecke kommt:

Was sind Eure Erfahrungen mit Rebuy, Medimops, Bookbot und Co.?

Ich habe bisher vorrangig Momox genutzt um Bücher zu verkaufen. Das hat immer sehr gut funktioniert, lohnte sich aber nur, wenn ich Lehrbücher aussortiert und verkauft habe. Für Belletristik bekommt man meist nur Cent-Beträge angeboten und dann hab ich mir das Theater mit dem Versand gespart und stattdessen die Bücher in öffentlichen Bücherschränken oder meiner örtlichen Bibliothek abgegeben.

Öffentliche Bücherschränke nutze ich generell gerne, aber ich finde selten Bücher, die mir zusagen. Aber erst im Dezember habe ich ein richtiges Schätzchen, das schon länger auf meiner Wunschliste stand, in einem Bücherschrank gefunden.

Einmal habe ich Booklooker genutzt und auch das hat bei mir sehr gut funktioniert. Das Buch war im angegebenen Zustand und ich war generell sehr zufrieden damit.


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Die Montagsfrage #100

Hallo ihr Lieben,

tatsächlich war die vergangene Woche eine etwas entspanntere; zwar fühle ich mich nicht unbedingt ausgeruht, aber doch etwas ruhiger als zu Beginn der letzten Woche. Der Februar bringt bei mir viele Dinge, auf die ich mich schon freue, aber auch nochmal eine eher ruhige Woche. Und die beginne ich wieder mit der Montagsfrage von Wordworld:

Welches Buch habt Ihr zuletzt beendet und wie hat es Euch gefallen?

Zuletzt gelesen habe ich Murder at Half Moon Gate von Andrea Penrose. Es ist Band 2 einer Reihe um Lord Wrexford und Charlotte Sloane, lässt sich aber sehr gut lesen, ohne den vorherigen Band zu kennen (ich spreche aus Erfahrung, denn Band 1 hatte ich nicht gelesen – die Freuden der Bibliothek 😄). Angesiedelt ist der Krimi im London zu Beginn des 19. Jahrhunderts und er fasst auf, wie sich die Gesellschaft damals durch die Implementierung neuer Technologien änderte. Gewisse Parallelen zu heute sind da wirklich nicht zu verleugnen.
Auch darüber hinaus hat mir dieses Buch gut gefallen. Ich mochte die Dynamik zwischen Sloane und Wrexford sehr gern und empfand es als eine gute Mischung zwischen Privatleben der beiden und Kriminalfall, wobei letzterer deutlich mehr Platz im Buch einnimmt. Die Reihe ist auf meine Wunschliste gewandert und ich hoffe sehr, dass davon bald noch mehr Bücher in den Bibliotheksbestand aufgenommen werden.


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Die Montagsfrage #99

Hallo ihr Lieben,

hinter mir liegt eine anstrengende Woche und ich bin froh, dass diese Woche das Potenzial hat, etwas entspannter zu werden. Gelernt werden muss trotzdem und bevor ich mich da wieder dahinterklemme, gibt es die Montagsfrage von Wordworld:

Welche Bücher mit winterlichem Setting könnt Ihr empfehlen?

Bei solchen Fragen fällt mir immer als erstes Make You Mine This Christmas von Lizzie Huxley-Jones ein. Es war eines meiner Jahreshighlights von 2023 und hielt neben einer süßen queeren Geschichte noch viele andere tolle Dinge bereit. So ist der love interest behindert, es geht um Body Positivity und vermittelt zudem genau das, was ich am Dezember so liebe: das Gemütliche, wenn überall Lichter funkeln und man sich mit einem warmen Getränk bei eisigen Temperaturen einkuscheln kann.

Schnell danach fällt mir dieser Krimi von Nicola Upson ein: Mit dem Schnee kommt der Tod. Dieser erinnert mit seinem Setting, dem Schreibstil und der Art, wie der Kriminalfall gelöst wird an die Bücher von Agatha Christie und den anderen Queens of Crime. Großer Pluspunkt ist in meinen Augen, dass die Bücher sich um Josephine Tey als Ermittlerin drehen. Und Tey war eine meiner persönlichen großen Neuentdeckungen von vergessenen Autorinnen. Dass Upson, die selbst lesbisch ist, eine queere Liebesgeschichte in das Buch einbaute, war dann nur das Tüpfelchen auf dem i.

Schon etwas länger her ist es, dass ich 24 gute Taten von Jenny Fagerlund gelesen habe. Darin geht es um den Umgang mit der Trauer, wenn man einen sehr lieben Menschen verloren hat. Es spielt zwar zur Weihnachtszeit, mir gefiel aber sehr gut, dass es kein christlich-religiöses Buch ist. Hinzu kamen viele sympathische Protagonist*innen und ein gemütliches Setting. Und können wir ganz kurz auch noch darüber sprechen, wie schön das Cover von 24 gute Taten ist?!


Bildquellen
Beitragsbild: Wordworld
Cover Make You Mine This Christmas: Hodder & Stoughton
Cover Mit dem Schnee kommt der Tod: Kein & Aber
Cover 24 gute Taten: Dumont