Ihr Lieben,
vor diesem Beitrag sitze ich schon lange und weiß nicht so recht, wie ich anfangen soll. Ich habe meine früheren Jahresrückblicke angeschaut, für Inspiration. Aber 2021 war so anders als jedes andere Jahr in meinem Leben, 2020 einmal ausgenommen.
Privat ist Corona-bedingt wenig passiert. Das Wahlrecht wurde ausgeübt, hin und wieder mal die Familie besucht und ansonsten viel Social Distancing betrieben. Impftermine wurden genutzt, hitzige Diskussionen über Covid geführt und noch hitzigere Diskussionen über juristische Themen. Unsere WG hat (nicht dank mir) sehr kleinen und sehr süßen menschlichen Zuwachs bekommen, sodass die Zeit, die ich damit verbracht habe/verbringe, ein Baby mit Herzaugen anzugucken, rasant in die Höhe gegangen ist. Ebenso wie die Zeit, die ich mit Noise-Cancelling-Kopfhörern verbringe – es hat eben alles seine Vor- und Nachteile. Ich habe eine wichtige Entscheidung bezüglich meiner privaten Zukunft getroffen und es endlich gewagt, mich meiner Familie gegenüber als bisexuell zu outen (insert rainbow flag here) … und nun auch gegenüber allen, die hier mitlesen.
Nicht zu vergessen: Bücher. Es gab wieder jede Menge Bücher. Ausgeliehene, geschenkte, selbst gekaufte, rezensierte (obwohl es bei letzterem schleppend lief, dieses Jahr). Hier daher ein paar Zahlen, weil ich Statistiken liebe, sowie die besten und schlechtesten Bücher des Jahres.

Im Durchschnitt habe ich für die Bücher 3,9 Sterne vergeben, und es waren durchschnittlich 330 Seiten pro Buch. Das längste Buch war direkt zu Beginn des Jahres Das achte Leben (für Brilka) mit 1280 Seiten, das kürzeste mit 120 Seiten Beim Militär hat man immer sein Totenhemd an ...
Ich bin auch ziemlich zufrieden damit, dass ich meine Goodreads-Challenge über 150 Bücher erfolgreich abgeschlossen habe.
Die drei schlechtesten Bücher:
- Funkensonntag von Nicola Förg (1 von 5 Sterne)
- Schatten über Brodersby von Stefanie Ross (1 von 5 Sterne)
- Mörderisches Sachsen von Eveline Schulze (1 von 5 Sterne)
Die drei besten Bücher
- In Control: Dangerous Relationships and How They End in Murder von Jane Monckton-Smith (5 von 5 Sterne)
- I’ll Be Gone in the Dark von Michelle McNamara (5 von 5 Sterne)
- Kim Jiyoung, Born 1982 von Cho Nam-Joo (5 von 5 Sterne)
Ich wünsche uns allen ein gutes Jahr 2022: mehr Zeit mit unseren Liebsten und, es handelt sich hier immerhin um einen Buchblog, mehr Zeit mit tollen Büchern.
Love, Celina xx
