Die Montagsfrage #33

Heute ging bei mir der Alltag wieder los: ich bin gestern zuhause angekommen und habe heute morgen auch direkt wieder gearbeitet. Jetzt geht es langsam mal wieder an die Uni-Aufgaben. Vorher aber noch die Montagsfrage von Wordworld in dieser Woche:

ACHTET IHR AUF DIE NAMEN VON ÜBERSETZER*INNEN? FALLS JA, KÖNNT IHR AUCH JEMANDEN NENNEN, DER EURER MEINUNG NACH BESONDERS GUTE ARBEIT LEISTET?

Ich achte eigentlich nur dann auf den Namen der Übersetzer*in, wenn ich eine Rezension über das Buch schreibe. Dabei schreibe ich immer auf, wie der Originaltitel lautet und wer das Buch übersetzt hat. Mehr zugegebenermaßen aber nicht und ich kann mir die Namen auch nie merken. Manchmal habe ich schon Probleme, mich an die Namen der Autor*innen zu erinnern, bei den Übersetzer*innen sieht es nicht besser aus.

Hinzu kommt, dass ich es schwer finde, abzuschätzen, ob ein*e Übersetzer*in gute Arbeit geleistet hat, wenn ich nicht auch das Original kenne. Und das ist für mich eigentlich nur bei Harry Potter der Fall. Wer auch immer die Bücher übersetzt hat, hat meiner Ansicht nach zumindest keine schlechte Arbeit geleistet.


Quelle Beitragsbild: Wordworld

Ein Kommentar zu „Die Montagsfrage #33

  1. Hey Celina,

    du hast absolut recht, es ist total schwer einzuschätzen, ob der/die Übersetzer/In nun eine gute oder schlechte Arbeit geleistet hat, wenn man das Original nicht auch gelesen hat. Es ist auch immer die Frage, was man jetzt den ÜbersetzerInnen, LektorInnen und was den AutorInnen selbst zuschreibt, da ja alle drei Berufsgruppen die Endgeschichte, die wir dann lesen maßgeblich mitprägen. Ich hatte mich da ja auch lange nicht damit beschäftigt, aber irgendwann dann gemerkt, dass sich mein positiver Eindruck von ganz verschiedenen Büchern doch auch auf eine gewisse Übersetzerin oder einen Übersetzer zurückführen lassen. Genauso ist es übrigens auch mit negativen. Ich hatte lange Zeit gedacht, ich fände den Schreibstil von Penelope Ward furchtbar, bis ich mal ein englisches Originalbuch gelesen habe und feststellen musste: es lag an der Übersetzung. Ich fand einfach den Stil der Übersetzerin einfach grauenvoll, konnte den Originalschreibstil der Autorin aber total genießen.
    Allein aus diesen Gründen lohnt es sich schon, ein bisschen darauf zu achten.

    Liebe Grüße
    Sophia

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