Rezension – Schneeflockenglitzern

Lily hat ihren Vater nie kennengelernt. Als sie erfährt, dass sie zwei Halbbrüder hat, will sie diese unbedingt kennenlernen. Doch zwei Jahre später hat sie sich dem einen gegenüber noch immer nicht  offenbart, obwohl sie in dessen Pub arbeitet und den anderen nicht einmal kennengelernt, da er in der Schweiz lebt. Doch dann eröffnet sich ihr die Möglichkeit, in die Schweiz zu reisen. Aber kurz vor Weihnachten ist Hochbetrieb im Pub und der neue Geschäftsführer Isaac geht ihr auch nicht mehr aus dem Kopf.

CW am Ende des Beitrags

Dieses Buch hätte eigentlich wirklich gut sein können. Es fängt schon mit Lilys Familie, in der sie aufgewachsen ist, an. Die besteht aus ihren Müttern und einer Schwester. Die drei haben Probleme damit, dass Lily unbedingt ihre Halbbrüder kennenlernen will. Die Konflikte innerhalb ihrer Familie und Lilys Zerrissenheit zwischen ihren beiden „Familien“ sind gut beschrieben. Allerdings war das Buch ansonsten ziemlich langweilig und hat mich so gar nicht in Weihnachtsstimmung gebracht.

Viele der Beschreibungen waren langweilig und leidenschaftslos und das gleiche gilt für die sich entwickelnde Beziehung zwischen Lily und Isaac. Ich konnte die angebliche sexuelle Spannung und Anziehung zwischen ihnen nicht nachvollziehen. Zudem haben sie sich häufig wie Teenager aufgeführt. Das wäre in Ordnung, wenn sie Teenager wären, aber die beiden sind ganz eindeutig erwachsen und teilweise sogar geschieden.

Es gab so viele Themen, die in dieses Buch gepackt wurden und so viele Personen, dass ich teilweise komplett den Überblick verloren habe. Und die Geschichte selbst war einfach nicht interessant genug, um mich dennoch bei Laune zu halten. So richtig empfehlenswert ist dieses Buch also nicht.

Bewertung: 2 von 5.

Weitere Meinungen zum Buch:
Charleens Traumbibliothek (3/5 Sterne; „Handlung hat mich leider eher kalt gelassen, anstatt mich irgendwie zu berühren oder auf die Weihnachtszeit einzustimmen“)
Inkvotary (5/5 Sterne; „If you are looking for a novel that will bring you into the Christmas mood, this one is a perfect choice.“

Über Sue Moorcroft:
Moorcroft wurde in Deutschland als Tochter einer britischen Army-Familie geboren und verbrachte ihre Kindheit in Cypern und Malta. Nachdem die Familie nach Großbritannien zurückkehrte, fiel es ihr schwer, Freunde zu finden und verbrachte daher viel Zeit in der Bibliothek. Aus ihrer Liebe zum Lesen wurde eine Liebe zum Schreiben und 1996 wurden ihre ersten Kurzgeschichten verkauft und in verschiedenen Magazinen veröffentlicht. Sie hat bereits dutzende Bücher geschrieben.
Sie lebt in Northamptonshire.
Quelle: Moorcrofts Website

WERBUNG

Originaltitel: Let It Snow | Übersetzerin: Sylvia Spatz
Taschenbuch: ISBN 978-3-596-00243-6 | 10,00€
E-Book: ISBN 978-3-10-491321-6 | 9,99€
erschienen 2020 | 395 Seiten

Verlagswebseite zum Buch

Website von Sue Moorcroft


Bildquellen
Cover: S. Fischer
Autorin: Blake Friedman

CW für das Buch: Brustkrebs, medizinisches Equipment, sexuelle Belästigung, Schwangerschaft/Geburt (keine genauen Beschreibungen)

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